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Rätselvorschlag Redaktion
Freitag
Jahrgangstreffen Jahrgang 1948/49
Der Jahrgang 1948/49 trifft sich am Dienstag den 13. Oktober um 17.00 Uhr beim Griechen
Jubiläum auf dem Walter-Haas-Platz: 40. Werfer- und Stoßertreff lockt nach Villmar
Wenn sich die Leichtathletik-Saison dem Ende neigt, trifft sich die regionale Wurf- und Stoßszene traditionell an der Lahn. Am Samstag, 10. Oktober 2026, richten die Leichtathletikfreunde 1987 Villmar e.V. (LfV) das Jubiläumsevent auf dem Sportplatz aus. Doch was genau passiert dort eigentlich – und was unterscheidet Werfer von Stoßern?
Villmar. Ab 10:00 Uhr ertönt am Samstag, 10. Oktober 2026, auf dem Walter-Haas-Platz der Startschuss für den 40. Werfer- und Stoßertreff. Die traditionsreiche Veranstaltung gilt seit vier Jahrzehnten als beliebter Prüfstein für Athletinnen und Athleten aller Altersklassen – von den Jugendklassen U14 bis zu den Senioren (M/W 70 und älter).
Neben Urkunden für die Plätze eins bis drei in den jeweiligen Jahrgangs- und Altersklassenwertungen vergeben die LfV auch dieses Jahr wieder begehrte Ehrenpreise für besonders herausragende Tagesleistungen.
Hintergrund: Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Werfen und Stoßen
Wer die Disziplinen auf dem Sportplatz beobachtet, merkt schnell: Werfer und Stoßer nutzen völlig unterschiedliche Bewegungsmuster und Muskelgruppen.
Die Stoßer: Kraft aus der Schulter
Beim Stoßen darf das Wettkampfgerät nicht mit gestrecktem Arm geschwungen werden – die Kraft kommt aus einer explosiven Streckung.
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Kugelstoßen: Die schwere Metallkugel ruht am Hals und wird aus einer Angleit- oder Drehbewegung heraus beschleunigt und aus der Schulter gestoßen.
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Steinstoßen: Eine traditionelle Disziplin aus dem Rasenkraftsport. Ein quaderförmiger Granit- oder Eisenstein wird nach kurzem Anlauf einarmig nach vorne katapultiert.
Die Werfer: Rotationsenergie und langer Hebel
Beim Werfen wird das Fluggerät mit gestrecktem Arm geführt, um maximale Schwung- und Fliehkraft aufzubauen.
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Diskuswurf: Athleten drehen sich im Wurfring schnell um die eigene Achse und lassen die flache Scheibe im optimalen Abwurfwinkel segeln.
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Speerwurf: Der Speer wird nach einem schnellen Anlauf über Schulterhöhe mit hohem Tempo abgeworfen.
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Schleuderball: Ein Lederball mit Handschlaufe, der nach einer dynamischen Drehung möglichst weit geschleudert wird.
Organisatorisches & Infos für Teilnehmer
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Termin: Samstag, 10. Oktober 2026, ab 10:00 Uhr
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Ort: Sportplatz / Walter-Haas-Platz, 65606 Villmar
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Meldungen: Per E-Mail an Meldungen@lf-1987-villmar.de
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Zuschauer: Der Eintritt ist frei, für Verpflegung mit Speisen und Getränken auf dem Sportplatzgelände sorgt das Team der Leichtathletikfreunde Villmar.
- Nachmeldungen sind vor Ort begrenzt möglich.
Mittagstisch der Generationenhilfe
Der nächste Mittagstisch der Generationenhilfe in der Klickermill (König-Konrad-Halle) findet statt am: Mittwoch, den 14.10.2026 um 12:00 Uhr
Unser Menü zu 10,00 €:
Nudeln mit Hackfleischsauce und gemischtem Salat, sowie Zitrone-Limetten Mousse als Dessert.
Die Generationenhilfe stellt Wasser und Kaffee zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der vorhergehende Sonntag um 12:00 Uhr unter der Handynummer: 01575 4950680
WICHTIG:
Da es in der KKH keine Geschirr gibt, bringt bitte jeder Gast seinen Teller, Besteck, Dessertschälchen, Kaffeetasse und Glas selbst mit und nimmt es benutzt mit nach Hause.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
Und wie immer gilt:
Bitte hinterlassen Sie bei der Anmeldung eine Telefonnummer!
