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Die richtige Lösung war:
" ärgern "
Rätselvorschlag Redaktion
Montag 21.9.
Wenig Transparenz und technische Tücken: Rückblick auf die jüngste Gemeindevertretersitzung
Am vergangenen Donnerstag trat die Gemeindevertretung in der König-Konrad-Halle zusammen. Die Tagesordnung war mit 16 Punkten sehr umfangreich.
Nach der Begrüßung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit kam es jedoch direkt bei der Genehmigung alter Niederschriften zu ersten Wortmeldungen: Kritisiert wurde, dass das Protokoll der Sitzungen vom 30. März, 18. Juni und 26. August entgegen der Geschäftsordnung erst mit erheblicher Verzögerung vorlag – laut Geschäftsordnung ist eine Frist von drei Wochen vorgeschrieben. Zudem wünschten sich einige Gemeindevertreter künftig eine Konzentration auf das Wesentliche statt wortgetreuer Mitschriften.
Auch inhaltlich blieben viele Themen vorerst ungeklärt: Der Bericht zum Haushaltsvollzug per 30. Juni wurde auf Antrag der UFBL ebenso in den Haupt- und Finanzausschuss (HFA) verwiesen wie die Überarbeitung der Friedhofsgebührenordnung. Obwohl Letztere ohne Erläuterung und Aussprache weitergeleitet wurde, dürfte eine Gebührenerhöhung bevorstehen. Ebenfalls in die Ausschüsse (HFA sowie Kultur, Sport und Soziales) verwiesen wurden die Neufassung der Satzung für den Beirat für Menschen mit Behinderungen und Senioren, die Änderung der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung sowie der Abschlussbericht des Akteneinsichtsausschusses.
Zustimmung gab es hingegen beim Personal: Trotz bestehender Nachbesetzungssperre soll als Ersatz für eine Kollegin die Nachwuchs erwartet in der inneren Verwaltung eine auf zwei Jahre befristete Stelle ausgeschrieben werden. Dies sei zwingend erforderlich und verursache keine Zusatzkosten. Allerdings wird durch diese Entscheidung die Nachbesetzungssperre umgangen und die gewünschten Einsparungen treten auch nicht ein.
Kritische Stimmen gab es aber aus den Reihen des Publikums: Da bei Vorlagen des Teils A keine Debatten vorgesehen sind, blieben die Hintergründe für Zuhörer und Presse mangels Erläuterungen weitgehend im Dunkeln. Die erste Hälfte der Sitzung bestand fast ausschließlich aus Formalien und Verweisungen. Erschwert wurde das Verständnis zudem durch erhebliche Mängel an der Tonanlage: Wegen unzureichender Beschallung waren viele Redebeiträge hinten im Saal kaum verständlich.
Weitere Berichte zu dieser Sitzung erscheinen am Dienstag und Mittwoch an gleicher Stelle.
© Villmarer-Zeitung
Altennachmittag 2026 fällt dem Sparzwang zum Opfer
Wie aus dem Rathaus bekannt wurde, fällt der Altennachmittag 2026 aus Kostengründen aus. Der Marktflecken muss sparen. Man ist auf der Suche nach kostengünstigeren Varianten. Möglicherweise können Vereine die Organisation und Ausrichtung des Altennachmittags ab 2027 übernehmen.
© Villmarer-Zeitung
Nach einem verregneten Sonntag an dem man nicht vor die Türe kam stelle ich heute mal dieses Foto ein. Es wurde am Freitag zwischen Runkel und Niederbrechen aufgenommen. Sonnenblumen im Sonnenschein. Das hebt doch gleich die Stimmung. Am Montag soll es laut Wetter App eher bewölkt sein. Aber am Dienstag und Mittwoch ist wieder Sonne angesagt. Donnerstag soll es erneut regnen und für Freitag werden herbstliche Nebel vorausgesagt. Ab dem kommenden Wochenende soll es dann wieder sonnig und deutlich wärmer werden.
