<meta name="robots" content="noindex">

Die richtige Lösung war:
" goar naut = gar nichts "
"wink" bedeutet = ein wenig

Rätselvorschlag Redaktion

KW 25 / 2026


Mittwoch 24.6.2026


Verschönerungsverein schafft den Durchbruch

Wenn es im Wechsel sonnig ist und regnet explodiert die Natur und genauso soll es sein. Dass man als Verschönerungsverein seine liebe Mühe hat, ist selbstverständlich.

Aber jetzt ist uns gewissermaßen der Durchbruch gelungen, wie die vorher/nachher - Bilder eindrucksvoll zeigen.

© Verschönerungsverein Villmar


Weyer soll zum Luftkurort werden

Die Gemeindevertretung hat am Donnerstag auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Mehrheit beschlossen, den Ortsteil Weyer  auf den Weg zum Luftkurort zu bringen. Ziel ist es, die touristische Attraktivität des Ortsteils zu stärken und neue Perspektiven für die Entwicklung der Gemeinde zu eröffnen.

Darüber hinaus sprach sich das Gremium auf Antrag der CDU-Fraktion dafür aus, ein Tourismuskonzept für die gesamte Gemeinde Villmar zu erstellen. Mit einem solchen Konzept sollen vorhandene Potenziale erfasst und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Tourismus, Naherholung und regionale Vermarktung künftig gezielt gefördert werden können.

Trotz unterschiedlicher politischer Initiativen herrschte in einem Punkt fraktionsübergreifend Einigkeit: Angesichts der angespannten Finanzlage des Marktfleckens dürfen die Vorhaben den Gemeindehaushalt nicht zusätzlich belasten. Sowohl die Bemühungen um die Anerkennung Weyers als Luftkurort als auch die Erarbeitung eines Tourismuskonzepts sollen daher möglichst kostenneutral umgesetzt werden.

Die Gemeindevertreter sehen in beiden Projekten Chancen für die langfristige Entwicklung Villmars, betonen jedoch zugleich die Notwendigkeit, finanzielle Risiken zu vermeiden. Wie die nächsten Schritte konkret aussehen werden und welche Voraussetzungen für eine Anerkennung als Luftkurort erfüllt werden müssen, soll nun geprüft werden. Nun wollen wir doch mal alle hoffen, dass die auf dem Galgenberg geplanten Windräder den Plänen keinen Strich durch die Rechnung machen.

© Villmarer-Zeitung



Alkoholisierter Randalierer fällt durch mehrere Straftaten auf und wird festgenommen

Limburg, Montag, 22.06.2026, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

(fh)Am Montagnachmittag hat ein stark alkoholisierter Mann in Limburg mehrere Straftaten verübt. Am späten Nachmittag erreichten die Polizei in Limburg mehrere Mitteilungen über einen Mann, welcher herumschreien und randalieren würde sowie mehreren Frauen im Vorbeilaufen auf den Po geschlagen hätte. Den entsandten Polizeistreifen gelang es den Mann im Bereich "Am Schießgraben" festzunehmen. Es zeigte sich, dass er zuvor unter anderem den Seitenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten, Beleidigungen ausgesprochen und mindestens drei Frauen jeweils auf das Gesäß geschlagen hatte. Der 28-Jährige kam nach seiner Festnahme aufgrund seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.


Landkreis veranstaltet „Fairtrade Kita Fußballfest“ - Fairplay gilt nicht nur für das Spiel, sondern auch für den Ball!

Faire Bananen, fairer Kaffee, faire Kleidung – das hat man alles schon mal gehört, aber faire Fußbälle?! Wer hätte gedacht, dass alleine in Pakistan jedes Jahr bis zu 60 Millionen handgefertigte Bälle hergestellt werden? Etwa 70 Prozent aller handgenähten Sportbälle weltweit kommen von dort aber auch China, Indien, Thailand und Vietnam sind wichtige Akteure in dieser Branche.

