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© Bild Patrick Kucza

Die richtige Lösung war:
" mürrischer Mensch "
Rätselvorschlag Redaktion


Freitag


Führung für jedermann/-frau durch den Unica-Bruch

Die nächste öffentliche "Führung für jedermann/-frau durch den Unica-Bruch" findet am Sonntag, den 30. August 2026, von 14:00 bis 15:00 Uhr statt. Treffpunkt für den Rundgang ist das Lahn-Marmor-Museum in der Oberau 4, 65606 Villmar. 3,00 Euro pro Person; Kinder unter 7 Jahren sind kostenfrei

© Villmarer-Zeitung


Volkshochschule startet in´s neue Semester

Ab dem 07.09.2026 startet das neue Semester der Kreisvolkshochschule auch in der Außenstelle Villmar. Bereits seit unzähligen Semestern wird in Villmar viel für die körperliche Fitness getan. Hier liegt der deutliche Schwerpunkt des Programms, der sich aus verschiedenen Kursen
zusammensetzt. Sei es einer der sieben Kurse:

„Aqua-Fitness“
(ab 09.09.26)

„Zumba Fitness“
(ab 09.09.26),

„Aroha“
(ab 10.09.26) 

"Im Alltag entspannen mit
progressiver Muskelentspannung“
(ab 22.10.26). 

"Makramee-Kurs DIY-Knüpfkunst neu entdecken“
(ab 28.11.26),

„English Conversation“
(ab 10.09.26).

Melden Sie sich einfach bei uns!
Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie bei unserer Außenstellenleiterin Frau Petra Jesse unter der Telefonnummer 0176/70494768 sowie online unter www.vhs-limburg-weilburg.de

© VHS Limburg-Weilburg



Aus für die Gemeindepflege: Villmarer Gemeindevertretung streicht soziale Anlaufstelle

In der Gemeinde Villmar steht das Angebot der Gemeindepflege vor dem Aus, nachdem sich die Gemeindevertretung am Mittwoch mit einer Mehrheit von 18 zu 13 Stimmen gegen den Weiterbestand der Stelle entschieden hat. Die Gemeindepflegerin diente bisher als zentrale Anlaufstelle für ältere, alleinstehende und hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger, um ihnen durch gezielte Beratung, Entlastung im Alltag und die Vermittlung von Hilfe ein weitgehend selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Mit diesem Beschluss zieht sich die Kommune aus einer Leistung zurück, die als wichtige Säule der lokalen Sozial- und Seniorenarbeit galt.

Hintergrund der knappen, aber eindeutigen Mehrheitsentscheidung ist in erster Linie die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde. Die Gemeindepflege zählt rechtlich zu den freiwilligen Aufgaben einer Kommune, die bei klammen Haushaltskassen und auslaufenden Fördergeldern besonders schnell unter Einsparungsdruck geraten. Während die Befürworter der Stelle den präventiven Charakter und den gesellschaftlichen Mehrwert hervorhoben – etwa die Vermeidung von Einsamkeit und die Entlastung pflegender Angehöriger –, verwiesen die Gegner auf die dauerhaften Folgekosten und die Abgrenzung zu den regulären Pflegediensten sowie Krankenkassen. Durch das Votum bricht für viele Betroffene und deren Familien eine vertraute Anlaufstelle weg, was vor allem in den kleineren Ortsteilen eine spürbare Lücke in der sozialen Infrastruktur hinterlässt.