Wer einen Fahrdienst benötigt, gibt bitte bei der Anmeldung Bescheid.
Der Mittagstisch richtet sich an alle Bewohner des Marktfleckens und Interessenten aus der Umgebung.
© Generationenhilfe / Lieselotte Müller
Unterschiedlich und doch ein Team: St. Vincenz feiert 17 examinierte Pflegefachkräfte
Drei Jahre Pflege-Ausbildung, Schichtdienst und Prüfungsdruck sind geschafft: An der Akademie für Gesundheitsfachberufe des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes haben 17 Absolventinnen und Absolventen ihre Examensurkunden erhalten.
Der Kurs zeichnete sich durch eine besondere regionale Breite aus: Zwar kooperiert die Akademie schon lange mit externen Einrichtungen, doch noch nie war das Partnernetzwerk so groß und noch nie stammten so viele Auszubildende von Kooperationspartnern. Hand in Hand lernten Nachwuchskräfte aus dem St. Vincenz Krankenhaus mit angehenden Pflegekräften aus der Langzeitpflege sowie aus ambulanten Pflegediensten der gesamten Region. Zu den Partnern gehörten unter anderem das Haus St. Blasius, das Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus, das Alten- und Pflegeheim Theodor-Fliedner-Haus Katzenelnbogen, der PflegeButler, die Kirchliche Sozialstation und AWO Diez sowie das Evangelische Klinikum Westerwald.
Schulleiterin Sibylle Schnurr betonte die Bedeutung dieser wachsenden Zusammenarbeit: „Wir bilden nicht nur für das Krankenhaus aus, sondern tragen gemeinsam Verantwortung für die pflegerische Versorgung in der gesamten Region. Der Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen hat den Kurs extrem bereichert.“
Würdigung der Besten und Abschied mit Symbolkraft
Diesen Weg ließen auch die stellvertretende Geschäftsführerin Anett Suckau, Pflegedirektor Jens Rößner und Kursleiterin Hamdi Abdirahim in ihren Ansprachen Revue passieren. Neben Fachwissen standen dabei vor allem Teamgeist, Durchhaltevermögen und der menschliche Umgang mit den Patienten im Mittelpunkt. Dass dieser Einsatz Früchte trug, zeigte sich auch in den Noten: Für ihre herausragenden Leistungen wurden die fünf Jahrgangsbesten Semira Gashi, Tommaso Vasa, Iulia Gazda, Sascha Weber und Emily Komlan mit Geldprämien geehrt.
Wie eng die Gruppe über die Ausbildungsjahre zusammengewachsen ist, machten anschließend die Kurssprecherinnen Sobia Sarah Amjad und Emily
„Wir waren ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Lebenswegen. Wie bei einem Puzzle war kein Teil wie das andere. Aber genau das hat uns stark gemacht. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und gemeinsam das Ziel erreicht.“
Das Motiv des Puzzles zog sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag. Denn auch für Kursleiterin Hamdi Abdirahim war die Feier ein besonderer Moment: Sie verabschiedete ihren ersten eigenverantwortlich begleiteten Jahrgang. Als Dankeschön überreichten die Absolventen ihrer Kursleiterin ein symbolisches Puzzle – als Zeichen dafür, dass jedes Teil seinen festen Platz im Team gefunden hat.
Blick in die Zukunft: Ein starkes Signal für die Versorgung
Nach dem feierlichen Rückblick richtete der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Thomas Neuhaus den Blick auf den bevorstehenden Berufsalltag und betonte den Stellenwert der Pflege: „Ohne Pflege funktioniert kein Krankenhaus. Pflegekräfte verbringen die meiste Zeit mit den Patienten und geben Sicherheit. Die beste Versorgung entsteht dort, wo Medizin und Pflege auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“
Dass die Pflegeversorgung in der Region auf breiter Front gestärkt wird, unterstreicht eine weitere positive Nachricht derselben Woche: Neben den 17 frisch gebackenen Pflegefachkräften schlossen zeitgleich zehn internationale Pflegekräfte ihr Anerkennungsverfahren erfolgreich ab. Damit gewinnen die Gesundheitseinrichtungen und Pflegedienste in der Region auf einen Schlag 27 qualifizierte Fachkräfte.
