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Die richtige Lösung war:
" Füße baumeln lassen "
Rätselvorschlag Redaktion

KW 22 / 2026


Freitag


Familienturnier & Sommerfest des TTC Villmar

Liebe Mitglieder und Freunde des TTC Villmar, wir möchten Euch herzlich zu unserem Familienturnier sowie dem anschließenden Sommerfest einladen.

Samstag, 13.06.202511:00 Uhr – Familienturnier Kreissporthalle Villmar

Freut Euch auf einen sportlichen und geselligen Tag mit viel Spaß rund um den Tischtennissport. Im Anschluss feiern wir gemeinsam weiter:ab 16:00 Uhr – Sommerfest des TTC Villmar Vereinsgelände des TC Villmar

Für Getränke ist gesorgt.

Bitte bringt Teller, Besteck, Gläser bzw . Becher sowie Euer Grillfleisch selbst mit. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Tag mit Euch!

Euer TTC Villmar


Am Wochenende ist das Hähnchenfenster wieder geöffnet

Huhu liebe Hähnchen Fans,
an diesem Wochenende von Freitag, den 29.5. bis Sonntag, den 31.5. von 17 Uhr bis 20 Uhr ist das Hähnchen Fenster wieder geöffnet.
Bestellungen für Hähnchen 🍗 und Pommes 🍟 werden wie immer ab sofort gerne per WhatsApp entgegen genommen. 0173 6455872
© Das Nassauer Hof Team👨‍👩‍👧‍👧🐶🐶




Pfingstritt

Start an der Matthiaspforte

Über die Rathausecke, rechts Kaufhaus Kessler und Gasthaus Krone

Vorbei an der Esso Tankstelle neben dem Rathaus

Vorbei bei der Metzgerei Linn

Der Pfarrer auch hoch zu Roß

Vor der Berger Kirche, dem Ziel des Pfingstritts

 

Die Fotos waren alle in schwarz-weiss. Ich habe mit der Bildbearbeitung  und KI-Unterstützung ein wenig Farbe reingebracht. Ich hoffe es gefällt Ihnen. Die Originalfotos befinden sich unter Historisches / Kirche und Glauben. Zu erreichen über die Startseite.


Volle Standplätze und buntes Rahmenprogramm beim Südstadtflohmarkt

Am Sonntag, 31. Mai, verwandeln sich die Schulhöfe der Adolf-Reichwein-Schule und der Peter-Paul-Cahensly Schule in einen großen Flohmarkt. Von 10 bis 16 Uhr sind Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, nach besonderen Fundstücken zu stöbern, verborgene Schätze zu entdecken und in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Aussteller aus der Südstadt präsentieren ein vielfältiges Angebot von Vintage-Klassikern über Bücher und Spielzeug bis hin zu handgefertigten Unikaten. Der Flohmarkt, der von Anwohnerinnen und Anwohnern für die Nachbarschaft organisiert wird, bietet nicht nur eine nachhaltige Alternative zum Neukauf, sondern schafft zugleich Raum für Begegnung, Austausch und gelebte Nachbarschaft.

Neben zahlreichen Flohmarktständen erwartet die Besuchenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Kistenklettern, Kinderschminken, Henna, Glitzertattoos, einer Fühlstraße sowie einem Informationsstand des Technischen Hilfswerks und der Tagespflege Bethanien. Dort kann vor Ort ein Demenzanzug getestet werden, mit dem erfahrbar wird, wie sich das Leben mit einer Demenzerkrankung anfühlen kann.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Der Kurdische Verein Limburg sowie der Verein Mosaik bieten verschiedene köstliche Speisen und Getränke an.

„Wir freuen uns erneut auf einen Tag, in dem sich die Nachbarschaft begegnen kann, gestöbert wird und man viele Gespräche führen kann. Wir hoffen, dass Petrus es dieses Jahr gut mit uns meint“, sagt Kristina Schneider, Koordinatorin der Gemeinwesenarbeit Blumenrod.

Das Team des Quartiersbüros ist ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten und informiert dort über aktuelle sowie zukünftige Projekte rund um das Quartier. Zusätzlich gibt es Informationen zum Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ sowie zum aktuellen Baufortschritt von Jugendzentrum und Sportpark. Interessierte können außerdem an einem spannenden Rundgang mit Erläuterungen direkt an der Baustelle teilnehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich am Namenswettbewerb für den neuen Sportpark zu beteiligen.

„Der Erfolg des Flohmarktes zeigt das Potential in der Südstadt für die Entwicklung Limburgs. Mit dem Jugendzentrum und Sportpark entstehen künftig Orte der Begegnung weit über das Quartier hinaus“, betont Quartiersmanager Marcus Schenk,.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Toiletten befinden sich sowohl in der Kreissporthalle als auch im Haus B der Adolf-Reichwein-Schule. Zudem stehen den Besuchenden die Parkplätze der Kreissporthalle zur Verfügung.

Veranstaltet wird der Südstadtflohmarkt in Kooperation der Gemeinwesenarbeit Blumenrod, des Quartiersmanagements sowie der Adolf-Reichwein-Schule.

Die Gemeinwesenarbeit Blumenrod wird gefördert vom hessischen Sozialministerium Das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ wird gefördert vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.


