<meta name="robots" content="noindex">

Die richtige Lösung war:
" laije = liegen "
leije = lügen
Rätselvorschlag Redaktion

KW 23 / 2026


Freitag



Bürgerhäuser ohne Hausmeister

Die Gemeinde Villmar plant eine Neuregelung der Hausmeisterbetreuung für ihre Bürgerhäuser. Ein Hausmeister hatte um Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses gebeten, einer ging in den Ruhestand und in Aumenau wurde dem Hausmeister sogar gekündigt. Nun soll entschieden werden wie die Betreuung der gemeindlichen Einrichtungen künftig organisiert werden soll. Neueinstellung von Hausmeistern wie bisher sind zunächst einmal nicht vorgesehen.

 

In den vergangenen Jahren haben die Bürgerhäuser eine hohe Auslastung erfahren. Zahlreiche Vereine, private Veranstalter und örtliche Initiativen nutzen die Räumlichkeiten regelmäßig für Versammlungen, Feiern, kulturelle Veranstaltungen und gesellschaftliche Aktivitäten. Damit verbunden stiegen auch die Anforderungen an Organisation, Betreuung und technische Unterstützung vor Ort.

Wie bereits berichtet muss die Gemeinde Villmar sparen. Daher soll wohl jetzt geprüft werden, wie die Hausmeisterdienste künftig strukturiert werden können ohne die Gemeindekasse unnötig zu strapazieren. 

Über konkrete Modelle und mögliche organisatorische Änderungen werden die zuständigen Gremien der Gemeinde in den kommenden Wochen beraten. Gegenstand der Beratungen wird wohl auch sein in wie weit die Arbeiten von bestehendem Personal wie beispielsweise vom Gemeindebauhof geleistet werden können und ob die regelmäßigen Benutzer der Hallen Aufgaben übernehmen oder für Dienstleistungen bezahlen müssen.

Damit die Bürgerhäuser auch weiterhin wichtige Treffpunkte des gesellschaftlichen Lebens bleiben können müssen jetzt die Weichen neu gestellt werden. 

© Villmarer-Zeitung


Postkarten aus Villmar







Donnerstag


Heute ist Pfarrfest

Aufgrund der unbeständigen Witterung wird die Messe zu Fronleichnam statt im Pfarrgarten in der Kirche gefeiert - wenn es das Wetter erlaubt, wird aber die anschließende Prozession wie gewohnt stattfinden (über Lahnufer, Grabenstraße und Rathausplatz zurück zur Kirche).

Herzliche Einladung auch zum Pfarrfest im Nikolaus-Homm-Park, Pfarrsaal, Bücherei und Kita!

© Pfarrei St. Peter und Paul Villmar 


Kreisleistungsübung der Freiwilligen Feuerwehren

Am Sonntag, dem 31. Mai 2026, fand an der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Villmar die diesjährige Kreisleistungsübung der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Limburg-Weilburg statt. Zahlreiche Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Kreisgebiet stellten dabei ihr fachliches Können sowie ihre Teamfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die jährlich stattfindende Leistungsübung dient der Vertiefung und Festigung des Ausbildungsstandes der Einsatzkräfte. Neben feuerwehrtechnischem Wissen stehen insbesondere sicheres Arbeiten, Teamkoordination und einsatztaktisches Vorgehen im Mittelpunkt. Der Wettbewerb begann am frühen Morgen mit einem theoretischen Prüfungsteil.

Hier mussten die teilnehmenden Mannschaften innerhalb kurzer Zeit 15 feuerwehrspezifische Fachfragen beantworten. Ergänzend wurden Zusatzaufgaben für die Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold abgelegt.Im anschließenden Praxisteil wartete eine anspruchsvolle GABC-Lage auf die Einsatzkräfte. Das Szenario simulierte einen Unfall auf einem Betriebsgelände mit Gefahrstoffaustritt, Brandentwicklung und einer verletzten Person. Unter Zeitdruck mussten die Mannschaften die Menschenrettung durchführen, den Brand bekämpfen sowie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Sicherung der Einsatzstelle umsetzen.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sich dabei ein eindrucksvolles Bild von der Leistungsfähigkeit und dem hohen Ausbildungsstand der Feuerwehren im Landkreis machen. Zahlreiche Gäste verfolgten die Übungen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den Einsatzkräften.

Die Freiwillige Feuerwehr Villmar sorgte als Gastgeber erneut für eine hervorragende Organisation und Bewirtung der Veranstaltung. Kreisbrandinspektion, Schiedsrichterteam sowie alle Helferinnen und Helfer trugen zu einem reibungslosen Ablauf der Kreisleistungsübung bei.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die besten Mannschaften ausgezeichnet sowie verschiedene Leistungsabzeichen verliehen. Die Veranstaltung zeigte erneut eindrucksvoll die Bedeutung regelmäßiger Ausbildung und kameradschaftlicher Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehren des Landkreises.

© Villmarer-Zeitung / Fotos Armin Rosbach


Inselfest auf die Schleuseninsel Runkel

Am Wochenende des 13. und 14. Juni ist es wieder so weit. Nach dem großen Erfolg 2022 und 2024 lädt die DLRG OG Brechen-Runkel-Villmar wieder zu einem Inselfest auf die Schleuseninsel Runkel ein.

Los geht es am Samstag, dem 13. Juni ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen auf der Insel. Für die kleinen Gäste gibt es wieder die beliebte Piratenschiff-Hüpfburg und auch Kinderschminken.

Ab 18 Uhr sorgt dann die Band „Pure Sapphire“ mit Livemusik bei freiem Eintritt für Stimmung.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung bringt dann um 20:30 Uhr die Band „Outback“ die Insel zum Beben.

Auf der Schleuseninsel wird es am Samstag außerdem eine Cocktailbar mit Cocktails und anderen leckeren Getränken geben. Mit Einbruch der Dunkelheit, gegen 22:30 Uhr, werden dann die Fackelschwimmer der DLRG für ein besonderes Ambiente sorgen, gefolgt von einem großen Feuerwerk.

Am Sonntag, dem 14. Juni, startet das Inselfest um 11:00 Uhr mit einem evangelischen Inselgottesdienst.

Ab 12:00 Uhr spielt der Musikverein Runkel zum Frühschoppen auf der Insel.

Auch am Sonntag kann die Küche zuhause kalt bleiben, denn für Essen und Trinken ist reichlich gesorgt. Abgerundet wird das Inselfest an diesem Sonntag mit Kaffee und Kuchen und Kinderschminken, bevor die Veranstaltung gegen 16 Uhr endet.

