<meta name="robots" content="noindex">
Die richtige Lösung war:
" Nachbar "
Rätselvorschlag Redaktion
Dienstag
Bäume an unseren Brücken gefährden Standfestigkeit
Sie sind prägende Wahrzeichen und wichtige Verkehrsadern der Region: die historische Marmorbrücke in Villmar und die stählerne Eisenbahnbrücke zwischen Villmar und Aumenau.
An den Fundamenten und Pfeilern beider Bauwerke breitet sich unbemerkt eine schleichende Gefahr aus. Bäume sind direkt neben den Pfeilern gewachsen und bedrohen zunehmend die Substanz der Brücken.
Was auf den ersten Blick wie idyllische Natur wirkt, stellt aus Sicht von Bauingenieuren und Statikern ein erhebliches Schadenspotenzial dar. Die Wurzeln der Gehölze dringen tief in das Erdreich und in winzige Risse des Mauerwerks sowie der Betonfundamente ein.
Die Mechanismen, mit denen Gehölze die Bauwerke schädigen, sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig:
Hydraulischer und mechanischer Wurzeldruck: Wachsende Wurzeln entwickeln enorme Kräfte. In Fugen oder Mikrorissen wirkend, hebeln sie selbst tonnenschwere Steinblöcke ab oder spalten Beton.
Frost- und Folgeschäden: Durch die erzeugten Risse gelangt Regen- und Flusswasser tief ins Innere
des Fundaments. Gefriert dieses im Winter, vergrößern sich die Schäden exponentiell.
Gefährdung durch Hohlraumbildung: Wurzeln lockern den Baugrund auf. Sterben Wurzelstränge ab oder wird das Abflussverhalten der Lahn verändert, kann es zu Unterspülungen und Auswaschungen unter den Fundamenten kommen.
Hebelwirkung bei Sturm oder Hochwasser: Nahe stehende Bäume übertragen Lasten über ihr Wurzelwerk direkt auf das Fundament. Erschütterungen lockern das umgebende Erdreich zusätzlich auf.
Erhalt von Kulturgut und Verkehrsinfrastruktur
Um die Standfestigkeit der geschichtsträchtigen Marmorbrücke sowie die Betriebssicherheit der stark frequentierten Bahnstrecke nachhaltig zu garantieren, sind regelmäßige Freischnitte und Kontrollen der Fundamente unerlässlich. Ein frühzeitiges Handeln schützt nicht nur das kulturelle Erbe Villmars, sondern bewahrt die Öffentlichkeit auch vor kostspieligen Grundsanierungen oder Nutzungseinschränkungen.
Vor einem der Brückenpfeiler auf der Bahnhofsseite hat sich schon längerem ein großer Baumstamm verkeilt. Da bleibt beim nächsten Hochwasser weiters Treibgut dran hängen. So was sollte auch regelmäßig entfernt werden.
© Villmarer-Zeitung
Karten gibt es bei Ralf Kiefer
Tel. 0157 - 340 44 808
und auf dem Schulhof am 5.9.
während des Zeltaufbaus
Verschönerungsverein hat wieder einige Bänke auf Vordermann gebracht
Villmars malerische Natur ist wie gemacht für ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Umso schöner ist es, wenn am Wegesrand eine Bank zum Rasten und Krafttanken einlädt. Doch Sonne, Wind und Regen setzen den Sitzgelegenheiten im Laufe der Zeit mächtig zu. Zum Glück gibt es den Verschönerungsverein Villmar – liebevoll auch als „kleiner Bauhof“ des Ortes bekannt. Seine aktiven Mitglieder kümmern sich ehrenamtlich mit viel Herzblut um die Instandhaltung der Bänke und Wanderwege. Hier einige Bilder von den zuletzt restaurierten Bänken.
© Fotos vom Verschönerungsverein Villmar
Einwohnermeldeamt nicht besetzt
Die Gemeindeverwaltung informiert, dass das Einwohnermeldeamt aufgrund von personellen Engpässen an folgenden Tagen nicht besetzt ist:
Mittwoch, den 02.09.2026,
Mittwoch, den 09.09.2026 und
Mittwoch, den 16.09.2026
Die Gemeindeverwaltung ist an diesen Tagen wie gewohnt zwischen 8:00 und 12:00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie jedoch, dass in diesem Zeitraum keine Angelegenheiten des Einwohnermeldeamtes bearbeitet werden können.
© Marktflecken Villmar
Wenn die Lahnpost bei Ihnen nicht ankommt ...
könnte es daran liegen, das der oder die Zusteller/in keine Lust mehr zum austragen hat. Wie hier auf dem Foto, aufgenommen in der Engelshohl in Villmar. Bündelweise Zeitungen samt Tasche, einfach weggeworfen.