Raus aus dem Alltag und hinein ins Abenteuer -Abenteuercamp für Kinder

Limburg-Weilburg. Vom 01. bis zum 02. Juli 2026 verwandelt sich der Grillplatz in Hadamar-Niederzeuzheim in ein spannendes Abenteuercamp für Kinder von 9 bis 13 Jahren.

Wie baut man einen brauchbaren Unterschlupf in der Natur? Wie schnitzt man einen Speer? Und wie kann man Feuer ohne moderne Hilfsmittel machen? Unter dem Titel „Überleben in der Wildnis“ erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm mit lustigen Spielen, gemeinsamem Essen am Lagerfeuer, einer Nachtwanderung zu einem 5.000 Jahre alten Steinkammergrab und vielem mehr. Der Wildnis-Clan, der sich am Ende am besten in der Natur auskennt und am geschicktesten ist, wird schließlich die meisten Überlebenspunkte gewinnen.

Unterstützt wird das Camp von Dr. Holger Rittweger und seinem „Mobilen LandschaftsMuseum (MOLAMU)“, das faszinierende Einblicke in das Leben und die Geheimnisse der Natur vermittelt.

Das Abenteuercamp ist Teil der vielfältigen Ferienangebote des Sonderdienstes Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es bei Josephine Roßbach, Tel.: 06431 296-820 oder per Mail an j.rossbach@limburg-weilburg.de

© Landkreis Limburg-Weilburg




Donnerstag


Geänderte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung Villmar gibt bekannt, dass in der Kalenderwoche 23 aufgrund des gesetzlichen Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni 2026, sowie einer zusätzlichen Schließung am Mittwoch, 3. Juni 2026, geänderte Öffnungszeiten für das Rathaus und das Bauamt gelten.

Zur besseren Erreichbarkeit werden die Öffnungszeiten am Montag, 1. Juni 2026, sowie am Dienstag, 2. Juni 2026, um zusätzliche Nachmittagssprechzeiten erweitert.

Die Öffnungszeiten gestalten sich im Einzelnen wie folgt:

Montag, 1. Juni 2026

08:00 – 12:30 Uhr
13:30 – 15:30 Uhr

Dienstag, 2. Juni 2026

08:00 – 12:30 Uhr
13:30 – 15:30 Uhr

Mittwoch, 3. Juni 2026

geschlossen

Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam)

geschlossen

Freitag, 5. Juni 2026

8:00 – 12:30 Uhr

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Beachtung der geänderten Öffnungszeiten und um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der genannten Öffnungszeiten persönlich sowie darüber hinaus unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung.

© Marktflecken Villmar


Neueste Meldungen vom Tischtennisverein

Gelungene Premiere beim 1. Firmenturnier des TTC Villmar

Am Samstag, den 09.05.2026, veranstaltete der TTC Villmar erstmals ein Firmenturnier in der Kreissporthalle Villmar. In lockerer und geselliger Atmosphäre stand dabei vor allem der Spaß am Tischtennissport im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl war mit Grillwurst und kühlen Getränken bestens gesorgt.

Den Sieg beim Premierenturnier sicherte sich das Team von Dachdeckermeister Klaus-Dieter Greulich aus Villmar.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Franco und Marcel zeigte die Mannschaft großen Einsatz und hatte sichtlich Freude am sportlichen Wettbewerb. 

Am Ende durfte sich das Team über den Turniersieg und den ersten Siegerpokal des Firmenturniers freuen.

Besonders erfreulich war die tolle Stimmung während der gesamten Veranstaltung. Der TTC Villmar freut sich, mit solchen Events Menschen zusammenzubringen und den Tischtennissport auch außerhalb des regulären Spielbetriebs erlebbar zu machen.

Der frisch gebackene Sieger kündigte bereits an, den Pokal im kommenden Jahr verteidigen zu wollen. Damit dürfte die Motivation für eine Neuauflage bereits gesetzt sein.

Der TTC Villmar bedankt sich bei allen Beteiligten für den gelungenen Samstag und freut sich schon jetzt auf das nächste Firmenturnier.


TTC-Nachwuchs glänzt bei den Hessen-Minimeisterschaften

Eine unglaubliche Reise fand am Samstag, den 16.05.2026, bei den Hessen-Minimeisterschaften in Lauterbach ihren absoluten Höhepunkt: Joleen Knetsch sicherte sich den Titel der Hessen-Minimeisterin, Ida Burgwinkel wurde starke Vize-Hessen-Minimeisterin. Damit krönte das Nachwuchsduo des TTC Villmar eine beeindruckende Mini-Meisterschaftsserie.

Die Reise begann bereits im vergangenen Jahr mit dem Ortsentscheid kurz vor Saisonbeginn. Über den Kreisentscheid in Limburg mit drei ersten Plätzen und einem dritten Rang ging es weiter zur Bezirksmeisterschaft nach Bad Soden. Dort qualifizierten sich schließlich Ida und Joleen für die hessische Endrunde.

In Lauterbach zeigte Joleen in ihrer Altersklasse von Beginn an starke Leistungen. Nach zwei klaren 3:0-Erfolgen ließ sie auch in den weiteren Gruppenspielen nichts anbrennen und zog mit vier Siegen souverän direkt ins Halbfinale ein. Dort fand sie nach kurzer Anlaufzeit zu ihrem Rhythmus und gewann mit 3:1. Im Finale wartete eine starke Gegnerin aus Vellmar. Joleen spielte jedoch hochkonzentriert, sehr sicher und zwang ihre Gegnerin immer wieder zu Fehlern. Mit einem klaren 3:0-Sieg sicherte sie sich sensationell den Titel der Hessen-Minimeisterin.

Auch Ida überzeugte auf ganzer Linie. Nach drei souveränen 3:0-Siegen in der Gruppenphase erreichte sie das Viertelfinale. Dort kam es zur Neuauflage des Finals der Bezirksmeisterschaft. Ida spielte stark auf und gewann verdient mit 3:1. Auch im Halbfinale ließ sie sich von der Atmosphäre nicht beeindrucken und zog mit einer weiteren starken Leistung ins Endspiel ein. Dort entwickelte sich gegen eine sehr starke Gegnerin ein hochklassiges und spannendes Match. Beide Spielerinnen lieferten sich packende Ballwechsel und kämpften bis zum Schluss. Im entscheidenden fünften Satz hatte Idas Gegnerin das glücklichere Ende für sich und gewann knapp mit 11:9.

„Was unsere Mädels heute geleistet haben, ist einfach unglaublich. Ich bin ein sehr stolzer Trainer dieser Kids und noch ein viel stolzerer Papa“, lautete das emotionale Fazit nach einem langen und nervenaufreibenden Turniertag.

Der TTC Villmar bedankt sich zudem bei allen Unterstützern vor Ort und an den Bildschirmen, die mitgefiebert haben.


Nachwuchs des TTC Villmar erlebt Champions-League-Finale hautnah

Ein besonderer Saisonabschluss wartete auf einige Nachwuchsspieler des TTC Villmar: Gemeinsam mit ihrem Trainer ging es am Wochenende nach Saarbrücken zum Finale der Tischtennis Champions League.

Bevor in der Halle Weltklasse-Tischtennis auf dem Programm stand, durfte zunächst das Stadion des 1. FC Saarbrücken bestaunt werden. Anschließend erlebten die jungen TTC’ler eine beeindruckende Atmosphäre beim Endspiel der Champions League.

Das Finale bot Tischtennis auf höchstem Niveau und sorgte bei Spielern und Trainer gleichermaßen für Begeisterung. Die Nachwuchsspieler konnten zahlreiche Eindrücke sammeln und den Profis ganz genau auf die Finger schauen.

Krönender Abschluss des Tages: Der 1. FC Saarbrücken sicherte sich mit einer starken Leistung den Champions-League-Titel und sorgte damit für ausgelassene Stimmung in der Halle.

Für die Nachwuchsspieler des TTC Villmar war es ein unvergesslicher Ausflug und ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen Saison.

TTC Villmar



Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf

(da)Die Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf aufgrund von Zeitungsannoncen. In letzter Zeit mehren sich Fälle von vermeintlich dubiosen Goldankäufen im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums Westhessen. Die Täter mieten sich hierzu kurzfristig in lokalen Geschäftsräumen ein und schalten zeitgleich Werbeannoncen, bei denen sie ihr Unternehmen zum Ankauf von Gold jeglicher Art und Pelzmänteln bewerben. Diese Annoncen sind meist großflächig in den Werbeteilen der Zeitungen präsent und locken mit großen Gewinnmagen. Wenn sich die potentiellen Opfer dann an die Geschäfte wenden und ihr Gold zwecks Wertschätzung abgeben, müssen sie wenige Tage später feststellen, dass die Geschäftsräume verwaist sind und die Betrüger mit ihrem Gold über alle Berge sind.

Die Polizei rät aus diesem Grund:

1. Vorsicht bei auffällig offensiv beworbenen Angeboten (Ankaufspreise deutlich über Marktwert, Ankauf in Verbindung mit weiteren Gegenständen/Wertgegenständen z.B. Pelzen, zeitlich befristetes Angebot oder Sonderangebot)! 2. Prüfung des Ankaufspektrums der Händler (Seriöse Händler beschränken sich in der Regel auf ein bestimmtes Spektrum und kaufen nicht per se alles bzw. bieten im Nachgang an, weitere Wertgegenstände erwerben zu wollen)! 3. Keine Haustürgeschäfte mit offensiv auftretenden Händlern (Vermeidung von Verkäufen innerhalb der eigenen vier Wände)! 4. Hausbesuche ohne eigene Zeugen/Vertrauenspersonen vermeiden! 5. Örtlich, etablierte Händler mit entsprechender Reputation und seriösen Angeboten wählen, hierfür wird eine gründliche Recherche empfohlen (Bewertungen, Impressum, Internetauftritt, Angebote entsprechend aktueller Marktpreise)! 6. Keine spontanen Verkäufe aufgrund von übergroßen Werbeannoncen! 7. Fertigung eines rechtlich gefestigten Kaufvertrages, mit allen Eckdaten zum Verkauf dokumentieren (Verkaufsparteien benennen, präzise Mengenangaben und Preise vermerken, Beglaubigung, beidseitige Unterschrift, Art der Zahlung)! 8. Im Idealfall mehrere Angebote einholen, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben (auf seriöse Vergleichsportale zurückgreifen)!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1044/1041/1042
E-Mail: 
pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden / Foto KI


Am Samstag, 23. Mai ist Weltschildkrötentag

Gießen/Mittelhessen. Bitte recht freundlich: Landschildkrötenarten, die unter strengem Schutz stehen, müssen in ihren ersten Lebensjahren regelmäßig fotografiert werden. Dazu zählt unter anderem die Griechische Landschildkröte, die von vielen Menschen gerne als Haustier gehalten wird. „Das und mehr sollten Halterinnen und Halter wissen, bevor sie sich ein solches Tier anschaffen“, sagt Inga Ornizan vom Artenschutzdezernat des Regierungspräsidiums (RP) Gießen anlässlich des Weltschildkrötentags am Samstag, 23. Mai. Hinzu kommt, dass die Haltung streng geschützter Tiere dem Regierungspräsidium Gießen als zuständiger Artenschutzbehörde für die fünf mittelhessischen Landkreise gemeldet werden muss. In Mittelhessen leben derzeit mehr als 9.700 gemeldete Schildkröten verschiedenster Arten von der Griechischen Landschildkröte bis zur Strahlenschildkröte.

Artenschützerin Inga Ornizan weiß um die besonderen Bedürfnisse der Tiere, die ihr sehr am Herzen liegen. „Schildkröten erkunden gerne ihre Umgebung und nehmen Sonnenbäder. Daher ist die Haltung in einem Terrarium nicht artgerecht“, betont die Expertin. Außerdem brauchen sie Versteck- und Beschäftigungsmöglichkeiten. „Zudem sollte bedacht werden, dass die Tiere sehr alt werden können – manche bis zu 100 Jahre.“ Wer ein solches Tier halten möchte, sollte sich vorher ausreichend schlau machen, rät Inga Ornizan. Auch, wenn es um die jährliche Winterstarre geht. „Bei Griechischen Landschildkröten beispielsweise ist das je nach Wetterlage und Temperaturen ungefähr zwischen Ende Oktober und April. Lebt die Schildkröte im Freiland, wird sie sich bei sinkenden Temperaturen für die Winterstarre von selbst in den Boden eingraben. Viele Halter lassen ihre Schildkröten aber auch unter regelmäßiger Kontrolle im Keller oder Kühlschrank überwintern“, berichtet sie.

Eindeutige Zuordnung

Doch was hat es mit den Fototerminen auf sich? Seit 2001 müssen die Tiere, die unter strengem Schutz stehen und deren Bauch- und Rückenpanzer ganz individuell sind, gekennzeichnet werden. Entweder mit besagter Fotodokumentation, die Wachstum und Veränderungen festhält, oder mit einem Artenschutztransponder. „Die Fotos sind Teil der EU-Bescheinigung und helfen zum Beispiel bei der Identifizierung von vermissten Tieren“, betont Inga Ornizan. Wie die Fotos sorgt auch der Transponder dafür, dass sich die Schildkröten eindeutig zuordnen lassen. Der Mikrochip wird von einem fachkundigen Tierarzt gesetzt. Dafür müssen die Schildkröten aber mindestens 500 Gramm wiegen. Bis dahin ist in jedem Fall auf die Fotodokumentation zurückzugreifen. Aber warum das Ganze? „Noch immer werden Landschildkröten ohne Papiere nach Deutschland geschmuggelt. Viele davon sterben während des Transports qualvoll“, weiß Inga Ornizan. Die Kennzeichnungspflicht soll den illegalen Handel erschweren.

Wer die Tiere züchten und vermarkten möchte, benötigt eine EU-Vermarktungsbescheinigung. Die wird von der Artenschutzbehörde ausgestellt. Zur Bescheinigung gehört die fest verbundene und mit Dienstsiegel gesicherte Anlage mit den Fotos. „Achtung: Sie verliert ihre Gültigkeit, wenn die Heftklammern gelöst und somit das Siegel gebrochen wird“, macht die Expertin auf ein häufiges Problem aufmerksam.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Gießen unter https://rp-giessen.hessen.de/natur/artenschutz/haltung-zucht-und-vermarktung-von-geschuetzten-arten. Hier findet sich auch ein Flyer mit wichtigen Hinweisen zur Fotodokumentation. Eine Anmeldung von Tieren ist per E-Mail an Internationaler.Artenschutz@rpgi.hessen.de möglich. Dabei müssen Herkunftsnachweis oder EU-Bescheinigung, die vollständige Adresse, Übergabedatum und Vorbesitzer angegeben werden. Die An- und Abmeldung ist kostenlos. EU-Bescheinigungen für die Nachzuchten können auch per E-Mail beantragt werden durch Angabe des Schlupfdatums, der Elterntiere und der Fotodokumentation mit Gewicht. Wichtig zu wissen: Der Kauf und Verkauf von streng geschützten Tieren wie der Griechischen Landschildkröte ohne EU-Bescheinigung ist verboten und kann geahndet werden.

© RP Gießen




Mittwoch


JSG Lahntal: An alle jungen Fußballfreunde
Lust auf Fußball - dann komm vorbei ...

JSG Lahntal wächst weiter – FSV Runkel ab der Saison 2026/2027 Teil
der Gemeinschaft Die Jugendspielgemeinschaft JSG Lahntal erweitert sich zur Saison 2026/2027 um einen weiteren Verein: Auch der FSV Runkel wird künftig Teil der erfolgreichen Nachwuchsarbeit sein.

Die JSG Lahntal wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich in den
vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Jugendfußball der Region
entwickelt. Aktuell spielen rund 140 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren in den verschiedenen Mannschaften der Spielgemeinschaft. Beteiligt sind bislang die Vereine SV Arfurt, TuS Aumenau, TV Schadeck, TuS Seelbach sowie SV Villmar.

Mit dem Beitritt des FSV Runkel setzt die JSG Lahntal ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Jugendfußballs in der Region. Ziel bleibt es, Kindern und Jugendlichen eine sportlich wie menschlich starke Gemeinschaft zu bieten, Talente zu fördern und gleichzeitig den Teamgeist sowie die Freude am Fußball in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Verantwortlichen aller beteiligten Vereine freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und sehen in der Erweiterung einen wichtigen Schritt, um die erfolgreiche Jugendarbeit langfristig weiter auszubauen.

© Matthias Kramer / JSG Lahntal 


Grabsteinprüfungen werden im Juni 2026 durchgeführt

Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht ist der jeweilige Friedhofsträger verpflichtet, die Standfestigkeit der Grabmale regelmäßig zu überprüfen, um möglichen Unfallgefahren für Besucher vorzubeugen.

Die Unfallverhütungsvorschriften schreiben vor, dass die Standsicherheit der Grabmale mindestens einmal jährlich kontrolliert werden muss.

Die Grabmalprüfungen auf den Friedhöfen der Gemeinde Villmar sind ab dem 05.06.2026 vorgesehen und werden von einem zertifizierten und unabhängigen Fachkundigen der Firma Grabstein Inspektor GmbH durchgeführt.

Die Prüfung erfolgt beschädigungsfrei mit moderner Messtechnik und ohne sogenannte Rüttelprobe. Dabei müssen die Grabmale einem Prüfdruck von 300 Newton (entspricht 30 kg) standhalten.

Weitere Informationen zum Thema Grabmalprüfung unter:

www.grabsteininspektor.de

© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI


Der Verschönerungsverein wandert am 31. Mai

Treffpunkt ist um 9:30 Uhr auf dem alten Schulhof.  Einkehr gegen 12:00 Uhr im "Laubustal" in Oberbrechen. Nichtwanderer sind natürlich auch
herzlich willkommen, ebenfalls Nichtmitglieder. Über rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

© Verschönerungsverein Villmar


Vereinsförderung aus dem Zukunftsfonds Limburg-Weilburg

Mit der Säule E (Vereinsförderung) des „Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ" unterstützt der Landkreis Limburg-Weilburg gemeinnützige örtliche Vereine, deren Arbeit dem sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen, sportlichen oder gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung dient. Gefördert werden unter anderem Integrationsmaßnahmen, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Inklusionsmaßnahmen, Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung sowie bestimmte Anschaffungen.

Für das Jahr 2026 stehen dem Marktflecken Villmar aus diesem Programm Fördermittel in Höhe von rund 8.000 € zur Verfügung.

Örtliche Vereine können bis zum 14. Juni 2026 einen entsprechenden Antrag beim Gemeindevorstand des Marktfleckens Villmar einreichen – postalisch oder per E-Mail an marktflecken(at)villmar.de.

© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI


Im antiken Athen, der weltweit ersten Demokratie, gab es ein Verfahren namens Ostrakismos. Dabei stimmte das Volk einmal jährlich über denjenigen Politiker ab, den sie als die größte Gefahr für die Demokratie ansahen. Der "Gewinner" dieses Votums wurde für 10 Jahre aus Athen verbannt.


Fünftes Limburger Straßenmusikfestival

Bereits zum fünften Mal findet das Limburger Straßenmusikfestival vom 29 - 31. Mai 2026 in der Limburger Altstadt und Innenstadt statt. Zahlreiche Musizierende mit vielen unterschiedlichen Musikstilen lassen an insgesamt acht Spielorten abwechselnd Limburg erklingen.

In diesem Jahr werden außerdem am Sonntagnachmittag im Posthof der WERKStadt SchülerInnen der Kreismusikschule mit ihrem Cello auftreten.

Zum ersten Mal wird auch die Projektband "Nixdruff?" der Caritas am Sonntag von 17:30-18:30 Uhr den Bischofsplatz rocken.

Kinder dürfen sich am Freitag von 17 bis 19 Uhr auf dem Bischofsplatz auf kreative Ballonmodellage freuen. Am Samstag von 14:30 bis 18:30 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 17 Uhr wird dort zudem Kinderschminken angeboten.

Zusätzlich ist in der Altstadt und rund um den Neumarkt ein besonderer Walking Act unterwegs: Der Zauberer „Michael-O.“ begeistert am Samstag von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 20 Uhr mit Ballonmodellage und Zaubertricks die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher.

An acht Spielorten in der Innen- und Altstadt treten insgesamt 12 Musik-Acts mit verschiedenen Stilrichtungen auf. Im fünften Jahr des "StraMu" musizieren die Künstler wieder im Mai. Der Eintritt ist kostenlos, die Musikerinnen und Musiker spielen auf Hutbasis. Das heißt, wer möchte darf gerne eine kleine Spende in den "Hut" des Acts abgeben.

Das Festival findet statt am:

  • Freitag    von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Samstag von 14:30 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Sonntag  von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei

Hier spielt die Musik:

  • WERKStadt
  • Bahnhofstraße 4 (Ev. Kirche)
  • Neumarkt 
  • Kornmarkt
  • Bischofsplatz
  • Fischmarkt
  • Dr.-Schirmacher-Platz (Die Tanzenden)
  • Plötze

Aus den letzten Jahren bekannt sind:

  • Basti Becker
  • Torsten Dzeik & Chris Piano
  • Wild im Wald
  • Julie Wonder
  • Larry B
  • Wegotaname

Erstmals 2026 dabei:

  • ÄxPunk
  • Buskaman
  • Evlaya
  • Old Sheep Steetband
  • Rüdiger Schiller
  • Tollin

    © Stadt Limburg

Erste heiße Tage – der Sommer klopft an/Anmeldung zum HITZETELEFON 2026 ab sofort möglich

Limburg-Weilburg. Der Sommer klopft in diesem Jahr unerwartet schnell und sprunghaft an die Tür: Nach den für das kommende Wochenende angekündigten Temperaturen von bis zu 30 Grad steht der Landkreis vor einem ersten gefühlten Sommer-Wochenende. 

Während die meisten Leute sich über dieses Wetter freuen und die Zeit draußen genießen, können solch extreme und plötzliche Temperaturschwankungen eine immense Belastung für den menschlichen Organismus bedeuten. Der Körper hat kaum Zeit, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Besonders für Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke sowie pflegebedürftige Menschen steigen die gesundheitlichen Risiken bei solchen Wetterkapriolen rapide an.

Um ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis auch in diesem Jahr bestmöglich zu schützen, startet das Gesundheitsamt Limburg-Weilburg ab dem 15. Juni wieder seinen kostenlosen Hitzeschutz-Service „Hitzetelefon 70+“. 

Anmeldungen für das Jahr 2026 werden ab sofort entgegengenommen. 

Das Prinzip ist einfach und effektiv: Sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine offizielle Hitzewarnung Stufe 2 für den Landkreis Limburg-Weilburg herausgibt, werden die registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv vom Gesundheitsamt angerufen. In der Regel erfolgt dieser Warnanruf bereits am Tag vor dem Beginn der Hitzewelle. Am Telefon erhalten die Senioren praktische Tipps, Verhaltenshinweise und konkrete Vorschläge, wie sie sich vor der Hitze schützen und die Belastung für den Organismus minimieren können.

Für die Teilnahme ist eine einmalige und unkomplizierte Registrierung erforderlich. Nach der Anmeldung nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zunächst Kontakt für ein kurzes Erstgespräch auf, um die Details zu klären.

Bürgerinnen und Bürger ab 70 Jahren oder deren Angehörige können die Anmeldung ab sofort auf folgenden Wegen vornehmen:

  • Telefonisch: Unter der Rufnummer 06431 296-698

  • Per E-Mail: Unter hitzetelefon@limburg-weilburg.de

Das Gesundheitsamt bittet darum, dieses kostenlose Angebot im Verwandten- und Bekanntenkreis weiterzusagen, damit möglichst viele ältere Menschen im Landkreis sicher und gesund durch die heißen Sommermonate kommen.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Infoveranstaltung zu E-Rechnungen und steuerlichen Neuerungen erneut ein voller Erfolg

Limburg-Weilburg. Großes Interesse herrschte erneut bei der kostenfreien Informationsveranstaltung des Landkreises Limburg-Weilburg zum Thema „E-Rechnungen und steuerliche Neuerungen 2026 – Was Vereine jetzt wissen müssen“. Insgesamt 55 Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen im Landkreis kamen im Kreishaus Limburg zusammen, um sich praxisnah über aktuelle steuerliche Entwicklungen und die Umsetzung der E-Rechnung im Vereinsalltag zu informieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Landrat Michael Köberle, der sich bei den anwesenden Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement im Landkreis Limburg-Weilburg bedankte. Dabei betonte er die wichtige Rolle der Vereine für das gesellschaftliche Miteinander und die Bedeutung solcher Informationsangebote zur Unterstützung des Ehrenamts.

Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von Jutta Mais und Myriam Burger aus dem Sachgebiet Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung. „Nach der positiven Resonanz auf die erste Veranstaltung im vergangenen Jahr war schnell klar, dass weiterhin großer Informationsbedarf besteht. Umso mehr freut es uns, dass wir erneut so viele Vereine erreichen und unterstützen konnten“, so die beiden Organisatorinnen.

Als Referent führte erneut Steuerberater Michél Herrmann vom Steuerbüro Herrmann aus Weilburg durch den Abend. In rund zwei Stunden erläuterte er verständlich und praxisnah die wichtigsten steuerlichen Neuerungen für Vereine im Jahr 2026 sowie die Anforderungen rund um die E-Rechnung im Vereinsbereich. Besonders positiv aufgenommen wurde dabei der lebendige Austausch mit den Teilnehmenden. Viele Vereinsvertreterinnen und -vertreter brachten konkrete Beispiele und Fragestellungen aus ihrem Vereinsalltag ein, auf die Michél Herrmann ausführlich einging.

Durch seine langjährige Erfahrung und sein eigenes Engagement als aktives Vorstandsmitglied gelang es ihm, auch komplexe Steuerthemen anschaulich und verständlich zu vermitteln. Die rege Beteiligung und die zahlreichen Rückfragen zeigten erneut, wie relevant das Thema für die Vereinslandschaft im Landkreis ist.

Mit diesem Angebot unterstreicht der Landkreis Limburg-Weilburg erneut sein Ziel, die Engagementförderung im Kreis nachhaltig zu stärken und Vereine bei aktuellen Herausforderungen aktiv zu unterstützen.

© Landkreis Limburg-Weilburg





Dienstag


Willkommen in Sperrmüllhausen

Der Villmarer Bahnhof präsentiert sich derzeit nicht von seiner besten Seite. Es sieht aus wie auf einer Müllhalde. Was mögen Reisende denken, wenn sie hier ankommen. Direkt gegenüber vom Lahn-Marmor-Museum was mit viel Werbung um Besucher wirbt. Und wenn die Besucher am Museum ankommen bietet ihnen sich dieser Anblick.  Da hat wohl jemand vergessen vor 14 Tagen die Sperrmüllabfuhr zu bestellen. Jetzt bleibt der Unrat wohl bis zum nächsten Sperrmülltermin am 26. Juni so stehen. Keine schönen Aussichten.

© Villmarer-Zeitung / Fotos Linke


Gemeindeverwaltung per Mail nicht ereichbar

Wir möchten Sie darüber informieren, dass es seit zwei Tagen zu technischen Störungen in unserem E-Mail-System kommt. In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass einzelne E-Mails nicht versandt werden oder Sie diese nur mit erheblicher Verzögerung erreichen.

Besonders möchten wir darauf hinweisen, dass wir in diesen Fällen keine Fehlermeldung erhalten – weder darüber, ob eine Nachricht tatsächlich versandt wurde, noch ob sie beim Empfänger eingegangen ist. Eine Überprüfung des Versandstatus ist uns daher derzeit leider nicht möglich.

Die Ursache liegt nach aktuellem Stand in einem Serverproblem auf Seiten der Telekom. Die Störung wurde bereits gemeldet und es wird mit Hochdruck an der Behebung gearbeitet. Leider können wir derzeit keine verlässliche Aussage zur Dauer der Einschränkungen treffen.

Bei dringenden Anliegen empfehlen wir Ihnen daher, uns während der Öffnungszeiten telefonisch zu kontaktieren.

Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und bitten herzlich um Ihr Verständnis.

© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI


Wie steht es eigentlich um die König-Konrad-Halle

Die König-Konrad-Halle ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Vereine, Veranstaltungen und öffentliche Termine. Noch bis vor etwa einem Jahr war das Restaurant bewirtschaftet, inzwischen steht es jedoch leer. Ein neuer Mieter konnte bislang offenbar nicht gefunden werden.

Während die Säle weiterhin von den Vereinen genutzt werden und am 15. März sogar die Wahlen im kleinen Saal stattfanden, fällt der äußere Zustand des Gebäudes zunehmend negativ auf.

Zwar wurden inzwischen die Hecken geschnitten, dennoch wirkt der Eingangs- und Terrassenbereich weiterhin ungepflegt. Auf der Treppe zur Terrasse hat sich Moos gebildet, die Fensterbänke sind voller Schmutz und Spinnweben, an den Fenstern befinden sich Käfer und Spinnenreste, und auch die Fensterrahmen machen einen deutlich heruntergekommenen Eindruck.

Viele Bürger stellen sich deshalb die Frage, warum sich die Gemeinde nicht stärker um die Pflege des Objekts kümmert. Gerade öffentliche Gebäude sollten regelmäßig instand gehalten werden, um ihren Wert zu erhalten und ein ordentliches Bild nach außen abzugeben.

Die Gemeindehalle ist schließlich nicht irgendein Gebäude, sondern ein zentraler Ort des Gemeindelebens. Umso wichtiger wäre es, dass sie auch äußerlich einen gepflegten Eindruck vermittelt.

© Bericht und Fotos von Ernestine Roth



2.000 Euro für mehr Teilhabe neurodivergenter Menschen

Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro setzt die Stadt Limburg ein Zeichen für Inklusion und Prävention. Die Mittel aus der Rudi-Wagner-Stiftung fließen in ein Projekt des Vereins Gemeinsam zusammen, das Barrieren abbauen und neurodivergenten (ADHS, Autismus und anderen nicht sichtbaren Behinderungen) Menschen mehr Teilhabe ermöglichen will.

„Ich freue mich, dass wir aus den Stiftungserlösen rund 2.000 Euro übergeben und damit in die Barrierefreiheit unserer Stadt investieren können“, betont Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Aufklärungsarbeit müsse früh ansetzen – insbesondere in Kindergärten und Schulen. Hier sieht Hahn auch die Träger in der Verantwortung.

In den kommenden Monaten werden mit der Spende mehrere Maßnahmen umgesetzt: So werden in drei Kindergärten Gebärden-Flipbooks eingeführt, um Kindern frühzeitig alternative Wege der Kommunikation zu eröffnen und Gefühle sowie grundlegende Begriffe auch nonverbal ausdrücken zu können. Parallel dazu entsteht ein Angebot rund um Fidgets (Antistress-Spielzeuge) und weitere Hilfsmittel zur Selbstregulation, damit Kinder in Stresssituationen eigene Strategien entwickeln können. Gemeinsam mit dem Autismus-Verlag wird zudem eine Kommunikationstafel entwickelt, die in akuten Überforderungssituationen Orientierung und Ausdrucksmöglichkeiten bietet.

Ergänzend finden Schulungen für Lehrkräfte statt, um neurodivergente Verhaltensweisen besser einordnen und angemessen begleiten zu können. Darüber hinaus werden eigene Vorträge zum Thema Neurodivergenz in Kindergärten angeboten, um Wissen frühzeitig in die Einrichtungen zu tragen. Monatliche Feedbackgespräche mit Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften sollen den Praxistransfer sichern, Erfahrungen bündeln und die Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln.

Ziel ist es, Fachpersonal zu sensibilisieren, frühe Anzeichen von Überforderung, sogenannten „Meltdowns“, oder Impulsregulationsstörungen zu erkennen und angemessen zu reagieren. Wutanfälle oder vermeintlich „schlechtes Benehmen“ seien häufig Ausdruck von Hilflosigkeit, berichtet Rebecca Lefèvre, Vertreterin des Vereins „Gemeinsam zusammen“, Sprecherin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms und Initiatorin des Vereins Stille Stunde.

Neurodivergente Menschen nehmen Reize, Kommunikation und soziale Situationen anders wahr. In Krisensituationen kann Sprache versagen, Lautstärke und Tonalität wirken dann schnell eskalierend. Gebärdensprache kann hier deeskalierend unterstützen und hilft, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, wenn Worte fehlen. Dieses Angebot richtet sich bewusst an alle Kinder, um Ausgrenzung vorzubeugen.

Statistisch ist die Suizidgefahr in dieser Bevölkerungsgruppe deutlich erhöht. Nach Angaben von Lefèvre, liegt die Gefährdung bei neurodivergenten Menschen um ein Vielfaches höher als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Zudem sind sie in allen Lebensbereichen präsent, in Schulklassen ebenso wie im Berufsleben. In einer Gruppe von 30 Kindern seien statistisch drei bis sechs neurodivergent. Viele von ihnen verfügten über besondere Stärken, die, richtig eingesetzt, für Unternehmen eine Bereicherung darstellen können.

Prävention beginne deshalb bereits im Kindergartenalter. „Wir müssen weniger bewerten und mehr verstehen“, so Lefèvre. Neurodivergente Menschen benötigten in Ausnahmesituationen Unterstützung statt Stigmatisierung.

Die Rudi-Wagner-Stiftung wurde 1980 vom damaligen Eschhöfer Bürgermeister Rudi Wagner und seiner Frau Maria gegründet. Seit über vier Jahrzehnten unterstützt sie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Limburg. Zustiftungen und Spenden sind jederzeit willkommen. Ansprechpartner ist Christian Spiegelberg, Amtsleiter für Familie, Soziales und Integration (christian.spiegelberg@stadt.limburg.de).

© Stadt Limburg


Public Viewings zur Fußball-Weltmeisterschaft müssen beantragt werden

Limburg-Weilburg. Die öffentlichen Übertragungen der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft der Männer können über die üblichen Ruhezeiten hinausgehen. Fußball-Fans können die Spiele auch am späten Abend und zu Beginn der Nacht im Freien auf Großleinwänden verfolgen. Der Bundesrat stimmte dazu am 08. Mai 2026 einer vom Bundesumweltministerium vorgelegten Verordnung, die für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft Ausnahmen von den geltenden Lärmschutzregeln vorsieht, zu. Die so genannte "Public-Viewing"-Verordnung wurde von den Bundesländern unterstützt und von der Bundesregierung auf den Weg gebracht.

„Public-Viewing"-Veranstaltungen müssen vom Ausrichter beantragt und von der Immissionsschutzbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg zugelassen werden. Für Veranstaltungen im Bereich der Stadt Limburg ist das Ordnungsamt der Stadt Limburg zuständig. Für den Zeitraum der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft der Männer erweitert die Verordnung den Spielraum für die Behörden vor Ort. Die Durchführung der öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien kann nunmehr auch bis in die Nachtstunden nach 22 Uhr rechtskonform ermöglicht werden. Andernfalls könnten bei "Public-Viewing"-Veranstaltungen die für die Nachtstunden geltenden Lärmschutzanforderungen nicht eingehalten werden. Die Immissionsschutzbehörde muss auch weiterhin im Einzelfall abwägen zwischen dem öffentlichen Interesse an den Fußballspielen und dem Schutz der Nachtruhe. So müssen neben dem Publikumsinteresse also beispielsweise auch die Abstände zu Wohnhäusern und schutzbedürftigen Einrichtungen, die Sensibilität des Umfelds, Maßnahmen zur Lärmminderung sowie Umfang, Anzahl und Aufeinanderfolge der zugelassenen Ausnahmen berücksichtigt werden.

Sowohl die 72 Spiele der Vorrunde (Gruppenspiele), als auch die 32 Spiele der Finalrunde werden teilweise während der Nachtzeit von 22 bis 6 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit stattfinden. Da die Ausrichter von "Public-Viewing"-Veranstaltungen die sonst üblichen Lärmschutzstandards an vielen Orten nicht einhalten können, wird diese zeitlich befristete Ausnahmeregelung notwendig. Sie gilt für die gesamte Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (11. Juni bis 19. Juli 2026).

Der Veranstalter muss möglichst frühzeitig bei der Immissionsschutzbehörde der Kreisverwaltung einen formlosen Antrag stellen. Das Antragsformular sowie weitere Hinweise finden sich auf dieser Website. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag soll dann per Mail an Immissionsschutz(at)Limburg-Weilburg.de geschickt werden.

Link zu den Infos Beantragung Public Viewing

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