An beiden Tagen ist natürlich für reichlich kühle Getränke sowie gutem Essen gesorgt.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

© DLRG


Bürgermeisterwahl in Limburgs Partnerstadt Lichfield

In Limburgs englischer Partnerstadt Lichfield hat am Mittwoch, 13. Mai, die Amtseinführung der neuen Bürgermeisterin, des stellvertretenden Bürgermeisters und des Sheriffs in der Guildhall stattgefunden.

Zur neuen Bürgermeisterin wurde Stadträtin Rosie Harvey-Coggins gewählt. Ihr Stellvertreter ist Ratsmitglied Russ Bragger. Komplettiert wird das Stadtverwaltungsteam durch Ratsmitglied Andrew Fox, der zum Sheriff der Stadt Lichfield gewählt wurde. Die Ämter und deren Ausübung haben in der englischen Partnerstadt repräsentativen Charakter.

Während ihrer einjährigen Amtszeit werden die Bürgermeisterin und der Sheriff wie üblich Wohltätigkeitsveranstaltungen durchführen, um Spenden für gemeinnützige Zwecke zu sammeln.

In einem Glückwunschsschreiben gratulierte Bürgermeister Dr. Marius Hahn seiner englischen Amtskollegin und schloss auch die guten Wünsche der städtischen Gremien sowie aller Bürgerinnen und Bürger Limburgs mit ein.

© Stadt Limburg


Japankäfer, ab jetzt heißt es: Augen offenhalten

Gießen/Hessen. Er ist nur so groß wie eine Kaffeebohne und kleiner als eine Ein-Cent-Münze. Und so langsam aber sicher schlüpfen die Japankäferlarven, die den Winter und das Frühjahr gut geschützt in der Erde überdauert haben. „Wir rechnen damit, dass die Tiere ab Juni, spätestens ab Mitte Juli in der freien Natur zu beobachten sind. Wir bitten daher alle, ab jetzt die Augen insbesondere überall dort, wo Gras wächst, offenzuhalten – im Garten, in Parks, auf Golfplätzen, Sportplätzen und Wiesen“, appelliert Alexander Grüner, Mitarbeiter des für ganz Hessen zuständigen Pflanzenschutzdienstes beim Regierungspräsidium Gießen. „Mit jedem Tier, das wir finden und fangen, schützen wir unsere heimischen Pflanzen vor diesen äußerst gefräßigen Schädlingen.“ Nachdem im vergangenen Jahr im Raum Trebur im Landkreis Groß-Gerau erstmals Japankäfer in Hessen gefunden wurden, ist nach wie vor oberstes Ziel, eine Ansiedlung und Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Daher bittet der Pflanzenschutzdienst die Bevölkerung um Mithilfe.

„Anders als zum Beispiel der Kartoffelkäfer frisst der Japankäfer nicht nur eine Pflanze, sondern hat mehr als 400 Pflanzen auf dem Speiseplan stehen. Dabei macht er auch nicht vor Obstbäumen, Mais oder Weinreben Halt“, ergänzt Dirk Hill vom Team des Pflanzenschutzdienstes. „Das macht ihn so gefährlich für unsere Natur, die Landwirtschaft, Garten- und Weinbau. An den Pflanzen bleiben oft nur die Gerippe der Blätter zurück. Die Pflanzen werden stark geschwächt oder können absterben“, macht Dirk Hill deutlich.

Grüner Kopf und braune Flügel

Doch wie sind die Tiere zu erkennen? „Der Japankäfer ist in etwa so groß wie eine Kaffeebohne. Er hat einen metallisch glänzenden, grünen Kopf und braune Flügel. Sein besonderes Merkmal sind fünf weiße Haarbüschel an jeder Hinterleibsseite und zwei weiße Haarbüschel am Ende des Hinterleibs“, sagt Dirk Hill. Verwechselt wird der Japankäfer oft mit dem Gartenlaubkäfer, dem Mediterranen Junikäfer oder dem größeren Rosenkäfer. Diese drei sind im Gegensatz zum Japankäfer jedoch heimische Arten, die keine nennenswerten Schäden verursachen. Interessant zu wissen ist auch: Japankäfer legen ihre Eier, etwa 40 bis 60 an der Zahl, vorzugsweise in feuchten Rasenflächen ab. Im Juni krabbeln die ersten Käfer aus dem Boden. Die offizielle Hauptflugzeit ist daher zwischen Juni und Ende September.

Im vergangenen Jahr waren im Raum Trebur sieben Japankäfer gefunden worden, der erste davon Ende Juli. Da es sich um sechs Männchen und ein Weibchen handelte, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass in diesem Jahr weitere Tiere auftauchen. „Das muss nicht nur im Raum Trebur sein. Die Tiere selbst können zwar nicht weit fliegen, reisen aber gerne als ,blinder Passagier‘ im Urlaubsgepäck, im Wohnwagen oder auch Lastwagen mit und können zum Beispiel aus Italien eingeschleppt werden“, erklärt Alexander Grüner.

Tiere lebendig fangen und in ein Glas mit Deckel packen

Bereits im vergangenen Jahr hat der Pflanzenschutzdienst etliche Meldungen zu verdächtigen Funden bekommen. „In 90 Prozent der Fälle wurden die Tiere allerdings mit dem größeren und grün schimmernden Rosenkäfer verwechselt“, erinnert sich Alexander Grüner. Auch in diesem Jahr sollten Verdachtsfälle beim Regierungspräsidium gemeldet werden. „Wenn Sie ein Tier finden, auf das die Beschreibung passt: Fangen Sie es lebendig ein, packen Sie es in ein Glas oder ein Röhrchen mit Deckel, fotografieren Sie es und kontaktieren Sie uns“, appelliert Dirk Hill. Meldungen können über das Beteiligungsportal eingereicht werden (https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/rpgi/beteiligung/themen/1007566Öffnet sich in einem neuen Fenster). Dabei können dank des Formulars bequem Kontaktdaten angegeben, Fotos hochgeladen und Angaben zum Fund gemacht werden, zum Beispiel, wann und wo das Tier entdeckt wurde und an welcher Pflanze. „Diese Angaben sind unheimlich wichtig für uns“, sagt Alexander Grüner. „Gerade die Fotos sind wichtig für eine erste Einschätzung.“ Sollte es sich tatsächlich um einen Japankäfer handeln, wird er von einem RP-Beschäftigten abgeholt.

Neben der Mithilfe der Bevölkerung setzt der Pflanzenschutzdienst auf sein bewährtes Monitoring. In ganz Hessen verteilt befinden sich rund 100 spezielle Fallen – nicht nur wegen des Japankäfers, sondern auch wegen anderer Schädlinge. Die Fallen werden regelmäßig kontrolliert, bereits seit 2020 wird darin auch nach Japankäfern gesucht.

