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Die richtige Lösung war:
" belauschen "
Rätselvorschlag Redaktion


Dienstag


Friedensworkcamp in Villmar abgesagt

Die Planungen für das Friedensworkcamp und die Teilsanierung des
Naturfreundehauses in Villmar, vom 02.08. bis zum 16.08.2026, unter dem Motto „Freunde statt Feinde – Begegnung statt Krieg“ waren nahezu
abgeschlossen, da erreichte die Initiatoren Gero Müller und Stephan Laux, von der Initiative Heim – statt Tschernobyl die erschütternde Nachricht, dass die belarussischen Verantwortlichen den Freiwilligen aus ihrem Land die Teilnahme am Projekt untersagt haben.

Das Team rund um den Helferkreis Villmar hatte bereits die Versorgung und ein Rahmenprogramm organisiert. Zahlreiche Vereine der Großgemeinde hatten ihre Unterstützung zugesagt, und nach anfänglichem Zögern trafen immer mehr Anmeldungen aus Villmar und Umgebung ein.

Doch unter den neuen Bedingungen ist das angestrebte Motto nicht mehr zu realisieren. Wir bedanken uns herzlich bei den Naturfreunden Hessen und ihrem Vorsitzenden Jürgen Lamprecht für die hervorragende Kooperation und das Verständnis für die Absage. Bei den Firmen Baudekoration Paul Werner und Bäckerei & Konditorei Schmidt für die Unterstützung, beim Orgateam rund um den Helferkreis Villmar für Ihr Engagement bei der Vorbereitung und die Bereitschaft zur Mithilfe bei der Versorgung und bei allen Vereinen und Bürger*innen der Großgemeinde, die uns Ihre Unterstützung angeboten haben.

Am 17. Oktober 2026 veranstalten wir, ab 8.00 Uhr einen Aktionstag am
Lahntalhaus. Dann wollen wir, zusammen mit den Naturfreunden Hessen,
kleinere Reparatur- und Verschönerungsarbeiten zum Saisonabschluss
durchführen und im Anschluss, in gemütlicher Runde, neue Pläne für 2027 andenken. Dazu sind alle freiwilligen Helfer*innen, Menschen, die sich für das Camp angemeldet haben, und Interessierte herzlich eingeladen.

© Quelle Marktflecken Villmar / Gero Müller und Stephan Laux


Lange weiße Tafel an der Lahn für ALLE anlässlich des 190-jährigen Jubiläums der Teutonia Villmar

Die Teutonia blickt in diesem Jahr auf ihr 190-jähriges Bestehen zurück und möchte dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit der Bevölkerung feiern. Aus diesem Anlass lädt sie am Samstag, 8. August 2026, zu einem außergewöhnlichen Sommerabend an der Lahn ein.

Unter freiem Himmel entsteht entlang der malerischen Uferpromenade eine lange, festlich gedeckte weiße Tafel, an der Gemeinschaft, Begegnung und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen. Das Konzept ist bewusst unkompliziert: Alle Gäste bringen Speisen und Getränke für ihr persönliches Picknick selbst mit. Ergänzend bietet der Veranstalter eine Auswahl an kühlen Getränken sowie erfrischenden sommerlichen Cocktails an, die für das passende Ambiente sorgen.

Die Teilnahme an der „Langen Tafel“ ist kostenlos und richtet sich an Menschen jeden Alters. Ob Vereine, Freundeskreise, Jahrgänge, Familien oder Einzelpersonen – alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen stimmungsvollen Abend zu verbringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Jubiläum der Teutonia zu feiern.

Damit die Veranstaltung optimal vorbereitet werden kann, ist eine verbindliche Reservierung bis 2. August 2026 erforderlich. Sowohl einzelne Sitzplätze als auch komplette Tische können telefonisch oder persönlich beim Vorstand der Teutonia reserviert werden. 

Vorstand@teutonia-Villmar.de

Beginn der Veranstaltung ist um 17:00 Uhr. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die „Lange Tafel“ kurzerhand in die wetterfeste König-Konrad-Halle verlegt, sodass dem gemeinsamen Feiern nichts im Wege steht.

Die Teutonia freut sich auf zahlreiche Gäste, viele schöne Begegnungen und einen unvergesslichen Sommerabend in besonderer Atmosphäre an der Lahn.

© Teutonia Villmar / Villmarer Zeitung


Jahrgangstreffen Jahrgang 1952/1953

Villmar. Der Jahrgang 1952-53 trifft sich am Donnerstag den 16.07.2026 ab 18.00 Uhr in der Gaststätte „Der Grieche“ zum gemütlichen Beisammensein.

© Raimund Friedrich



Verkäuferin abgelenkt und Handy gestohlen

1. Verkäuferin abgelenkt und Handy gestohlen, Limburg, Lindenholzhausen, Frankfurter Straße, 12.07.2026, 12:10 Uhr

(pl)Am Sonntagmittag haben zwei Männer in Lindenholzhausen eine Verkäuferin abgelenkt und bestohlen. Gegen 12:10 Uhr täuschte das Duo in einem Blumengeschäft in der Frankfurter Straße Kaufinteresse vor und ließ sich verschiedene Blumen zeigen. Diese Ablenkung machten sie sich zu Nutze, um das abgelegte Handy der Geschädigten zu entwenden. Anschließend flüchteten die beiden Diebe aus dem Laden und fuhren mit einem schwarzen Pkw in Richtung Brechen davon. Die Täter wurden als ca. 30 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, mit einem "südländischen" Erscheinungsbild, dunklen Haaren und einem dunklen Bart beschrieben. Hinweise nimmt die Polizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Limburg macht sichtbar: Informationsabend lädt Unternehmen zum Austausch über nicht sichtbare Behinderungen ein

Am Montag, 20. Juli, um 18 Uhr laden die Stadt Limburg und der Verein „gemeinsam zusammen“ im Rahmen der Kampagne „Limburg macht sichtbar“ zu einem Informationsabend ins Rathaus (Werner-Senger Straße 10, Sitzungssaal 104) nach Limburg ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie, Dienstleister sowie öffentliche Einrichtungen und möchte das Bewusstsein für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen stärken. Gleichzeitig bietet sie die Gelegenheit, sich über konkrete Möglichkeiten für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit auszutauschen und gemeinsam neue Impulse für Limburg zu entwickeln.

Eröffnet wird der Abend durch Bürgermeister Dr. Marius Hahn, der die Bedeutung des Themas für die Stadt Limburg hervorhebt: „Eine inklusive Stadt entsteht dort, wo Menschen gesehen werden – auch dann, wenn ihre Einschränkungen nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Die Kampagne „Limburg macht sichtbar will Bewusstsein schaffen, den Dialog fördern und gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen dazu beigetragen, Barrieren abzubauen. Teilhabe betrifft uns alle.“

Im Mittelpunkt des Abends steht der Vortrag von Rebecca Lefèvre, Autistin mit ADHS, ehemalige Unternehmerin und Projektleiterin des Projekts „Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen sichtbar machen“. Mit einer Mischung aus persönlichen Erfahrungen, Humor und fachlichem Wissen gibt sie Einblicke in den Alltag von Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen und zeigt auf, welche unsichtbaren Barrieren ihnen im Berufs- und Privatleben begegnen. Gleichzeitig vermittelt sie praxisnahe Ansätze, wie Unternehmen ihre Angebote und Arbeitsplätze barriereärmer gestalten können – zum Nutzen von Kundinnen und Kunden ebenso wie von Mitarbeitenden.

Das Thema ist nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, der Belegschaften und der Kundschaft. Gleichzeitig zählen psychische Erkrankungen, neurologische Besonderheiten und chronische Belastungen zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten, Langzeiterkrankungen und Frühverrentung. Viele Unternehmen beschäftigen daher Fragen wie: Wie können Mitarbeitende besser unterstützt werden? Welche Maßnahmen schaffen ein reizarmeres Umfeld? Und wie können Dienstleistungen und Angebote so gestaltet werden, dass sie möglichst vielen Menschen zugänglich sind?

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Unternehmen und Interessierte können Fragen stellen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Ideen entwickeln, wie mehr Barrierefreiheit und Teilhabe in Limburg gelingen können. Die Veranstalter freuen sich auf einen offenen Dialog und zahlreiche Teilnehmende aus Wirtschaft, Handel, Dienstleistungssektor und öffentlichen Einrichtungen.

© Stadt Limburg


Bau von Feuerwehrhäusern wird erleichtert

Innen- und Heimatschutzminister Roman Poseck hat heute in der 1067. Plenarsitzung des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts gesprochen.

Er begrüßte insbesondere, dass die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von Feuer- und Rettungswachen künftig zu den privilegierten Vorhaben im Außenbereich nach § 35 Absatz 4 des Baugesetzbuchs gehören soll.

Innenminister Roman Poseck betonte in seiner heutigen Rede im Bundesrat: „Mit dem Gesetzentwurf wird endlich eine langjährige Forderung hessischer Feuerwehren und Kommunen umgesetzt, die wir mit Nachdruck an den Bund herangetragen haben. Es freut mich daher sehr, dass der Bundesrat den Entwurf unterstützt. Er ist ein wichtiger Baustein für die Unterstützung des Brand- und Katastrophenschutzes.

Die Suche nach geeigneten Standorten für Feuerwehrhäuser gestaltet sich für viele Gemeinden schwierig. Der Platzbedarf steigt durch technische Entwicklungen, zugleich werden Feuerwehren im ländlichen Raum im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit vermehrt zusammengelegt, um ihre Einsatz- und Leistungsfähigkeit zu steigern. Deshalb stellt sich zunehmend die Frage nach einer Ansiedlung im Außenbereich. Künftig gilt der Bau einer Feuerwehr- und Rettungswache als besonders wichtiges Bauvorhaben. Das heißt, dass sie auch im Außenbereich gebaut werden können, ohne dass dafür erst ein aufwendiger Bebauungsplan erstellt werden muss. Damit kann schneller unkomplizierter dort gebaut werden, wo Feuerwehr und Rettungsdienst gebraucht werden. So werden die Entwicklungsmöglichkeiten von Feuerwehren und Rettungsdiensten im ländlichen Raum spürbar verbessert und unseren Kommunen keine weiteren bürokratischen Steine in den Weg gelegt.

Er begrüßte insbesondere, dass die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von Feuer- und Rettungswachen künftig zu den privilegierten Vorhaben im Außenbereich nach § 35 Absatz 4 des Baugesetzbuchs gehören soll. ©Innenministerium Hessen