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Die richtige Lösung war:
" körperlich fertig "
Rätselvorschlag Redaktion


Montag


Der neue Mobilfunkmast in Villmar wurde schon aufgestellt

Villmar, 17. Juli 2026 – In Villmar wurde am Regenrückhaltebecken auf der Struth ein neuer Mobilfunkmast aufgestellt. Mit der Errichtung des Mastes wird ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in der Gemeinde und den umliegenden Bereichen umgesetzt.

Der neue Standort soll künftig eine stabilere Netzabdeckung sowie eine höhere Leistungsfähigkeit des Mobilfunknetzes ermöglichen. Insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner sowie Unternehmen profitieren von einer verbesserten Erreichbarkeit und schnelleren mobilen Datenverbindungen. Das Foto oben zeigt den Ausbaustand letzte Woche.

Nach der erfolgreichen Aufstellung des Mastes folgen in den kommenden Wochen die technischen Installations- und Inbetriebnahmearbeiten. Sobald diese abgeschlossen sind, wird der Standort in das Mobilfunknetz integriert. Am großen Funkmast auf dem Haarberg wurde in den letzten Tagen auch gearbeitet. Möglicherweise hängt das mit dem neuen Mast auf der Struth zusammen.

Mit dem neuen Mobilfunkmast wird die digitale Infrastruktur in Villmar weiter ausgebaut und an die steigenden Anforderungen moderner Kommunikation angepasst.

© Villmarer-Zeitung


Geplante Renaturierung des Laubusbachs in Villmar-Weyer wirft Fragen auf

Die Hessische Landgesellschaft (HLG) plant die Renaturierung des Laubusbachs in Villmar-Weyer. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung stellte die HLG gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro am Freitag Abend in der Volkshalle Weyer erste Eckdaten des Vorhabens vor.

Nach den bisherigen Angaben werden die Projektkosten auf rund 200.000 Euro geschätzt. Für die Maßnahme wurde eine Förderung zwischen 75 und 95 Prozent in Aussicht gestellt. Allerdings bezieht sich eine solche Förderquote nach den Erfahrungen mit vergleichbaren Programmen häufig nur auf die förderfähigen Kosten und nicht auf die Gesamtkosten eines Projekts. Wie hoch der tatsächliche Eigenanteil der Gemeinde letztlich ausfallen wird, ist daher derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Verfügbarkeit der benötigten Flächen entlang des Laubusbachs. Nach Aussagen aus der Veranstaltung hängen Umfang und Kosten des Projekts wesentlich davon ab, ob die erforderlichen Grundstücke von den Eigentümern erworben werden können. Aus dem Kreis der Anlieger wurde bereits deutlich, dass nicht alle Grundstückseigentümer bereit sind, Flächen für die Maßnahme zur Verfügung zu stellen.

Vor diesem Hintergrund wird die geplante Renaturierung auch unter finanziellen Gesichtspunkten kritisch betrachtet. Die Gemeinde Villmar befindet sich derzeit in einer angespannten Haushaltslage und steht unter vorläufiger Haushaltsverwaltung. Erst kürzlich wurden die Hebesätze der Grundsteuer deutlich angehoben – auf 800 Prozent bei der Grundsteuer B und auf 550 Prozent bei der Grundsteuer A. Vor diesem Hintergrund erscheint es aus Sicht der Kritiker legitim, die Frage zu stellen, ob der Beginn eines solchen Projekts zum jetzigen Zeitpunkt finanziell verantwortbar ist oder zunächst andere Prioritäten gesetzt werden sollten.

Die weitere Planung wird zeigen, wie hoch die tatsächlichen Kosten, die Förderung und der Eigenanteil der Gemeinde ausfallen und ob die erforderlichen Flächen für die Umsetzung der Renaturierungsmaßnahme zur Verfügung stehen.

