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Die richtige Lösung war:
" Kleinkarierter "
Rätselvorschlag Redaktion


Mittwoch 


Was ist das denn für ein Vogel ?

Unserer Leserin Sonja Noll gelang dieser Schnappschuss im kleinen Graben in Villmar. Eine Taube war es schon mal nicht mit den blauen Federn an den Flügeln.

Dank Google war das Rätsel schnell geklärt. Es  handelte sich um einen Eichelhäher. Eichelhäher sind eigentlich Waldbewohner. Ihr Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorräte aus Eicheln und anderen Nussfrüchten angelegt. Auch wenn er die ein oder andere Eicheln nicht wieder findet, kann sich der schlaue Vogel seine Verstecke erstaunlich gut merken. Er findet sie oft sogar unter einer Schneedecke zielsicher wieder. Der intelligente Vogel soll sich bis zu 6.000 Verstecke merken können. 

© Villmarer-Zeitung / Foto oben Sonja Noll / Foto unten Wikipedia


Tiefer Wasserstand der Lahn legt Fundamente frei

Die lange Trockenheit bringt auch sonst verborgene Ansichten zu Tage. Wie hier an der Eisenbahnbrücke zwischen Arfurt und Aumenu. Deutlich zu sehen ist die Pfeilersicherung am Grund der Lahn durch sogenanntes Nassauer Gestück

Als Nassauer Gestück bezeichnet man eine historische, handwerkliche Bauweise zur Ufer- und Sohlbefestigung an Gewässern, bei der Natursteine (meist Schiefer oder Grauwacke) dicht an dicht und senkrecht bzw. hochkant („schichtig“) gesetzt wurden. Hier unter der Brücke hat sich im Laufe der Jahre auch sowas wie eine kleine Insel gebildet die aber nach einigen Regenfällen wieder unter  Wasser verschwinden wird.

Am Wehr unter der Runkeler Lahnbrücke wurde auch Nassauer Gestück eingebaut was nun schon viele Jahre den Wassermassen standhält.

© Villmarer-Zeitung


© Fotos von Ute Falk

© Foto von Kirsten Roßbach



+++ Wohnung von Einbrechern heimgesucht +++ Spendenbox aus Moschee gestohlen


1. Wohnung von Einbrechern heimgesucht,

Limburg, Danziger Straße, 24.07.2026 bis 27.07.2026

(pl)Zwischen Freitag und Montag wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Danziger Straße in Limburg eine Wohnung von Einbrechern heimgesucht. Die Täter verschafften sich durch eine aufgehebelte Tür Zugang zu den Räumlichkeiten, durchsuchten diese und ergriffen anschließend mit bislang noch unbekanntem Diebesgut wieder die Flucht. Hinweise nimmt die Polizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

2. Spendenbox aus Moschee gestohlen,
Limburg, Eisenbahnstraße, 26.07.2026, 15:25 Uhr

(pl)Am Sonntagnachmittag wurde aus der Moschee in der Eisenbahnstraße in Limburg die Spendenbox gestohlen. Unbekannte Täter begaben sich gegen 15:25 Uhr in die Moschee, brachen die Spendenbox auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Hinweise nimmt die Limburger Polizei unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Am 24. Juli reiste ein 48-jähriger Inder von Lissabon nach Frankfurt am Main. Aufgrund widersprüchlicher Angaben verbrachten ihn Bundespolizisten zur Wache. Dort sollten sie feststellen, dass seine Reisedokumente mittelbar falsch beurkundet wurden.

Dank des Abgleichs der Fingerabdrücke des Mannes konnten die eingesetzten Beamten feststellen, dass dieser unter anderen Personalien bereits in Deutschland bekannt ist. Darüber hinaus stellten sie fest, dass der 48-Jährige im November 2023 erstmals unerlaubt in das Bundesgebiet einreiste. Die Ausländerbehörde Salzlandkreis/Sachsen-Anhalt suchte den Inder unter anderen Personalien wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz.

Es folgte die Sicherstellung der verfälschten Dokumente und des Mobiltelefons. Darüber hinaus ermittelt die Bundespolizei nun u.a. wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung sowie der unerlaubten Einreise und erließ zudem ein auf vier Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den Inder. Noch am selben Tag flog der Mann nach Lissabon zurück.

© Bundespolizei am Flughafen Frankfurt


Extreme Wärmebelastung ab Mitte der Woche Hitzewarnungen in Zeiten des Klimawandels – Notwendig oder lästig?

Die Prognose des Deutschen Wetterdienstes deutet auf sehr heiße Tage im Landkreis ab Mittwoch mit Tagestemperaturen über 35 °C und nur geringer nächtlicher Abkühlung hin.  

Hitze ist längst nicht mehr nur ein sommerliches Wetterphänomen, sondern entwickelt sich im Zuge des Klimawandels zu einem der bedeutendsten klimabedingten Gesundheitsrisiken.

„Mit zunehmender Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen gewinnen Hitzewarnungen eine neue Bedeutung. Sie sollen keine Verunsicherung erzeugen und auch keine Bevormundung sein. Vielmehr dienen sie dazu, rechtzeitig auf außergewöhnliche Belastungen aufmerksam zu machen – ähnlich wie Warnungen vor Sturm, Glätte oder Hochwasser“, so Gaby Arens vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Limburg.

Die Herausforderung besteht darin, die Bevölkerung dauerhaft für die gesundheitlichen Auswirkungen extremer Hitze zu sensibilisieren, ohne mit ständigen Wiederholungen Ermüdung oder Ablehnung hervorzurufen. Hitzewarnungen entfalten ihren Nutzen dann, wenn sie als verständliche und nachvollziehbare Information wahrgenommen werden und als Einladung, das eigene Verhalten den Bedingungen anzupassen.

Das Bewusstsein für die persönliche Hitzeverletzlichkeit ist dabei entscheidend.

Extreme Hitze betrifft nicht nur ältere Menschen, Schwangere oder kleine Kinder. Auch gesunde Erwachsene spüren die Belastung – etwa durch Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder erhöhte Reizbarkeit. Der Körper muss erhebliche Anstrengungen unternehmen, um seine Temperatur zu regulieren. Bleibt die nächtliche Abkühlung aus, kann sich der Organismus nur unzureichend erholen. Die Folge sind Belastung und Stress – unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand.

Extreme Wärmebelastungen sind kein individuelles Problem Einzelner, sondern eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Wer Hitzewarnungen ernst nimmt, schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern trägt auch dazu bei, gesundheitliche Folgen vermeidbar zu machen. Mit zunehmenden Hitzewellen wird ein bewusster Umgang mit hohen Temperaturen zu einer selbstverständlichen Form der Gesundheitsvorsorge – für alle.

Das Gesundheitsamt empfiehlt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen, Innenräume kühl zu halten und auf das eigene Wohlbefinden sowie auf besonders gefährdete Mitmenschen zu achten.

Das Hitzeportal des Landkreises https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/hitzeportal informiert tagesaktuell mit den Daten des Deutschen Wetterdienstes und bietet eine Vielzahl an Tipps und Informationen zum Thema Hitzeschutz und UV-Belastung. 

(Quellen: DWD, BMUV)

© Landkreis Limburg-Weilburg


Umfangreiche Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall mit Streifenwagen

Gemeinsame Folge-Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA)

Am vergangenen Samstag (18.07.) kam es in den frühen Morgenstunden auf der Landstraße zwischen Hanau und Großauheim zu einem tödlichen Verkehrsunfall, an dem ein Streifenwagen beteiligt war, wir berichteten. Zuvor war der Polizei von einem Zeugen eine männliche Person gemeldet worden, die sich im Bereich der Rodgaustraße in Hanau mehrfach auf die Fahrbahn begeben haben soll.

Eine Streifenwagenbesatzung, bestehend aus zwei Polizeibeamten, war dabei die gemeldete männliche Person zu suchen und fuhr in Richtung Großauheim. Die Landstraße ist in diesem Bereich zweispurig ausgebaut und mit Seiten- sowie Mittelleitplanke versehen. Hier erfasste der Streifenwagen eine Person auf der Fahrbahn, bei welcher es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Aschaffenburg handelte. Dieser verstarb trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen noch vor Ort.

An der Unfallstelle wurden unter Hinzuziehung der Rechtsmedizin sowie eines Unfallsachverständigen umfangreiche Spuren gesichert. Im Anschluss wurde die Rechtsmedizin mit der Obduktion des Verstorbenen beauftragt.

Die beiden Polizeibeamten, welche sich im verunfallten Streifenwagen befunden haben, blieben körperlich unversehrt, sie werden aktuell psychologisch betreut.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer des Streifenwagens wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gemäß § 222 StGB eingeleitet.

Die genauen Hintergründe, der Ablauf des Unfallgeschehens und die Frage weshalb sich der Jugendliche auf der Fahrbahn aufhielt sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

©Hessischen Landeskriminalamts (HLKA)


Ab 10. August: Baustelle in der Dr.-Wolff-Straße

Der Limburger Magistrat hat einen Auftrag für Pflasterarbeiten in der Dr.-Wolff-Straße vergeben. Rund 94.500 Euro umfasst der Auftrag, um den Gehwegbereich zwischen Frankenstraße und Grabenstraße neu zu gestalten.

Der Straßenabschnitt hat in der Vergangenheit immer wieder zu Einsätzen des Teams vom Bauhof geführt, das damit beschäftigt war, Schadstellen zu beseitigen und eine stabile Verkehrssicherheit herzustellen. Die unebene Fläche besteht aus verlegten Platten und Asphalt, zudem zeigen sich rund um die Bäume Erhebungen. Auf einer Fläche von rund 350 Quadratmeter ist das vorhandene Pflaster aufzunehmen und zu entsorgen. Mit der Neugestaltung sind zwei zusätzliche Pflanzbeete vorgesehen, wobei drei der vier vorhandenen Baumstandorte in einem Pflanzbeet zusammengefasst werden.

Die Gestaltung der Oberfläche, die Ausstattung und die Grundkonzeption des künftigen Gehwegs orientieren sich an den Gehwegen der übrigen Innenstadt. Entlang der Fassaden, Einbauten und Übergänge wird ein kleinformatiges Betonsteinpflaster verlegt, zur Straße hin ein größeres Pflaster aus mehreren Größen. Außerdem erhält die Frankenstraße im Rahmen der Arbeiten einen barrierefreien Übergang.

Auf die Ausschreibung der Stadt waren insgesamt sechs Angebote von Firmen eingegangen. Die Arbeiten sollen am Montag, 10. August, beginnen und rund sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Die Arbeiten haben auch Auswirkungen auf den Verkehr. Während der Arbeiten wird die Dr.-Wolff-Straße zur Einbahnstraße, die Fahrspur dient dem Verkehr von der Schiede auf die Grabenstraße. Die Einfahrt von der Grabenstraße in die Dr.-Wolff-Straße ist nicht möglich. Die Umleitung führt über die Grabenstraße, Konrad-Kurzbold-Straße und Frankenstraße wieder auf die Dr.-Wolff-Straße beziehungsweise über die Diezer Straße zur Schiede.

©Stadt Limburg