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Die richtige Lösung war:
" mürrischer Mann "
Rätselvorschlag Redaktion
Mittwoch 1.7.
Villmar blüht auf - Blumenwiese in voller Blüte
Wer derzeit nach Villmar kommt, wird bereits am Ortseingang von einem farbenprächtigen Blütenmeer empfangen. Die ehrenamtlich angelegte Blumenwiese sorgt nicht nur für einen attraktiven Anblick, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Insektenschutz.
Verantwortlich für die Anlage und Pflege der Wiese ist NaturaVitaVillmar-Ferienwohnung am Ortsausgang in Richtung Weyer. Jahr für Jahr engagiert sich das Team ehrenamtlich für die Gestaltung der Fläche und schafft damit einen wertvollen Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und zahlreiche weitere Insektenarten.
In diesem Jahr fiel die Wahl auf die sogenannte „Kasseler Blumenmischung“, die eigens in Kassel erworben wurde. Die spezielle Saatgutmischung zeichnet sich durch ihre Vielfalt an heimischen und nektarreichen Blühpflanzen aus. Dadurch entsteht über viele Wochen hinweg ein buntes Blütenbild, das nicht nur die Natur bereichert, sondern auch das Ortsbild aufwertet.
Die Blumenwiese zeigt eindrucksvoll, wie mit ehrenamtlichem Engagement und überschaubarem Aufwand ein wertvoller Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt geleistet werden kann. Gleichzeitig setzt sie am Eingang von Villmar einen farbenfrohen Akzent und heißt Einwohner sowie Gäste herzlich willkommen.
© Fotos Jörg Seitz
Am Villmarer Sendemast wurde letzte Woche gearbeitet
Der Villmarer Fernsehturm steht schon lange auf dem Haarberg. Eigentlich ist es ja kein Fernsehturm. Eher eine Mobilfunk Basisstation.
Oben am Turm sind verschiedene Antennen angebracht. Die dicken schwarzen Kabel, die am Mast nach oben führen, versorgen die Antennen mit Hochfrequenzsignalen.
Am Weg vor dem Turm wurde letzte Woche dieser Schacht neu eingebaut
darin befinden sich neue Zuleitungen für den Betrieb des Turms
Einige Anlagenteile sehen neu aus, währen andere wohl schon bessere Zeiten gesehen haben.
Der große weiße Schaltschrank trägt das ATC-Logo. Das steht für American Tower, einen Betreiber von Funkmast-Infrastruktur. Die Mobilfunktechnik darin gehört oft Netzbetreibern wie Telekom, Vodafone oder O₂, während der Mast selbst ATC gehört. Der kleine Container daneben enthält wohl die Stromversorgung und technische Einrichtungen.
© Villmarer-Zeitung
Erhöhung der Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen um 20 % kommt zur Unzeit
Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg hat in seiner Sitzung am 26. Juni eine Erhöhung der Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen für Kreistagsabgeordnete und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete beschlossen und dem Kreistag zur Entscheidung empfohlen.
Diese Entscheidung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Während zahlreiche Städte und Gemeinden im Landkreis aufgrund ihrer angespannten Finanzlage gezwungen sind, die Bürgerinnen und Bürger mit drastischen Erhöhungen der Grundsteuer zu belasten, sollen die Entschädigungen für Mandatsträger um rund 20 Prozent steigen. So mussten beispielsweise Villmar den Grundsteuer-B-Hebesatz auf 800 Prozent und Löhnberg sogar auf 930 Prozent anheben, um ihre Haushalte genehmigungsfähig zu machen.
Hinzu kommt, dass die Finanzierung des Landkreises maßgeblich über die Kreisumlage erfolgt. Diese wird von den Städten und Gemeinden getragen – also genau von den Kommunen, die sich derzeit in einer finanziellen Notlage befinden. Höhere Ausgaben des Landkreises wirken sich langfristig auf die Umlage aus und belasten damit die kommunalen Haushalte zusätzlich.
Gerade in Zeiten, in denen von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen erhebliche finanzielle Opfer verlangt werden, sollte auch die Kreispolitik ein Zeichen der Zurückhaltung setzen. Eine Erhöhung der eigenen Entschädigungen sendet in dieser Situation das falsche Signal.
Verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet, zunächst Einsparpotenziale auszuschöpfen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements ist wichtig – sie darf jedoch nicht losgelöst von der finanziellen Realität der Kommunen betrachtet werden.
© Villmarer-Zeitung
Einbruchsversuch in Mehrfamilienhaus,
Hadamar-Niederhadamar, Carl-Faust-Straße, Montag, 29.06.2026, 16:39 Uhr
(dd) Drei bislang unbekannte Männer haben am Montagnachmittag versucht, in ein Mehrfamilienhaus in der Carl-Faust-Straße in Hadamar einzudringen.
