<meta name="robots" content="noindex">

Die richtige Lösung war:
" junge Liebe "
Rätselvorschlag Redaktion


Dienstag





© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Die digitale Brieftasche kommt
EUDI-Wallet soll Europas Alltag vereinfachen

Brüssel. Die Europäische Union treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungs- und Identitätsdienste weiter voran. Mit der Einführung der sogenannten EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) entsteht in den kommenden Jahren eine digitale Brieftasche, die Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, ihre Identität und wichtige Dokumente sicher auf dem Smartphone zu speichern und europaweit zu nutzen.

Die EUDI-Wallet ist Teil der europäischen Strategie für eine einheitliche digitale Identität. Ziel ist es, Behördengänge, Vertragsabschlüsse oder den Zugang zu digitalen Dienstleistungen einfacher, schneller und sicherer zu gestalten. Statt Ausweise, Führerscheine oder Nachweise in Papierform mitzuführen, sollen diese künftig digital verfügbar sein – jederzeit und grenzüberschreitend innerhalb der Europäischen Union.

Besonderes Augenmerk legen die Verantwortlichen auf Datenschutz und Datensicherheit. Nutzerinnen und Nutzer sollen selbst entscheiden können, welche Informationen sie gegenüber Behörden oder Unternehmen freigeben. So kann beispielsweise lediglich das Erreichen eines Mindestalters nachgewiesen werden, ohne das vollständige Geburtsdatum oder weitere personenbezogene Daten offenzulegen. Die Wallet basiert auf modernen Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologien und erfüllt die strengen europäischen Datenschutzvorgaben.

Auch für Unternehmen bietet die digitale Identitätslösung Vorteile. Die Prüfung von Identitäten soll künftig schneller und rechtssicher erfolgen, etwa bei der Kontoeröffnung, dem Abschluss von Mobilfunk- oder Versicherungsverträgen oder bei digitalen Unterschriften. Dadurch könnten Verwaltungsaufwand und Bearbeitungszeiten deutlich reduziert werden.

Die Einführung erfolgt schrittweise in den Mitgliedstaaten. Grundlage ist die überarbeitete europäische Verordnung zur digitalen Identität (eIDAS 2.0), die den rechtlichen Rahmen für die EUDI-Wallet schafft. Jeder Mitgliedstaat wird künftig mindestens eine anerkannte digitale Brieftasche bereitstellen, die mit den Systemen der übrigen EU-Länder interoperabel ist.

Experten sehen in der EUDI-Wallet einen wichtigen Meilenstein für den digitalen Binnenmarkt. Gleichzeitig wird die Akzeptanz maßgeblich davon abhängen, ob Bürgerinnen und Bürger Vertrauen in die Sicherheit der Anwendung entwickeln und den Mehrwert im Alltag erkennen.

Fest steht: Mit der EUDI-Wallet könnte das Smartphone künftig nicht nur Zahlungsmittel und Fahrkarte ersetzen, sondern auch den klassischen Geldbeutel mit Ausweisen und weiteren wichtigen Dokumenten. Damit rückt eine europaweit einheitliche digitale Identität ein gutes Stück näher.

© Quelle Internetrecherche


Studie der BGR: Moderne Smartphones enthalten weniger wertvolle Metalle – Recycling bleibt schwierig

Eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zeigt, dass moderne Smartphones zwar zahlreiche Metalle enthalten, deren Rückgewinnung jedoch technisch und wirtschaftlich weiterhin eine große Herausforderung darstellt.

Die Analyse vergleicht Smartphones aus dem Jahr 2024 mit Geräten von 2012. Dabei zeigt sich:

  • Die Gehalte an Gold, Silber, Palladium und Tantal sind gesunken.
  • Die Anteile kritischer Rohstoffe wie Seltene Erden, Gallium und Germanium haben leicht zugenommen – unter anderem durch leistungsfähigere Elektronik, zusätzliche Kameras und Magnete für Funktionen wie induktives Laden.
  • Der Materialwert der enthaltenen Metalle hat sich innerhalb eines Jahrzehnts halbiert und liegt heute bei nur noch etwa 1,25 Euro pro Smartphone.

Ein durchschnittliches Smartphone wiegt 169 Gramm, wobei rund zwei Drittel des Gewichts aus Metallen bestehen. Die zehn wichtigsten Metalle – darunter Aluminium, Kupfer, Eisen, Nickel und Seltene Erden – machen etwa 96 Prozent der gesamten Metallmasse aus.

Trotz weltweit über einer Milliarde verkaufter Smartphones pro Jahr und ihres Potenzials als „urbane Mine“ bleibt das Recycling begrenzt. Gründe sind komplexe Materialverbünde, geringe wirtschaftliche Anreize und zu niedrige Sammel- und Rücklaufquoten. Daher trägt das Smartphone-Recycling derzeit nur in geringem Maße zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen bei.

© Quelle BGR



Erstelle deine eigene Website mit Webador