© Bericht und Bilder: St. Vincenz-Gesundheitsverbund
2,21 Euro für einen Liter E10 am Donnerstag
Wo bleibt der Tankrabatt?
Spritpreise sorgen erneut für Unverständnis: Trotz staatlicher Entlastung von rund 17 Cent pro Liter kostet E10 am Donnerstag-Nachmittag 2,21 Euro. Wie kann das sein?
8. Oktober 2026 – Die Entlastung beim Tanken sollte Autofahrerinnen und Autofahrer angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise spürbar entlasten. Seit dem 1. Oktober 2026 wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel vorübergehend um rund 14 Cent pro Liter gesenkt. Durch den zusätzlichen Effekt bei der Mehrwertsteuer ergibt sich eine Entlastung von insgesamt rund 17 Cent je Liter. Die Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2026.
Doch an der Zapfsäule ist davon für viele Autofahrer wenig zu spüren. Am heutigen Donnerstagnachmittag kostete ein Liter Super E10 beispielsweise 2,21 Euro. Damit stellt sich die berechtigte Frage: Wie kann der Literpreis weiterhin über zwei Euro liegen, obwohl der Staat den Kraftstoff steuerlich um rund 17 Cent pro Liter entlastet?
Wird der Rabatt vollständig weitergegeben?
Genau hier liegt derzeit der entscheidende Punkt. Das ifo-Institut hat die Entwicklung der Kraftstoffpreise untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass der Tankrabatt bislang nicht vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt.
Nach Berechnungen des ifo-Instituts wurden in den ersten fünf Tagen des Tankrabatts beim Super E10 durchschnittlich etwa 15 der rund 17 Cent pro Liter weitergegeben. Beim Super E5 waren es gut 16 Cent, beim Diesel rund 15 Cent. Die Weitergabe schwankte allerdings von Tag zu Tag erheblich. Anfang der Woche kostete der Liter E10 noch 2,06 €.
Für Autofahrer, die heute 2,21 Euro für einen Liter E10 bezahlen müssen, wirkt der staatliche Tankrabatt deshalb zunächst widersprüchlich.
Die entscheidende Frage lautet nicht nur, wie hoch der staatliche Rabatt ist, sondern auch, wie stark der Endpreis ohne diesen Rabatt gestiegen wäre (aktuell ohne Rabatt dann 2,38 € ?) und welcher Anteil der Steuerentlastung tatsächlich an der Zapfsäule ankommt.
Fest steht: Die staatliche Maßnahme sollte die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft um insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro entlasten. Die Steuerreduzierung ist jedoch zeitlich bis Ende 2026 befristet.
Für die Verbraucher bleibt damit die Frage: Wenn der Staat 17 Cent Entlastung verspricht – warum kostet der Liter E10 dann immer noch 2,21 Euro?
Eine transparente Darstellung der Preisbestandteile und der tatsächlichen Weitergabe des Tankrabatts dürfte deshalb für viele Autofahrer wichtiger sein denn je.
Paul-Josef Höhler, auch Vetter genannt, mit seiner Frau Elisabeth Höhler geb. Stein. Aufnahme von 1938. Paul-Josef Höhler war der Freund und Arbeitskollege von Hannes Ringel der Patt genannt wurde und dessen Denkmal heute auf dem Brunnenplatz am Rathaus steht. Beide waren Steinmetze bei der Firma Engelbert Müller (beim Päpstchen).
Die Werkshalle von Engelbert Müller war auf dem Gelände von Optik Rhode zwischen Kapellenstraße und Rewe-Markt.
Arthur Hastrich, Jakob Flach (Jockel), Horst Zöller 1961
Frauengruppe aus Villmar auf Wallfahrt 1938
Diese Aufnahme entstand im September 1917 aus Anlass der goldenen Hochzeit von Barbara und Josef Friedrich. Von links: Toni mit Armbinde, Philipp, Maria, Magdalene und Johann. Toni Friedrich ist am 13.08.1918 im 1. WK gefallen.
Foto von Antonia Maluta
Die Fotos wurden nachträglich coloriert
1. Einbruchsversuch in Pizzeria, Merenberg, Neunkircher Straße, Dienstag, 06.10.2026, 21:30 Uhr bis Mittwoch, 07.10.2026, 10:40 Uhr
(rwn)In der Nacht zum Mittwoch kam es in Merenberg zu einem Einbruchsversuch in eine Pizzeria. Zwischen Dienstagabend, 21:30 Uhr, und Mittwochmorgen, 10:40 Uhr, machten sich unbekannte Täter an der Tür der Pizzeria in Neunkircher Straße zu schaffen und bohrten das Türschloss auf. Aus unbekannten Gründen gelang ihnen ein Eindringen in die Pizzeria nicht.
