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Die richtige Lösung war:
" Maulwurf "
Rätselvorschlag Redaktion


Donnerstag


In Villmar wird noch Hafer angebaut

Wer derzeit durch die Feldflur blickt, entdeckt überwiegend abgeerntete Weizen- und Gerstenfelder. Umso mehr fällt das Haferfeld auf dem Galgenberg ins Auge. Hafer ist heute zwar seltener anzutreffen, zählt jedoch zu den besonders vielseitigen Kulturpflanzen. Er wird sowohl als Nahrungsmittel für den Menschen als auch als Futtermittel für Tiere und als Rohstoff für die Lebensmittelindustrie angebaut. Aus Hafer entstehen unter anderem Haferflocken, Hafermehl, Müsliprodukte und Pflanzendrinks.

Auch in der Landwirtschaft hat Hafer einen festen Platz. Er eignet sich hervorragend als Futter für Pferde und andere Nutztiere. Darüber hinaus wird er zur Bodenverbesserung und in nachhaltigen Fruchtfolgen geschätzt, da er das Bodenleben fördert und Unkraut unterdrücken kann.

Der Landwirt, der das Feld auf dem Galgenberg bewirtschaftet, betreibt zudem eine große Pferdepension. Es liegt daher nahe, dass der hier angebaute Hafer später als hochwertiges Pferdefutter verwendet wird – ein schönes Beispiel für einen regionalen Kreislauf in der Landwirtschaft.

© Villmarer-Zeitung


Kirchenaustritte ab sofort im Einwohnermeldeamt es Marktfleckens Villmar möglich

Ab sofort können Kirchenaustritte im Einwohnermeldeamt des Marktfleckens Villmar erklärt werden,  Bürgerinnen und Bürger müssen sich hierfür nicht mehr an das Standesamt wenden.

Für die Erklärung des Kirchenaustritts ist eine persönliche Vorsprache im Einwohnermeldeamt erforderlich, bitte bringen Sie ein gültiges Ausweisdokument mit.

Weitere Informationen zu den erforderlichen Unterlagen, den Gebühren etc. erhalten Sie beim Einwohnermeldeamt, Frau Schwenzer. Tel.: 06482/9121-33, E-Mail: danielle.schwenzer(at)villmar.de.

© Marktflecken Villmar


Fußball Titelverteidigung geglückt

Eine erfolgreiche Turnierwoche liegt hinter uns: Mit einem 6:3-Finalsieg gegen den SV Mengerskirchen sichern sich unsere Jungs den Sparkassen-Cup, verteidigen damit ihren Titel und holen den Pott zum dritten Mal in den letzten vier Jahren an die Lahn 💪🏼

Auch wenn die Titelverteidigung in der Sparkassen-Cup-Historie vor uns schon drei anderen Teams gelang, konnten wir dieses Jahr dennoch für ein Novum sorgen: Nachdem ein anderes Team kurzfristig abgesagt hatte, sind wir mit unserer #Gladiazwoten eingesprungen und waren somit erstmals überhaupt mit zwei Mannschaften beim Sparkassen-Cup vertreten.

Beide Teams wussten dabei zu überzeugen: Unsere erste Mannschaft zog mit zwei Siegen souverän ins Halbfinale ein, während sich auch unsere zweite Mannschaft dank eines Sieges und eines Unentschiedens für die Endrunde qualifizierte. So kam es zu einem vereinsinternen Halbfinale, das unsere erste Mannschaft mit 4:2 für sich entschied.

Unsere zweite Mannschaft traf anschließend im kleinen Finale auf den zwei Klassen höher spielenden SV Elz und musste sich trotz einer starken Leistung mit 1:4 geschlagen geben. Die Jungs spielten phasenweise sehr ansehnlichen Fußball, kämpften aufopferungsvoll und konnten sogar durch David Sprenger in Führung gehen.

Im Finale entwickelte sich gegen den SV Mengerskirchen zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Nach einem 2:2 zur Halbzeit drehte unsere Mannschaft nach dem Seitenwechsel richtig auf und zog mit vier Treffern innerhalb von zehn Minuten auf 6:2 davon. Am Ende stand ein verdienter 6:3-Erfolg und damit der erneute Turniersieg für unsere SG. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Nick Steiner heraus, der im Finale gleich vier Treffer erzielte 

Zwei weitere Auszeichnungen gingen ebenfalls an die SGVAA: Zum einen wurde unsere zweite Mannschaft als fairste Mannschaft des Turniers ausgezeichnet. Zum anderen sicherte sich Nick Bernhardt mit ingesamt fünf Treffern die Torjägerkanone des Turniers 

Ein großes Dankeschön gilt der KSK Weilburg und dem TuS Wirbelau für die Organisation des Sparkassen-Cups sowie allen Helferinnen und Helfern, Schiedsrichtern und Zuschauern

© SGVAA 


Schild umgedreht
Autofahrer müssen in Limburg aufpassen

Eine Leserin war die Tage in Limburg mit dem Auto  oberhalb des Limburger Parkbades (Strasse Seilerbahn) unterwegs und hat Post vom Ordnungsamt bekommen. Wie sich bei Überprüfung vor Ort herausstellte, war ein Verkehrsschild zur Seite gedreht worden und für die PKW-Fahrerin damit nicht sichtbar. Wenn jemand dort auch mit einem Verwarnungsgeld belegt wurde sollte er vorsichtshalber Einspruch einlegen.