Weitere Informationen zum Japankäfer finden sich auf der Internetseite des Pflanzenschutzdienstes: https://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzengesundheit/amtliche-erhebungen/der-japankaefer-popillia-japonica/

© RP Gießen




Mittwoch


Der TV Villmar unterstützte den Landkreis bei der Ausführung des Landeskinderturnfestes in Limburg

Der Turnverein Vorwärts Villmar unterstützte den Hessischen Turnverband bei der Ausrichtung des 11. Hessischen Landeskinderturnfestes.

Mit insgesamt 40 Betreuern und Helfern half der TV Villmar bei der Durchführung des Turnfestes vom 15. bis 17. Mai in Limburg. Gleichzeitig waren noch 20 Kinder des TV Villmar an den drei Tagen aktiv am Start.

Bereits im vergangenen Jahr fragte der Hessische Turnverband an, ob der TV Villmar bereit wäre, eine Schule zu betreuen. Die Verantwortlichen stimmten sofort zu, und kurz vor Jahresende stand fest, dass der TVV die Erich-Kästner-Schule mit rund 400 Teilnehmern betreuen wird.

Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Organisation und Zubereitung des Frühstücks sowie ein Imbissstand, an dem Kinder und Betreuer zu fairen Preisen mit leckeren Speisen und Getränken versorgt wurden. Außerdem mussten an allen drei Tagen ein Check-in sowie die Nachtwache organisiert werden.

Unsere Kinder besuchten während des Turnfestes verschiedene Wettkämpfe und Mitmachangebote. Besonders erfreulich war, dass beim Leichtathletik-Dreikampf gleich dreimal das Siegerpodest erreicht wurde. So wurde Jakob Jung König Sieger in der Altersklasse M8 und belegte den ersten Platz unter 20 Teilnehmern. Maira Neu erreichte in ihrer Altersklasse W8 den dritten Platz, ebenso wie Emilia Kissel bei den älteren Mädchen der Altersklasse W12 in einem großen Teilnehmerfeld.

Besondere Highlights waren die Eröffnungsgala, die Tuju-Disco und nicht zuletzt die große Abschlussfeier. Die Kinder hatten ein abwechslungsreiches Tages- und Sportprogramm, das sie gemeinsam mit ihren Betreuern absolvierten. Bei den vielen tollen sportlichen Angeboten fiel das jedoch überhaupt nicht schwer.

Jeden Nachmittag kamen die Kinder mit strahlenden Augen zurück in ihr Quartier an der Erich-Kästner-Schule und hatten viel von ihren Erlebnissen zu berichten. Danach ging es meist direkt weiter zu den Abendveranstaltungen, bevor sie gegen 22 Uhr müde und ausgepowert auf ihre Luftmatratzen fielen und schnell einschliefen.

Die gesamte Organisation des Turnfestes mit über 4.500 Teilnehmern war seitens des Hessischen Turnverbandes sowie der vielen ehrenamtlichen Helfer hervorragend vorbereitet und durchgeführt.

Wir vom Turnverein Villmar möchten uns bei allen Helfern und Betreuern ganz herzlich für ihre geleistete Unterstützung bedanken. Nur durch ihren Einsatz wurde das Turnfest für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen und schönen Erlebnis.

Vorschau: Das nächste Event für den Turner-Nachwuchs ist das Zeltlager "Auf der Spatzenburg". Termin 26.07. - 02.08.2026, bitte vormerken!

© Text und Bild: Michael Rosam


Die „Rollende Beratung“ des Blinden- und Sehbehindertenbundes kommt nach Villmar

Das qualifizierte kostenfreie und unabhängige Beratungsangebot „Blickpunkt Auge“ – Rat und Hilfe bei Sehverlust des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e.V. (BSBH e.V.) unterstützt an über 20 festen Standorten Menschen, die von einem Sehverlust bedroht oder betroffen sind, deren Angehörige, Bezugspersonen, Behörden, Institutionen und alle Interessierte rund um das Thema „Sehverlust“.

Aufgrund von Mobilitätseinschränkungen, mangelnder ÖPNV-Verbindungen o. ä. können jedoch nicht alle Ratsuchenden diese ortsgebundenen Beratungsstellen erreichen und das Angebot wahrnehmen. Daher hat der BSBH e.V. sein Beratungsangebot mit einem Beratungsmobil – der „Rollenden Beratung“ – erweitert, welches hessenweit unterwegs ist. Die „Rollende Beratung“ ist ein Bus, der als mobile Beratungsstelle barrierefrei umgebaut wurde. Dieser fährt in Gebiete und steht an öffentlichen Plätzen, in denen es meist keine Beratungsstandorte gibt.

Unsere qualifizierten Berater und Beraterinnen, die oftmals selbst von einer Sehbehinderung oder Blindheit betroffen sind, können sich sehr gut in die Lage der Ratsuchenden hineinversetzen. Sie beraten kompetent und verständnisvoll unter anderem zu den Themen Tipps und Tricks zur Alltagsbewältigung mit Sehverlust, sehbehinderten- und blindenspezifischen Hilfsmitteln, Nachteilsausgleichen, Fragen zu Augenerkrankungen, beruflicher Teilhabe, Freizeitgestaltung und vielem mehr. Auch können in der „Rollenden Beratung“ verschiedene Hilfsmittel ausprobiert und Informationsmaterialien mitgenommen werden.

Wir kommen jetzt in Ihre Nähe!

WANN: Mittwoch, 10.06.2026
11 Uhr bis 13 Uhr
WO: 65606 Villmar – Brunnenplatz gegenüber dem Rathaus, Peter-Paul-Straße

14 Uhr bis 16 Uhr
WO: 65614 Obertiefenbach (Beselich) – Bürgerhausparkplatz

Wir freuen uns auf Sie!

©
Bericht und Bild Landkreis Limburg-Weilburg



Wichtiger Leitfaden zu Riesenbärenklau und Co.

Asiatischer Staudenknöterich, Riesenbärenklau, Späte Goldrute: Diese invasiven Pflanzen sind bereits zu einem festen Bestandteil in Natur und Landschaft geworden und breiten sich in Hessen immer weiter aus. Im Rahmen des EU-LIFE-Projektes „Living Lahn – LiLa“ hat das Regierungspräsidium Gießen Riesenbärenklau und Co. im Perfgewässersystem im Landkreis Marburg-Biedenkopf über mehrere Jahre bekämpft. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse wurden im praxisnahen, mehr als 200 Seiten umfassenden „Handbuch zum Umgang mit invasiven Pflanzen an Fließgewässern“ zusammengefasst. Es kann ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Gießen kostenlos heruntergeladen werden.

