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Die richtige Lösung war:
" Schnuller "
Rätselvorschlag Redaktion


Mittwoch 


Zustände am Villmarer Bahnhof etwas besser
aber längst noch nicht ideal

Der Sperrmüll rund um das Bahnhofsgebäude wurde inzwischen abgefahren. Anlieger haben den Dreck vor dem Gebäude aufgefegt. Das sieht schon mal ganz gut aus. Leider gibt es noch diesen Altpapierstapel und die alten Reifen. Bördner nimmt offenbar das Altpapier nur mit, wenn es in der blauen Tonne ist. Und wer entsorgt die alten Reifen. Gerade gegenüber dem Lahn-Marmor-Museum mit seinen zahlreichen Veranstaltungen macht dieser Anblick keinen guten Eindruck.

© Villmarer-Zeitung


Einladung zur Informationsveranstaltung zur finanziellen Situation der Gemeinde Villmar

An alle Bürgerinnen und Bürger,

die hoch kritische finanzielle Situation unserer Gemeinde beschäftigt viele von Ihnen, und es bestehen zu Recht viele Fragen – insbesondere im Zusammenhang mit der Erhöhung der Hebesätze bei der Grundsteuer A und Grundsteuer B. Wir möchten Ihnen die Hintergründe persönlich und transparent erläutern und laden Sie herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein:

Datum: Dienstag, 21.07.2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: König-Konrad-Halle, großer Saal

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – die Veranstaltung steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen.

Die Infoveranstaltung wird von mir als Bürgermeisterin durchgeführt, unterstützt durch den Hauptamtsleiter, Herrn Schmidt. Wir informieren darüber, wie es zu dieser finanziellen Situation gekommen ist, wo die Gemeinde aktuell steht, warum die Anpassung der Hebesätze unumgänglich wurde, wie es in den kommenden Monaten weitergeht und sich in den zukünftigen Jahren entwickeln könnte. Im Anschluss an die Präsentation stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis zur Grundsteuer:

Die Änderungsbescheide zur Grundsteuer wurden Ihnen in den vergangenen Tagen zugestellt. Die Nachzahlung für die ersten beiden Abbuchungstermine ist am 30. Juli 2026 fällig. Sollte dies für Sie zu finanziellen Schwierigkeiten führen, sprechen Sie uns bitte an. Die Gemeindekasse steht Ihnen persönlich oder schriftlich zur Verfügung, um gemeinsam eine Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren.

Wir wissen, dass dieses Thema viele Menschen bewegt und belastet. Gerade deshalb ist es uns wichtig, offen zu informieren und die nächsten Schritte nachvollziehbar darzustellen.

© Marktflecken Villmar


Waschbärenbesuch nach Mitternacht

Der Überwachungskamera entgeht nichts. Am Wochenende hatten wir mal wieder Waschbärenbesuch. Diesmal gleich drei auf einmal. In den Wochen zuvor kam gelegentlich mal einer vorbei. Da hat sich wohl Nachwuchs eingestellt, der jetzt nachts mit auf Streifzug geht. In dieser Nacht hatten wir kein Katzenfutter draußen. Es gab also nur was zum trinken. Wir haben unsere Mülltonnen so gesichert dass sie die Deckel nicht aufmachen können. Bei einigen Nachbarn werden sie die Tonnen wohl demnächst wieder durchsuchen.

© Villmarer-Zeitung


Die Getreideernte hat begonnen 
Vorsicht vor überbreiten Fahrzeugen auf Landstraßen

Die Polizei ruft zur Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr während der Erntezeit auf. Überbreite Mähdrescher und landwirtschaftliche Gespanne können die Gegenfahrbahn beanspruchen und beim Abbiegen ausscheren. Autofahrer und Motorradfahrer sollten deshalb geduldig bleiben und nicht riskant überholen.

