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Die richtige Lösung war:
" eilig haben "
Rätselvorschlag Redaktion


Freitag 25.9.


Die Windräder erhitzen weiter die Gemüter

Die Pläne für die beiden auf Villmarer Gemarkung geplanten Windräder stoßen bei den betroffenen Anrainern und Flächenpächtern auf Ablehnung. Auf der Wilhelmshöhe ist wegen nicht ausreichender oder nicht eingehaltener Umweltauflagen immer noch Baustopp. 

Und bei dem Windrad, was unterhalb der Schutzhütte aufgestellt werden soll gibt es Widerspruch wegen der geplanten Zuwegung. Die Wiesen sind noch bis 2031 verpachtet und der Pächter duldet keinen Wegebau auf den gepachteten Flächen. 

Jetzt stehen erst mal wieder Gespräche mit der Firma UKA an. Die betroffenen Landwirte wollen erreichen, dass der Zufahrtsweg zuerst Richtung Schutzhütte verläuft und dann über einen bestehenden Feldweg, der freilich dann noch ausgebaut werden müsste, zum Windrad führt. Damit sollen die Aufschüttungen in dem abfälligen Gelände vermieden werden und die Bauern könnten dort weiterhin Heu ernten.

© Villmarer-Zeitung


50 Jahre Klais-Orgel Villmar

In der 4. Veranstaltung im Jubiläumsjahr "50 Jahre Klais-Orgel Villmar" spielt am Sonntag, 27.09.2026 um 17 Uhr Tim Jungmann Orgelmusik "von Barock bis Jazz".

In diesem Konzert stehen eigene Orgelwerke von Tim Jungmann – darunter Werke im Stil der Barockmusik und Choralbearbeitungen – sowie ausgewählte Orgelliteratur der Norddeutschen Orgelschule im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Programm durch eigene Jazz-Orgelwerke und Choralvorspiele zu bekannten Chorälen, die eine besondere Verbindung zwischen traditioneller Orgelmusik und modernen musikalischen Ausdrucksformen schaffen.

Der Eintritt ist frei - Spenden für die Kirchenmusik an St. Peter und Paul Villmar sind willkommen!

© Kirchengemeinde St. Peter & Paul Villmar


Werden die Hallen-Nutzungsgebühren angehoben ?

Das der Marktflecken Villmar in finanziellen Schwierigkeiten steckt dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Auf der letzten Gemeindevertretersitzung wurde darüber gesprochen, die Benutzungsgebühren für die Hallen zu überarbeiten. Der Unterhalt für die Bürgerhäuser in den Ortsteilen ist teuer. Strom und Heizung werden genutzt und müssen vom Marktflecken bezahlt werden. Eine deutliche Anhebung der Benutzungsgebühren würde die Nutzer der Hallen hart treffen. In Villmar die Gesangvereine, das Blasorchester und auch die Generationenhilfe mit ihren gemeinsamen Mittagstischen. Um eine Erhöhung stemmen zu können müssten dann wohl die Mitgliedsbeiträge steigen und das Menü des Mittagstischs würde vermutlich auch teurer. In den Ortsteilen wird das ähnlich aussehen. Alles in allem keine guten Aussichten.

© Villmarer-Zeitung


Weinfest in Seelbach


Weizenbierabend in Falkenbach

Vor 1895 noch mit Fährbetrieb über die Lahn
Kein Schwesternhaus, Kirche noch ohne Anbau

1912 Schwesternhaus ist gebaut worden
unten die neu gebaute Turnhalle, vor der Kirche die Zehntenscheune ( heute Kindergarten )

1924 mit dem großen Marmorwerk
vom Neubaugebiet (Knödelberg) ist noch noch nichts zu sehen

1957 erste Häuser in der Weyandstraße und auf dem "Knödelberg"

1963 jetzt ist die Bebauung schon etwas umfangreicher
Die neue Schule ist auch schon gebaut

1965 vorne die Bahnanlagen mit dem Portalkran und Güterwaggons



1. Kupferkabel entwendet, Limburg, Zeppelinstraße, Donnerstag, 17.09.2026, 17:00 Uhr bis Mittwoch, 23.09.2026, 11:00 Uhr

(ro)Diebe haben in der letzten Woche Kupferkabel von einer Baustelle in Limburg entwendet. Zwischen Donnerstagnachmittag, 17.09.2026, und Mittwochvormittag, 23.09.2026, begaben sich die Täter auf ein Baustellengelände in der Zeppelinstraße und entwendeten mehrere Meter Kupferkabel. Hierbei beschädigten sie zudem die Kunststoffrohrleitungen. Samt Beute suchten sie unerkannt das Weite. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizeistation Limburg nimmt Hinweise zum Diebstahl unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

2. Alarm verscheucht Einbrecher, Weilburg, Kubacher Weg, Donnerstag, 24.09.2026, 00:40 Uhr

(ro)In Weilburg hat eine Alarmanlage in der Nacht zum Donnerstag Einbrecher verscheucht. Ersten Ermittlungen zufolge näherten sich die Täter einer Bäckerei im Kubacher Weg und machten sich gewaltsam an der dortigen Tür zu schaffen. Hierbei lösten sie die Alarmanlage aus, woraufhin sie von ihrem Vorhaben abließen und in unbekannte Richtung flüchteten. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise bitte unter der Telefonnummer (06471) 9366-0 an die Polizei in Weilburg.