Eine nachhaltige Beseitigung dieser invasiven Pflanzen ist aufgrund ihrer Ausbreitung oftmals nicht mehr möglich und praktikabel. „Das beste Beispiel dürfte das rot blühende Indische Springkraut sein, welches im Sommer nicht selten an vielen Stellen entlang von Flüssen und Bächen wächst“, berichtet RP-Mitarbeiterin Jutta Neumann, die unter Mitwirkung weiterer Personen das Handbuch maßgeblich verfasst hat. „Dennoch sollten unter bestimmten Umständen Vorkommen von invasiven Pflanzen bekämpft und deren weitere Ausbreitung verhindert werden, da sie eine potenzielle Gefährdung für heimische Arten und Lebensräume sowie die menschliche Gesundheit darstellen können“, betont sie.

Verbreitung über fließende Gewässer

Invasive Pflanzen verbreiten ihre Samen, Spross- und Wurzelteile oftmals über fließende Gewässer bis in weit entfernte Regionen. Zudem können die Pflanzen bei Erdarbeiten im Allgemeinen und im Gewässerbereich im Besonderen verschleppt werden, was zu ungewollten Entwicklungen führen kann. Das Handbuch geht auf diese Problemstellungen ein. Es beschreibt die Projektumsetzung von der Kartierung bis zur abschließenden Auswertung der Daten. Zudem geht es umfangreich auf die Vorüberlegungen für ähnlich geplante Vorhaben ein. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Untersuchungen dazu, wie eine Verschleppung bei einer Renaturierungsmaßnahme verhindert werden kann. Damit ist das Handbuch auch ein wichtiger Leitfaden für Baumaßnahmen aller Art. Es dürfte daher beispielsweise für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Naturschutz- und Wasserbehörden, Kommunen und Umweltbüros von besonderem Interesse sein. Eine Vielzahl von Artensteckbriefen, Checklisten und Fragekatalogen sowie diverse Muster zu Vergaben, Beauftragungen und Nebenbestimmungen ergänzen die Textbeiträge. Auch andere Interessierte, die gezielte Informationen zu Maßnahmen gegen ausgewählte invasive Pflanzenarten benötigen, finden in dem Handbuch Empfehlungen für erprobte Bekämpfungsmethoden, die Erfolgsaussichten und die zu erwartenden Kosten.

Weitere Informationen gibt es beim Regierungspräsidium Gießen per E-Mail an poststelle@rpgi.hessen.de. Das Handbuch kann hier kostenlos heruntergeladen werden: https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/2026-05/260507_1817_handbuch_invasive_arten.pdf

© RP Gießen


Die Saison der Eichenprozessionsspinner hat begonnen

Mit den steigenden Temperaturen zieht es viele Menschen wieder in Wälder, Parks und Grünanlagen. Gleichzeitig werden dort derzeit erneut die Raupen des Eichenprozessionsspinners aktiv. Die wärmeliebenden Insekten bevorzugen lichte Eichenwälder, Waldränder sowie Alleen. Gerade in der jetzigen Zeit, in der sich viele Menschen im Freien aufhalten, ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

In Limburg waren in den vergangenen Jahren insbesondere Eichen rund um die Kläranlage in Eschhofen, im Linterer Wäldchen, im Staffeler Wald sowie im Bereich Wingertsberg/Eichelberg in Lindenholzhausen betroffen. Vereinzelt wurden auch am Schafsberg Nester entdeckt.

Gesundheitsgefahr durch feine Brennhaare

Ab dem dritten Larvenstadium, meist in den Monaten Mai und Juni, bilden die Raupen feine Brennhaare aus. Diese enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können bei Menschen sowie Tieren gesundheitliche Beschwerden auslösen. Möglich sind unter anderem starker Juckreiz, Hautreizungen oder allergische Reaktionen. Besonders empfindlich reagieren Augen und Schleimhäute.

Die Stadtverwaltung rät deshalb dazu, einen Sicherheitsabstand von etwa zehn bis fünfzehn Metern zu befallenen Bäumen einzuhalten. Noch nicht gekennzeichnete Eichen mit Befall können über das Online-Portal „Sag’s uns einfach“ gemeldet werden:

www.limburg.de/sagsunseinfach

Was bei Kontakt zu tun ist

Kommt es dennoch zu einem Kontakt mit Raupen oder Nestern, sollten Betroffene einige Sofortmaßnahmen beachten: Augen möglichst nicht berühren, zeitnah duschen und getragene Kleidung bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Bei stärkeren Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt diese Maßnahmen, um die Wirkung des Nesselgifts zu verringern.

So erkennt man den Eichenprozessionsspinner

Die jungen Larven sind zunächst eher unauffällig und bräunlich-gelb gefärbt. Mit zunehmender Entwicklung entsteht ein dunkler Rückenstreifen, außerdem bilden sich die typischen weißen Brennhaare. Charakteristisch sind auch die sogenannten „Prozessionen“, bei denen die Raupen hintereinander am Stamm entlangwandern. Kurz vor der Verpuppung erreichen sie eine Länge von bis zu fünf Zentimetern und sammeln sich in größeren Gruppen an Baumstämmen oder Astgabeln.

Natürliche Feinde und gezielte Entfernung

Der Eichenprozessionsspinner hat in der Natur verschiedene natürliche Feinde. Dazu zählen unter anderem Vogelarten wie Meisen, Pirol und Kuckuck sowie Insekten wie Schlupfwespen oder Puppenräuber. Sie tragen dazu bei, das natürliche Gleichgewicht zu erhalten.

Aus diesem Grund werden Nester an abgelegenen oder wenig genutzten Orten häufig nicht entfernt. Anders verhält es sich in Bereichen mit vielen Besucherinnen und Besuchern – beispielsweise am Schafsberg. Dort werden befallene Nester bei Bedarf durch Fachfirmen beseitigt.

© Bericht Stadt Limburg / Foto KI


„Wie werden die „logo!“-Kindernachrichten gemacht?“ - Besondere Attraktion zum Abschluss des 16. Semesters der WissensWerkstatt für Kinder am 13. Juni 2026!

Zum Thema „Wie werden die „logo!“-Kindernachrichten gemacht?“ findet am Samstag, 13. Juni 2026, von 11:00 – 12:00 Uhr in der Stadthalle Limburg (Clubebene, Eingang „Thing“, Clubsaal), Hospitalstraße 4, für Kinder von 8 – 12 Jahren, die nächste WissensWerkstatt statt.