Landwirte werden aufgefordert, Anhänger nicht zu überladen und verlorene Ladung auf der Straße zu vermeiden. Zudem sollten Blinker ausschließlich zum Abbiegen genutzt werden, da missverständliche Signale zu gefährlichen Situationen führen können. Besonders beim Linksabbiegen von Traktoren mit Anhänger besteht erhöhte Unfallgefahr, da nachfolgende Fahrzeuge oft im toten Winkel liegen.

Die Polizei empfiehlt daher: lieber vorsichtig hinter Landmaschinen bleiben und Verständnis für die Erntearbeiten zeigen.

© Villmarer-Zeitung / Beispielfoto KI



1. Dieb geortet und gestellt,
Limburg-Eschhofen, Londoner Straße, Montag, 06.07.2026, 16:15 Uhr

(fh)Am Montagnachmittag nahm die Polizei einen Mann fest, der zuvor in einem Baumarkt eine Tasche gestohlen hatte und sich anschließend auf der Flucht befand. Gegen 16:15 Uhr nutzte der Dieb in einem Baumarkt in Eschhofen einen günstigen Moment, um eine dort abgestellte Herrentasche zu entwenden und fuhr anschließend mit dieser auf einem Fahrrad in Richtung der Limburger Innenstadt davon. Dem Besitzer der Tasche gelang es, sein in der Tasche befindliches Handy zu orten und den Live-Standort des radelnden Täters der Polizei mitzuteilen. So gelang es der eingesetzten Polizeistreife mithilfe des Besitzers den Tatverdächtigen, einen 57-Jährigen, zu stellen und festzunehmen. In einer Fahrradtasche wurde das Diebesgut aufgefunden und dem Besitzer ausgehändigt. Der 57-Jährige kam für weitere Maßnahmen zur Dienststelle. Im Anschluss wurde er mit einer Anzeige im Gepäck wieder entlassen.

2. Lenkrad und Tacho ausgebaut, Limburg-Offheim, Kapellenstraße, Freitag, 03.07.2026, 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr

(fh)Am Wochenende haben Fahrzeugteilediebe in Offheim zugeschlagen. Zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt suchten die Täter den "Hercules" Parkplatz in der Kapellenstraße auf und schlugen das Dreiecksfenster eines dort geparkten Mercedes Sprinter ein. Auf diesem Wege öffneten sie das Fahrzeug, bauten sowohl dessen Lenkrad sowie Tachoeinheit aus und suchten damit das Weite. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.

Zeuginnen oder Zeugen der Tat wenden sich bitte an die Polizeistation Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0.

3. Erfolglos gehebelt, Hadamar-Steinbach, Langstraße, Montag, 06.07.2026, 08.00 Uhr

(fh)Am Montagmorgen ereignete sich in Hadamar-Steinbach ein versuchter Einbruch. Gegen 08:00 Uhr hatten die Einbrecher erfolglos an der Hauseingangstür eines Wohnhauses in der Langstraße mit einem Hebelwerkzeug angesetzt und diese so beschädigt. Warum die Täter offenbar von ihrem Vorhaben abließen ist bisher unklar. Letztlich flüchteten sie ohne Beute vom Tatort.

Die Polizei in Limburg erbittet Hinweise unter der Telefonnummer (06431) 9140-0.

4. Mit Motorrad vor Streifenwagen geflüchtet und Fahrzeug beschädigt, Hadamar, Gymnasiumstraße/Neue Chaussee, Dienstag, 07.07.2026, 09:30 Uhr

(fh) Am Dienstag, den 07.07.2026, gegen 09:45 Uhr, kam es in der Gymnasiumstraße in Hadamar zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein bislang unbekannter Motorradfahrer die Gymnasiumstraße in Fahrtrichtung "Neue Chaussee". Nachdem der Fahrer einen entgegenkommenden Streifenwagen wahrgenommen hatte, beschleunigte er sein Motorrad erheblich und überholte trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge.

