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Rätselvorschlag Redaktion
Mittwoch
Am 03. Oktober findet wieder das traditionelle Oktoberfest des Villmarer Blasorchesters und der Feuerwehr statt
Traditionell laden das Blasorchester und die Freiwillige Feuerwehr Villmar am 03. Oktober ab 11:00 Uhr zu ihrem 23. Oktoberfest ins Feuerwehrhaus ein, wo bei bayerischen Schmankerln und zünftiger Musik gefeiert wird.
Auch in diesem Jahr wird das Fest vom Jugendblasorchester unter der Leitung von Lucas Mallebre´eröffnet, bevor das Blasorchester unter Leitung von Marius Schäfer ab ca. 12:00 Uhr die Gäste mit bayerischer Musik und aktuellen Wies´n-Hits unterhalten wird. Mit Speisen wie Leberkas, Weißwürstl, Schweinsbraten, Spinatknödel oder Hax´n, sowie bei einer vollgezapften Maß kommen die Gäste voll auf ihre Kosten und können es sich gut gehen lassen. Am Nachmittag erweitert sich die Speisekarte um frisch gebackene Waffeln und Kaffee. Den Abschluss des Tages wird traditionell von der Oldieband übernommen.
Auch für die kleinen Festbesucher werden wieder Aktionen und Programme angeboten, unter anderem steht eine Hüpfburg bereit.
Besucher in Dirndl und Lederhosen werden natürlich besonders gerne gesehen. Die Feuerwehr und das Orchester freuen sich auf regen Besuch, ausgelassene Stimmung, sowie großen Hunger und Durst.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei.
© Villmarer-Zeitung
Haushaltsplan für 2026 noch nicht beschlossen
Der Marktflecken Villmar verfügt derzeit noch über keinen rechtskräftigen Haushaltsplan für das laufende Jahr 2026. Eine solche Verzögerung im parlamentarischen Beratungsverfahren ist in der kommunalen Praxis zwar keine Seltenheit, sie bringt jedoch spürbare rechtliche und finanzielle Konsequenzen für die Handlungsfähigkeit der Gemeinde mit sich. Solange das Zahlenwerk nicht von der Gemeindevertretung verabschiedet und von der zuständigen Kommunalaufsicht des Landkreises Limburg-Weilburg genehmigt wurde, befindet sich Villmar gemäß den Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung in der sogenannten vorläufigen Haushaltsführung.
Diese gesetzliche Regelung soll sicherstellen, dass das öffentliche Leben und die grundlegende Verwaltung der Gemeinde trotz des fehlenden Budgets weiterlaufen können. Der Marktflecken bleibt damit uneingeschränkt zahlungsfähig für alle Pflichtaufgaben, zu denen eine rechtliche oder vertragliche Verpflichtung besteht. Wichtige Bereiche wie das Personalwesen, die laufende Unterhaltung von Kindergärten, Schulen und der Feuerwehr sowie die Pflege der öffentlichen Infrastruktur sind somit gesichert.
Gleichzeitig setzt der vorläufige Status den kommunalen Handlungsspielräumen enge Grenzen. Neue Investitionsprojekte, die bisher noch nicht begonnen wurden, müssen vorerst ruhen. Auch freiwillige Leistungen der Gemeinde, wozu beispielsweise die Unterstützung örtlicher Vereine oder Kulturinitiativen (Altennachmittag und Weihnachtsmarkt ?) gehören, dürfen im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung in der Regel nicht vergeben werden, sofern es sich nicht um unaufschiebbare Notmaßnahmen handelt.
In Villmar knüpft die aktuelle Situation an bestehende finanzpolitische Herausforderungen an. Bereits für das Haushaltsjahr 2024 hatte die Gemeinde keinen eigenen Haushaltsplan aufgestellt, während das Budget für 2025 nach intensiven Beratungen regulär beschlossen werden konnte. Der Entwurf für den Haushalt 2026 durchläuft derzeit die parlamentarischen Instanzen und steht auf den Tagesordnungen der zuständigen Gremien wie dem Haupt- und Finanzausschuss. Sobald die Gemeindevertretung den Haushaltsplan nach den Beratungen final verabschiedet und die Aufsichtsbehörde den Beschluss freigibt, endet der Zustand der vorläufigen Haushaltsführung, womit auch geplante Investitionen und Projekte für das laufende Jahr freigegeben werden könnten. Da wir aber schon bald im Oktober sind, wird wohl vieles erst im kommenden Jahr angegangen werden.
© Villmarer-Zeitung
Die Theatergruppe Aumenau hat heute Abend ab 19.00 Uhr Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindehaus
1. Körperverletzung und Beleidigung, Brüsseler Straße, Eschhofen, Sonntag, 27.09.2026, 03:30 Uhr bis 03:55 Uhr
(rk) Am frühen Sonntagmorgen kam es in Eschhofen zu einer körperlichen Auseinandersetzung und Beleidigung.
Zwischen 03:30 Uhr und 03:55 Uhr wurde eine 21-jährige Frau aus dem Rhein-Lahn-Kreis in einem Schnellrestaurant in der Brüsseler Straße von einem ihr unbekannten Mann zuerst verbal beleidigt und anschließend noch an den Haaren gezogen, wodurch sie leicht verletzt wurde. Die männliche Person flüchtete nach der Tat.
Er soll ca. 170 cm groß und zwischen 30 und 40 Jahren alt gewesen sein. Er hatte dunkle, kurze Haare, einen schwarzen Vollbart und auffallend kleine Augen.
Hinweise in diesem Fall werden von der Polizei Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegengenommen.