© Foto von Patrick Kucza
Vandalismus am Lahnradweg
Der oder die Vandalen vom Lahnufer treiben weiterhin ihr Unwesen. Es reicht offenbar nicht, Bänke in die Lahn zu werfen. Also demolieren sie die erst neu gestaltete Sitzgruppe gegenüber dem Echo am Fahrradweg und beschmieren die Ruhebänke.
Natürlich haben wir alles wieder in Ordnung gebracht, würden unsere Zeit
aber lieber mit wichtigeren Aufgaben verbringen.
© Verschönerungsverein Villmar
1. Einbruch in Eiscafé, Limburg, Bahnhofstraße, Freitag, 18.09.2026, 23:00 Uhr bis Samstag, 19.09.2026, 09:30 Uhr
(rk) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in ein Eiscafé in Limburg eingebrochen.
Zwischen 23:00 Uhr und 09:30 Uhr verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Eiscafé in der Bahnhofstraße und erbeuteten mehrere Mobiltelefone sowie zwei Geldbörsen mit Bargeld. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.
Hinweise in diesem Fall werden von der Polizei Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegengenommen.
2. Streit um laufenden Motor eskaliert, Limburg-Linter, Alte Straße, Sonntag, 20.09.2026, 07:39 Uhr
(rk) Am Sonntagmorgen kam es in Linter auf dem Höfeflohmarkt zu einer Körperverletzung.
Nach einem Streit wegen eines Fahrzeugs mit laufendem Motor kam es gegen 07:39 Uhr in der Alten Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 39-Jährigen aus Haiger und einem 70-Jährigen aus Linter, in deren Verlauf nach Angaben der Beteiligten sowohl getreten als auch geschlagen wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
3. Körperliche Auseinandersetzung auf der Kirmes, Elz, Rathausstraße, Sonntag, 20.09.2026, 02:05 Uhr
(rk) Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der Kirmes in Elz zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Gegen 02:05 Uhr gerieten eine Gruppe und ein 45-Jähriger aus Herborn in der Rathausstraße in verbale Streitigkeiten. Als diese erledigt schienen, drehte ein 22-Jähriger aus Elz dem Kirmesbesucher aus Herborn den Rücken zu. Dieser schlug dem jungen Mann dann unvermittelt mit der Faust auf den Hinterkopf. Glücklicherweise wurde der junge Mann durch den Schlag nicht verletzt.
Der Kirmesbesucher aus Herborn wird sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung stellen müssen.
4. Versuchtes Tötungsdelikt in Kirberg, Hünfelden, Kirberg, Wassergasse, Sonntag, 20.09.2026, 11 Uhr
(da)Am Sonntagvormittag kam es in Kirberg zu einem versuchten Tötungsdelikt. Gegen 11 Uhr betrat ein 50-jähriger Mann eine Bäckerei in der Wassergasse. Dort befand sich zu diesem Zeitpunkt seine von ihm getrennt lebende Ehefrau. Im Verkaufsraum soll er sie nun mit einem Küchenmesser angegriffen haben. Die Frau erlitt hierdurch diverse schwere Stich- sowie Schnittverletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge sollen Umstehende eingeschritten und den Mann vor weiteren Tatausführungen abgehalten haben. Dabei wurde auch er verletzt. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Das zuständige Fachkommissariat der Regionalen Kriminalinspektion Limburg-Weilburg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Neue Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige von Legasthenie und Dyskalkulie in Limburg geplant
Die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg unterstützt die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie sowie deren Angehörige. Die Gruppe wird in Kooperation mit dem Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Hessen e.V. aufgebaut. Betroffene und Angehörige aus der Region sind herzlich eingeladen, sich der entstehenden Gruppe anzuschließen. Das erste Treffen findet am Samstag, den 28. November 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr in den Gruppenräumen der Selbsthilfe statt. Eine Teilnahme ist nach vorheriger, verbindlicher Anmeldung möglich.
Legasthenie und Dyskalkulie können Betroffene und ihre Familien im Alltag vor besondere Herausforderungen stellen. Während es sich bei Legasthenie um eine anhaltende Beeinträchtigung beim Erwerb und Gebrauch der Schriftsprache handelt, betrifft Dyskalkulie insbesondere den Erwerb und die Anwendung mathematischer Fähigkeiten. Die Schwierigkeiten können sich beispielsweise beim Lesen, Schreiben, Rechnen und Lernen zeigen und insbesondere im schulischen Alltag zu Belastungen führen.