Während des Überholvorgangs kollidierte der Motorradfahrer mit einem entgegenkommenden Mercedes C180, den er beim Vorbeifahren streifte. Trotz des Zusammenstoßes setzte der Motorradfahrer seine Fahrt fort, bog nach links in die Straße "Neue Chaussee" ein und flüchtete anschließend über einen in diesem Bereich anschließenden Radweg unerlaubt von der Unfallstelle.

Von dem flüchtigen Motorrad ist derzeit lediglich ein Teilkennzeichen mit dem Zulassungsbezirk MZ bekannt. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf das flüchtige Motorrad beziehungsweise dessen Fahrer geben können, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Fahrweg des Motorrades vor oder nach dem Unfall wahrgenommen haben oder Angaben zum vollständigen Kennzeichen machen können.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Arbeitsmarkt im Juni: Quote bleibt bei 5,8 Prozent

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar ist im Juni 2026 unverändert bei 5,8 Prozent geblieben. Insgesamt waren 13.596 Menschen arbeitslos gemeldet – 17 mehr als im Mai und 386 mehr als vor einem Jahr.

Nach Angaben der Agentur für Arbeit ist die Entwicklung vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Auslaufende befristete Arbeitsverträge, das Ende vieler Berufsausbildungen sowie Schulabgänger, die sich vorübergehend arbeitslos melden, prägen die aktuelle Lage. Gleichzeitig bleibt die Übernahmebereitschaft vieler Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verhalten.

Im Kreis Limburg-Weilburg stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht auf 5.031 (+11 zum Vormonat), die Quote lag bei 5,3 Prozent. Im Lahn-Dill-Kreis blieb die Quote mit 6,1 Prozent stabil, die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich geringfügig auf 8.565 (+6).

Für die kommenden Wochen erwartet die Agentur keine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes. Hoffnung macht jedoch der Ausbildungsmarkt: Aktuell sind im Bezirk noch 1.021 Ausbildungsstellen unbesetzt. Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche haben damit weiterhin gute Chancen.

© Quelle: Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar


5 Jahre Zentrum für Orthopädie und Traumatologie in Limburg

Zwei Chefärzte, zwei Schwerpunkte, ein gemeinsames Ziel: Seit fünf Jahren führen Dr. Alexander Bode (Traumatologie) und Dr. Stefan Roland (Orthopädie) das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) am Limburger Krankenhaus als eingespieltes Duo.

Die Verbindung beider Fachrichtungen ist kein Zufall, sondern Teil des Konzepts: alle Kompetenzen rund um den Bewegungsapparat unter einem Dach bündeln.

Im Interview spricht das Chefarzt-Duo darüber, wie sich das ZOT entwickelt hat, worauf es besonders stolz ist und warum Nähe und Spezialisierung für sie zusammengehören.

Was macht das ZOT für die Menschen in der Region besonders?

Dr. Alexander Bode: Die Kombination aus Spezialisierung und Nähe. Wir bieten moderne Orthopädie und Unfallchirurgie direkt vor Ort – von der Kinderorthopädie über komplexe Endoprothetik bis zu Verletzungen aller Art. Was viele nicht wissen: Unsere ambulanten und stationären Bereiche sind eng miteinander vernetzt. Das bedeutet, dass Patienten für jedes Problem an Knochen, Bändern und Gelenken sofort und ohne lange Wege den richtigen Ansprechpartner finden.

Was macht die gemeinsame Leitung durch zwei Chefärzte aus?

Dr. Alexander Bode: Die Doppelspitze lebt davon, dass wir uns fachlich ergänzen und menschlich gut harmonieren. Jeder von uns verantwortet sein eigenes Fachgebiet und genau darin liegt die Stärke: Wir bringen unterschiedliche Perspektiven ein, können uns gegenseitig beraten und uns im Alltag den Rücken freihalten. Diese Zusammenarbeit schafft kurze Wege, klare Zuständigkeiten und eine Atmosphäre, in der man sich auch in herausfordernden Momenten unterstützt fühlt. Und ja: Ein bisschen Humor gehört bei uns dazu. Das hält die Stimmung oben und tut dem ganzen Team gut.