Zwölf-Stunden-Schichten und Sechs- oder Sieben-Tage-Wochen sind weit verbreitet. Die Arbeiterinnen und Arbeiter, die die Bälle zusammennähen, werden in der Regel pro fertige Einheit und nicht pro Stunde bezahlt. Frauen, die einen großen Teil der Beschäftigten in der Branche ausmachen, sind Diskriminierungen oder Belästigungen ausgesetzt. Die niedrigen Löhne haben darüber hinaus Einfluss auf den Schulbesuch der Kinder; immer wieder kommt es vor, dass Kinder ihren Eltern beim Nähen der Bälle helfen müssen, statt zur Schule zu gehen.

Fairtrade setzt sich dafür ein, dass sich das ändert!

Mit festgelegten Fairtrade-Standards für Sportbälle, wird dafür gesorgt, dass Fairplay nicht nur auf dem Spielfeld propagiert, sondern auch beim Fertigungsprozess umgesetzt wird. Wesentliche Punkte die in Fairtrade-zertifizierten Fabriken gewährleistet werden sind:

Bessere Arbeitsbedingungen

  • Zahlung von wenigstens gesetzlichem Mindest- oder regionalem Durchschnittslohn

  • Gesundheits- und Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter und Management

Fairtrade-Prämie

  • Zehn Prozent des Handelspreises gehen als zusätzliche Prämie direkt an die Arbeiterinnen/Arbeiter, die über ein demokratisch gewähltes Komitee selbst über die Verwendung des Geldes entscheiden

Geschlechtergleichstellung

  • Fairtrade Standards verbieten geschlechtsspezifische Diskriminierung, 

  • Null-Toleranz gegenüber sexueller Belästigung

Da Großes bekanntermaßen im Kleinen beginnt, engagiert sich der Fairtrade-Landkreis Limburg-Weilburg gemeinsam mit der Fairtrade-Kita Sonnenschein in Weilburg und veranstaltete ein Fairtrade-Kita-Fußballfest für die Kita-Kinder. Fair produzierte Fußbälle in zwei Größen sorgten für Spaß beim Ballspiel. Die Fairtrade-Fußbälle übergab der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer an die Leiterin der Kita Sonnenschein Lidija Zagorscak und die engagierten Fußballtrainer Florian Betz und Lukas Kusch. Zur Stärkung zwischendurch gab es natürlich Fairtrade-Säfte und Bananen. Insgesamt eine sportliche und durch und durch faire Aktion, die bei Groß und Klein für Begeisterung sorgte.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Theresa Da Fonseca aus dem Büro des Ersten Kreisbeigeordneten, telefonisch unter 06431 296-209 oder per E-Mail an t.bennerdafonseca@limburg-weilburg.de

© Landkreis Limburg-Weilburg


27 ehrenamtliche Laiendolmetscher für den Landkreis Limburg-Weilburg

Laiendolmetscher haben nach erfolgreicher Schulung ihre Zertifikate erhalten. Mit ihnen wächst der WIR-Dolmetscherpool des Landkreises Limburg-Weilburg auf mehr als 100 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler an.

Die Ehrenamtlichen unterstützen Behörden, Bildungseinrichtungen und andere Stellen bei der Verständigung mit Menschen, die noch nicht ausreichend Deutsch sprechen. Vor ihrem Einsatz absolvierten sie eine 26 Unterrichtseinheiten umfassende Qualifizierung zu Themen wie Dolmetschen, Gesundheitssystem sowie Jugend- und Sozialwesen.

Landrat Michael Köberle betonte die wichtige Rolle der Laiendolmetscherinnen und Laiendolmetscher als Brückenbauer zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Das Projekt wird vom WIR-Vielfaltszentrum des Landkreises organisiert und vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gefördert. Weitere Ehrenamtliche mit guten Deutsch- und Fremdsprachenkenntnissen werden weiterhin gesucht.

© Landkreis Limburg-Weilburg