2. Sachbeschädigung, Elz, St.-Johannes-Ring, Sonntag, 27.09.2026, 18:00 Uhr
(rk) Am Sonntagabend wurde in Elz eine Sachbeschädigung an einem Mehrfamilienhaus festgestellt.
Der 45-jährige Mann aus dem St.-Johannes Ring in Elz meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass er ein Loch in der Scheibe des Treppenhauses festgestellt habe. Wie das Loch dort in die Scheibe gelangt ist, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Sachdienliche Hinweise werden von der Polizei in Limburg unter der (06431) 9140-0 entgegen genommen.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Vielstimmig – Selbsthilfe klingt nach: AOK Hessen fördert neues Chorprojekt für Selbsthilfeaktive
Viele Stimmen, unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen – und doch eine gemeinsame Selbsthilfe: Unter dem Titel „VIELSTIMMIG – Selbsthilfe klingt nach …“ startet im Januar ein neues Chorprojekt für Menschen aus Selbsthilfegruppen im Landkreis Limburg-Weilburg.
Die Idee für das besondere Projekt wurde von der Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg gemeinsam mit der Kreismusikschule Limburg e. V. entwickelt. Jetzt gibt es Grund zur Freude: Die AOK Hessen hat die Förderung des Projekts zugesagt. Damit ist der Weg für den Start des neuen Chorangebots frei.
„VIELSTIMMIG“ soll mehr sein als ein klassisches Chorangebot. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Gemeinschaft und die Freude am gemeinsamen Singen. Menschen aus unterschiedlichen Selbsthilfegruppen sollen zusammenkommen, neue Kontakte knüpfen und gemeinsam etwas entstehen lassen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um musikalische Leistung. Chorerfahrung oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich – und auch eine vermeintlich „gute Stimme“ ist keine Voraussetzung. Das Angebot richtet sich an alle Selbsthilfe-Aktiven, die Freude am gemeinsamen Singen und an der Begegnung mit anderen haben.
Die Kreismusikschule Limburg e. V. unterstützt das Projekt mit den räumlichen und musikalischen Rahmenbedingungen. Geplant sind regelmäßige Chorproben ab Januar. Interessierte Selbsthilfe-Aktive können sich bereits jetzt bei der Selbsthilfekontaktstelle anmelden. Die Plätze sind für Menschen aus den Selbsthilfegruppen im Landkreis Limburg-Weilburg vorgesehen. Weitere Informationen zu den Proben werden den angemeldeten Interessierten rechtzeitig mitgeteilt. Ab dem 20. Januar 2027 wird das Projekt starten.
„Selbsthilfe lebt von Gemeinschaft und davon, dass Menschen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen. Mit VIELSTIMMIG wollen wir diesen Gedanken aufgreifen und musikalisch erlebbar machen“, so Michelle Bautz, Leitung der Selbsthilfekontaktstelle.
Der Name ist dabei Programm: Viele unterschiedliche Stimmen ergeben gemeinsam einen Chor. Und vielleicht klingt Selbsthilfe bald nicht nur nach Austausch und gegenseitiger Unterstützung, sondern auch nach vielen Stimmen und Musik.
VIELSTIMMIG – Selbsthilfe klingt nach …ist ein Chorprojekt der Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg in Kooperation mit der Kreismusikschule Limburg e. V., gefördert durch die AOK Hessen.
Interesse am Mitmachen?
Anmeldungen und weitere Informationen bei der Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes, Landkreis Limburg-Weilburg telefonisch unter 06431-296 635 oder per Mail an selbsthilfe@limburg-weilburg.de.
Weitere Informationen unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Selbsthilfegruppe für Menschen mit Ängsten, Panikattacken und somatoformen Störungen
Die Selbsthilfegruppe „Wir geben uns Kraft“ bietet Menschen mit Ängsten, Panikattacken sowie somatoformen Störungen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren. Die Gruppe besteht bereits seit 2017 und trifft sich alle drei Wochen donnerstags um 19 Uhr in den Gruppenräumen der Selbsthilfekontaktstelle in Limburg.
Angst und Panik können sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich sehr deutlich bemerkbar machen. Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Schwindel, Übelkeit oder Brust- und Bauchschmerzen können zu den Beschwerden gehören. Für Betroffene können solche Symptome sehr belastend sein und den Alltag sowie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Auch somatoforme Störungen gehen mit real erlebten körperlichen Beschwerden einher. Dabei lässt sich trotz sorgfältiger medizinischer Untersuchungen häufig keine ausreichende organische Ursache für die Beschwerden feststellen. Wie das Universitätsspital Zürich erläutert, können dabei unter anderem körperliche und psychische Belastungen, anhaltender Stress oder eine besonders ausgeprägte Wahrnehmung körperlicher Symptome eine Rolle spielen. Eine ganzheitliche Betrachtung von Körper und Psyche kann deshalb für die Behandlung und den Umgang mit den Beschwerden wichtig sein.[1]
Für Betroffene kann es besonders hilfreich sein, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. In der Selbsthilfegruppe ist Raum, über Ängste, Beschwerden und persönliche Erfahrungen zu sprechen, aber auch einfach zuzuhören. Verständnis, gegenseitige Unterstützung und der Austausch von Erfahrungen können dabei helfen, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder mehr Zuversicht im Umgang mit den eigenen Beschwerden zu gewinnen.
Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe ist vertraulich und kostenfrei. Interessierte Betroffene sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen und die Gruppe kennenzulernen.
Selbsthilfegruppe „Wir geben uns Kraft“
Kontaktperson:
Uwe Fischer
Telefon: 0151/47933117 (werktags ab 17.00 Uhr)
E-Mail: SHG-WirgebenunsKraft(at)gmx.de
© Landkreis Limburg-Weilburg
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