Die Limburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Verdächtige Wahrnehmungen, Hinweise zur Tat oder den Tätern nimmt die Polizeistation Weilburg unter der Rufnummer (06471) 9386-0 entgegen.
2. Trickdieb erfolgreich, Hadamar, Niederhadamar, Fichtenweg, Mittwoch, 07.10.2026, 13:30 Uhr
(rwn)Am Mittwochmittag erbeutete ein unbekannter Täter Bargeld, nachdem er sich zuvor als Mitarbeiter eines Telefonanbieters ausgegeben und so Zutritt zu der Wohnung eines Geschädigten erlangt hatte.
Gegen 13:00 Uhr klingelte der Unbekannte an der Haustür der Dame und gab sich als Techniker aus. Im weiteren Verlauf gab er an, dass er Wartungsarbeiten am WLAN-Router durchführen müsse. Während der vermeintlichen Wartungsarbeiten nahm der Täter um die 200 Euro Bargeld aus dem Geldbeutel der Geschädigten und verließ das Haus in unbekannte Richtung.
Der unbekannte Mann wurde als circa 1,60 Meter groß, circa 25 Jahre alt mit blonden kurzen Haaren beschrieben. Er soll akzentfrei Deutsch gesprochen haben und während der Tat ein dunkelrotes T-Shirt, eine beige Stoffhose und einen pinken Halsanhänger mit weißen Buchstaben getragen haben.
Zeugen, die Angaben zu dem Mann oder sonstige sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Limburger Polizei unter der Rufnummer (06431) 9140-0 zu melden.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Viel Licht und Schatten beim Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg
Glasfaserverfügbarkeit liegt inzwischen bei über 90 Prozent – Landkreis stellt Förderantrag für rund 5.600 Adressen
Der Landkreis Limburg-Weilburg treibt den Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter voran. Im Rahmen des Förderaufrufs 2026 zur Breitbandförderung hat der Landkreis fristgerecht einen Förderantrag im sogenannten „Graue-Flecken-Programm“ gestellt. Insgesamt wurden rund 5.600 bislang unterversorgte Adressen für eine Förderung angemeldet. Das vorläufige Fördervolumen beläuft sich auf rund 42,4 Millionen Euro.
Bund und Land übernehmen dabei bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Für die betroffenen Städte und Gemeinden verbleibt ein Eigenanteil von zehn Prozent.
Rücknahme von Ausbauzusagen macht Förderantrag erforderlich
Notwendig wurde der Förderantrag insbesondere, weil Telekommunikationsunternehmen im Jahr 2024 angekündigte eigenwirtschaftliche Ausbauvorhaben teilweise wieder zurückgezogen haben. Betroffen sind vor allem Adressen in den Stadtteilen der Städte Limburg und Weilburg sowie in den Gemeinden Löhnberg und Weilmünster.
Im Rahmen einer zuvor öffentlich durchgeführten formellen Markterkundung wurden die Rücknahmen der Ausbauzusagen bestätigt. Damit liegt für die betreffenden Bereiche das sogenannte „Marktversagen“ vor – eine wesentliche Voraussetzung für die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel.
Die von den Rücknahmen betroffenen Städte und Gemeinden hatten daraufhin im Rahmen einer Bürgermeisterrunde beschlossen, sämtliche noch unterversorgten Anschlüsse für eine Förderung anzumelden. Ziel ist es, auch diese Bereiche langfristig mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen zu versorgen.
Mehr als 90 Prozent Glasfaserverfügbarkeit im Landkreis
Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass der Landkreis beim Glasfaserausbau bereits einen weit fortgeschrittenen Stand erreicht hat. Durch die konsequente Nutzung von Förderprogrammen und zahlreiche eigenwirtschaftliche Ausbauaktivitäten der Telekommunikationsunternehmen verfügt der Landkreis Limburg-Weilburg – unter Berücksichtigung der bereits vergebenen Bauaufträge, unter anderem für Gewerbegebiete und Außenbereiche und privatwirtschaftliche Ausbauzusagen – inzwischen über eine kreisweite Glasfaserverfügbarkeit von mehr als 90 Prozent.