„logo!“ ist die einzige tägliche Kindernachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Jeden Tag berichten die Moderatorinnen und Moderatoren im KIKA über das, was Wichtiges in der Welt passiert. Isabelle Ihden - eine echte Reporterin aus dem „logo!“-Kindernachrichten-Team - erklärt, wie die Sendung entsteht, gibt Einblicke in die Arbeit der Redaktion und erklärt was Reporterinnen und Reporter sowie Moderatorinnen und Moderatoren machen. Die jungen Forscherinnen und Forscher tauchen dieses Mal in die Welt der Nachrichtenproduktion ein – es wartet also dieses Mal in der WissensWerkstatt ein besonderes Abenteuer!

Nach dem Besuch von jeweils sechs Veranstaltungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein „Diplom“, ein T-Shirt von Claudius Clever und die ein oder andere Überraschung wartet auch noch! Der Eintritt zur WissensWerkstatt ist frei. 

Die Veranstalter freuen sich, wenn Eltern, Großeltern oder Bekannte die Kinder zur Limburger Stadthalle bringen. Während der WissensWerkstatt haben die Erwachsenen frei. Kinder, die zum wiederholten Mal mitmachen wollen, bitte den Studentenausweis mitbringen!

Es ist keine Einzelanmeldung der Kinder erforderlich! Nur Gruppen ab 10 Personen müssen vorher beim Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg angemeldet werden: Tel.: 06431-296-118, Mail: jbw(at)limburg-weilburg.de

Das 16. Semester der WissensWerkstatt endet mit dieser Veranstaltung. Das 17. Semester mit 6 neuen Veranstaltungen wird bereits intensiv vorbereitet. Nähere Informationen dazu finden sich ab dem Ende der Sommerferien auf der Homepage des Jugendbildungswerkes Limburg-Weilburg: www.das-jbw.de
Auch auf den Social-Media-Kanälen des Jugendbildungswerkes wird über aktuelle Veranstaltungen regelmäßig informiert: Instagram: das.jbw - Facebook: Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg.
Die nächsten Termine finden nach den Sommerferien statt - Wir sehen uns dann im 17. Semester 2026/27 der WissensWerkstatt wieder.

©
Landkreis Limburg-Weilburg



Dienstag


Fasan von freilaufendem Hund attackiert

Dieser Fasan wurde am Freitag vor dem Sportlerhäuschen am Wegrand zum alten Sportplatz von einem Hund so schwer verletzt, dass ich ihn erlösen musste. Der zugehörige Hundehalter war natürlich nicht mehr vor Ort und hat sich nicht gemeldet - so sieht Verantwortung aus. Wir haben in Villmar eine sehr kleine, fragile Population von Fasanen, welche ich mit sehr großem Aufwand Hege und Pflege. Dieser Verlust ist sehr schmerzlich, war unnötig und zeigt die Respektlosigkeit gegenüber der Natur. 

Ich bitte alle Hundehalter Ihre Hunde im Wald und Feld, dazu zählt auch die Struth und die Tellswiese, obligatorisch anzuleinen. Das Töten eines Wildtiers ohne vernünftigen Grund (auch durch einen freilaufenden Hund) stellt eine Straftat dar! Es sind aktuell viele junge Rehkitze, Hasen und Vögel insbesondere in den Wiesen und Waldrändern anzutreffen. Man sieht sie im hohen Gras nicht, aber sie sind da und man muss überall mit Wildtieren rechnen. Der Hund findet sie aber, was leider dieses traurige Beispiel wieder mal beweist.

© Dietmar Schambach, Jagdpächter Villmar West


Der Gladbacher Hof in Villmar ist ein Lehr- und Versuchsbetrieb für ökologischen Landbau der Justus-Liebig-Universität Gießen. Auf der hessischen Staatsdomäne werden Forschung, Ausbildung und praktische Landwirtschaft miteinander verbunden. Schwerpunkte des Betriebs sind die ökologische Milchviehhaltung, Saatgutproduktion sowie innovative Projekte zur nachhaltigen Landwirtschaft.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit betreibt der Hof einen Hofladen mit regionalen Bioland-Produkten aus eigener Erzeugung, darunter Milch, Eier, Kartoffeln, Fleisch und Getreideprodukte. Der Gladbacher Hof gilt seit vielen Jahren als wichtiger Standort für die Entwicklung und Erprobung ökologischer Anbaumethoden in Hessen.

Weitere Aufmerksamkeit erhielt der Betrieb zuletzt durch Projekte im Bereich Agroforstwirtschaft und nachhaltige Landnutzung, die neue Wege für eine klimaangepasste Landwirtschaft aufzeigen sollen. 

Am 21. Juni gibt es auf dem "Glabboch" wie die alten Villmarer den Hof heute noch nennen, einen Tag der offenen Tür. Alle, die die Niederlassung der Justus-Liebig-Universität Gießen zwischen Villmar und Aumenau noch nicht kennen, sind eingeladen sich vor Ort ein Bild zu machen.

© Villmarer-Zeitung 


Mittagstisch der Generationenhilfe am 10. Juni

Der nächste Mittagstisch mit einem Essen der Metzgerei Lorenz aus Niederbrechen in der Klickermill (König-Konrad-Halle) findet statt am:

Mittwoch, den 10.06.2026 um 12:00 Uhr

Unser Menü zu 10,00 €:

Spiessbraten, Kartoffelgratin Kaisergemüse mit Hollandaisesauce, sowie als Dessert Vanillepudding.

Die Generationenhilfe stellt Wasser und Kaffee zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der vorhergehende Sonntag um 12:00 Uhr

unter der Handynummer: 01575 4950680

WICHTIG:

Da es in der KKH keine Küche gibt, bringt bitte jeder Gast seinen Teller, Besteck, Dessertschälchen, Kaffeetasse und Glas selbst mit und nimmt es benutzt mit nach Hause.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

© Lieselotte Müller, Generationenhilfe Villmar


Schutz für Dom- und Bischofsplatz in Limburg

Neumarkt und Kornmarkt verfügen bereits über Pollerschutzanlagen, die Arbeiten an der Plötze gehen dem Ende entgegen. Nun hat der Magistrat einen Auftrag für zwei weitere Anlagen vergeben: Bischofsplatz und Domplatz. Umgehend nach Abschluss der Arbeiten im Bereich Plötze/Grabenstraße soll dort begonnen werden. Damit wird der Schutz von Plätzen zunächst einmal abgeschlossen.