© Villmarer-Zeitung


Rentnerehepaar Mitte 60 sucht in Villmar, Brechen oder Runkel eine seniorengerechte 3 Zimmer-Wohnung mit Stellplatz oder Garage und Abstellfläche z.B. Keller. Eine Gartenmitbenutzung und Terrasse oder Balkon wäre wünschenswert. Hilfestellung im Haushalt, Kinder oder Haustierbetreuung auch im Außenbereich wäre von uns möglich. Auch eine Seniorenbegleitung (nicht pflegebedürftig) ist nicht ausgeschlossen.
Wir freuen uns über ein entsprechendes Angebot Tel. 0176 713 096 47

Weitere Kleinanzeigen finden sie hier:

Die Eisenerzgrube Gottesgabe bei Villmar zählt zu den bedeutendsten historischen Förderstätten des Lahn-Dill-Gebiets. Als einst größter Tagebau für Eisenerz im Raum Villmar und Aumenau prägte der Betrieb über Jahrzehnte hinweg die lokale Bergbaugeschichte und die Landschaft entlang der Lahn.

Geologisch verdankt die Grube ihre Existenz den mitteldevonischen Riffkalken der Region. Vor rund 380 Millionen Jahren lagerten sich in den Karsttaschen und Mulden des kalkhaltigen Untergrunds reichhaltige Erzmineralien ab. Abgebaut wurden hier vor allem Brauneisenstein (Limonit), Roteisenstein sowie hochwertige Manganerze.

Ihre Blütezeit erlebte die Grube Gottesgabe im 19. und 20. Jahrhundert. Ein entscheidender Standortvorteil war dabei die unmittelbare Nähe zur Lahntalbahn und dem Bahnhof Aumenau. Über diesen Bahnanschluss konnte das geförderte Material auf direktem Weg und in großen Mengen zu den Hochöfen im Ruhrgebiet und im Siegerland transportiert werden, wo es als wichtiger Rohstoff für die industrialisierte Stahlerzeugung diente.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts geriet der Abbau im Lahn-Dill-Revier jedoch zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Aufzehrende Vorkommen und die Verfügbarkeit günstigerer Auslandserze führten schließlich zur Stilllegung der Grube Gottesgabe.

Heute zeugen in der Landschaft rund um Villmar und Aumenau noch das ehemalige Verwaltungsgebäude auf der Spatzenburg und verbliebene Restlöcher von der reichen Bergbauvergangenheit in unserer Region.

Verwaltungsgebäude der ehem. Grube Gottesgabe (Spatzenburg)

Mundloch der Grube Gottesgabe

Grube Gottesgabe



1. Einbruch in Gaststätte,

Limburg, Zeppelinstraße, Mittwoch, 26.08.2026, 03:55 Uhr

(ro)Ein Unbekannter ist am frühen Montagmorgen in eine Gaststätte in Limburg eingebrochen. Nach ersten Erkenntnissen näherte sich der Täter gegen 03:55 Uhr dem Gebäude in der Zeppelinstraße und drang gewaltsam über die Eingangstür ein. Er hebelte zwei Spielautomaten sowie die Kasse hinter dem Tresen auf. Anschließend flüchtete der Mann samt Beute in unbekannte Richtung. Eine Beschreibung liegt derzeit noch nicht vor. Die Kriminalpolizei ermittelt. Unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 nimmt die Polizei in Limburg sachdienliche Hinweise entgegen.

2. Reifendiebe zugange,

Limburg, Rudolf-Schuy-Straße, Festgestellt: Mittwoch, 26.08.2026, 14:15 Uhr

(ro)In den vergangenen Tagen haben Reifendiebe in Limburg zugeschlagen. Die Unbekannten näherten sich einem blauen Audi A4, der auf einem Werkstattparkplatz in der Rudolf-Schuy-Straße abgestellt war, und entwendeten dort vier Kompletträder im Wert von etwa 4.000 Euro. Wie die Täter die schwere Beute abtransportierten, ist derzeit nicht bekannt. Als wahrscheinlich gilt der Abtransport mittels eines Fahrzeugs. Hinweise zur Tat nimmt die Polizeistation Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.

3. Werkzeug aus Scheune gestohlen,

Löhnberg-Obershausen, Hardtweg, Mittwoch, 26.08.2026, 10:05 Uhr

(ro)In Löhnberg-Obershausen hat ein Dieb am Mittwoch Werkzeug aus einer Scheune gestohlen. Der Täter näherte sich nach ersten Erkenntnissen gegen 10:05 Uhr einem Grundstück im Hardtweg und begab sich zu einer Scheune. Hieraus ließ er Werkzeug im Wert von knapp 2.000 Euro mitgehen, bevor er ungesehen flüchtete. Hinweise nimmt die Weilburger Polizei unter der Telefonnummer (06471) 9386-0 entgegen.

4. Kontrollmaßnahmen "Sicheres Limburg" Limburg, Mittwoch, 26.08.2026

(ro)Am Mittwoch fanden im Rahmen der Einsatzkonzeption "Sicheres Limburg" mehrere Personen- und Fahrzeugkontrollen im Bereich der Limburger Innenstadt und des Bahnhofs Limburg statt. Unterstützt wurden die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Limburg-Weilburg hierbei von Kräften des Hessischen Präsidiums Einsatz.

Insgesamt wurden 34 Personen sowie zwei Fahrzeuge kontrolliert. Eine Person führte eine geringe Menge Betäubungsmittel sowie ein Klappmesser zugriffsbereit mit sich, beides stellten die Polizeikräfte sicher. Ein entsprechendes Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, im Anschluss wurde er entlassen. Der Fahrer eines Pkw, welcher durch das Aufheulen des Motors aufgefallen war, wurde in einem entsprechenden Ordnungswidrigkeitsverfahren verwarnt.

Auch in Zukunft wird die Polizei weitere Kontrollmaßnahmen durchführen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und für diese ansprechbar zu sein.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Bundesweiter Tag der Selbsthilfe 2026: Informationsstand in der WERKStadt macht Selbsthilfe sichtbar

Limburg-Weilburg. An die 100 Selbsthilfegruppen sind im Landkreis Limburg-Weilburg aktiv. Am Mittwoch, 16. September 2026, beteiligen sich viele von ihnen am bundesweiten Tag der Selbsthilfe und laden gemeinsam mit der Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes zu einem Informationsstand in die WERKStadt Limburg ein. Zwischen 10 und 18 Uhr präsentieren sich verschiedene Selbsthilfegruppen im Bereich des Gesundheitszentrums in der WERKStadt und informieren über ihre Arbeit.

Unter dem Motto "Gemeinsam Stark" ruft die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe) zusammen mit Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen in ganz Deutschland dazu auf, die Vielfalt, Stärke und Bedeutung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe sichtbar zu machen. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, das Engagement der Selbsthilfe stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und Menschen zu ermutigen, bestehende Angebote kennenzulernen.

Am gemeinsamen Informationsstand erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die vielfältige Selbsthilfelandschaft des Landkreises Limburg-Weilburg. Sie können unterschiedliche Selbsthilfegruppen kennenlernen, mit Gruppenmitgliedern ins Gespräch kommen und sich unverbindlich über Unterstützungsangebote informieren. Die teilnehmenden Gruppen berichten aus ihrer Praxis und zeigen, wie wertvoll der Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen sein kann.

Mit dabei sind unter anderem die Limburger Diabetiker, die Zöliakie-Selbsthilfegruppe, die Parkinson-Regionalgruppe Limburg-Weilburg, die Selbsthilfegruppe Muskel- und Gelenkerkrankte, die Defi-Selbsthilfegruppe, die TOS-Selbsthilfegruppe, die Adipositas-Selbsthilfegruppen Hünfelden, Limburg und Waldbrunn, Narcotics Anonymous sowie der Hospizdienste Limburg e. V.. Die anwesenden Gruppen stehen stellvertretend für die große Vielfalt der Selbsthilfe im Landkreis Limburg-Weilburg und freuen sich auf den Austausch mit interessierten Besucherinnen und Besuchern.

