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Die richtige Lösung war:
" neblig "
Rätselvorschlag Redaktion
Montag 29.06.
Lost Places 2.0 - historischer Bergbau und Wasserversorgung in Villmar
8. Sommerwanderung der Bücherei Villmar
„So gut erklärt, sieht man alles wieder mit anderen Augen“. „Ich war jedes Mal dabei und habe immer wieder etwas Neues gelernt“. Unterhaltungen dieser Art gab es einige bei der 8. Sommerwanderung der Bücherei Villmar, es ging um den historischen Bergbau und die Wasserversorgung des Fleckens.
Auf der Heide bei den Himmelssofas begrüßte Gabi Schermuly die Gäste, die zuvor mit kühlen Getränken versorgt wurden. „Von hier hat man einen der schönsten Ausblicke in das Limburger Becken“ schwärmte Dr. Bernold Feuerstein und erklärte geologische und botanische Besonderheiten dieser Landschaft. Wunderschöne Panoramablicke begleiteten in der Folge die Tour. Und natürlich Literatur: An der Wilhelmshöhe wurde eine Sage über einen vergrabenen Schatz zum Besten gegeben. Sogar musikalisch wurde es, als viele einstimmten in das „Steigerlied“ und damit die Bergfrau Gabi Schermuly an der Grube „Hilfe Gottes“ herbeisangen. Zunächst erzählte sie von dem Beruf des Bergmann, der hart und risikoreich war. Sie trug eine alte Bergmannstracht und beschrieb die Bedeutung der einzelnen Details. Spannend wurde es, als Michael Staab von einem Grubenunglück berichtete. 1862 wurden durch einen Wassereinbruch ein Bergmann aus Villmar und einer aus Weyer in der Grube eingeschlossen. Durch eine spektakuläre Rettungsaktion konnten beide nach fünf Tagen lebend geborgen werden.
Am „Schofdingesegrabe“ durfte jeder, der sich traute, einen Blick in die Tiefe wagen. Entstanden ist der Graben durch Erosion während der Eiszeit. Weiter ging es über den alten Weyerer Weg, ein sogenannter Vizinalweg, der bereits 1492 bestanden hat. Angelegt, finanziert und nachgehalten wurde er von den Dörfern Villmar und Weyer. Eine jahrhundertealte Steinbrücke führt über den „Bachborn“. Unterhalb von Hubertus- und Markushof speisten Quellen schon im Mittelalter eine Wasserleitung nach Villmar. Begleitet vom „Bachborn“ erreichten die Wanderer Villmar. Ab der Gartenstraße verschwindet der Bachborn in einem Rohr und verläuft nun unter der Straße. Anhand von historischen Karten und Bildern wurde erklärt, was es mit den Laufbrunnen auf sich hatte und wo sie standen.
Noch ein letztes Mal war Aufmerksamkeit gefragt, als Bernold Feuerstein im Pfarrgarten den Brunnen und seine Historie erklärte. Passend dazu gab es eine amüsante Geschichte über den „Brunnen der ewigen Jugend“. Bei kühlen Getränken und Laugengebäck ließ man dann den schönen Abend ausklingen.
© Gabriele Schermuly / Bücherei Villmar
Kleiner Flächenbrand Richtung Galgenberg
Am vergangenen Donnerstag wurden die Feuerwehren der Ortsteile Villmar und Weyer sowie die technische Einsatzleitung gegen 16:00 Uhr zu einem Flächenbrand Richtung Galgenberg in Villmar alarmiert. Vor Ort konnte das Feuer schnell mittels Wasserabgabe aus einem Löschfahrzeug gelöscht werden.
Glücklicherweise war das angrenzende Feld mit Mais und nicht mit trockenem Getreide bestellt, was eine rasante Ausbreitung weitestgehend verhindert hat. Bei extremer Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr ist höchste Vorsicht beim Umgang mit Zündquellen geboten, teilweise diese sogar gesetzlich verboten.
© Feuerwehren Villmar
Schlägerei am Schwimmbad +++ Zeitungsausträgerin geschlagen +++ Polizeibeamter beleidigt
1. Schlägerei zwischen mehreren Personen vor dem Schwimmbad,Limburg, Schleusenweg, Freitag, 26.06.2026, 19:02 Uhr
(rk) Am Freitagabend kam es in Limburg zu einer Schlägerei.