© Villmarer-Zeitung


Nächster gemeinsamer Mittagstisch in Seelbach

Am kommenden Donnerstag, den 23.Juli, bietet der Seelbacher Mittagstisch um 12.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle an: Hähnchen Cordon Bleu mit Kroketten und Blumenkohl. Dazu ein Dessert, ein Glas Wasser und Kaffee. Anmeldungen nehmen gerne entgegen: Christel Wolf Tel. 06474 1488 und Karl-Heinz Schlosser Tel. 06474 881255 und auch per WhatsApp. Das Team vom Seelbacher Mittagstisch freut sich auf euren Besuch und weißt auch gerne auf die Seelbacher Kirmes hin.

© Karl Heinz Schlossser, Seelbach / Foto Patrick Kucza



Mit Soft-Air-Waffe aus Autofenster hantiert - Polizeieinsatz +++ Wohnungseinbruch +++ Schüsse von Balkon abgegeben +++

1. Mit Soft-Air-Waffe aus Autofenster hantiert - Polizeieinsatz, Mengerskirchen, Kreisstraße 455, Landesstraße 3046, 16.07.2026, 15:20 Uhr

(pl)Im Bereich von Mengerskirchen wurde am Donnerstagnachmittag aus dem Beifahrerfenster eines fahrenden Autos heraus mit einer Soft-Air-Waffe hantiert, was einen Polizeieinsatz auslöste. Die Polizei wurde gegen 15:20 Uhr von mehreren Verkehrsteilnehmenden auf einen fahrenden BMW aufmerksam gemacht, aus dessen Fenster jemand eine Waffe halten würde. Der beschriebene BMW und die beiden Insassen konnten von Polizeikräften in Mengerskirchen lokalisiert und kontrolliert werden. Im Zuge dessen wurde eine Art "Soft-Air-Waffe" aufgefunden und sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Darüber hinaus ergab ein bei dem Fahrer durchgeführter Alkoholtest einen Wert von über 2,2 Promille, was die Sicherstellung des Führerscheins und ein Ermittlungsverfahren zur Folge hatte. Es wurde niemand verletzt oder bedroht.

2. Wohnungseinbruch, Limburg, Diezer Straße, 15.07.2026, 15:00 Uhr bis 17.07.2026, 02:00 Uhr

(pl)zwischen Mittwochnachmittag und der Nacht zum Freitag wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Diezer Straße in Limburg eine Wohnung von Einbrechern heimgesucht. Die Täter verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld. Hinweise nimmt die Polizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9194-0 entgegen

3. Schüsse von Balkon abgegeben, Waldbrunn-Fussingen, Bergstraße, Freitag, 17.07.2026, 21:45 Uhr

Am Freitagabend, 17.07.2026, hat ein 46-jähriger Mann in Waldbrunn-Fussingen mehrere Schüsse von einem Balkon abgegeben. Verletzt wurde dabei niemand. Gegen 21:45 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei darüber, dass er mehrere Schüsse von einem Balkon in der Bergstraße wahrgenommen habe. Nach seinen Angaben seien die Schüsse von einem Mann abgegeben worden. Die umgehend entsandten Polizeikräfte konnten vor Ort einen 46-Jährigen Mann antreffen. Dieser räumte ein, die Schüsse abgegeben zu haben und händigte den Einsatzkräften die verwendete Schreckschusswaffe aus. Die Waffe wurde sichergestellt. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Verfahren eingeleitet.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Erweiterte Stadtlinie Limburg: Deutliches Plus an Fahrgästen

Über 110.000 Fahrgäste nutzen inzwischen jeden Monat die Limburger Stadtlinie. Damit liegt die Nachfrage deutlich über den Erwartungen, die es zum Start der Erweiterung im Juli 2025 gegeben hat. Bis ein neues Angebot im ÖPNV gänzlich angenommen wird, braucht es Jahre. Positiv überrascht sind daher Betriebskommission der Stadtlinie und die Abteilung ÖPNV und Mobilität in der Stadtverwaltung von der Entwicklung. Der aktuelle Stand war teilweise für einen Zeitraum von drei Jahren erwartet worden.