© Info und Fotos Leserzusendung



Landrat Köberle überreicht dem Vorsitzenden vom TV Vorwärts Villmar Michael Rosam den Landesehrenbrief

Große Freude in Villmar: Landrat Michael Köberle hat dem Leiter des Zeltlagers „Auf der Spatzenburg“ vom TV Vorwärts Villmar, Michael Rosam, während der diesjährigen Ausgabe den Landesehrenbrief überreicht. „Dies ist Ihr 30. Zeltlager als Lagerleiter. Und Sie bezeichnen diese Phase als schönste Zeit des Jahres. Hinzu kommen Ihre langjährigen und vielfältigen Verdienste für den TV Villmar“, so Landrat Köberle in Richtung des Geehrten. Kassiererin Christine Neu hatte die Verleihung angeregt.

Michael Rosam ist seit Januar 1975 Mitglied im Verein, also seit seinem 6. Lebensjahr. Als Kind hat er schon an diesem tollen Zeltlager teilgenommen und damals vermutlich noch nicht daran gedacht, dass er später einmal der Lagerleiter sein würde. Aber der Funke war da. Und er brennt bis heute. Im Jahr 2007 übernahm er im Vorstand die Position des 2. Vorsitzenden, was er bis 2013 blieb. Und seitdem ist er der 1. Vorsitzende und geht mit Feuereifer voran. Vorwärts eben, wie der Vereinsname schon sagt. Er war in dieser Position an der Sanierung und Modernisierung der Vereinshalle beteiligt, organisierte Vereinsjubiläen und bringt sich auch stark für die Villmarer Kirmes ein, die der TV alle vier Jahre ausrichtet. „Er ist der Motivator, Macher und Motor des TV“, betonte Landrat Köberle.

Landrat Michael Köberle war zum Zeltlager „Auf der Spatzenburg“ gekommen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu besuchen sowie Michael Rosam zu ehren und den Mitgliedern des TV Vorwärts Villmar für ihr Engagement zu danken: „Der TV hat über 1.200 Mitglieder, was schon eine stolze Summe ist. Einen solch großen Verein zusammenzuhalten, die Mitglieder immer wieder mitzunehmen und sich selbst auch immer wieder neu zu motivieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Michael Rosam erfüllt diese Aufgabe seit so vielen Jahren mit Bravour und deshalb freut es mich sehr, ihm zum Lagerleiter-Jubiläum den Ehrenbrief des Landes Hessen aushändigen zu dürfen. Bei vielen Menschen ist dieses Zeltlager ein fester Termin im Sommerkalender. Zum 57. Mal findet es nun statt und ist ein echter Dauerbrenner in der Vereinsgeschichte. Dies alles funktioniert nur mit solch engagierten Helferinnen und Helfern wie hier in Villmar. Dafür sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank.“

© Landkreis Limburg-Weilburg


Portemonnaie aus Pkw gestohlen - Polizei warnt!

Beselich-Obertiefenbach, Hauptstraße,
Montag, 27.07.2026, 16:00 Uhr bis Dienstag, 28.07.2026, 08:00 Uhr

(fh)Zwischen Montag und Dienstag haben sich Diebe in Obertiefenbach ein mutmaßlich unverschlossenes Fahrzeug zu Nutze gemacht und aus diesem mehrere Wertgegenstände entwendet. Im Zeitfenster von 16:00 Uhr bis 08:00 Uhr suchten die Täter einen in der Hauptstraße in Höhe der Hausnummer 58 abgestellten VW Tiguan auf und öffneten diesen. Aus dem Innenraum wurde ein Portemonnaie samt Bargeld und diversen persönlichen Gegenständen entwendet.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin:

Wertgegenstände gehören nicht ins Auto! Lassen Sie keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit. Handtaschen, Laptops, Smartphones oder Geldbörsen sind für Diebe ein gefundenes Fressen und können einen Autoaufbruch provozieren. Nehmen Sie Wertsachen daher immer mit oder verstauen Sie sie bereits vor Fahrtantritt außerhalb des Blickfelds.