Um 19:02 Uhr wurde der Polizei in Limburg eine Schlägerei zwischen mehreren
Personen vor dem Schwimmbad im Schleusenweg gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen jungen Männern im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Bei dieser Auseinandersetzung wurde ein 23-Jähriger aus Waldbrunn schwer und ein 24-Jähriger aus Limburg leicht verletzt. Die Polizei Limburg hat die Ermittlungen aufgenommen und erbittet sich Hinweise unter der 06431-9140-0.
2. Zeitungsausträgerin geschlagen und getreten, Limburg-Ahlbach, Schillerstraße, Samstag, 27.06.2026, 08:59 Uhr
(rk) Am Samstag morgen wurde eine Zeitungsausträgerin in Ahlbach körperlich angegriffen.
Um 08:59 Uhr kam es in der Schillerstraße zuerst zu einer verbalen
Auseinandersetzung zwischen einer 34-jährigen Anwohnerin und der 58-jährigen
Zeitungsausträgerin, wobei die Anwohnerin angibt, beleidigt worden zu sein. Im
Verlauf des Streitgesprächs packte die Frau die Austrägerin am Arm, schlug ihr
mit der Faust ins Gesicht und trat ihr gegen das Bein. Gegen beide Frauen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Falls Sie Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen können, werden Sie gebeten, sich mit der Polizei in Limburg unter der 06431-9140-0 in Verbindung zu setzen.
3. Polizeibeamter beleidigt, Limburg, Frankfurter Straße, Samstag, 27.06.2026, 00:50 Uhr
(rk) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Polizeibeamter in Limburg beleidigt. Um 00:50 Uhr kam es in der Frankfurter Straße zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Polizeibeamter von einem 22-jährigen Mann aus Hadamar beleidigt wurde. Anschließend versuchte der Mann sich der Identitätsfeststellung zu entziehen, konnte jedoch nach einem kurzen Sprint von den eingesetzten Kräften gestellt werden. Er wird sich nun einem Ermittlungsverfahren stellen müssen.
Versuchter Einbruch in Wohnanlage +++ Wechselseitige Körperverletzung Neumarkt Limburg a. d. Lahn +++ E-Scooter Fahrer verursacht Unfall und flüchtet
Versuchter Einbruch in Wohnanlage
Tatort: 65549 Limburg a. d. Lahn, Johannes-Mechtel-Straße Tatzeit: Samstag, 27.06.2026, 19:30 Uhr bis Samstag, 27.06.2026, 20:00 Uhr
(JM) Am Samstag, den 27.06.2026, kam es zwischen 19:30 und 20:00 Uhr in der Johannes-Mechtel-Straße in Limburg a. d. Lahn zu einem versuchten Einbruch in einer Wohnanlage. Die zwei Täterinnen verschafften sich unter einem Vorwand Zutritt zum Treppenhaus der Wohnanlage. Dort versuchten sie die Tür zu einer der Wohnungen aufzuhebeln, was jedoch nicht gelang. Die Täterinnen wurden von einer Anwohnerin bei der Tatausführung beobachtet und können wie folgt beschrieben werden: Weiblich, südländische Erscheinung, kräftige Statur, dunkle Haare, eine trug ein buntes Kleid, die andere ein schwarz-weißes Kleid. Der entstandene Sachschaden wird auf 200 Euro geschätzt. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Limburg unter Tel. +49 6431 / 9140 - 0 oder per E-Mail an kvd.limburg.ppwh@polizei.hessen.de. Hinweise können auch über die Online-Wache der Polizei Hessen unter www.polizei.hessen.de gegeben werden.
Wechselseitige Körperverletzung Neumarkt Limburg a. d. Lahn
Tatort: 65549 Limburg a. d. Lahn, Neumarkt Tatzeit: Sonntag, 28.06.2026, 00:10 Uhr
(JM) Am Sonntag, den 28.06.2026 kam es gegen 00:10 Uhr zu einer wechselseitigen Körperverletzung auf dem Altstadtfest in Limburg a. d. Lahn. Vorausgegangen war hier wohl ein verbaler Streit zweier Personengruppen. Zwischen einem 19 Jahre alten Heranwachsenden aus Bad Camberg und einem 30 Jahre alten Limburger eskalierte der Streit so sehr, dass diese begannen sich gegenseitig zu schlagen und den jeweils anderen auf den Boden warfen. Durch im Bereich des Altstadtfests eingesetzte Polizeibeamte konnten die Beteiligten schnell getrennt werden. Nachdem die Personalien für die Strafanzeigen aufgenommen waren, wurde beiden Personen ein Platzverweis ausgesprochen. Beide Beteiligten wurden bei der Tat leicht verletzt, lehnten aber eine medizinische Behandlung ab.