Am 1. Juli 2025 fiel der Startschuss für die erweiterte Stadtlinie. Bis dahin war die Stadtlinie auf die Innenstadt begrenzt, seit dem 1. Juli 2025 werden alle Stadtteile angefahren und mit der Innenstadt verbunden. Damit wurde einem Wunsch aus der Politik – vor allem der Ortsbeiräte – Rechnung getragen, die bereits seit vielen Jahren die Ausweitung der Stadtlinie auf die Stadtteile eingefordert hatten.

Mit elf Linien, einem durchgängigen 30-Minuten-Takt an Werktagen und einer deutlich höheren Verkehrsleistung setzte die Stadt das größte Ausbauprojekt in der Geschichte ihres Stadtbusverkehrs um. Ziel war und ist es, den öffentlichen Nahverkehr als attraktive Alternative zum Auto zu stärken und die Mobilität innerhalb Limburgs nachhaltig zu verbessern. Gerade vor der wieder aufkommenden Diskussion um Luftreinhaltung ist die Ausweitung ein Beitrag der Stadt, alles Mögliche zu tun, um Fahrverbote für PKW zu verhindern.

„Uns war klar, dass wir mit einem vollständig neuen Liniennetz nicht vom ersten Tag an jede Verbindung perfekt treffen würden. Deshalb sind die Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer so wichtig. Wir haben zugehört und nachgesteuert, wo Verbesserungen möglich und sinnvoll sind“, sagt der 1. Stadtrat und Betriebsleiter der Stadtlinie, Michael Stanke. Es sind nicht nur neue Linien in die Stadtteile hinzugekommen, die alte Linie 4 wurde zum Beispiel gestrichen, die Linie 6 von der Linie 23 übernommen, es gab neue Haltestellen und Linienverlegungen sowie einige Haltestellen, die auch nicht mehr angefahren wurden.

Dass ein Projekt dieser Größenordnung nicht von Beginn an in allen Bereichen reibungslos funktioniert, war allen Beteiligten bewusst, zumal auch ein Teil der Fahrerinnen und Fahrer neu in der Stadt unterwegs war. Deshalb galt den Rückmeldungen, Beschwerden und Wünschen der Fahrgäste von Beginn an eine besondere Aufmerksamkeit. Und sie haben auch Folgen gehabt: Der Bus fährt wieder über den Grenzweg, am Meilenstein gibt es eine neue Haltestelle ebenso bei der Firma Bördner in Lindenholzhausen oder in der Kapellenstraße in Offheim (für den Regionalverkehr). Der Prozess der ständigen Verbesserung soll fortgesetzt werden.

Belohnt werden Stadtlinie, ÖPNV-Abteilung der Stadtverwaltung sowie das beauftragte Busunternehmen Limbus mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen. Nach Einschätzung des Betriebsleiters der Stadtlinie bestätigen sie den eingeschlagenen Weg. Aufgrund des kürzlich installierten Fahrgastzählsystems können die genauen Zahlen nun täglich abgerufen werden, in der Vergangenheit gab es „Zähltage“, an denen die Fahrgäste manuell erfasst wurden.

Insgesamt liegen die Fahrgastzahlen über den ursprünglichen Erwartungen. Bei der Erfassung zeigt sich auch, dass auch die Fahrgastzahlen in der Kernstadt zugenommen haben. An einem Referenztag im Mai 2024 waren 2600 Fahrgäste erfasst worden, in diesem Jahr waren es 4312 Fahrgäste. Die Linie 1 ist mit 19.371 Fahrgästen (Zahlen von Mai 2026) die am stärksten genutzte Linie, auf dem zweiten Platz folgt die Linie 3 (ebenfalls in der Kernstadt unterwegs) mit 16.310 Fahrgästen. Doch dann reihen sich die neuen Linien 25 (Offheim) mit 12.261, die Linien 21/22 (Eschhofen/Lindenholzhausen über das ICE-Gebiet) mit 12.001 und die Linie 20 (Linter) mit 11.867 Fahrgästen ein.