© Villmarer-Zeitung / Foto Ute Falk
1. 24-Jähriger angegriffen,
Limburg, Bahnhofsplatz, Samstag, 29.08.2026, 18:35 Uhr
(ro)Am Samstag hat ein Unbekannter einen 24-Jährigen in Limburg angegriffen. Der Polizei wurde gegen 18:35 Uhr eine Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz zwischen zwei Personen gemeldet. Vor Ort konnte die Streife einen leicht verletzten 24-Jährigen antreffen. Dieser soll zuvor von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen worden sein. Der Angreifer sei anschließend in Richtung Neumarkt davongelaufen. Er wird als etwa 35 Jahre alt, ca. 1,75 m groß und mit schwarzen Haaren beschrieben. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise bitte unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 an die Limburger Polizei.
2. Nach Streitigkeiten geschlagen,
Limburg, Bahnhofsplatz, Samstag, 29.08.2026, 22:00 Uhr
(ro)In Limburg kam es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung. Gegen 22:00 Uhr geriet ein 25-Jähriger mit einem ihm nicht bekannten Mann in Streit. Im weiteren Verlauf schlug der Angreifer den 25-Jährigen mehrfach, sodass dieser zu Boden ging. Hierbei soll auch eine Glasflasche zum Einsatz gekommen sein. Im Anschluss flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme konnte ein 40-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt werden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.
3. Diebstahl zur Mittagszeit,
Bad Camberg-Erbach, Mauritiusstraße, Mittwoch, 26.08.2026, 11:00 Uhr bis Mittwoch, 26.08.2026, 12:45 Uhr
(my)Am Mittwochmittag kam es in der Mauritiusstraße in Bad Camberg-Erbach zu einem Diebstahl aus einem Wohnhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich die Bewohnerin zwischen 11:00 Uhr und 12:45 Uhr in ihrem Garten auf. In diesem Zeitraum verschafften sich bislang unbekannte Personen über die Garage Zugang zum Wohnhaus. Im Inneren wurden mehrere Schränke und Schubladen durchsucht. Aus einer Handtasche wurde Bargeld entwendet. Hinweise auf die Täter liegen derzeit nicht vor. Die Polizei in Limburg nimmt unter der Rufnummer 06471 - 93860 Hinweise entgegen.
4. Schwerer Verkehrsunfall auf der B456
Weilburg-Kubach, Bundesstraße 456, Freitag, 28.08.2026, 13:55 Uhr
(my)Am Freitagmittag kam es gegen 13:55 Uhr auf der Bundesstraße 456 bei Weilburg-Kubach zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Audi-Fahrer war von Weilburg kommend in Richtung Grävenwiesbach unterwegs. Als mehrere Fahrzeuge vor ihm verkehrsbedingt anhielten, erkannte er die Situation offenbar zu spät und wich nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Abschleppfahrzeug. Beide Fahrzeuge kamen erheblich beschädigt im Straßengraben zum Stehen. Der junge Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Fahrer sowie die beiden Insassen des Abschleppfahrzeugs wurden ebenfalls verletzt und mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Kostenfreies Parken während Parkscheinautomatenaustausch
Bereits im Frühjahr wurde im Zusammenhang mit der Einführung des bargeldlosen Parkens darüber informiert, dass die Parkscheinautomaten im Stadtgebiet nach rund 25 Jahren Betrieb ausgetauscht werden. Aufgrund ihres Alters sind die bestehenden Automaten zunehmend störungsanfällig und teilweise bereits defekt, weshalb nun der Austausch erfolgt. Neben zusätzlichen bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten wird künftig auch die Eingabe des Kfz-Kennzeichens erforderlich sein. Die Umstellung erfolgt Anfang September
Von Freitag, 4. bis Mittwoch, 9. September, werden die Parkscheinautomaten im Stadtgebiet schrittweise entfernt und die neuen Automaten aufgestellt. In dieser Zeit ist das Parken auf den Straßenrandparkplätzen kostenfrei. Die Parkhäuser sind von der vorübergehenden Regelung nicht betroffen.
Die neuen Parkscheinautomaten sind ab Donnerstag, 10. September, wieder regulär in Betrieb. Zu den Entgeltpflichtigen Zeiten ist dann auch wieder eine Parkgebühr zu entrichten.
An drei Standorten ist künftig ausschließlich eine bargeldlose Zahlung möglich. Das betrifft die Parkscheinautomaten am Parkdeck Friedhof (Joseph-Heppel-Straße 3), am P+R-Parkplatz Bahnhof Eschhofen sowie am Parkplatz Tal Josaphat.
An den Parkscheinautomaten im Straßenraum stehen hingegen sowohl Bar- als auch Kartenzahlung zur Verfügung.
Eine Neuerung betrifft alle Parkscheinautomaten: Für den Park- und Zahlungsvorgang ist künftig die Eingabe des Kfz-Kennzeichens erforderlich. Damit wird die Kennzeichenerfassung Bestandteil des neuen Parksystems.
© Stadt Limburg
Bürgermeister gratuliert erfolgreichen Ruderinnen des Limburger Club für Wassersport
Beim Limburger Club für Wassersport (LCW) herrschte große Freude: Zu Ehren der erfolgreichen Ruderinnen Charlotte Bergmann und Jette Weilnau sowie ihres Trainers Florian Bendel lud der Verein zu einem Empfang ein. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Er gratulierte den Geehrten zu ihren herausragenden Leistungen und würdigte zugleich die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins.
