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Die richtige Lösung war:
" kleiner Hund "
Rätselvorschlag Redaktion


Donnerstag


Villmarer Weihnachtsmarkt 2026 findet nun doch statt

Nachdem die Durchführung des Villmarer Weihnachtsmarkts 2026 wegen Finanzierung und Belastung des Bauhof auf der Kippe stand gibt es nun erfreuliche Nachrichten. Der Gemeindeverwaltung ist es gelungen, Freiwillige zu finden die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und mit anzupacken. Es wurde ein ehrenamtliches Organisationsteam gebildet was die Standvergabe und das Programm koordiniert. Die Standgebühren liegen bei 50 € für Verkaufsstände mit Kunsthandwerk und 100 € bei Vereinsständen mit Speisen und Getränken. Bewerber für Stände, auch alle welche schon letztes Jahr teilgenommen haben,  können sich unter marktflecken@villmar.de bewerben. Der Weihnachtsmarkt findet am ersten Dezember-Wochenende 26 statt.

© Foto Villmarer-Zeitung


Nächtliche Trunkenheitsfahrt endete im Hühnerstall

Nachts und bei dichtem Nebel entschied sich ein Autofahrer am letzten Samstag auf der L3022 bei Runkel für einen unplanmäßigen Abstecher ins Grüne. In einer Linkskurve verlor der Mann aus – für die Ermittler vorerst rätselhaften – Gründen die Kontrolle über seinen Wagen.

Der anschließende Weg führte nicht mehr über den Asphalt, sondern geradewegs durch einen Weidezaun. Auf seinem Weg touchierte das Auto ein Hühnergehege nebst Bauwagen, bevor es die Fahrt an einem Holzschuppen beendete. Der Schuppen überstand die Begegnung nicht, und der Wagen blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Überraschendes Fazit der nächtlichen Landpartie: Weder der Fahrer noch die Anwohner oder das Geflügel trugen Verletzungen davon.

Wenig Eile zeigte der Mann allerdings beim Aufräumen. Er entfernte sich zunächst zu Fuß vom Ort des Geschehens, konnte von der Polizei jedoch wenig später ausfindig gemacht werden. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrerflucht ermittelt. Das Alter des Fahrers behielten die Beamten vorerst für sich.

© Villmarer-Zeitung


Schließt Karstadt in Limburg ?
Erneute Galeria-Insolvenz
Stadt Limburg hat großes Interesse an Lösungen

Zum vierten Mal innerhalb der vergangenen sechs Jahre hat der Galeria-Konzern am Freitag, 2. Oktober, einen Insolvenzantrag gestellt. „Ich bin erschrocken über die Entwicklung“, sagt dazu Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn. In der Stadt befindet sich eine der 83 verbliebenen Kaufhäuser des Konzerns. Der Geschäftsbetrieb soll nach Angaben des Unternehmens zunächst weiterlaufen.

Dennoch: „Erneut müssen die Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze bangen und wir in Limburg um einen Anker in der Innenstadt“, so der Bürgermeister. Die Stadt habe daher ein großes Interesse an Lösungen, die die Arbeitsplätze und den Einzelhandelsstandort erhalten. Das sei in den in den zurückliegenden drei Insolvenzverfahren für den Standort in Limburg gelungen. Nicht zuletzt, da die Stadt den Betrieb des Parkhauses übernommen habe. Die damit verbundenen Investitionen in den Bau des Aufzugs zur barrierefreien Erreichbarkeit seien leider die Einzigen, die in den vergangenen Jahren in den Standort geflossen sind. Der Betrieb des Parkhauses ist dabei nicht an Galeria gekoppelt.

In den vergangenen Wochen stand Hahn im Austausch mit der Geschäftsführung der Limburger Filiale. Dabei sind auch Szenarien besprochen worden, um das Angebot auf der von Galeria genutzten Fläche zu ergänzen und auszuweiten und gleichzeitig die Kostenbelastung zu senken. „Ich hatte den Eindruck, dass da machbare Lösungen diskutiert wurden. Ich hoffe trotz der erneuten Insolvenz von Galeria darauf, dass es für den Standort Limburg die Chance gibt, diese Lösungen umzusetzen“, so Hahn. 

© Stadt Limburg / Foto Galeria Limburg


Der Ersatzneubau der historischen Lahnbrücke in Gräveneck hat offiziell begonnen.

Am gestrigen Dienstag liefen die ersten vorbereitenden Arbeiten an der Landesstraße 3452 an, um das stark sanierungsbedürftige Bauwerk zu ersetzen. Da Teile der alten Brücke bereits über 115 Jahre alt sind und den modernen Verkehrsbelastungen nicht mehr standhalten, ist ein vollständiger Neubau unumgänglich geworden. Zu Beginn der Maßnahme stehen zunächst Rodungsarbeiten sowie das Abfräsen von Asphaltschichten auf dem Programm, um Platz für die neuen Stützwände zu schaffen.