3. Radfahrer bei Unfall verletzt - Pkw flüchtig, Brechen, Landesstraße 3022, Mittwoch, 23.09.2026, 18:20 Uhr

(ro)Im Bereich Brechen kam es am Donnerstag zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 37-Jähriger war auf seinem Rennrad gegen 18:20 Uhr auf der Landesstraße 3022 von Runkel kommend in Richtung Niederbrechen unterwegs. Ein nachfolgendendes Auto fuhr aus bislang unbekannten Gründen auf den Radfahrer auf, sodass dieser stürzte. Die Fahrerin oder der Fahrer des Pkw setzte die Fahrt fort, ohne sich um den verletzten Fahrradfahrer zu kümmern. Der 37-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen weißen Seat Leon gehandelt haben. Personen, die Angaben zum Unfallgeschehen, zu dem flüchtigen weißen Seat Leon oder dessen Fahrerin bzw. Fahrer machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 bei der Polizeistation Limburg zu melden.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Interkulturelle Woche in Limburg eröffnet

Die Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche (IKW) auf dem ehemaligen Posthof vor der WERKStadt in Limburg hat einen Vorgeschmack auf die Veranstaltungen der kommenden zwei Wochen gegeben. Unter Pavillons reihten sich verschiedene Informations-, Mitmach- und Kreativangebote aneinander, während auf der überdachten Bühne Musik für Unterhaltung sorgte. Das Entree zur WERKStadt wurde so für einige Stunden zu einem Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs.

Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Frank Mach, Leiter der Sozialen Dienste des Caritasverbands für den Bezirk Limburg, eröffneten die diesjährige IKW. Ihre Botschaft: Limburg ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen aus rund 120 Nationen zu Hause sind. Die Interkulturelle Woche schafft Räume für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis. Das Motto „Dafür!“ steht für ein klares Bekenntnis zu Vielfalt, Respekt, Teilhabe und einem guten Miteinander – und für die gemeinsame Verantwortung, die Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten. Beide riefen dazu auf, die vielfältigen Angebote der IKW zu nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen.

Zahlreiche Mitwirkende nutzten die Gelegenheit, ihre Veranstaltungen und Angebote vorzustellen. Anschließend sorgte die Schulband der Theodor-Heuss-Schule und die Projektband der Wohnungslosenhilfe „Nix Druff“ auf der überdachten Bühne mit bekannten Hits für musikalische Unterhaltung und begeisterten das Publikum.

Auch rund um die Bühne gab es viel zu entdecken. An den Pavillons konnten Besucherinnen und Besucher sich informieren, kreativ werden, Neues ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen. Die Ahmadiyya-Gemeinde lud mit einer Koran-Ausstellung in verschiedenen Sprachen zum Austausch ein und der Landkreis Limburg-Weilburg bot Lesungen in unterschiedlichen Sprachen an.

Beim Caritasverband konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit Kinderschminken, Glitzertattoos und Flechtfrisuren verschönern lassen. Am Pavillon der Stadt Limburg waren die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt: Wünsche und Anregungen für die Stadt konnten aufgeschrieben und auf Zetteln im Wunschglas hinterlassen werden. Zudem konnten Steine angemalt und die kleinen Kunstwerke mit nach Hause genommen werden.

Für Unterhaltung sorgte auch die Jump’n Fun Arena. Am Glücksrad konnten die Besucherinnen und Besucher ihr Glück herausfordern und unter anderem Socken, Sportbeutel oder Slushis gewinnen. So wurde aus dem ehemaligen Posthof ein bunter Treffpunkt, an dem Informieren, Mitmachen und gemeinsames Erleben ganz selbstverständlich zusammengehörten.

Laura Malz, Mitarbeiterin der Stadt Limburg und Mitorganisatorin der Interkulturellen Woche, zeigte sich begeistert von der Resonanz: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen heute gekommen sind, um mitzumachen, ins Gespräch zu kommen, den Bands zu zuzuhören und einfach eine schöne Zeit mit uns zu verbringen. Genau darum geht es bei der Interkulturellen Woche. Wir schaffen Räume für Begegnung sowie Austausch und laden dazu ein die Vielfalt unserer Gesellschaft zu feiern und wertzuschätzen.“

Die Interkulturelle Woche endet am 4. Oktober. Bis dahin gibt es täglich Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und für verschiedene Zielgruppen – von kulturellen Angeboten und Musik über Sport und Information bis hin zu Möglichkeiten für Begegnung und Austausch.

Das vollständige Programm gibt es unter www.limburg.de/interkulturellewoche.

© Stadt Limburg


Immer mehr hochqualifizierte Deutsche wandern aus
Ihr Ziel ist oft die Schweiz

Die Annahme, eine Auswanderung aus Deutschland ergebe wirtschaftlich keinen Sinn, widerspricht der statistischen Realität. Deutschland verzeichnet derzeit eine der höchsten Abwanderungswellen deutscher Staatsbürger seit den 1950er-Jahren.

Das mit Abstand begehrteste Ziel ist die Schweiz. Gründe dafür sind vor allem finanzieller Natur: Höhere Reallöhne und eine signifikant geringere Steuer- und Abgabenbelastung bieten dort stärkere Leistungsanreize als im deutschen System. Davon lassen sich insbesondere junge Menschen im erwerbsfähigen Alter ansprechen.

Der demografische und qualitative Footprint dieser Migration ist für Deutschland kritisch: Es wandern überwiegend gut ausgebildete Akademiker um die 35 Jahre aus beruflichen Gründen ab. Deutschland verliert dadurch in hohem Maße Qualifikation und Zukunftspotenzial („Brain Drain“), während im Zielland Schweiz im Gegenzug Debatten über die Belastungsgrenzen der Infrastruktur („Dichtestress“) geführt werden. Da wirksame Reformen zur Reduzierung der Abgabenlast in Deutschland fehlen, setzt sich der Trend der Hochqualifizierten-Abwanderung unvermindert fort.

© Quelle Neue Züricher Zeitung



Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende