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Die richtige Lösung war:
" Malzkaffee "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 24 / 2026
Freitag
Keine Mehrheit für vorgeschlagene Hebesätze
Volles Haus am Donnerstagabend in der König-Konrad Halle. Der Haupt- und Finanzausschuss beschäftigte sich wieder einmal mit den neuen Hebesätzen. Rund 65 Zuhörerinnen und Zuhörer drängten sich in dem völlig überfüllten kleinen Saal.
Nach teilweise hitzigen Diskussionen verweigerten die Ausschussmitglieder mehrheitlich die Zustimmung zu den von der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Hebesätzen für Grund- und Gewerbesteuer.
Die wieder einmal sehr gut vorbereitete Bürgermeisterin hatte zuvor nochmal auf die prekäre Finanzsituation des Marktfleckens hingewiesen. Die Gewerbesteuer war zuletzt auf 1,38 Mio eingebrochen. In der letzten Sitzung war man noch von 1,5 Mio ausgegangen. Auch die von der Verwaltung vorgeschlagenen Hebesätze reichten gerade mal aus um die größten Defizite auszugleichen. Zudem verfüge der Marktflecken, im Gegensatz zu anderen Gemeinden, über keinerlei Rücklagen. Anhand eines Beispiels erklärte Sie, dass ein durchschnittlicher Hauseigentümer rund 360 € im Jahr mehr Grundsteuer zahlen müsste. Das wären pro Monat gerade mal 30 €.
Das rief bei manchen Zuhörern die Aussage eines gewissen Herrn Trittin in Erinnerung. Der hatte in einem anderen Zusammenhang einmal von einer Mehrbelastung von einer Kugel Eis gesprochen. Das käme auf die Villmarer dann allerdings pro Tag, Sommer wie Winter, zu.
Man müsse auch bedenken, so die Bürgermeisterin, dass die Kreis- und Schulumlage ganz sicher in 2027 steigen werde. Viele Ausgaben des Marktfleckens seien Pflichtaufgaben geschuldet, die man nicht so ohne weiteres kürzen könne. Sofern man bis 30.6. keine neuen Hebesätze beschließe, könnten diese erst mit dem Haushalt 2027 beschlossen werden. Das führe im Herbst 2026 zur Zahlungsunfähigkeit der Gemeinde. Dann komme es vermutlich zu einer Ersatzvornahme durch die Kommunalaufsicht.
Um doch noch zu einem Ergebnis zu kommen, schlug die Bürgermeisterin daraufhin vor, sich wenigstens für einen geringeren als den vorgeschlagenen Hebesatz für die Grundsteuer B zu entscheiden. Da die Bürgermeisterin im Ausschuss keine Anträge stellen darf kam dann aus dem Ausschuss der Vorschlag für die Grundsteuer B den Hebesatz 650 % zu beschließen. Auch dieser Vorschlag erhielt keine Mehrheit.
Die Vertreter von CDU und UFBL Fraktion enthielten sich bei den Abstimmungen. Es wird vor der Gemeindevertretersitzung noch Fraktionssitzungen geben wo man die weitere Vorgehensweise festlegen will. Von der UFBL wurden auch Sparvorschläge vermisst die für das Haushaltssicherungskonzept von der Verwaltung erarbeitet werden sollen. SPD und Grüne hatten bereits im Ausschuss mehrheitlich für die neuen Sätze gestimmt.
Der bisherige Hebesatz für Grundsteuer A war 378 % (neu 550%), für Grundsteuer B war 365 % (neu 800%) und für die Gewerbesteuer war 400 % (neu 410%).
Die endgültige Entscheidung fällt jetzt in der Gemeindevertretersitzung am 18. Juni. Wie sich die Fraktionen bis dahin positionieren ist noch offen. Es bleibt also weiterhin spannend.
© Villmarer-Zeitung
Am Sonntag ist in Seelbach Wandertag
Der TuS 1905 Seelbach e.V veranstaltet am Sonntag einen Wandertag. Los geht es ab 10:00 Uhr am Sportplatz in Seelbach
Familienturnier & Sommerfest des TTC Villmar
Liebe Mitglieder und Freunde des TTC Villmar,
wir möchten Euch herzlich zu unserem Familienturnier sowie dem anschließenden Sommerfest einladen.
Samstag, 13.06.202511:00 Uhr – Familienturnier
Kreissporthalle Villmar
Freut Euch auf einen sportlichen und geselligen Tag mit viel Spaß rund um den Tischtennis-Sport. Im Anschluss feiern wir gemeinsam weiter:
ab 16:00 Uhr – Sommerfest des TTC Villmar
Vereinsgelände des TC Villmar
Für Getränke ist gesorgt.
Bitte bringt Teller, Besteck, Gläser bzw. Becher sowie Euer Grillfleisch selbst mit. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Tag mit Euch!
© Euer TTC Villmar
Der Zeppelin 25.4.1910 über Limburg
Radrennen Limburg 1949
Frachtkahn in der Limburger Schleuse
Limburg Schiede, Ecke Bahnhofstraße. links geht´s zum Neumarkt, gegenüber ist der Bahnhof
Opernaufführung Zar und Zimmermann Villmar 1938
Foto von Marina Schuh
und das gleiche Bild noch einmal nachträglich coloriert
Freie Wähler Landkreis Limburg-Weilburg e.V. wählten neuen Vorstand mit einstimmiger Zustimmung
Der gewählte Vorstand von links nach rechts.:
Oliver Hering, Mathias Radu, Andreas Städtgen und Jürgen Lang
Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 27. Mai 2026 haben die Freien Wähler Landkreis Limburg-Weilburg e.V. einen neuen Vorstand gewählt. Die Versammlung stand im Zeichen personeller Kontinuität und eines klaren Vertrauensvotums: Sämtliche Kandidaten wurden mit einer Zustimmung von 100 Prozent in ihre Ämter gewählt.
Zum neuen 1. Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder Andreas Städtgen aus Aumenau. Er übernimmt künftig die Leitung des Kreisverbandes und will gemeinsam mit seinem Team die kommunalpolitische Arbeit der Freien Wähler im Landkreis weiter stärken. Unterstützt wird er als stellvertretendem Vorsitzender von Jürgen Lang aus Hünfelden, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.
Komplettiert wird das Führungsteam durch Oliver Hering aus Limburg, der künftig als Schatzmeister Verantwortung im Vorstand übernimmt und die politische Arbeit organisatorisch und inhaltlich begleiten soll. Im Amt bestätigt wurde zudem Mathias Radu aus Weilmünster, er weiterhin als Geschäftsführer tätig sein wird. Auch seine Wiederwahl erfolgte einstimmig. Die Versammlung verdeutlichte den starken Zusammenhalt innerhalb der Freien Wähler Landkreis Limburg-Weilburg e.V. Die geschlossene Zustimmung zu allen Personalentscheidungen wurde von den Mitgliedern als Ausdruck von Vertrauen, Stabilität und gemeinsamer Zielsetzung gewertet.
Der neu gewählte Vorstand kündigte an, die kommunalpolitischen Themen im Landkreis weiterhin bürgernah und lösungsorientiert anzugehen. Im Fokus stünden insbesondere die Interessen der Städte und Gemeinden, eine verlässliche kommunale Infrastruktur sowie die
Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Region.
„Die einstimmigen Wahlergebnisse sind ein starkes Signal für Geschlossenheit und Motivation“, hieß es aus der Versammlung.
Mit dem neu gewählten Vorstand sehen sich die Freien Wähler Landkreis Limburg-Weilburg e.V. gut aufgestellt, um die politischen Herausforderungen im Landkreis aktiv zu begleiten und zugleich neue Impulse für die kommunale Entwicklung zu setzen. Die Freien Wähler Landkreis Limburg-Weilburg e.V. blicken damit auf eine personell klar aufgestellte Zukunft – getragen von einem Vorstandsteam, das mit breiter Unterstützung der Mitglieder in seine neue Amtszeit startet und ihre Vertreter im Kreistag und Kreisausschuss tatkräftig unterstützen wird.
© FWG Landkreis Limburg-Weilburg / Bild: Valentin Bleul
Landrat Köberle verabschiedet langjährige Kreisbedienstete
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat acht langjährige Bedienstete der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Er dankte Annette Holm (Referat Kreisorgane, Sport und Ehrenamt), Jutta Hofmann (Amt für Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Fachdienst Landwirtschaft und Schutzgebietsmanagement), Udo Lehmann (Amt für Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Fachdienst Wasser-, Boden- und Immissionsschutz), Wolfgang Streb (Amt für Jugend, Schule und Familie, Fachdienst Schulen, Schülerbeförderung und BAföG), Beate Kaiser (Amt für Jugend, Schule und Familie, Fachdienst Vormundschaftswesen und Unterhaltsvorschuss), Matthias Lex (Amt für Jugend, Schule und Familie, Fachdienst Vormundschaftswesen und Unterhaltsvorschuss), Astrid Roos (Amt für Jugend, Schule und Familie, Fachdienst Kinder- und Jugendförderung) und Sabine Weiß-Schurig (Gesundheitsamt, Fachbereich Amtsärztlicher und Medizinischer Dienst) gemeinsam mit dem Büroleitenden Beamten Michael Lohr, Personalamtsleiterin Daniela Holz, der stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Carmen Abel sowie den Amtsleitungen für ihren engagierten Einsatz und für die Treue zum Arbeitgeber Kreisverwaltung. Michael Köberle hob bei dieser Gelegenheit auch das gute Miteinander und die große Loyalität im Kreishaus hervor. Landrat Michael Köberle wünschte den Scheidenden viel Gesundheit, Glück und Wohlergehen für den neuen Lebensabschnitt. Er freue sich schon heute, sie bei den alle zwei Jahre stattfindenden Ehemaligentreffen der Kreisverwaltung wiederzusehen, sagte der Landrat abschließend.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Limburg zählt zu den 100 besten Kommunen Deutschlands
Platz 82 unter 10.817 Gemeinden in Deutschland und die Bewertung „sehr gut“. Limburg schneidet im Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sehr gut ab. In dem Check untersucht das IW die sogenannte Daseinsvorsorge. Natürlich freut sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn über die Platzierung unter den Top 100 in Deutschland. Für Hessen bedeutet das Platz 21, im Regierungspräsidium Gießen Platz 2 und im Landkreis Platz 1.
„Wir sind in Limburg gut aufgestellt und die Top-Platzierung ist Ausdruck einer guten und verlässlichen Standortpolitik sowie der hohen Standortqualität Limburgs“, unterstreicht Hahn. Der Check teilt sich in fünf Kategorien auf, die bewertet werden: Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit) und Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen).
Die beste Platzierung erreicht Limburg bei der Mobilität mit Rang 231, dann folgen Freizeit (Rang 631), Bildung (Rang 839) und Gesundheit (1017). Bei der Kategorie Digitales reicht es allerdings nur für Rang 2033. Das sieht der Bürgermeister auch als klaren Auftrag, in diesem Bereich besser zu werden. Der Glasfaserausbau in der Stadt schreitet voran, aber nicht überall. „Insgesamt zeigt die Bewertung, dass die Stadt in der Breite gut aufgestellt ist. Wir haben nicht die eine überragende Bewertung in einer Kategorie, die uns unter die ersten 100 hievt, sondern wir können in vier Bereichen mit richtig guten Ergebnissen aufwarten“, so Hahn.
„In einigen Bereichen sind wir als Stadt originär für das Angebot zuständig, das betrifft zum Beispiel die Kitas, Schwimmbäder oder Stadthalle, bei anderen Angeboten wie bei den Schulen unterstützen wir zum Beispiel dadurch, indem wir für eine gute Erreichbarkeit sorgen“, sagt Hahn. Das gute Abschneiden der Stadt ist für ihn das Ergebnis eines Wirkens von verschiedenen politischen Ebenen, von unterschiedlichen Institutionen wie Landkreis und Krankenhausgesellschaft und nicht zuletzt auch von privater Wirtschaft.
Bei der Bewertung der im Bundesland Hessen liegenden Gemeinden wird deutlich, dass das Rhein-Main-Gebiet top ist. Von den 20 Städten und Gemeinden, die im Ranking vor Limburg stehen, sind 18 dem Rhein-Main-Gebiet und dem Frankfurter Umland zuzurechnen. Dabei platzieren sich Offenbach, Frankfurt und Eschborn auf 2 bis 4, Mühlheim folgt auf Rang 9. Mit Kassel auf Rang 65 kommt die erste Stadt bzw. Gemeinde, die nicht zum Rhein-Main-Gebiet zählt, Gießen folgt auf Rang 69.
Die Städte und Gemeinden im Landkreis schneiden insgesamt gut bis sehr gut ab. Acht erhalten die Bewertung „sehr gut“, sechs die Bewertung „gut“ und fünf werden als „mittel“ bewertet. Mit Elz, Hadamar und Brechen folgen in der Rangliste auf Landkreisebene direkte Nachbarkommunen von Limburg.
© Stadt Limburg
Die deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken bestraft die Fleißigen
Donnerstag
Jahreshauptversammlung des SV Villmar
In der diesjährigen gut besuchten Jahreshauptversammlung des SV 1920 Villmar e.V. gedachte man zunächst einem verstorbenes Mitglied. Anschließend wurde die ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt.
In den Berichten der Abteilungsleiter wurde deutlich wie vielfältig das Vereinsleben ist. Neben den sportlichen Erfolgen der Jugend- und Seniorenmannschaften, standen einige Sanierungen auf dem Sportplatz an. Die Modernisierung der Vereinsküche mit ehrenamtlichem Engagement konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Positiv zu erwähnen ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Trotz ein paar wenigen Austritten konnte der SVV weitere Mitglieder gewinnen und verzeichnet aktuell eine Mitgliederzahl von 271. Die Kassenprüfer berichteten von einer einwandfreien Kassenführung. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Anschließend wurden langjährige Vereinsmitglieder für 25, 50 und 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden die Abteilungsleiter für Wirtschaft, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Jugend und Fußball einstimmig bestätigt bzw. neu gewählt. Die Versammlung sprach großes Vertrauen in den gewählten Vorstand aus.
Mit Blick in die Zukunft informierte der Vorstand über die laufenden Planungen der neuen Mehrgenerationenanlage. Der erste Antrag auf Fördermittel wurde zunächst noch vom Bund abgelehnt, wird aber im Herbst 2026, mit einem hoffentlich positiven Ausgang, nochmals neu gestellt, sodass die Bauarbeiten der Mehrgenerationenanlage zeitnah beginnen können.
Der Vorstand schlug eine Erweiterung der Vereinsstruktur um eine Mountainbike Abteilung vor. Die Versammlung befürwortete diese Idee und stimmte mit einer großen Mehrheit einer Erweiterung zu. Einige der Anwesenden sahen darin ein sehr interessantes Angebot für Jugendliche und Erwachsene. Zum Abschluss dankte der Vorstand allen Mitgliedern, Sponsoren, Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.
© Simon Falk, SV Villmar
Neue Bank in Aumenau
Diese neue Bank wurde zum Andenken an den Steinmetz- und Bildhauermeister Axel Belke der im Oktober 2023 verstorben ist an der Linde in Aumenau aufgestellt.
© Villmarer-Zeitung / Foto Christa Belke
Hundekot auf öffentlichen Wegen und Plätzen
Die Ordnungsbehörde des Marktfleckens Villmar weist erneut auf die zunehmenden Verunreinigungen durch Hundekot auf öffentlichen Wegen und Plätzen im Gemeindegebiet hin. Besonders betroffen sind derzeit die stark frequentierten Spazier- und Freizeitwege entlang der Lahn sowie Grünanlagen und Aufenthaltsbereiche innerhalb des Marktfleckens Villmar.
Immer wieder erreichen die Verwaltung Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über nicht beseitigte Hinterlassenschaften von Hunden. Neben der erheblichen Beeinträchtigung des Ortsbildes stellen die Verunreinigungen auch ein hygienisches Problem dar. Insbesondere Familien mit Kindern, Spaziergänger, Radfahrer sowie Gäste und Touristen empfinden verschmutzte Wege als störend und vermeidbar.
Die Ordnungsbehörde erinnert daher eindringlich daran, dass
Hundehalterinnen und Hundehalter verpflichtet sind, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere unverzüglich zu entfernen und
ordnungsgemäß zu entsorgen. Entsprechende Hundekotbeutel sollten bei jedem Spaziergang selbstverständlich mitgeführt werden. Im Gemeindegebiet stehen hierfür zahlreiche öffentliche Abfallbehälter zur Verfügung.
Gerade entlang der Wege an der Lahn, die von vielen Menschen zur Erholung genutzt werden, ist gegenseitige Rücksichtnahme von besonderer Bedeutung. Die Natur- und Freizeitbereiche prägen das Bild des Marktfleckens Villmar und tragen wesentlich zur Lebensqualität in der Gemeinde bei.
Die Ordnungsbehörde appelliert daher an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, durch verantwortungsbewusstes Verhalten zu einem sauberen und angenehmen Umfeld beizutragen. Nur gemeinsam kann gewährleistet werden, dass öffentliche Wege und Plätze für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiv und sicher bleiben. Für Fragen oder Hinweise steht die Ordnungsbehörde des Marktfleckens Villmar gerne zur Verfügung.
© Marktflecken Villmar
Am Freitag, 12.6.26 ab 19.00 Uhr
Musik im Park mit dem Quartettverein
Am Samstag, 13.6.2026 ab 10.00 Uhr
Bürgerturnier mit dem RSV Weyer
Vom 12. bis 14. Juni lädt der Markushof in Villmar wieder zu den beliebten Reitsporttagen der Pferdefreunde König-Konrad ein. Bei der mittlerweile 20. Auflage des Turniers erwartet die Besucherinnen und Besucher überregionaler Dressur- und Springsport mit Reiterinnen und Reitern aus nah und fern, beeindruckenden Pferden sowie spannende und klassische Prüfungen. Besondere Höhepunkte sind auch in diesem Jahr die Dressurprüfung der Klasse S Prix St. Georges* am Freitag sowie die S-Dressurprüfung* am Samstagnachmittag.
Der Turnierauftakt erfolgt am Freitag mit verschiedenen Dressurprüfungen, darunter als sportlicher Höhepunkt die S-Dressurprüfung Prix St. Georges*.
Am Samstag stehen weitere Dressurprüfungen der Klassen A bis S auf dem Programm. Außerdem dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf Reiterwettbewerbe und den beliebten Pony-Führzügel-Wettbewerb freuen.
Der Sonntag gehört zunächst den Dressurreitern, bevor anschließend die Springprüfungen der Klassen E* bis L für Spannung auf dem Turniergelände sorgen. Das Turnier endet am Sonntagabend.
Ein ganz besonderer Anlass begleitet die diesjährigen Reitsporttage: Die Pferdefreunde König-Konrad feiern ihr 30-jähriges Vereinsjubiläum. Seit drei Jahrzehnten steht der Verein für engagierten Reitsport, Gemeinschaft und familiäre Atmosphäre. Dieses Jubiläum macht das Turnierwochenende zu einem besonderen Ereignis für alle Mitglieder, Unterstützer und Gäste.
Neben hochklassigem Pferdesport dürfen sich die Besucherinnen und Besucher an allen Turniertagen auf ein vielfältiges kulinarisches Angebot und die gewohnt professionelle Organisation freuen. Die Pferdefreunde König-Konrad freuen sich über zahlreiche Gäste und laden herzlich dazu ein, spannende Wettkämpfe in familiärer Atmosphäre zu erleben.
Die vollständige Zeiteinteilung mit allen Startzeiten ist unter [www.reitverein-villmar.de](http://www.reitverein-villmar.de) zu finden.
Anmeldungen für die Spatzenburg 2026 sich auch schon möglich
Aktionswoche - Absturzunfälle reduzieren
Gießen. Absturzunfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für schwere und tödliche Arbeitsunfälle in Deutschland. In den Jahren 2009 bis 2023 lag der Anteil bei den tödlichen Arbeitsunfällen bei fast einem Drittel (31 Prozent). In der kommenden Woche werden deshalb vom 8. bis 12. Juni in ganz Hessen zielgerichtet Gerüste auf Baustellen kontrolliert. Hierzu werden die zuständigen Arbeitsschutzdezernate der drei Regierungspräsidien neben Gießen auch Darmstadt und Kassel unterwegs sein. Hintergrund ist eine bundesweite Aktionswoche der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) mit dem Ziel, die Zahl der Absturzunfälle zu reduzieren.
Unsachgemäß aufgebaut oder unzureichend gesichert
„Immer wieder kommt es im Zusammenhang mit unsachgemäß aufgebauten oder unzureichend gesicherten Gerüsten zu Abstürzen mit oft schwerwiegenden Auswirkungen“, sagt Michèle Wachkamp, Leiterin von einem der RP-Arbeitsschutzdezernate. Die Aktionswoche knüpft an Aktivitäten der vergangenen sechs Jahre an, in denen verschiedene Aktivitäten stattfanden, um über die Thematik zu informieren und zu beraten, aber auch zu überwachen. Kontrollen auf Baustellen mit dem Schwerpunkt Gerüste hatten dabei eine hohe Zahl an technischen und organisatorischen Mängeln ans Licht gebracht.
Nur in etwas mehr als jeder fünften untersuchten Baustelle (21 Prozent) wurden die Maßnahmen zum Arbeitsschutz bezogen auf Gerüste erfüllt. Vielfach fehlten die für einen sicheren Aufbau erforderlichen Unterlagen, die sogenannte Aufbauanleitung, und technischen Sicherungsmaßnahmen – oder sie waren unzureichend. Häufig war auch das Gerüst durch den Nutzer unsachgemäß umgebaut worden. Die GDA setzt daher in diesem und dem nächsten Jahr ihren Schwerpunkt auf die Verhütung von Absturzunfällen. Ziel ist, das Bewusstsein für die Gefahren von Abstürzen am Arbeitsplatz zu stärken und einen aktiven Beitrag zu leisten, um schwere Unfälle zu vermeiden. Arbeiten auf Gerüsten sind mit besonderen Absturzgefahren verbunden.
Informationsmaterial rund um das Thema Sicheres Arbeiten auf Gerüsten findet sich auf der Internetseite der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie: https://www.gda-portal.de/DE/Betriebe/AbsturzunfaelleÖffnet sich in einem neuen Fenster
Ansprechpartner/innen für Arbeitsschutz auf Baustellen sind für die fünf Landkreise in Mittelhessen auf der Homepage des Regierungspräsidiums zu finden:
https://rp-giessen.hessen.de/arbeits-und-verbraucherschutz/arbeitsschutz-auf-baustellen
© RP Gießen
Traumhafte Italienische Opernnacht vor dem Limburger Dom
Am Freitag, 3. Juli, verwandelt sich der historische Domplatz vor der beeindruckenden Kulisse des Limburger Doms erneut in eine einzigartige Open-Air-Bühne. Die Opera Classica Europa präsentiert ab 19:30 Uhr eine traumhafte Italienische Opernnacht und lädt Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber zu einem unvergesslichen Sommerabend unter freiem Himmel ein.
Internationale Sängerinnen und Sänger sowie herausragende Solistinnen und Solisten, begleitet von einem erstklassigen Orchester, entführen das Publikum in die faszinierende Welt der italienischen Oper. Auf dem Programm stehen die schönsten Arien und Ouvertüren großer Komponisten wie Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Gioachino Rossini.
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf musikalische Höhepunkte aus weltberühmten Werken wie La Traviata, Tosca und Il Barbiere di Siviglia freuen. Mit Leidenschaft, Ausdruckskraft und emotionaler Tiefe erzählen die Meisterwerke von Liebe, Sehnsucht, Verrat und Leidenschaft und lassen die große Oper lebendig werden.
In der besonderen Atmosphäre des historischen Domplatzes, stimmungsvoll beleuchtet und unter dem sommerlichen Abendhimmel, erwartet das Publikum ein außergewöhnliches Kulturerlebnis. Die prachtvolle Kulisse des Limburger Doms verleiht der Veranstaltung einen ganz besonderen Charme und macht die Opernnacht zu einem Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Region.
„Die Italienische Opernnacht zählt seit Jahren zu den kulturellen Höhepunkten unseres Sommers. Die einzigartige Verbindung aus hochklassiger Musik und der beeindruckenden Kulisse des Limburger Doms schafft eine Atmosphäre, die Gäste von nah und fern begeistert. Ich freue mich sehr, dass dieses besondere Open-Air-Erlebnis auch 2026 wieder auf dem Domplatz zu erleben ist“, betont Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Für das leibliche Wohl sorgt das Schlemmerteam mit passenden italienischen Spezialitäten, die das musikalische Erlebnis kulinarisch abrunden und den Abend zu einem rundum gelungenen Genuss machen.
Eintrittskarten für die Italienische Opernnacht kosten 49 Euro, ermäßigte Tickets sind für 24,50 Euro erhältlich.
Der Vorverkauf läuft an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online über Reservix ( https://www.reservix.de/tickets-grosse-italienische-opernnacht-in-limburg-ad-lahn-domplatz-limburg-am-3-7-2026/e2519588)
Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Menschen mit einer Behinderung ab einem Grad der Behinderung von 80 erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine Ermäßigung von 50 Prozent. Die ermäßigten Tickets sind ausschließlich über die Opera Classica Europa unter der Telefonnummer 06124 / 726-9999 buchbar. Eine nachträgliche Anrechnung oder Auszahlung der Ermäßigung an der Abendkasse ist nicht möglich.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.operaclassica.de.
© Stadt Limburg
Die deutsche Entwicklungshilfe hat sich überlebt
Mittwoch
Morgen geht´s in die zweite Runde
zum Thema Grundsteuer-Hebesätze
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
Gemäß § 62 Abs. 5 in Verbindung mit § 58 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung wird hiermit zur 3. öffentlichen
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses eingeladen.
Sitzungstermin: Donnerstag, 11.06.2026, 19:30 Uhr
Ort, Raum: im kleinen Saal der König-Konrad-Halle,
König-Konrad-Straße 36-40, 65606 Villmar
Tagesordnung:
Öffentlicher Teil:
1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der vorliegenden Niederschriften
3. Hebesatzsatzung 2026
4. Verschiedenes
Villmar, den 29.05.2026
gez. Herr Andreas Götz
Vorsitzender
© Marktflecken Villmar
Bilder aus der Villmarer Tier-Rettungsstation
Der Igel macht es sich im Heu gemütlich
Waschbär und Fuchs - eine ungewöhnliche Freundschaft
Die kleinen Waschbären werden von Tag zu Tag größer
Bei der Amsel wachsen schon die Schwanzfedern. Bald wird sie in die Freiheit entlassen
© Villmarer-Zeitung / Fotos Martin Scheu
Limburger Gartenstraße wird zur Fahrradstraße
Die Gartenstraße wird nach dem Schleusenweg zur zweiten Fahrradstraße in Limburg. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Markierungsarbeiten in der kommenden Woche (8. bis 12. Juni) ausgeführt werden. Der Magistrat hatte vor einem Jahr der entsprechenden verkehrsbehördlichen Anordnung zugestimmt, ebenso der Ortsbeirat. Die Fahrradstraße und die damit verbundenen Veränderungen werden den Anliegern an einem Informationsstand am Donnerstag, 11. Juni, von 18 Uhr an erläutert. Am Pfarrzentrum St. Marien stehen dazu Mitarbeitende der Stadt und dem Quartiersbüro der Südstadt Rede und Antwort.
Nun sollen die Beschlüsse von vor einem Jahr auch umgesetzt und die Gartenstraße somit zur zweiten Fahrradstraße in der Stadt werden. Rund 600 Meter lang ist der Abschnitt vom Schlenkert bis zur Wiesbadener Straße (B 417). Sichtbar wird der neue Status durch eine entsprechende Beschilderung (Verkehrszeichen 244.1) mit einem Fahrrad auf blauem Hintergrund „Beginn einer Fahrradstraße“ und entsprechenden Hinweisen auf der Fahrbahn. Für andere Verkehrsteilnehmer ist die Gartenstraße per Zusatzzeichen „Anlieger frei“ freigegeben.
Die Gartenstraße erhält an den Einmündungsbereichen zum Schlenkert und der Wiesbadener Straße durchgehend einen roten Fahrbahnbelag, auf dem ebenfalls wieder ein Fahrrad als Sinnbild für die Fahrradstraße erscheint. Zudem wird die Gartenstraße durchgehend auf beiden Seiten mit einer Randmarkierung entlang der Bordsteine oder der dort noch vorhandenen Parkplätze aufwarten (Sicherheitstrennstreifen). Mit der Gestaltung der Fahrbahn folgt die Stadt den Empfehlungen des Landes.
„Es hat ein wenig gedauert mit der zweiten Fahrradstraße in Limburg, der Schleusenweg dient schon seit 2021 als eine solche Straße, doch nun wollen wir das angehen und auch umsetzen“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Er verweist darauf, dass die Ausweisung der Gartenstraße zur Fahrradstraße im Radverkehrskonzept der Stadt aufgeführt ist, im Schulmobilitätsplan Plus für die Goethe-Schule enthalten und zudem Bestandteil der Quartierentwicklung für die Südstadt ist.
Mit der Ausweisung zur Fahrradstraße sollen der Komfort und die Sicherheit für den Radverkehr deutlich verbessert werden. Die Straße wird als Radweg zur Schule empfohlen (Schulmobilitätsplan) und ist eine der Hauptrouten im Radverkehrskonzept der Stadt Limburg als Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und Linter (und allem, was dazwischen liegt). Mit der Ausweisung der Fahrradstraße kommt es auch zu einer Ordnung des ruhenden Verkehrs, wobei die vorhandenen Kfz-Stellplätze von der Anzahl erhalten bleiben. Allerdings soll das illegale Gehwehparken und das ungeordnete Parken auf der Fahrbahn verhindert werden, die Parkflächen werden auf der Fahrbahn ausgewiesen. Die daraus entstehenden Verengungen der Fahrbahn lassen nur das Passieren eines Fahrzeugs zu, bei Gegenverkehr gilt es dann zu warten.
Die Gartenstraße gehört im Bestand zu einer Tempo-30-Zone. Der Verkehr verläuft von der Einmündung Johann-Boppe-Straße bis zum Parkhaus des Seniorenzentrums in einer Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Innenstadt, im unteren Bereich gibt es Begegnungsverkehr, ebenso zwischen der Einmündung Johann-Boppe-Straße bis zur Wiesbadener Straße. Die Gartenstraße wird auch von Bussen der Stadtlinie genutzt. Durch die Einrichtung zur Fahrradstraße wird die Gartenstraße bevorrechtigt, an Kotenpunkten gilt damit dann nicht mehr „rechts vor links“.
Mit den Markierungsarbeiten hat der Magistrat ein Unternehmen beauftragt. Mittel- bis langfristig steht bei der Gartenstraße eine grundhafte Sanierung einschließlich des Abwasserkanals an. In diesem Zusammenhang sollen die Bedingungen für Radfahrende weiter verbessert werden, indem Gehwege höhengleich zur Fahrbahn angelegt, Querungsstellen in Form von Gehwegnasen, Mittelinseln oder Fußgängerüberwegen geschaffen und Fahrbahnen verschwenkt werden, um den Kfz-Verkehr zu entschleunigen.
© Stadt Limburg
„Auf geht’s – Die besten Ferien beginnen hier“
Limburg-Weilburg. Die ehrenamtlich tätigen Betreuerinnen und Betreuer des Landkreises haben sich unter der Leitung des Amtes für Jugend, Schule und Familie zur Vorbereitung der Ferienfreizeiten in der Jugendherberge Bad Marienberg getroffen. Die Gruppe war bunt gemischt aus erfahrenen Personen, die zum Teil schon seit vielen Jahren für den Landkreis tätig sind sowie aus motivierten jungen Menschen, die sich erstmals in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren möchten. Die Sonne strahlte, und die Vorfreude auf zwei ereignisreiche Tage lag spürbar in der Luft. Begleitet wurden die Betreuerinnen und Betreuer in diesem Jahr, neben den Bediensteten des Amtes für Jugend, Schule und Familie, von Dominic Lefebvre vom bsj Marburg, der den Teilnehmenden insbesondere mit seinem Thema „Inklusion – einfach machen, einfach gesagt“, sein Wissen mit theoretischen und überwiegend praktischen Elementen erfolgreich vermitteln konnte. Das Gelände der Jugendherberge mit dem großen Rasenplatz bot dafür ideale Bedingungen.
Darüber hinaus standen die Vorbereitungen der einzelnen Freizeiten sowie weitere wichtige organisatorische Details im Mittelpunkt. Es wurde intensiv diskutiert, geplant und organisiert, um den Kindern und Jugendlichen auch in diesem Jahr eine unvergessliche Zeit in den Sommerferien zu ermöglichen.
Die Freizeiten führen 2026 zur Burg Hessenstein, nach Norddeich, Rimini, Scharbeutz und Lembruch am Dümmersee. Aufgrund der großen Nachfrage sind nur noch wenige Restplätze in Hessenstein und Lembruch am Dümmersee verfügbar. Landrat Michael Köberle freut sich sehr darüber, dass das Angebot auch in diesem Jahr wieder so hervorragend angenommen wird.
Weitere Informationen, Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.landkreis-limburg-weilburg.de/ferienfreizeiten, per E-Mail an ferienfreizeiten@limburg-weilburg.de oder telefonisch bei Melanie Weiermann unter 06431/296-350.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Die nächste Generation nutzt ChatGPT um durchs Medizinstudium zu kommen. Vielleicht sollten wir sicherheitshalber schon mal anfangen uns gesünder zu ernähren. Man kann ja nie wissen...
Dienstag
Ruhebänke - neu und ganz neu
Die Bank an der Hochstraße sah jämmerlich aus, deshalb neu.
Einige Anwohner haben uns beim Aufbau beobachtet. Sie freuen sich
auf Schwätzchen mit Nachbarn auf der neuen Bank.
Um eine funkelnagelneue Bank hatten uns Anwohner des Seniorenheims gebeten und prompt gestiftet.
Nun können die Senioren auf ihrem Weg zu den Supermärkten eine
kleine Pause einlegen.
© Verschönerungsverein Villmar
Zusammenstoß auf Fahrradweg bei Steeden
Am Freitagnachmittag kam es auf dem Lahnradweg in Höhe der Ortschaft Runkel-Steeden zum Zusammenstoß zweier entgegenkommender Fahrradfahrer, wodurch beide verletzt wurden.
Gegen 17:10 Uhr befuhr eine 59-jährige Frau mit ihrem Pedelec den Lahnradweg aus Richtung Weilburg kommend in Richtung Limburg. In Höhe der Ortschaft Runkel-Steeden überholte sie nach aktuellem Kenntnisstand eine Gruppe von mehreren Fahrradfahrern. Hierbei kam es zur seitlichen Berührung mit einem entgegenkommenden 34-jährigen Rennradfahrer, woraufhin die Radfahrerin zu Fall kam. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu und musste schließlich durch einen RTW in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht werden. Der Rennradfahrer zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Am Pedelec der Frau entstand geringer Sachschaden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Zeuginnen und Zeugen, insbesondere Personen aus der Gruppe der überholten Radfahrer, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter 06431/9140-0 an die Polizei in Limburg zu wenden.
© Polizei Limburg
Störche in den Lahnwiesen bei Eschhofen
Störche am Radweg bei Eschhofen. Aufgenommen am 3. Juni von Patrik Kucza. Wäre schön, wenn sie hier heimisch würden. Bei Kerkerbach hat man vor Jahren einen Mast, oben mit einem Rad, für ein Storchennest aufgestellt. Leider bisher ohne Erfolg.
© Villmarer-Zeitung / Foto Patrik Kucza
Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind
Gießen. Es ist heiß und Abkühlung tut gut. Die wird nicht nur unter der kalten Dusche oder in Freibädern gesucht. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen weist nach zahlreichen Todesfällen am Pfingstwochenende jedoch auf die Gefahren beim Baden in Seen und fließenden Gewässern hin. „Vor allem aktive Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt wird, eignen sich nicht für eine Abkühlung, denn das Baden dort ist lebensgefährlich“, warnt Hendrik Ebert, Leiter des zuständigen Bergbau-Dezernats beim RP-Gießen. Deshalb ist das Baden dort auch strengstens verboten.
„In den aktiven Baggerseen und Tagebau-Betrieben lauern Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind“, berichtet Hendrik Ebert. Dies betrifft einerseits für die Öffentlichkeit komplett gesperrte Baggerseen und andererseits auch Ufer-Abschnitte, die nicht für die Freizeitnutzung explizit freigegeben sind. „Ohne Vorkenntnisse kann nicht eingeschätzt werden, welche Gefahren dort lauern.“
Untergrund kann nachgeben
Insbesondere Stellen, an denen unter Wasser Materialien angespült werden, können wild Badenden zum Verhängnis werden. Was von außen betrachtet vielleicht wie ein idyllischer Strand aussieht, kann im Wasser schnell zur tödlichen Falle werden, wenn der Untergrund plötzlich nachgibt. Ein rechtlicher Aspekt darf auch nicht vernachlässigt werden: Wer aktive Abbau-Bereiche betritt, macht sich zudem des Hausfriedensbruchs schuldig und riskiert eine Anzeige des jeweiligen Unternehmens.
Selbst bei stillgelegten Seen kann es unter Wasser noch zu Hangrutschungen kommen. „Die dadurch entstehenden Kaltwasser-Strömungen können bei den Badenden lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen“, warnt Hendrik Ebert. Deshalb lautet der Rat der RP-Fachleute: Wer sich bei den hohen Sommertemperaturen erfrischen möchte, kann das in den vielen mittelhessischen überwachten Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen machen.
Und wie ist es mit dem Baden in Flüssen wie der Lahn aus? „Auch das birgt Gefahren, um die man wissen sollte“, sagt Gabriele Schramm, die Leiterin des Dezernates für Oberflächengewässer und Hochwasserschutz. Denn: „Die Lahn ist kein bei der EU angemeldetes Badegewässer, das einer strengen Überwachung unterliegt.“ Das Baden in Flüssen ist grundsätzlich zwar im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs erlaubt (vgl. § 19 Hessisches Wassergesetz). Das gilt, wenn keine anderen Regelungen oder Eigentumsrechte Dritter dem entgegenstehen, etwa wenn es sich bei einem Abschnitt der Lahn um ein festgestelltes Naturschutzgebiet handelt.
Strömungen gefährlich
Aber auch wenn der Gemeingebrauch das Baden zulassen würde: Die Lahn oder andere Gewässer werden nicht überwacht, weder im Hinblick auf die Vermeidung von Badeunfällen, noch hinsichtlich der Badewasserqualität. „Die Strömung der fließenden Gewässer sollte auch in Mittelhessen keinesfalls unterschätzt werden“, betont die Dezernatsleiterin.
Insgesamt wird vom Baden in nicht gemeldeten Badegewässern abgeraten. Und, was besonders wichtig ist: Es erfolgt dort vollständig auf eigene Gefahr. Sowohl Flüsse als auch Seen sind in der Regel unbewacht, weshalb dort Hilfe im Notfall oft zu spät kommt. Verschärfend kommt hinzu, dass immer weniger Menschen hierzulande schwimmen können.
Link zu offiziellen Badegewässern in Hessen: https://badeseen.hlnug.deÖffnet sich in einem neuen Fenster
© RP Gießen
Deutschland hat die Wahl zum nichtständigen Mitglied im Uno-Sicherheitsrat verloren
Der wahre Charakter einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie ihre Kinder, ihre Alten und ihre Tiere behandelt.
Montag
Pfarrfest in Villmar lockte zahlreiche Besucher an
Nach der traditionellen Fronleichnamsprozession durch den Ortskern feierte die Kirchengemeinde St. Peter und Paul Villmar am Fronleichnamstag ihr Pfarrfest im Pfarrer-Homm-Park. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zu Begegnung, Austausch und geselligem Beisammensein. Bereits am Vormittag hatte die Gemeinde mit der feierlichen Prozession das Fronleichnamsfest begangen.
Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen in den Pfarrer-Homm-Park, wo das Pfarrfest bei angenehmen Temperaturen und überwiegend trockenem Wetter stattfand. Zwar zogen im Laufe des Nachmittags immer wieder dunklere Wolken auf und Regen schien zeitweise nicht ausgeschlossen, doch blieb es letztlich trocken. Vorsorglich hatten die Organisatoren ein Zelt aufgebaut.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben Bier und Wein wurden Bratwürste und Pommes angeboten. Der Andrang an den Essensständen war zeitweise so groß, dass längere Warteschlangen entstanden. Die gute Stimmung der Gäste tat dies jedoch keinen Abbruch.
Auch für Kinder und Familien wurde einiges geboten. Die KAB organisierte einen Spieleparcours, der Kirchenchor betrieb eine Wurfbude, und die Kindertagesstätte lud mit verschiedenen Kreativangeboten zum Mitmachen ein. Großer Beliebtheit erfreute sich zudem das Ponyreiten.
Die musikalische Unterhaltung übernahmen das Jugendblasorchester sowie die Bläsergruppe des Blasorchesters Villmar und sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Programm für den passenden festlichen Rahmen.
Geöffnet hatte außerdem die Bücherei im Schwesternhaus. Dort konnten Bücher ausgeliehen werden. Darüber hinaus lud ein Bücherflohmarkt zum Stöbern ein und bot Gelegenheit, das eine oder andere Schnäppchen zu entdecken.
Die älteren Besucherinnen und Besucher genossen derweil Kaffee und Kuchen in der Unterkirche, wo man in gemütlicher Atmosphäre zusammensitzen konnte.
Das Pfarrfest zeigte einmal mehr die lebendige Gemeinschaft der Villmarer Pfarrgemeinde und bot für Jung und Alt vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zum gemeinsamen Feiern.
© Villmarer-Zeitung
Sommernachtsträume begeistern Publikum im Villmarer Pfarrgarten
Bei frühsommerlichen Temperaturen und in stimmungsvoller Atmosphäre erlebten zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Samstagabend einen besonderen musikalischen Höhepunkt im Pfarrgarten von Villmar.
Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar hatte unter dem Motto „Sommernachtsträume“ zu seinem traditionellen Serenadenabend eingeladen und bot den Gästen ein abwechslungsreiches Programm voller musikalischer Überraschungen.
Unter der Leitung von Marius Schäfer präsentierten die Musikerinnen und Musiker ein vielseitiges Repertoire, das von gefühlvollen Melodien über mitreißende Rhythmen bis hin zu bekannten Klassikern reichte.
Das abwechslungsreiche Programm bot für jeden Geschmack etwas. Mit Titeln wie dem italienischen Pop-Klassiker „Sarà perché ti amo“, den Nena-Hits „99 Luftballons“, „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ und „Verdammt lang her“ spannte das Orchester einen musikalischen Bogen von Pop über moderne Blasmusik bis hin zu traditionellen Klängen.
Auch die schwungvolle Martin-Scharnagl-Polka, das Werk „The Story“ sowie der Konzertmarsch „Spaziergang durch Montmartre“ fanden beim Publikum großen Anklang und wurden mit viel Applaus bedacht.
Charmant und souverän führte Lorena Weber durch das abwechslungsreiche Konzertprogramm und vermittelte dem Publikum interessante Informationen zu den einzelnen Musikstücken. Mit großer Spielfreude und musikalischer Präzision gelang es dem Orchester, die Zuhörer von Beginn an in sommerliche Klangwelten zu entführen.
Die besondere Kulisse des historischen Pfarrgartens verlieh dem Konzert einen einzigartigen Charme. Zwischen alten Mauern, gepflegten Grünanlagen und dem trotz Regenwolken gelegentlich durchscheinenden warmen Licht der Abendsonne entstand eine Atmosphäre, die Musik und Natur auf harmonische Weise miteinander verband. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, den Abend in geselliger Runde zu genießen und sich von den Klängen des Orchesters verzaubern zu lassen.