Aufgrund der massiven baulichen Eingriffe muss der gesamte Bereich für den Verkehr voll gesperrt werden. Eine großräumige Umleitung führt den Verkehr über Weilburg und Runkel-Wirbelau entlang der Landesstraßen 3323 und 3020 sowie der Bundesstraße 456. Pendler und Anwohner müssen sich auf eine lange Bauzeit einstellen, da das Großprojekt nach aktueller Planung erst bis Ende 2029 vollständig abgeschlossen sein soll.

© Villmarer-Zeitung



1. Schrottsammler festgenommen, Limburg-Weilburg, Montag, 05.10.2026, 15:00 Uhr

(rwn)In der vergangenen Woche kam es im Bereich Limburg-Weilburg zu Diebstahlsfällen, in denen vermeintliche Schrottsammler unter anderem Reifen und Felgen entwendet haben. Anfang dieser Woche meldete sich eine aufmerksame Zeugin bei der Polizeistation Weilburg und gab an, dass gerade wieder vermeintliche Schrottsammler mit einem Transporter unterwegs seien. Daraufhin wurde der Transporter durch eine Streife der Polizeistation Weilburg einer Kontrolle unterzogen. Im Transporter selbst wurden insgesamt 17 Reifen samt Felgen und weiterer Metall- und Elektroschrott vorgefunden. Einen Eigentumsnachweis konnten die drei Insassen nicht vorlegen. Die drei tatverdächtigen Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des Bandendiebstahls verantworten.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

2. Einbruchsversuch in Sportlerheim, Limburg, Jahnstraße, Dienstag, 06.10.2026, 00:40 Uhr bis 01:16 Uhr

(rwn)In der Nacht zum Dienstag drang ein unbekannter Täter in ein Sportlerheim in Limburg ein. Zwischen 00:40 Uhr und 01:16 Uhr gelangte der Unbekannte über den Balkon des Sportlerheims an eine Balkontür. Diese brach er gewaltsam auf, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Nachdem er das Vereinsheim durchsucht hatte, ergriff er ohne Beute die Flucht.

Der Mann soll circa 170 cm bis 180 cm groß und circa 25 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Während der Tat trug er einen hellen Kapuzenpullover, eine helle Jogginghose und schwarze Schuhe. Weiterhin soll er eine schwarze Maske aufgehabt und eine transparente Plastiktüte sowie eine Taschenlampe mit sich geführt haben.

Verdächtige Wahrnehmungen, Hinweise zur Tat oder dem Täter nimmt die Polizei Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

3.Jesus Kreuz von Grab entwendet, Waldbrunn, Hintermeilingen, Lindenstraße, Samstag, 03.10.2026, 12:00 Uhr bis Dienstag, 06.10.2026, 13:00 Uhr

(rwn)In den vergangenen Tagen entwendeten unbekannte Täter Grabschmuck von einem Friedhof in Hintermeilingen. Zwischen Samstag- und Dienstagmittag begaben sich die Unbekannten auf den Friedhof in der Lindenstraße und entfernten gewaltsam ein Jesus Kreuz aus einer Halterung. Danach flüchten sie samt dem Grabschmuck in unbekannte Richtung.

Hinweise nimmt die Limburger Polizei unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

4.Kabel von Firmengelände entwendet, Merenberg, Allendorf, Gartenstraße, Sonntag, 04.10.2026, 03:20 Uhr

(rwn)Am frühen Sonntagmorgen wurden von einem Hof einer Firma Kabelreste entwendet. Gegen 03:20 Uhr begaben sich zwei unbekannte Täter über einen Zaun auf das Gelände der Firma in der Gartenstraße. Dort entwendete sie diverse Kabelreste im Wert von rund 750 Euro und ergriffen anschließend die Flucht.

Hinweise zur Tat oder den Tätern nimmt die Polizeistation Weilburg unter der Rufnummer (06471) 9386-0 entgegen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Landrat Köberle überreicht Axel Hankammer, Thomas Lieber und Uwe Weber den Landesehrenbrief

Landrat Michael Köberle hat Axel Hankammer, Thomas Lieber und Uwe Weber im Rathaus in Kirberg den Landesehrenbrief überreicht. „Alle drei Herren haben sich sowohl um den TuS Neesbach als auch um ihre Heimatgemeinde Hünfelden sehr verdient gemacht“, betonte der Landrat zu Beginn seiner Laudatio.

Thomas Lieber ist bereits seit 1980 Mitglied im TuS Neesbach – da war er stolze 7 Jahre alt – und war ab dem Jahr 1998 erstmals im Vorstand tätig, im Vergnügungsausschuss. Im Jahr 2000 wurde die Sache ernster, er übernahm die Funktion des Kassierers und verwaltete bis 2007 die Finanzen des Vereins. Von 2012 bis 2019 war er der Jugendleiter des TuS und seit 2020 ist er der 2. Vorsitzende. Zusätzlich ist Thomas Lieber kommunalpolitisch aktiv. Er war Vorsitzender der JU Hünfelden, Kreiskassenwart bei der JU Limburg-Weilburg, engagierte sich viele Jahre als Schiedsrichter und war 10 Jahre lang, ab 2011, Mitglied der Gemeindevertretung Hünfelden. Auch dieses Amt übte er nach den Worten der Hünfeldener Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer mit großem Engagement, hoher Verlässlichkeit und stets mit Blick auf das Wohl der Hünfeldener Bürgerinnen und Bürger aus.                            
 