Das neue Angebot wird in den Stadtteilen unterschiedlich stark angenommen, das zeigt vor allem ein Vergleich mit den Fahrgastzahlen aus dem Jahr 2023. Da war die Stadtlinie in den Stadtteilen noch nicht unterwegs, jedoch die Regionalbuslinien. Von diesen stammen die Zahlen für 2023 und sie tragen natürlich auch zum Ergebnis in 2026 bei. In Staffel sind 2026 447 Fahrgäste gezählt worden, in 2023 waren es 160; in Offheim 488/279, in Eschhofen 440/171, in Lindenholzhausen 349/258, in Linter 307/247 sowie in Dietkirchen 229/218. Nur in Ahlbach ist in 2026 die Zahl der Fahrgäste geringer als in 2023: 176/183. Damit haben sich die Fahrgastzahlen von 1516 auf 2998 fast verdoppelt.

„Ein gutes Nahverkehrsangebot ist kein starres System. Es lebt davon, dass wir Erfahrungen aus dem Alltag aufnehmen und unser Angebot kontinuierlich verbessern. Genau diesen Weg werden wir auch künftig gemeinsam mit unseren Fahrgästen gehen“, so Stanke. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Entwicklung sieht er da noch Entwicklungspotential.

Ganz klar: Nach einem Jahr fällt die Bilanz positiv aus: Die erweiterte Stadtlinie hat sich als wichtiger Baustein einer zeitgemäßen Mobilität in Limburg etabliert. Die Erfahrungen aus dem ersten Betriebsjahr bilden zugleich die Grundlage dafür, das Angebot Schritt für Schritt weiter zu optimieren und noch besser an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. Ziel ist es, innerhalb der kommenden fünf Jahre eine durchschnittliche Auslastung der Busse von 60 bis 70 Prozent zu erreichen.

Je mehr Fahrgäste die Stadtlinie nutzen, desto größer die Entlastung für die Innenstadt durch den motorisierten Individualverkehr und die damit einher gehenden Belastungen. Und je besser die Stadtlinie angenommen wird, desto besser lassen sich auch die damit verbundenen Ausgaben rechtfertigen. „Die Stadtlinie ist eine freiwillige Leistung der Stadt Limburg. Kommunen dieser Größenordnung sind gesetzlich nicht zur Bereitstellung eines eigenen ÖPNV-Angebots verpflichtet. Mit der Erweiterung stärkt die Stadt jedoch bewusst die Mobilität vor Ort“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn als Finanzdezernent der Stadt.

Die Erweiterung der Stadtlinie verursacht über einen Zeitraum von zehn Jahren Kosten in Höhe von rund 54 Millionen Euro. Finanziert wird das Angebot aus Gewinnen der EVL, Fahrgeldeinnahmen sowie Zuschüssen der Stadt. Die Entscheidung für diese Finanzierung wurde von einer breiten Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung getragen.


Landkreis untersagt Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen

Limburg-Weilburg. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern wie Bächen, Flüssen und Seen im Landkreis Limburg-Weilburg ist mit Wirkung vom 21. Juli 2026 bis auf Weiteres untersagt. Der Landkreis hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Die Untersagung gilt auch für die Entnahme durch die Eigentümer der an oberirdische Gewässer angrenzenden Grundstücke und die zur Nutzung dieser Grundstücke berechtigten Anlieger. 

Zur Begründung: Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und den seit Wochen beziehungsweise Monaten fehlenden abflussrelevanten Niederschlägen haben sich in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Einige Fließgewässer im Landkreis sind bereits trockengefallen. Eine Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die gefallenen Niederschlagsmengen in den vergangenen Monaten liegen weit unter dem Durchschnitt. Es besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus den oberirdischen Gewässern verstärkt diese Gefahr erheblich.