E-Scooter Fahrer verursacht Unfall und flüchtet
Unfallort: 65554 Limburg a. d. Lahn, Kreuzung K498 / K496 Unfallzeit: Samstag, 27.06.2026, 13:10 Uhr
(JM) Am Samstag, den 27.06.2026, kam es um 13:10 Uhr an der Kreuzung K498 / K496 zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Der Fahrer eines Elektrokleinstfahrzeugs (E-Scooter), der den Unfall verursachte, flüchtete von der Unfallstelle. Der Fahrer des E-Scooters befuhr die K496 und bog nach links auf die K498 ab. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines 59 Jahre alten Limburgers, der mit einen Ford Transit mit Anhänger die K498 in Richtung B54 befuhr. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrer des E-Scooters zu verhindern, bremste dieser stark ab. Hierbei stellte sich der Anhänger quer, löste sich von der Anhängerkupplung und kam schließlich im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer des E-Scooters flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Am Anhänger und dessen Ladung entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von 10.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Limburg unter Tel. +49 6431 / 9140 - 0 oder per E-Mail an kvd.limburg.ppwh@polizei.hessen.de. Hinweise können auch über die Online-Wache der Polizei Hessen unter www.polizei.hessen.de gegeben werden.
© Polizei Limburg
Jugendfriedenspreis des Landkreises: Erster Platz geht an die Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn
Limburg-Weilburg. Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn haben den mit 800 Euro dotierten ersten Platz beim Jugendfriedenspreis 2025/2026 des Landkreises Limburg-Weilburg für sich verbucht. Landrat Michael Köberle zeichnete die Gewinnerinnen und Gewinner bei der großen Preisverleihung in der Limburger Friedrich-Dessauer-Schule aus. Das Thema des diesjährigen Jugendfriedenspreises lautete: „Auf dem Weg zum Frieden – Gemeinsam in Europa Zukunft gestalten“.
Das Projekt des bilingualen Kurses der Jahrgangsstufe 10 unter Leitung von Lehrerin Patricia Birkenfeld verbindet historisches Lernen mit aktiver Erinnerungskultur und sollte die beteiligten Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, verantwortungsbewusst in einem demokratischen Europa zu handeln. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Holocaust und NS-Geschichte zu einem nachhaltigen Beitrag für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gegenwart werden kann. Zunächst setzte sich die bilinguale Lerngruppe intensiv mit den Grundlagen von Antisemitismus, Zweitem Weltkrieg und Holocaust auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der historischen Entwicklung des Antisemitismus von der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Ziel war es, Antisemitismus als ein wandelbares, zugleich aber dauerhaft wirksames Phänomen in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen zu verstehen. Gleichzeitig wurde eine differenzierte Perspektive auf jüdisches Leben vermittelt, das über Jahrhunderte hinweg ein selbstverständlicher Bestandteil Europas und eine Bereicherung für Kultur und Gesellschaft war. Auf dieser Grundlage wurde Erinnerungskultur nicht nur thematisiert, sondern durch konkrete Projekte, Begegnungen und eigenes Handeln unmittelbar erfahrbar gemacht. Die Lerngruppe arbeitete dabei überwiegend in Gruppen, phasenweise auch in Partner- oder Einzelarbeit. Durch die Verbindung von lokalen Stolpersteinverlegungen und internationalen Begegnungen mit Nachfahren aus den USA, Israel und England entstand ein Lernraum, indem Geschichte als global vernetzt und bis in die Gegenwart hinein relevant erfahrbar wurde. Die zweisprachige Umsetzung in Deutsch und Englisch stärkte dabei zusätzlich die europäische und internationale Perspektive der Lerngruppe. Das Projekt hatte eine deutlich spürbare persönliche und soziale Wirkung. Ausgehend vom historischen Wissen entwickelten die Lernenden eine reflektierte Haltung gegenüber Ausgrenzung, Antisemitismus und demokratischen Werten. Besonders die Begegnungen mit Nachfahren sowie die Erfahrungen an authentischen Orten führten zu nachhaltiger emotionaler Beteiligung und eröffneten neue Perspektiven. Die Schülerinnen und Schüler traten sichtbar als Vermittlerinnen und Vermittler von Geschichte auf und erreichten mit ihren Beiträgen auch die lokale Öffentlichkeit. Die erworbenen Kompetenzen – historisches Urteilen, Empathiefähigkeit und gesellschaftliche Verantwortung – prägen die Schülerinnen und Schüler auch über das Projekt hinaus. Das Projekt zeigt, wie Erinnerungskultur ideenreich, handlungsorientiert und nachhaltig gestaltet werden kann. Es verbindet historisches Lernen mit demokratischer Bildung und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Förderung von Frieden sowie Verantwortung in Europa.