Allerdings ist in der Werner-Senger-Straße (Fußgängerzone) noch eine neue Anlage an der Ecke zur Hospitalstraße (Richtung Diezer Straße) vorgesehen, dort gibt es aktuell noch keine Anlage.  Die bestehenden Polleranlagen am Rathaus, in der Werner-Senger-Straße vor C&A sowie in der oberen Bahnhofstraße werden zudem noch erneuert. Dies ist bei der Polleranlage am Serenadenhof gerade geschehen.

„Die Anlagen machen dort Sinn, wo wir Fußgängerinnen und Fußgänger vor dem motorisierten Verkehr schützen müssen. Darüber hinaus gewähren die Anlagen auch einen Schutz bei Veranstaltungen und erhöhen damit die Aufenthaltsqualität auf den Plätzen der zentralen Innenstadt“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke als zuständiger Dezernent. Die Anlagen dienen auch dazu, die bestehenden Parkverbote umzusetzen. Mit den absenkbaren Pollern ist es zudem möglich, die Be- und Entladezeiten in der zentralen Innenstadt konsequent einzuhalten.

Mit den Arbeiten zur Umsetzung des Zufahrtsschutzes werden immer wieder auch Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen verbunden. Das macht Sinn, da der Einbau und der Anschluss der Polleranlagen mit Tiefbauarbeiten verbunden ist. Allerdings hat dies an der gerade laufenden Baustelle an der Plötze/Grabenstraße zu erheblichen Verzögerungen geführt. Aktuell wird dort an der Wiederherstellung der Oberfläche von Gehweg und Fahrbahn gearbeitet.

Am Bischofsplatz sind die Arbeiten an der Zufahrtsschutzanlage ebenfalls mit Arbeiten an dem Kanalsystem verbunden, da es einer dringenden Sanierung bedarf. Ein späterer Austausch nach Installation der Polleranlage ist nicht mehr möglich. Die Sanierungsarbeiten am Bischofsplatz haben jedoch einen deutlich geringeren Umfang als in der Grabenstraße.

Auf die Ausschreibung sind bei der Stadt zwei Angebote eingegangen. Insgesamt umfasst der Auftrag ein Volumen von rund 632.000 Euro und bewegt sich damit unter den geschätzten Gesamtkosten. In dem Auftrag enthalten ist neben den beiden Polleranlagen auch der Kanalbau auf dem Bischofsplatz. Der Bau der Anlage am Domplatz geschieht im Einvernehmen mit dem Bistum, das sich zudem mit einem Betrag in Höhe von 100.000 Euro an den Kosten beteiligt. „Ich bin dem Bistum für die finanzielle Beteiligung dankbar“, sagt der 1. Stadtrat. Die Anlage am Domplatz schlägt mit 250.000 Euro zu Buche.

Grundlage für den Bau der Zufahrtsschutzanlagen ist eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, die im Februar 2022 das entsprechende Konzept für die Innen- und Altstadt beschlossen hat. Seitdem werden die Anlagen nach und nach geplant und umgesetzt. Ziel ist die konsequente Durchsetzung der Fußgängerzonenregelungen, die Kontrolle bestehender Parkverbote sowie der Schutz des öffentlichen Raumes vor möglichen Fahrzeugattacken. Zudem ist es mit den Polleranlagen möglich, die Be- und Entladezeiten in der Innen- und Altstadt (6 bis 12 Uhr und 18 bis 21 Uhr) konsequent umzusetzen. In den Be- und Entladezeiten sind die Plätze frei befahrbar. Während der festgelegten Lieferzeiten werden die Poller automatisch geöffnet, außerhalb dieser Zeiten verhindern die herausgefahrenen Poller eine Befahrung.

© Stadt Limburg


Landrat Köberle überreicht 34 Ehrenamtlichen die E-Card

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat 34 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Limburg-Weilburg bei einer feierlichen Veranstaltung im Kreishaus in Limburg für ihr herausragendes Engagement mit der Übergabe von Ehrenamts-Cards (E-Card) gewürdigt. Landrat Köberle betonte in seiner Begrüßung: „Wenn wir heute auf unsere Gesellschaft blicken, dann wird deutlich: Demokratie entsteht nicht nur in Parlamenten oder bei Wahlen – sie entsteht vor allem dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.“ Er nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich bei den Anwesenden für ihren herausragenden Einsatz im Ehrenamt zu bedanken.

Die Ehrenamts-Card ist ein Zeichen der Anerkennung und beinhaltet über 1700 Vergünstigungen und Vorteile in ganz Hessen, beispielsweise im Sportclub, Kino, Museum, Freizeitpark oder beim Einkaufen. Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es bereits fast 1.000 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card, hessenweit sind es rund 20.000. Hessen hat eine überdurchschnittliche Engagement-Quote von über 40 Prozent der Bevölkerung. „Die E-Card gibt es inzwischen seit 20 Jahren. Mit 34 neuen Inhaberinnen und Inhabern ist es bei der heutigen Übergabe wieder eine große Gruppe“, freute sich das Team des Sachgebietes Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung. Ein besonderer Dank galt den Sponsoren, die somit einen großen Beitrag dazu leisten, die ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen. Nach dem offiziellen Teil hatten die Ehrenamtlichen Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen. „Ehrenamt ist gelebte Verantwortung im Alltag und gibt viel zurück – menschlich, gesellschaftlich und auch durch Anerkennung sowie besondere Vergünstigungen mit der Ehrenamts-Card“, erklärte das Organisationsteam des Sachgebietes Sport und Ehrenamt, bestehend aus Jutta Mais, Myriam Burger und Nina-Elena Keßler.

Bereits zum neunten Mal seit Anfang 2024 fand eine solche Veranstaltung statt und auch in Zukunft soll die Förderung des Ehrenamts eine zentrale Rolle in der Arbeit der Kreisverwaltung spielen. „Gerne weise ich auf die kostenfreien Infoveranstaltungen des Sachgebietes Sport und Ehrenamt in 2026 hin. So gab es im Mai eine Hygieneschutzunterweisung nach dem Infektionsschutzgesetz sowie eine Infoveranstaltung zur E-Rechnung und zu steuerlichen Neuerungen. Im September ist eine weitere Veranstaltung in Sachen Engagementförderung geplant. Im zweiten Halbjahr 2026 ist zudem das neue Qualifikationsprogramm ‚Fit fürs Ehrenamt‘ vorgesehen, und zwar mit interessanten Vorträgen, die sich beispielsweise mit Vereinsrecht oder Vereinsarbeit in Verbindung mit KI beschäftigen. Ferner werden dort Seminare für neue Mandatsträger und Kurse zur Ersten Hilfe angeboten“, betonte Landrat Michael Köberle, der abschließend auch auf das Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“ aufmerksam machte, aus dem allein in 2025 Fördermittel in Höhe von über 92.000 Euro an 13 Vereine aus dem Landkreis Limburg-Weilburg geflossen sind. Jüngst endete die Bewerbungsfrist für die neue Förderrunde.

