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Mittwoch 





© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Arbeitsmarkt im Juni: Quote bleibt bei 5,8 Prozent

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar ist im Juni 2026 unverändert bei 5,8 Prozent geblieben. Insgesamt waren 13.596 Menschen arbeitslos gemeldet – 17 mehr als im Mai und 386 mehr als vor einem Jahr.

Nach Angaben der Agentur für Arbeit ist die Entwicklung vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Auslaufende befristete Arbeitsverträge, das Ende vieler Berufsausbildungen sowie Schulabgänger, die sich vorübergehend arbeitslos melden, prägen die aktuelle Lage. Gleichzeitig bleibt die Übernahmebereitschaft vieler Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verhalten.

Im Kreis Limburg-Weilburg stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht auf 5.031 (+11 zum Vormonat), die Quote lag bei 5,3 Prozent. Im Lahn-Dill-Kreis blieb die Quote mit 6,1 Prozent stabil, die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich geringfügig auf 8.565 (+6).

Für die kommenden Wochen erwartet die Agentur keine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes. Hoffnung macht jedoch der Ausbildungsmarkt: Aktuell sind im Bezirk noch 1.021 Ausbildungsstellen unbesetzt. Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche haben damit weiterhin gute Chancen.

© Quelle: Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar


5 Jahre Zentrum für Orthopädie und Traumatologie in Limburg

Zwei Chefärzte, zwei Schwerpunkte, ein gemeinsames Ziel: Seit fünf Jahren führen Dr. Alexander Bode (Traumatologie) und Dr. Stefan Roland (Orthopädie) das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) am Limburger Krankenhaus als eingespieltes Duo.

Die Verbindung beider Fachrichtungen ist kein Zufall, sondern Teil des Konzepts: alle Kompetenzen rund um den Bewegungsapparat unter einem Dach bündeln.

Im Interview spricht das Chefarzt-Duo darüber, wie sich das ZOT entwickelt hat, worauf es besonders stolz ist und warum Nähe und Spezialisierung für sie zusammengehören.

Was macht das ZOT für die Menschen in der Region besonders?

Dr. Alexander Bode: Die Kombination aus Spezialisierung und Nähe. Wir bieten moderne Orthopädie und Unfallchirurgie direkt vor Ort – von der Kinderorthopädie über komplexe Endoprothetik bis zu Verletzungen aller Art. Was viele nicht wissen: Unsere ambulanten und stationären Bereiche sind eng miteinander vernetzt. Das bedeutet, dass Patienten für jedes Problem an Knochen, Bändern und Gelenken sofort und ohne lange Wege den richtigen Ansprechpartner finden.

Was macht die gemeinsame Leitung durch zwei Chefärzte aus?

Dr. Alexander Bode: Die Doppelspitze lebt davon, dass wir uns fachlich ergänzen und menschlich gut harmonieren. Jeder von uns verantwortet sein eigenes Fachgebiet und genau darin liegt die Stärke: Wir bringen unterschiedliche Perspektiven ein, können uns gegenseitig beraten und uns im Alltag den Rücken freihalten. Diese Zusammenarbeit schafft kurze Wege, klare Zuständigkeiten und eine Atmosphäre, in der man sich auch in herausfordernden Momenten unterstützt fühlt. Und ja: Ein bisschen Humor gehört bei uns dazu. Das hält die Stimmung oben und tut dem ganzen Team gut.

Wie würden Sie Ihre Behandlungsphilosophie beschreiben?

Dr. Stefan Roland: Orthopädie ist immer eine gemeinsame Entscheidung. Wir nehmen uns Zeit, erklären Optionen verständlich und wägen gemeinsam ab, ob ein Gelenk erhalten werden kann oder ob ein Ersatz sinnvoll ist. Dabei arbeiten wir nach den neuesten medizinischen Standards – von modernen bildgebenden Verfahren bis zu minimalinvasiven Operationstechniken. Unser Ziel ist eine individuelle, nachvollziehbare Therapie, die für den jeweiligen Menschen wirklich passt.

Seit Anfang des Jahres ist das ZOT als EPZmax zertifiziert. Was bedeutet diese Auszeichnung für Ihre Arbeit?

Dr. Stefan Roland: EPZmax ist die höchste Qualitätsstufe in der Endoprothetik und wir gehören zu den nur neun Zentren in Hessen, die dieses Zertifikat tragen. Für uns bedeutet das: Wir arbeiten nach klar definierten, extern geprüften Standards. Für die Patienten bedeutet es vor allem Sicherheit: hohe Routine, strukturierte Abläufe, moderne Implantate und ein Team, das diese Eingriffe täglich durchführt.

Worauf sind Sie besonders stolz, wenn Sie auf die vergangenen Jahre zurückblicken?

Dr. Alexander Bode: Auf die gleichbleibend hohe Qualität, die wir Jahr für Jahr bestätigen. Vor Kurzem wurden wir erst wieder als regionales Traumazentrum rezertifiziert. Möglich macht das unser starkes Team. Im ZOT können sich Patienten auf eine hochmotivierte Mannschaft verlassen, die ihren Beruf mit großer Freude ausübt und sich regelmäßig weiterbildet. Dadurch konnten wir in den letzten Jahren viele neue und innovative Untersuchungs‑, Diagnose‑ und Operationsmethoden etablieren, sei es die Knorpelzelltransplantation oder neue minimalinvasive OP-Methoden im Gelenkersatz.

Welche medizinischen Schwerpunkte und Innovationen möchten Sie im ZOT in den nächsten Jahren weiter ausbauen und wohin soll sich das Zentrum langfristig entwickeln? 

Dr. Stefan Roland: In den nächsten Jahren wollen wir vor allem die Entwicklungen der modernen Orthopädie aktiv mitgehen. Die Technisierung eröffnet uns heute Möglichkeiten, noch präziser und individueller zu operieren. Das bedeutet für uns aber nicht weniger Menschlichkeit, sondern im Gegenteil: Je genauer wir arbeiten können, desto sicherer und schonender wird die Behandlung für unsere Patienten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Endoprothetik am Standort Limburg. Wir möchten das bestehende Niveau Schritt für Schritt ausbauen und die Versorgung langfristig weiter stärken. Gleichzeitig behalten wir unser Traumazentrum klar im Blick, denn die Verbindung aus planbaren Eingriffen und akuter Versorgung bleibt ein zentrales Profil des ZOT.

Langfristig soll sich das ZOT so weiterentwickeln, dass Menschen in der Region wissen: Für orthopädische und unfallchirurgische Fragen gibt es hier ein Team, das fachlich breit aufgestellt ist, moderne Verfahren beherrscht und gleichzeitig nahbar bleibt. Genau daran arbeiten wir.
Tag der offenen Tür im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie

Tag der offenen Tür im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie

Am Samstag, 5. September 2026, öffnet das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) zwischen 10 und 15 Uhr seine Türen für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und das Team des ZOT persönlich kennenzulernen.

Das Programm bietet kompakte Gesundheitsvorträge, Einblicke in moderne Behandlungsverfahren sowie Mitmachaktionen, die zentrale Aspekte der orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung anschaulich vermitteln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

© St. Vincenz Gesundheitsverbund

 



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