Von insgesamt rund 61.000 Adressen von Haushalten und Gewerbebetrieben verfügen bereits etwa 56.000 über gigabitfähige Anschlüsse. Nach Angaben des Landkreises stellt dies einen bundesweit hohen Versorgungsstand dar.
„Der Landkreis Limburg-Weilburg nimmt damit aktuell beim Glasfaserausbau in ländlich geprägten Regionen bundesweit eine Spitzenposition ein“, erklärt Landrat Michael Köberle. Gleichzeitig dankte er den im Landkreis tätigen Telekommunikationsunternehmen Deutsche GigaNetz, Deutsche Glasfaser und Telekom für deren eigenwirtschaftliche Ausbauaktivitäten.
„Durch das Engagement der Unternehmen konnte die kommunale Familie erheblich entlastet und sehr viel Geld eingespart werden“, so Köberle weiter.
Förderentscheidung richtet sich nach mehreren Kriterien
Ob und in welchem Umfang die beantragten Fördermittel von Bund und Land bewilligt werden, richtet sich nach der Förderwürdigkeit der angemeldeten Adressen. Maßgeblich sind dabei unter anderem der jeweilige Nachholbedarf beim Breitbandausbau, die Möglichkeit zur Nutzung von Synergien, die digitale Teilhabe im ländlichen Raum sowie die interkommunale Zusammenarbeit.
Mit dem nun eingereichten Förderantrag will der Landkreis sicherstellen, dass auch die bislang nicht eigenwirtschaftlich erschlossenen Adressen perspektivisch an die leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur angebunden werden können. Damit soll der bereits hohe Versorgungsgrad im Landkreis weiter verbessert und die digitale Infrastruktur auch in den bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig gestärkt werden.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Beim Ehemaligentreffen der Kreisverwaltung wurden viele Anekdoten erzählt
Zum achten Ehemaligentreffen der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg hatten sich rund 90 frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgerhaus in Lindenholzhausen eingefunden. Landrat Michael Köberle begrüßte die Ehemaligen zu diesem alle zwei Jahre stattfindenden Treffen.
„Wie beliebt diese Veranstaltung ist, die 2008 von meinem Vorgänger Manfred Michel ins Leben gerufen worden war, zeigen die stolzen 90 Anmeldungen, denn dies unterstreicht, dass man gerne zurückkommt. Zwar nicht an die alte Wirkungsstätte direkt, aber zurück zu den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Das zeigt die Verbindung, die wir miteinander haben. Aus so manch einer ursprünglich kollegialen Verbindung entstand eine Freundschaft, was auch sehr für das Betriebsklima spricht. Das ist wichtig, denn es trägt erwiesenermaßen maßgeblich zur Produktivität und auch zum Gesamtpaket bei“, so Landrat Köberle in Lindenholzhausen. Und an Anekdoten aus früheren Zeiten mangelte es während des Ehemaligentreffens dann auch nicht.
Landrat Michael Köberle erläuterte, dass die Kreisverwaltung in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Arbeitgeber des Landkreises Limburg-Weilburg gewachsen ist, rund 950 Kolleginnen und Kollegen in der Kernverwaltung – inklusive der Eigenbetriebe – arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger. Landrat Köberle betonte die Entwicklung zu einem Dienstleister am Bürger: „Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. So gibt es die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, wir bieten vielschichtige Zeitmodelle für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an und kommunizieren seit mehr als 6 Jahren auch über die sozialen Medien. Aber bei aller Moderne und Weiterentwicklung gibt es Traditionen, die gepflegt und erhalten werden, so auch unser Ehemaligentreffen. Und genau dafür steht die Kreisverwaltung: Verbundenheit, denn hier zählen die Menschen. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben während ihrer Zeit in der Verwaltung einen Beitrag für die Region, für unsere Heimat, geleistet. Darauf bauen die heutigen Kolleginnen und Kollegen auf.“ Älteste Teilnehmerin war die 90-jährige Gisela Grimm, ältester Teilnehmer der 85-jährige Hans-Joachim Kiefer.
Musikalisch untermalt wurde das Ehemaligentreffen von Pianistinnen und Pianisten der Kreismusikschule Limburg: Daria Wischnat, Aaron Schlitt und Jakob Laube.
© Landkreis Limburg-Weilburg
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