Auch Uwe Weber ist sehr engagiert bei der Sache. Seit Januar 1993 ist er Mitglied des TuS Neesbach, von 1998 bis heute zudem Mitglied des Vorstandes. Er begann 1998 seine Vorstandstätigkeit mit dem Amt als 1. Schriftführer und übte dieses bis 2009 aus. Von 2010 bis 2015 war er 2. Vorsitzender und im Anschluss daran, von 2016 bis 2019, erneut 1. Schriftführer. Seit 2020 ist er als Beisitzer im Vorstand tätig. Zudem war er von 2010 bis Juni 2025 im geschäftsführenden Vorstand der FSG Dauborn-Neesbach aktiv, als Vertreter seines Vereins. Davon war er 13 Jahre, von 2012 bis Mitte 2025, 1. Kassierer. Das sind fast drei Jahrzehnte Ehrenamt, fast drei Jahrzehnte Engagement für den TuS Neesbach.

Auch Axel Hankammer steht seit langer Zeit in Diensten des TuS Neesbach. Und nicht nur da. Von 2005 bis 2018 war er Jugendbetreuer Fußball bei der JSG Hünfelden/JSG Dauborn/Neesbach, von 2014 bis 2018 der stellvertretende Jugendleiter des TuS Neesbach und von 2013 bis 2020 Jugendbetreuer in der Abteilung Tischtennis des TuS. Zusätzlich ist er seit 2020 bis heute der 1. Vorsitzende. Axel Hankammer ist seit 2002 Mitglied der SPD, von 2005 bis zur Auflösung des Ortsbezirks Neesbach 2015 war er dort im Vorstand als Kassierer tätig. Noch ein kurzer Blick etwas weiter in die Vergangenheit, denn da war er Anfang der 90er Jahre ein Jahr als Jugendgruppenleiter der Jugendfeuerwehr Neesbach im Einsatz. Auch für die Gemeinde engagiert er sich. Er war 20 Jahre, von 2001 bis 2021, Mitglied der Gemeindevertretung und in dieser Zeit fünf Jahre lang Vorsitzender des Sozialausschusses sowie weitere fünf Jahre Mitglied im Bau-, Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss. Für dieses Engagement wurde er bereits zwei Mal ausgezeichnet: 2006 mit der kleinen Silbernen Ehrennadel und 2021 mit der Silbernen Ehrennadel der Gemeinde Hünfelden. Auch ihm bescheinigt Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer eine unermüdliche Einsatzbereitschaft und großes Engagement. Neben diesen offiziellen Positionen und Ämtern ist er noch in etlichen weiteren Bereichen aktiv. Er ist auch Ansprechpartner für den Ortsvereinsvorstand Hünfelden, ohne selbst Vorstandsmitglied zu sein, engagiert sich für die Feuerwehr, die Neesbacher Fassenacht und ganz generell für das Zusammenleben in Neesbach, für das Miteinander zwischen Jung und Alt sowie die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Tausende Zugvögel werden erwartet

Regierungspräsidium Gießen bittet Spaziergänger und Hundehalter um Rücksicht bei rastenden Tieren

In Hessen wurden bereits die ersten Zugvögel gesichtet. Wenn der Herbst richtig Einzug hält und es kälter wird, kommen sie wieder zu Tausenden, um Rast in Mittelhessen zu machen. Besonders die Auen von Lahn, Wieseck, Ohm, Wetter und Horloff sind bei den Zugvögeln, insbesondere Kranichen, auf dem Weg in die Winterquartiere beliebt. Diese stehen zum Teil als EU-Vogelschutzgebiete unter Naturschutz. Das Regierungspräsidium Gießen bittet Spaziergänger und Hundehalter deshalb um besondere Rücksicht auf die rastenden Tiere, die sich ungestört auf den kräftezehrenden Weiterflug vorbereiten können sollen.

Der Appell aus dem Regierungspräsidium lautet daher: nicht die Wege verlassen und Hunde während der Vogelrast unbedingt anleinen. Es gilt zu verhindern, dass die Zugvögel erschreckt werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, Abstand zu halten – egal ob mit oder ohne Hund. Denn wer sich den rastenden Tieren nähert, kann damit ein panisches und kraftraubendes Fluchtverhalten auslösen.

Die meisten der Kraniche steuern Überwinterungsgebiete in Südfrankreich, Spanien oder Nordafrika an. Von Rastplätzen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kommend sind aber auch kleinere, unauffälligere Zugvögel auf dem Weg in ihre Überwinterungsgebiete. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht zwingend als solche zu erkennen sind, ist Rücksichtnahme auf Vögel am Boden ein grundsätzliches Gebot in der Zugzeit.

© RP Gießen