„Solche Erfolge sind eine großartige Werbung für den Sport in unserer Stadt“, betonte Dr. Marius Hahn. Zur Freude der Geehrten hatte der Bürgermeister auch Präsente mitgebracht. Begleitet wurde er von der Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer (FDP), die ebenfalls zur Ehrung gekommen war.
Charlotte Bergmann hatte bei der U23-Weltmeisterschaft in Duisburg im Leichtgewichts-Doppelzweier die Bronzemedaille gewonnen. Jette Weilnau überzeugte beim internationalen „Coup de la Jeunesse“ in Luzern mit einer Gold- und einer Bronzemedaille im Juniorinnen-Doppelzweier.
LCW-Sportvorstand Dietmar Langusch würdigte neben den beiden Ruderinnen auch Trainer Florian Bendel für dessen langjährige erfolgreiche Arbeit. Gleichzeitig machte er deutlich, dass solche sportlichen Leistungen nur durch das Zusammenspiel von Athleten, Trainern, Familien und Verein möglich sind.
Der persönliche Besuch des Bürgermeisters war für den LCW ein Zeichen der Wertschätzung für die Leistungen der jungen Sportlerinnen und die engagierte Jugendarbeit des Vereins.
© Stadt Limburg
Tourismus im Lahntal ist eine wirtschaftspolitisch sehr relevante Größe
Laut einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) hat der Tourismus in der Region Lahntal im Jahr 2025 einen Bruttoumsatz in Höhe von 1,4055 Milliarden Euro erzielt. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es noch 893,3 Millionen Euro. „Das macht aus Tourismus eine wirtschaftspolitisch sehr relevante Größe“, betonte Moritz Sporer vom dwif bei der Präsentation der Lahntalstudie während des Tourismusforums Lahn im Komödienbau in Weilburg. Darüber freute sich insbesondere auch Landrat Michael Köberle, zugleich Vorsitzender des Lahntal Tourismus Verbandes. Beauftragt worden war die Studie von den Industrie- und Handelskammern Gießen-Friedberg, Kassel-Marburg, Koblenz, Lahn-Dill, Limburg und Siegen gemeinsam mit dem Lahntal Tourismus e.V. Zur Präsentation waren neben Landrat Michael Köberle unter anderem Landrätin Anita Schneider (Landkreis Gießen), Landrat Carsten Braun (Lahn-Dill-Kreis), der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie die heimischen Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister, Tobias Eckert und Marion Schardt-Sauer nach Weilburg gekommen.
40,204 Millionen touristische Aufenthaltstage wurden in der Region Lahntal in 2025 registriert, was eine enorme Bedeutung des Tagestourismus erkennbar macht. Diese Dominanz des Tagestourismus wird auch dadurch deutlich, dass allein die 29,9 Millionen Tagesreisen einen Umsatz von 834,2 Millionen Euro Umsatz erzeugten. Zusammen mit Besuchen von Verwandten und Bekannten entfallen auf Tagesgäste 1,0203 Milliarden Euro, gegenüber 385,2 Millionen Euro durch Übernachtungsgäste. Auch die Branchenverteilung ist bemerkenswert: Von den 1,4055 Milliarden Euro touristischem Umsatz landen 648 Millionen im Gastgewerbe, 474,2 Millionen im Einzelhandel und 283,3 Millionen bei Dienstleistungen. Damit gehen rund 54 Prozent des touristischen Umsatzes gerade nicht an das Gastgewerbe, was deutlich macht, dass Tourismus eine Querschnittsbranche ist. Ein weiterer sehr starker Wert ist die touristische Wertschöpfung von 664,3 Millionen Euro. Davon entstehen 409,3 Millionen direkt und weitere 255 Millionen indirekt. Der Tourismus trägt damit 2,3 Prozent zum Primäreinkommen in der Region bei. Allein aus Mehrwert- und Einkommensteuer entstehen laut Studie rund 127,4 Millionen Euro Steueraufkommen. Hinzu kommen unter anderem Gewerbesteuer, Grundsteuer, Zweitwohnungssteuer, Kurtaxe und Tourismusabgaben, die in dieser Zahl noch nicht enthalten sind.
„Die Studie liefert erstmals belastbare Zahlen, mit denen sich Investitionen in touristische Infrastruktur, Aufenthaltsqualität, Mobilität und Vermarktung auch ökonomisch begründen lassen. Tourismus endet nicht an Kreis-, Kammer- oder Landesgrenzen. Die Lahn verbindet drei Bundesländer – und deshalb müssen wir ihre touristische und wirtschaftliche Entwicklung auch gemeinsam und über administrative Grenzen hinweg denken“, betonte Landrat Michael Köberle auch als Vorsitzender des Lahntal Tourismus Verbandes.
© Landkreis Limbug-Weilburg
Erstelle deine eigene Website mit Webador