© Landkreis Limburg-Weilburg 




Montag


Krisensitzung in der König-Konrad-Halle

Eigentlich sind Sitzungen der Gemeindevertretung oder der Ausschüsse keine Publikumsmagneten. Ganz anders am Donnerstagabend. Dem Dutzend Offiziellen standen rund 35 aufmerksame Besucher gegenüber. Entsprechen angespannt war die Situation und die Vertreter der Fraktionen äußerten sich sehr zurückhaltend um die Stimmung nicht unnötig anzuheizen.

Die Gemeinde Villmar ist schon lange finanziell nicht auf Rosen gebettet. Deutlich wurde das bei der Krisensitzung am Donnerstag Abend in der König-Konrad-Halle. Kompetenter Gastredner an diesem Abend war Stefan Lorber. Lorber wohnt in Aumenau, war selbst jahrelang  Gemeindevertreter in Villmar und kennt die Verhältnisse hier sehr gut. Als Leiter des Sonderdienstes Revision beim Landkreis Limburg-Weilburg beschäftigt er sich beruflich mit den Haushaltsplänen aller Kommunen im Landkreis. Nach der Zahlungsunfähigkeit der Gemeinde Löhnberg mit all ihren nachteiligen Folgen für die dortige Bevölkerung ist wohl jetzt Villmar an der Reihe.

Von 2009 bis 2024 schlossen in Villmar nur drei Jahresabschlüsse positiv. Alle anderen Jahre endeten mit einem Defizit welches man regelmäßig in die Folgejahre übertragen hat. Um weiter wirtschaften zu können wurden kurzfristige Kredite in Anspruch genommen oder einfach das Konto überzogen. In den Jahren 2009 bis 2024 fehlten im Schnitt rund 900.000 € pro Jahr. 2012 bis 2016 waren die Fehlbeträge noch deutlich höher. Seinerzeit hatte man versucht, die Situation mit sogenannten SWAP-Geschäften zu verbessern. Das hatte nicht funktioniert und die Fehlbeträge am Ende sogar noch erhöht.

Daneben mussten auch die für Investitionen aufgenommenen Kredite bedient werden. Wie im Vortrag von Herrn Lorber klar wurde, konnte der Marktflecken in den Jahren 2021, 2023 und 2024 die Tilgung nicht erwirtschaften. Die Tilgungen (1,4 - 1,5 Mio € p.a.) sind in Villmar im Vergleich mit anderen Kommunen im Landkreis auch sehr hoch angesetzt. Vermutlich war man bei der Kreditaufnahme von deutlich besseren jährlichen Erträgen ausgegangen.

Inzwischen beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung in Villmar rund 3.300 €. Dieser Wert ist im gesamten Landkreis nur in Löhnberg höher. Die Gemeinde Villmar hat ein strukturelles Haushaltsproblem. Das Konto ist zur Zeit mit über 1 Mio € im Minus.  Dazu haben auch nicht vorhersehbare Rückzahlungen von zu viel gezahlten Gewerbesteuern beigetragen. Bei den geplanten Einnahmen hatte man sich auf die Erlöse der Vorjahre und die Prognose des Finanzamts verlassen. Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nicht die Beste. Die Unternehmen verdienen weniger, also fällt auch weniger Gewerbesteuer an, und ähnlich wie bei der Lohnsteuer-Rückerstattung, muss die zu viel gezahlte Steuer nun zurückgezahlt werden. Der für das Jahr 2026 von der Gemeindevertretung aufgestellte Haushaltsplan wurde wegen zu niedrigen Einnahmen, prekärer Kassenlage und fehlenden Rücklagen  von der Genehmigungsbehörde abgelehnt. Also erst mal wieder alles zurück auf Anfang.

Ohne einen genehmigten Haushalt hat eine Gemeinde wenig bis gar keinen Gestaltungsspielraum. Man nennt diesen Zustand auch "vorläufige Haushaltsführung". Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen muss von der Gemeinde Villmar ein "Haushaltssicherungskonzept" erstellt werden. Darin werden Maßnahmen festgeschrieben wie die Defizite abgebaut werden sollen und wann die Gemeinde bei Einhaltung der beschlossenen Anpassungen wieder zu einer normalen Haushaltsführung zurückkehren kann.

Als Lösung bleiben am Ende nur Steuer- und Abgabenerhöhungen. Auch beim Wasser- und Abwasser sind die Gebühren nicht kostendeckend. Der Überschuss bei den Gebühren für Niederschlagswasser darf damit aber nicht verrechnet werden und wird ins Folgejahr übertragen. Derzeit liegen die Hebesätze bei der Grundsteuer A = 378 %, Grundsteuer B = 365 % und bei der Gewerbesteuer bei 400 %.

Zur Sanierung des Gemeindehaushalts wurde von der Bürgermeisterin eine Erhöhung der Grundsteuer Hebesätze vorgeschlagen. Der Hebesatz der Grundsteuer A soll auf 550 %, Grundsteuer B auf 800 % und der Hebesatz für die Gewerbesteuer auf 410 % steigen. In Löhnberg betragen die Hebesätze für Grundsteuer A und B jeweils 700%. Dort ist eine weitere Anhebung auf bis zu 1080 % im Gespräch.

Die Entscheidung über eine rückwirkende Erhöhung der Hebesätze muss bis spätestens 30.6.2026 erfolgen. Erfolgt bis zu diesem Datum keine Anpassung, können die Hebesätze erst wieder für 2027 angepasst werden. Das würde die Gemeinde unweigerlich in die Zahlungsunfähigkeit führen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Donnerstag keine Entscheidung getroffen und will sich am 11. Juni um 19:30 Uhr erneut mit dem Thema beschäftigen. Danach könnte die Gemeindevertretung noch im Juni die neuen Hebesätze für 2026 rückwirkend beschließen.

Was sie bei einer Anpassung des Grundsteuer B Hebesatzes auf 800 % künftig mehr bezahlen müssen können sie leicht selbst ausrechnen.
nehmen sie sich den Gebührenbescheid zum Jahr 2026 und multiplizieren sie den Messbetrag mit 8. Ich habe gerade mal nachgesehen und es für mein Grundstück ausgerechnet. Bei mir würde danach die Grundsteuer von 332 € auf 728 € p.a. steigen. Hinzu kämen dann wohl noch die Anpassungen für die Wasser- und Abwassergebühren.  