Für Betroffene und Angehörige können viele Fragen entstehen: Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wie lässt sich mit den Schwierigkeiten im Alltag und in der Schule umgehen? Und wie können Kinder und Jugendliche bestmöglich begleitet werden? Der Austausch mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, kann dabei eine wichtige Unterstützung sein.
Die geplante Selbsthilfegruppe soll einen geschützten und vertrauensvollen Raum bieten, in dem Betroffene und Angehörige ihre Erfahrungen austauschen, Fragen besprechen und sich gegenseitig unterstützen können. Auch persönliche Erfahrungen im Umgang mit Schule, Ausbildung und Alltag sowie unterschiedliche Möglichkeiten der Unterstützung können Themen der Treffen sein.
Die Gruppe richtet sich sowohl an Menschen mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie als auch an Eltern und andere Angehörige von Betroffenen. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig auf dem jeweiligen Weg zu unterstützen. Das erste Treffen findet am 28. November 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Interessierte, die sich der Gruppe anschließen möchten, sind herzlich willkommen.
Interessierte an der Selbsthilfegruppe wenden sich bei Fragen oder zur Anmeldung vertrauensvoll an den Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Hessen e.V. per E-Mail an veranstaltung(at)lvl-hessen.de sowie unter www.lvl-hessen.de.
Weitere Informationen zur Selbsthilfe erteilt die Selbsthilfekontaktstelle telefonisch unter 06431-296 635 oder per Mail an selbsthilfe(at)limburg-weilburg.de sowie unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.
© Landkreis Limburg-Weilburg
„KI-Führerschein“ – Workshop für Führungskräfte am 29.10.2026 im Zukunftsforum Mengerskirchen
Das Thema KI ist allgegenwärtig. Die Fragen häufen sich, aber die Antworten fehlen oft: Wo verschafft KI wirklich einen Vorsprung – und wo ist sie nur teurer Aufwand? Wer haftet, wenn ein KI-gestütztes System eine falsche Empfehlung gibt? Wie viel Kontrolle geben wir an Tools ab, ohne den Überblick zu verlieren? Und: Reicht es, wenn einzelne Mitarbeitende KI nutzen – oder braucht es eine Haltung von oben? Diese Fragen lassen sich nicht an die IT-Abteilung delegieren. Sie gehören auf den Tisch der Führung.
Genau aus diesem Grund haben Lars Wittmaack, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und Katharina Schlag, Wirtschaftsförderung Westerwaldkreis beschlossen, einen Workshop in „Grenznähe“, genau gesagt im Zukunftsform Mengerskirchen, für die Geschäftsführungen anzubieten.
Am 29.10.2026 um 10:00 Uhr wird es beim Workshop „KI-Führerschein für Führungskräfte“ darum gehen, was KI heute leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und wie Führungskräfte fundierte statt reflexhafte Entscheidungen treffen – kompakt, praxisnah, ohne Technik-Jargon.
Was ist der EU-AI-Act und welche für Sie relevanten Regelungen sind darin enthalten? Wie soll KI strategisch genutzt werden und wie kommt sie nachhaltig in Ihre Prozesse? Welche Leitplanken brauchen Sie für die Nutzung im Unternehmen und wen sollten Sie wie schulen?
Auf diese Frage gilt es Antworten zu finden und genau das ist das Ziel für die 3 bis 3,5 Stunden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Tobias Scheid als KI-Spezialisten für die Workshopleitung gewinnen konnten. Uns ist es wichtig die Unternehmen in der Region mit konkreten Angeboten zu unterstützen. Die Themen der Zukunft sind bekannt, oft fehlt nur die Idee für den ersten Schritt“, erklären die Wirtschaftsförderer. Ziel des ersten gemeinsamen “grenzüberschreitenden” Formates sei es, das Thema KI aus dem diffusen Allerlei in eine strategische Umsetzung zu überführen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter
KI-Führerschein für Führungskräfte.
© Landkreis Limburg-Weilburg
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