Der mit 400 Euro dotierte zweite Platz ging an das Video-Projekt „Mein Europa – Dein Europa – Unser Europa: Wir beginnen einen internationalen Austausch“ der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aus der Adolf-Reichwein-Schule Limburg. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von acht Lehrkräften sowie acht Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulformen, die seit über zwei Jahren gemeinsam Angebote, Projekte und Ausstellungen unter der Leitung von Lehrerin Dr. Barbara Schleicher an der Adolf-Reichwein-Schule durchführen. Die Zukunft Europas liegt in der Hand der Jugend, denn sie wird in den nächsten Jahrzehnten darüber entscheiden, was Europa sein wird und ob es ein friedliches Zusammenleben in Europa geben wird. Aber was bedeutet Europa für Jugendliche, was verstehen sie unter Frieden und welche Rolle spielt dabei jede einzelne Person? Zu diesen Fragen sollte eine persönliche Sicht von Jugendlichen eingeholt werden. Daraus entstanden eine Befragungsaktion und ein Video.
Den dritten Preis und somit 300 Euro durfte die 10cG der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar unter Leitung von Lehrerin Ramona Henrich für das Video-Projekt „Freiheitslinien: Ein Projekt über Mut, Verantwortung und Frieden in Europa – Verantwortung verstehen, Demokratie bewahren, Frieden gestalten“ entgegennehmen. Das Projekt verbindet Themen aus dem Deutsch- und Geschichtsunterricht wie beispielsweise Götz von Berlichingens Freiheitsgedanken sowie gegenwärtige europaweite Problematiken wie Kriege und demokratiegefährdende Tendenzen. Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler war dabei, komplexe Zusammenhänge zwischen historischen Freiheitsideen und heutigen demokratischen Werten für Interessierte kompakt in einem Video darzustellen.
Landrat Michael Köberle erläuterte das Ziel des Jugendfriedenspreises: „Wir wollen junge Menschen im Landkreis Limburg-Weilburg dazu aufrufen, im Rahmen eines Wettbewerbs kreative Projekte zu gestalten, die die Idee des friedlichen Zusammenlebens und der Menschlichkeit fördern, bestehende Vorbehalte abbauen helfen und zu einem stärkeren Miteinander in unserer Gesellschaft hier in der Region beitragen können.“ Frieden ist nach den Worten des Landrats nicht nur in der Weltpolitik ein ständig brennendes Thema, sondern Frieden beginnt bei jeder und jedem von uns, jeden Tag, dort, wo wir leben und arbeiten. Landrat Köberle weiter: „Das große Engagement, die Kreativität und vor allem der persönliche Einsatz der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Projekten haben uns echt beeindruckt. Das ist alles andere als selbstverständlich und dafür möchte ich allen an dieser Stelle besonders danken.“ Sein Dank galt zudem den Mitgliedern des Beirates Jugendfriedenspreis, die über die Preisverteilung entschieden haben, den Sponsoren Kreissparkasse Limburg, Kreissparkasse Weilburg und Nassauische Sparkasse sowie den Kolleginnen vom Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg, die den Wettbewerb mit großem Einsatz vorbereitet und organisiert haben.
© Landkreis Limburg-Weilburg
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