Wie würden Sie Ihre Behandlungsphilosophie beschreiben?

Dr. Stefan Roland: Orthopädie ist immer eine gemeinsame Entscheidung. Wir nehmen uns Zeit, erklären Optionen verständlich und wägen gemeinsam ab, ob ein Gelenk erhalten werden kann oder ob ein Ersatz sinnvoll ist. Dabei arbeiten wir nach den neuesten medizinischen Standards – von modernen bildgebenden Verfahren bis zu minimalinvasiven Operationstechniken. Unser Ziel ist eine individuelle, nachvollziehbare Therapie, die für den jeweiligen Menschen wirklich passt.

Seit Anfang des Jahres ist das ZOT als EPZmax zertifiziert. Was bedeutet diese Auszeichnung für Ihre Arbeit?

Dr. Stefan Roland: EPZmax ist die höchste Qualitätsstufe in der Endoprothetik und wir gehören zu den nur neun Zentren in Hessen, die dieses Zertifikat tragen. Für uns bedeutet das: Wir arbeiten nach klar definierten, extern geprüften Standards. Für die Patienten bedeutet es vor allem Sicherheit: hohe Routine, strukturierte Abläufe, moderne Implantate und ein Team, das diese Eingriffe täglich durchführt.

Worauf sind Sie besonders stolz, wenn Sie auf die vergangenen Jahre zurückblicken?

Dr. Alexander Bode: Auf die gleichbleibend hohe Qualität, die wir Jahr für Jahr bestätigen. Vor Kurzem wurden wir erst wieder als regionales Traumazentrum rezertifiziert. Möglich macht das unser starkes Team. Im ZOT können sich Patienten auf eine hochmotivierte Mannschaft verlassen, die ihren Beruf mit großer Freude ausübt und sich regelmäßig weiterbildet. Dadurch konnten wir in den letzten Jahren viele neue und innovative Untersuchungs‑, Diagnose‑ und Operationsmethoden etablieren, sei es die Knorpelzelltransplantation oder neue minimalinvasive OP-Methoden im Gelenkersatz.

Welche medizinischen Schwerpunkte und Innovationen möchten Sie im ZOT in den nächsten Jahren weiter ausbauen und wohin soll sich das Zentrum langfristig entwickeln? 

Dr. Stefan Roland: In den nächsten Jahren wollen wir vor allem die Entwicklungen der modernen Orthopädie aktiv mitgehen. Die Technisierung eröffnet uns heute Möglichkeiten, noch präziser und individueller zu operieren. Das bedeutet für uns aber nicht weniger Menschlichkeit, sondern im Gegenteil: Je genauer wir arbeiten können, desto sicherer und schonender wird die Behandlung für unsere Patienten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Endoprothetik am Standort Limburg. Wir möchten das bestehende Niveau Schritt für Schritt ausbauen und die Versorgung langfristig weiter stärken. Gleichzeitig behalten wir unser Traumazentrum klar im Blick, denn die Verbindung aus planbaren Eingriffen und akuter Versorgung bleibt ein zentrales Profil des ZOT.

Langfristig soll sich das ZOT so weiterentwickeln, dass Menschen in der Region wissen: Für orthopädische und unfallchirurgische Fragen gibt es hier ein Team, das fachlich breit aufgestellt ist, moderne Verfahren beherrscht und gleichzeitig nahbar bleibt. Genau daran arbeiten wir.
Tag der offenen Tür im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie

Tag der offenen Tür im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie

Am Samstag, 5. September 2026, öffnet das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) zwischen 10 und 15 Uhr seine Türen für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und das Team des ZOT persönlich kennenzulernen.

Das Programm bietet kompakte Gesundheitsvorträge, Einblicke in moderne Behandlungsverfahren sowie Mitmachaktionen, die zentrale Aspekte der orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung anschaulich vermitteln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

© St. Vincenz Gesundheitsverbund

 



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