Die Täter hebelten die Kellertür auf und gelangten so in das Mehrfamilienhaus. Anschließend durchquerten sie den Hausflur, verließen das Gebäude jedoch wieder, nachdem sie von einem Anwohner bemerkt worden waren. Nach derzeitigem Stand wurde nichts entwendet.
Die drei Männer wurden als "dunkelhäutig" beschrieben und sollen dunkle Kleidung getragen haben. Einer von ihnen führte einen Rucksack mit sich.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den beschriebenen Personen oder sonstige sachdienliche Beobachtungen in dem Zusammenhang nimmt die Polizeistation Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.
Gesundheitsversorgung gemeinsam weiterdenken
Limburg-Weilburg. Im Rahmen des Versorgungsberichts zur gesundheitlichen Versorgung im Landkreis Limburg-Weilburg fand die zweite Sitzung statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitswesen, den Städten und Gemeinden, der Selbsthilfe, der Pflege, den Krankenhäusern, dem Staatlichen Schulamt, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sowie weiteren Institutionen beteiligten sich an dem Austausch.
Grundlage der Diskussionen waren die bisherigen Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die Rückmeldungen der Städte und Gemeinden sowie die Ergebnisse einer Befragung der Selbsthilfegruppen. Gemeinsam wurden aktuelle Herausforderungen der Gesundheitsversorgung analysiert und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Im Mittelpunkt standen Themen wie die Sicherung der medizinischen Versorgung, die Fachkräftesicherung, die Versorgung im ländlichen Raum, die Stärkung der Gesundheitskompetenz sowie die bessere Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen.
Neben der Vorstellung der Ergebnisse wurden erste Handlungsempfehlungen und Projektideen erarbeitet, die nun im weiteren Verlauf des Projekts konkretisiert werden sollen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in den Versorgungsbericht des Landkreises ein.
Die Ergebnisse und daraus abgeleitete Maßnahmen sollen im Rahmen der Gesundheitskonferenz des Landkreises Limburg-Weilburg im November vorgestellt und gemeinsam mit den beteiligten Akteuren weiterentwickelt werden.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Zum 1. Juli 2026 treten zahlreiche Änderungen in Kraft – Mehr Geld für Rentner, Pflegekräfte und Landesbeschäftigte in Hessen
Berlin/Wiesbaden, Mit dem Stichtag 1. Juli 2026 treten in Deutschland und Hessen mehrere gesetzliche und tarifliche Änderungen in Kraft. Sie betreffen unter anderem Rentnerinnen und Rentner, Beschäftigte im Pflegebereich, Beamtinnen und Beamte sowie Unternehmen im Transportgewerbe.
Zu den wichtigsten bundesweiten Neuerungen zählt die Erhöhung der gesetzlichen Renten, von der rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner profitieren. Die Rentenanpassung orientiert sich an der Lohnentwicklung und führt zu einem spürbaren Anstieg der monatlichen Bezüge.
Auch Beschäftigte in der Altenpflege erhalten zum 1. Juli höhere Mindestlöhne. Mit der Anhebung soll der Pflegeberuf attraktiver gemacht und die Arbeit in der Pflege finanziell besser anerkannt werden.
Im gewerblichen Güterverkehr gelten ab Juli neue Vorgaben für leichte Nutzfahrzeuge. Für viele Transporter im grenzüberschreitenden Verkehr wird künftig der Einsatz digitaler Tachografen verpflichtend. Ziel ist eine bessere Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten sowie mehr Fairness im Wettbewerb.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ergeben sich ebenfalls Veränderungen. So werden für zahlreiche Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten neue Einfuhrregelungen wirksam. Gleichzeitig sinkt die Luftverkehrsteuer wieder auf das Niveau vor der Erhöhung im Jahr 2024, was sich mittelfristig auf Flugpreise auswirken könnte.
In Hessen profitieren insbesondere die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Die Tarifentgelte der Landesbeschäftigten steigen zum 1. Juli 2026 um 3 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro monatlich.
Auch die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger des Landes erhalten eine Besoldungsanpassung. Nach dem Gesetzentwurf steigen die Bezüge zum 1. Juli 2026 um 3,02 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro. Eine weitere Erhöhung ist für Oktober 2027 vorgesehen.
Mit den zum 1. Juli in Kraft tretenden Regelungen werden sowohl Einkommen vieler Bürgerinnen und Bürger erhöht als auch neue rechtliche Vorgaben für Wirtschaft und Verwaltung umgesetzt. Besonders Rentner, Pflegekräfte sowie Beschäftigte des Landes Hessen gehören zu den unmittelbaren Gewinnern der Neuregelungen.
© Villmarer-Zeitung / Quelle Netzrecherche
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