Achten Sie außerdem darauf, Ihr Fahrzeug stets ordnungsgemäß abzuschließen, auch bei kurzen Erledigungen. Ein verschlossenes Fahrzeug bietet zwar keinen vollständigen Schutz, erschwert Tätern jedoch den Zugriff und kann Gelegenheitsdiebe abschrecken.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Polizei reagiert auf Berliner Anschlag

Aus Anlass des mutmaßlich islamistisch motivierten Attentates in Berlin hat das Landespolizeipräsidium alle sieben hessischen Polizeipräsidien für anstehende öffentliche Großveranstaltungen sensibilisiert.

Innenminister Roman Poseck erklärte hierzu: „Bei dem Berliner Anschlag hat sich wieder einmal die potentiell tödliche Gefahr gezeigt, die von radikalisierten islamistischen Einzeltätern ausgeht. An dieser Stelle braucht es die Wirkungsmacht des Rechtsstaats; auch schon zur Verhinderung solcher Taten. Es kann aus meiner Sicht nicht richtig sein, dass Heranwachsende wegen terroristischer Taten die Milde des Jugendstrafrechts erfahren, hier braucht es die Konsequenz und Härte des Erwachsenenstrafrechts. Ich schließe mich den Stimmen an, die es nicht nachvollziehen können, dass der Berliner Täter trotz seiner Vorgeschichte auf freiem Fuß war.

Das Berliner Attentat hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Hessen. Dennoch haben wir heute gehandelt und die Polizeipräsidien für anstehende öffentliche Großveranstaltungen sensibilisiert. Wir setzen in Hessen auch weiter auf ein Höchstmaß an Sicherheit und unternehmen alles, um friedliche und fröhliche Veranstaltungen und Feste zu gewährleisten. Unser Erlass vom Mai 2025 zu den Sicherheitsanforderungen bei Veranstaltungen hat sich bewährt. Wir differenzieren nach der Größe und der Bedeutung von Veranstaltungen. Dabei gewährleisten wir insgesamt ein hohes Sicherheitsniveau.

Auch wenn es absolute Sicherheit nicht geben kann, bin ich zuversichtlich, dass wir in Hessen weiter sichere Veranstaltungen gewährleisten können. Dies gilt auch für anstehende CSD-Veranstaltungen, die zum Beispiel in Fulda und Darmstadt geplant sind. Die hessische Polizei wird auch diese Veranstaltungen in dem erforderlichen Umfang begleiten, damit sie sicher stattfinden können. Der Schutz queerer Menschen hat für uns oberste Priorität. Die Terroristen dürfen keinen Erfolg haben. Sie greifen uns und unsere Grundwerte fundamental an. Dabei sind es vor allem Islamisten und Rechtsextremisten, die der Vielfalt in unserer Gesellschaft gleichermaßen feindselig und aggressiv gegenüberstehen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir unser freies und vielfältiges Leben auch in der Öffentlichkeit fortsetzen und uns nicht einschüchtern lassen.“

Wir setzen in Hessen auch weiter auf ein Höchstmaß an Sicherheit und unternehmen alles, um friedliche und fröhliche Veranstaltungen und Feste zu gewährleisten.

„Hessen hat auch durch sein Polizeirecht aus dem Jahr 2024 ein insgesamt hohes Sicherheitsniveau. Dazu tragen auch die Videoschutzanlagen bei, die nach der Novelle auch in Angsträumen und vor besonders gefährdeten Religionsstätten eingerichtet werden. Zudem setzt Hessen verstärkt auf KI-gestützte Videoanalyse im Frankfurt Bahnhofsviertel sowie an der Hauptwache und Konstablerwache. Mit der Reform haben wir auch Verstöße gegen polizeiliche Anordnungen, insbesondere Aufenthaltsverbote und Auflagen zur elektronischen Fußfessel, unter Strafe gestellt. Darüber hinaus wurde der Einsatz der elektronischen Fußfessel deutlich ausgeweitet und die Dauer auf bis zu vier Monate verlängert, mit der Möglichkeit weiterer Verlängerungen. Mit dem neuen Polizeirecht wurde zudem der Einsatzbereich für Bodycams ausgebaut. Seit der Modernisierung des HSOGs kann die Polizei Bodycams in Wohnungen einsetzen, um dringende Gefahren für Leib, Leben oder Freiheit einer Person abzuwenden. Auch die Stadtpolizei profitiert von der Novelle, indem sie nun ebenfalls Bodycams einsetzen darf. Darüber hinaus sind die Gewahrsamsmöglichkeiten ausgeweitet worden.

Auch die Reform des Verfassungsschutzgesetzes trägt mit neuen Befugnissen, wie die Möglichkeit zur Online-Durchsuchung und der längeren Speicherung von Daten Minderjähriger bei tatsächlichen Anhaltspunkten zu einem Mehr an Sicherheit bei.“

© Innenministerium Hessen / Polizei