Alles in allem war die rund 2 1/2 stündige Sitzung am Donnerstag voll gepackt mit Zahlen und Informationen und für einen unbedarften Laien schwer verständlich. Ich habe mich bemüht in diesem Bericht nur das Wesentliche zu beleuchten und daher nicht alle behandelten Beratungsgegenstände aufgezählt. Leider waren nicht alle zur Konsolidierung des Haushalts beitragenden Maßnahmen Thema der Tagesordnung. So haben Besucher der Sitzung Aussagen über mögliche Einnahmen aus Bauplatzverkäufen vermisst. Über Reduzierungen beim Personalbestand wurde nur am Rande gesprochen. Gerade so sensible Themen wie mögliche Stellenstreichungen kann man auch in einer öffentlichen Sitzung nicht beraten. 

Probleme mit ausgeglichenen Haushalten gibt es nicht nur in Villmar und Löhnberg. Vermutlich sind wir nur bei den Ersten. Die wirtschaftliche Situation in Deutschland ist alarmierend. Hohe Steuern und Energiepreise, ausufernde Bürokratie und eine auf fehlerhafte Prognosen ausgerichtete Klimapolitik fordern nun ihren Tribut. Unternehmen gehen pleite oder verlagern die Produktion ins Ausland, Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz und die Politik in Berlin hat dafür keine Konzepte und verliert sich in internen Scharmützeln um Macht und Einfluss. Länder, Städte und Gemeinden sind auf sich allein gestellt und müssen sehen, wie sie zurecht kommen. Am einfachsten ist es die Menschen immer höher zu belasten. Aber irgendwann geht das auch nicht mehr. An diesem Punkt befinden wir uns gerade. Eine Verdoppelung der Grundsteuer und eine weitere Anhebung der Wassergebühren trifft gerade Rentner und Menschen mit niedrigen Einkommen, die jetzt schon kaum wissen wie sie über die Runden kommen sollen, besonders hart

© Villmarer-Zeitung


Der Hahn stolziert im Hof zwischen den alten Grabkreuzen herum

Neue Bilder aus der Villmarer Tier-Rettungsstation

Die Fraktion der Waschbärchen wird immer größer

Dieser hier versucht sich gerade an einem Hundestäbchen

Es sind ständig neue Mäuler zu stopfen. Wir kommen langsam ans Ende der Kapazität. Wenn die kleinen Vögel aus dem Gröbsten raus sind werden sie freigelassen 



Cannabis-Verbotszonen werden in Limburg räumlich klar definiert

Die Ortsbeiräte der Stadt Limburg haben in ihrer laufenden Sitzungsrunde die Cannabis-Verbotszonen als Thema. Ihnen liegen damit Vorschläge des Magistrats vor, welche Bereiche (Straßen und Flächen) in den einzelnen Stadtteilen konkret einbezogen werden. Die Ortsbeiräte sollen die Vorschläge prüfen und mitteilen, ob die vorgelegten Listen noch zu ergänzen sind. Die klare Definition der Verbotszonen schafft Klarheit für Konsumenten und diejenigen, die Verstöße ahnden sollen.

Der öffentliche Konsum von Cannabis ist seit dem 1. April 2024 durch ein entsprechendes Bundesgesetz erlaubt. Das Land hat dazu noch Ausführungsbestimmungen sowie einen Bußgeldkatalog erlassen, denn der öffentliche Konsum ist in sensiblen Bereichen untersagt. Hierzu zählen unter anderem Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spiel- und Bolzplätze, öffentlich zugängliche Sportstätten sowie Fußgängerzonen. In diesen Bereichen ist der Konsum in der Zeit von 7 bis 20 Uhr untersagt. Der Konsum ist dabei nicht nur in unmittelbarer Nähe der Einrichtung verboten, sondern innerhalb der unmittelbaren Sichtweite (dazu wird ein Abstand von maximal 100 Meter angenommen).

„Die von uns vorgelegte Liste ist mit der zuständigen Polizeidirektion abgestimmt, die die Festlegungen geprüft und keine Beanstandungen erhoben hat“, macht der 1. Stadtrat Michael Stanke als zuständiger Dezernent deutlich. Mit der nun vorgelegten Begrenzung der Verbotszonen setzt der Magistrat einen Auftrag der Stadtverordnetenversammlung um, wonach zu prüfen ist, ob, ab wann und an welchen Orten bzw. Plätzen die Verbotszonen ausgewiesen werden können.

In der nun vorgelegten Liste sind die Verbotszonen mit einem entsprechenden Radius für jeden einzelnen Stadtteil eingeplant. Die Verbotszonen sind teilweise rund um einen einzelnen Spielplatz, können aber auch überlappen und ineinander übergehen und somit zum Beispiel ein Areal vom Zentrum der Beruflichen Schulen in Blumenrod über die Sportanlagen in der Eppenau und Eduard-Horn-Park bis hin in das Wohngebiet Meilenstein umfassen.

„Mit der klaren räumlichen Festlegung der Verbotszonen schaffen wir Klarheit, sowohl für die Konsumenten wie für die Polizei und die städtischen Ordnungshüter, die gegen den illegalen Konsum vorgehen sollen“, verdeutlicht der 1. Stadtrat. Mit den Zonen werden die betroffenen Flächen genau bestimmt.

Der Konsum von Cannabis in den Verbotszonen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird gemäß dem hessischen Bußgeldkatalog geahndet. So kann beispielsweise der Konsum in Verbotszonen mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 500 Euro geahndet werden, der Konsum in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen sogar mit bis zu 1000 Euro. Insgesamt dienen die Regelungen zum (Teil)Verbot von Cannabiskonsum zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie allgemein dem Gesundheitsschutz.

© Stadt Limburg


Offener Treff rund ums Auge

Am Mittwoch, dem 10. Juni 2026 um 15:00 Uhr findet wieder der „Offene Treff rund ums Auge“ der Beratungsstelle "Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust" des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e. V. statt. Das Thema des kommenden Treffs Lautet: trockenes Auge und Gefäßverschlüsse in der Augenheilkunde, Referent: Priv. Doz. Dr. med. Ralph Becker. Veranstaltungsort ist der Sitzungsraum „Lahn“ des Kreishauses in Limburg, Schiede 43, EG-Altbau. 

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema "Sehbeeinträchtigung" auseinandersetzen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Beratungsstelle "Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust"
Telefon: 0 64 31 - 29 65 02 
Internet: www.blickpunkt-auge.de

© Landkreis Limburg-Weilburg


Nachfolgend ein Link zur Neuen Züricher Zeitung. In dem Bericht geht es um die Einbürgerung von Zuwanderern in Deutschland aus der Sicht der Schweizer. Lesenswert !