Die Besucherinnen und Besucher begegneten den kurzen Regenschauern gelassen, denn viele hatten vorsorglich einen Regenschirm dabei.
Zwar stand „Raindrops Keep Falling on My Head“ nicht auf dem Programm, doch unter den aufgespannten Regenschirmen rückte man enger zusammen. Der guten Stimmung und dem besonderen Konzerterlebnis tat dies keinerlei Abbruch.
Eine besondere Ehrung erhielt Tim Fritsch: Für 25 Jahre Engagement im Verein wurde er vom Feuerwehr-Musikverband ausgezeichnet. Im Anschluss bedankte sich der aktive Musiker und Feuerwehrvorsitzende mit einigen persönlichen Worten bei den Gästen.
Die Sängerin Anne Speth-Schmidt begeisterte mit mehreren Life-Gesangseinlagen. Mit langanhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für die gelungene Darbietung. Die Musikerinnen und Musiker ließen sich nicht lange bitten und honorierten die Begeisterung der Zuhörer mit der Zugabe "Viva, ein Hoch auf das Leben" die den Serenadenabend stimmungsvoll ausklingen ließ.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, sodass sich die Veranstaltung einmal mehr als beliebter Treffpunkt für Musikfreunde aus Villmar und der gesamten Region erwies.
Der Serenadenabend „Sommernachtsträume“ hat eindrucksvoll gezeigt, welchen hohen Stellenwert die Blasmusik und das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder für das kulturelle Leben in Villmar besitzen. Besucher und Veranstalter waren sich am Ende des Abends einig: Dieser musikalische Sommerabend wird noch lange in Erinnerung bleiben.
© Villmarer-Zeitung
Seelbacher Mittagstisch am Donnerstag
Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni bietet der Seelbacher Mittagstisch um 12.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle an: Kibbeling (frittierte Fischstücke) mit Salzkartoffeln und Spinat. Dazu ein Dessert, ein Glas Wasser und Kaffee. Anmeldungen, bitte bis Dienstag Abend, nehmen gerne entgegen: Christel Wolf Tel. 06474 1488 und Karl-Heinz Schlosser Tel. 06474 881255 und auch per WhatsApp. Das Team vom Mittagstisch freut sich auf euren Besuch.
© Karl-Heinz Schlosser, Seelbach
Herrenloses Fahrrad am Lahnufer in Villmar
Dieses herrenlose Fahrrad steht schon seit mehreren Tagen an der großen Bank am Lahnufer.
© Villmarer-Zeitung / Fotos H. Stroh
Ab 2029 höhere Grundgebühren für Besitzer von Photovoltaikanlagen
Die Bundesnetzagentur plant eine Reform der Netzentgelte. Dadurch sollen Besitzer von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) ab dem Jahr 2029 stärker an den Kosten für das Stromnetz beteiligt werden. Geplant ist ein zusätzlicher Grundpreis im Stromvertrag, der je nach Region unterschiedlich hoch ausfallen kann. Nach aktuellen Angaben soll dieser Betrag in der Regel unter 100 Euro pro Jahr liegen. Für Balkonkraftwerke soll die neue Regelung nicht gelten.
Der Hintergrund: Viele Haushalte mit einer Solaranlage produzieren vor allem im Frühjahr und Sommer einen großen Teil ihres Stroms selbst. Dadurch müssen sie weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen und sparen Stromkosten. Gleichzeitig zahlen sie auch weniger Netzentgelte, da diese über den verbrauchsabhängigen Strompreis abgerechnet werden.
Die Kosten für den Ausbau und den Betrieb der Stromnetze steigen jedoch in den kommenden Jahren deutlich an. Ein Grund dafür ist die Energiewende und die zunehmende Zahl von Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energiequellen. Nach Ansicht der Bundesnetzagentur profitieren auch Solaranlagenbesitzer vom Stromnetz, da sie es nutzen, wenn ihre Anlage nicht genügend Strom erzeugt oder der Batteriespeicher leer ist.
Bisher tragen vor allem Haushalte ohne eigene Solaranlage einen großen Teil der steigenden Netzkosten. Das betrifft beispielsweise Mieterinnen und Mieter oder Menschen, die keine Möglichkeit haben, eine Solaranlage zu installieren. Mit dem geplanten zusätzlichen Grundpreis sollen die Kosten künftig gerechter verteilt werden. Ziel ist es, dass alle Nutzer des Stromnetzes einen angemessenen Beitrag zu dessen Finanzierung leisten.
Jugendbildungswerk bietet Tanzcamp und Theaterworkshop in den Sommerferien an
Limburg-Weilburg. Das Jugendbildungswerk des Landkreises Limburg-Weilburg bietet in den Sommerferien gleich zwei abwechslungsreiche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche an. Ob Tanz oder Theater – hier sind Kreativität, Bewegung und jede Menge Spaß garantiert.
Den Auftakt macht das Tanzcamp am 2. und 3. Juli 2026 in der ersten Sommerferienwoche. In Kooperation mit dem Tanz-Centrum Josat-Dörr aus Limburg können junge Menschen im Alter von 10 bis 15 Jahren verschiedene Tanzstile kennenlernen. Auf dem Programm stehen unter anderem Hip Hop, Modern Dance, Commercial und Contemporary. Spielerisch werden die unterschiedlichen Tanzrichtungen ausprobiert, wobei der Spaß an Bewegung im Mittelpunkt steht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In der zweiten Sommerferienwoche folgt am 8. und 9. Juli 2026 der Theaterworkshop für Kinder von 8 bis 12 Jahren unter Leitung der Bildungsreferentin und Theaterpädagogin Cara Basquitt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kinderförderung der Stadt Limburg statt. Die Teilnehmenden haben dort die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und in die spannende Welt des Theaters einzutauchen. Neben Theater- und Improvisationsspielen werden kleine Szenen entwickelt und die Kinder können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Theatererfahrung wird nicht benötigt.
Beide zweitägigen Workshops finden jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr im Pfarrheim St. Hildegard, Tilemannstraße 5 in Limburg, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Angebot 20 Euro inklusive Verpflegung. Weitere Informationen und Anmeldung: Jugendbildungswerk des Landkreises Limburg-Weilburg, Telefon: 06431 296-118, E-Mail: jbw(at)limburg-weilburg.de.
© Landkreis Limburg-Weilburg
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