Selbsthilfe bietet Menschen mit Erkrankungen, Behinderungen oder belastenden Lebenssituationen sowie ihren Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam neue Wege im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags zu finden. Sie ergänzt professionelle Hilfsangebote und leistet einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Hinweis: Der bundesweite Tag der Selbsthilfe am 16. September ist nicht mit dem Tag der Selbsthilfe des Landkreises Limburg-Weilburg zu verwechseln, der regelmäßig in der Stadthalle Limburg stattfindet.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes und die beteiligten Selbsthilfegruppen laden alle Interessierten herzlich ein, den Informationsstand zu besuchen und die Vielfalt der Selbsthilfe im Landkreis Limburg-Weilburg kennenzulernen. Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes im Landkreis Limburg-Weilburg per E-Mail an selbsthilfe(at)limburg-weilburg.de 
oder telefonisch unter 06431 296-635 sowie unter 
www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Woche der Demenz 2026 - Unterstützung für pflegende Angehörige im Mittelpunkt

Limburg-Weilburg. Demenz verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen oft grundlegend. Neben den täglichen Herausforderungen benötigen viele Familien Informationen, Entlastung und Menschen, die ihre Situation verstehen. Pflegende Angehörige leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – häufig unter großer persönlicher Belastung. 

Im Rahmen der Woche der Demenz 2026 laden das Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg, der Pflegestützpunkt des Landkreises und die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises in der Zeit vom 22. bis 25. September herzlich dazu ein, sich zu informieren, auszutauschen und Wege im Umgang mit Demenz zu finden. 

Gleichzeitig soll die Woche ein Zeichen für mehr gesellschaftliche Teilhabe und einen respektvollen Umgang mit Menschen setzen, die mit einer Demenz leben. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen, Verständnis zu fördern und Menschen mit Demenz sowie deren Familien im Alltag zu unterstützen.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm. In dem Workshop „Die Seele entlasten- bei Kräften bleiben“ werden Impulse zur Entlastung und achtsamen Stärkung der eigenen Kräfte vermittelt. Der Workshop „Demenz und die fünf Sinne“ stellt das Konzept der basalen Stimulation vor, mit dem das Erinnerungsvermögen von Menschen mit Demenz über die Sinne aktiviert werden soll.

Zum Thema Wohnraumanpassung für Menschen mit Demenz gibt es gleich zwei Teilnahmemöglichkeiten: einmal im Sozialamt, und einmal online. Das Leben mit Demenz im eigenen Zuhause erfordert einen genauen Blick auf die individuellen Lebensumstände und die persönliche Biografie. Durch Wohnraumanpassung kann der Verbleib in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht bzw. erhalten bleiben und auch die Pflege deutlich erleichtert werden.

Darüber hinaus wird die „Woche der Demenz“ durch die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e. V. bereichert. In zwei Fachvorträgen informiert sie über Ursachen, Symptome, Diagnosen und Verlauf sowie über die Frage, ob Prävention möglich ist.

Die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt lädt außerdem herzlich zu einem besonderen Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Unter dem Titel „Nicht allein mit Demenz – Wie Selbsthilfe Pflegende stärkt“ widmet sich die Veranstaltung der Lebensrealität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sowie den vielfältigen Möglichkeiten der Unterstützung, Vernetzung und Selbsthilfe. Den Auftakt bilden zwei eindrucksvolle Filmbeiträge, die unterschiedliche Perspektiven auf das Leben mit Demenz und die Herausforderungen pflegender Angehöriger eröffnen: Der Kurzfilm „Zwei Zucker“** (Regie: Johannes Ziegler, 15 Minuten) sowie die ZDF-Reportage „37° – Sein Leben mit dem Vergessen“** (29 Minuten). Im Anschluss diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Gesundheitswesen und Selbsthilfe über bestehende Unterstützungsangebote im Landkreis Limburg-Weilburg sowie über zukünftige Perspektiven für pflegende Angehörige. 

Der Filmabend mit Podiumsdiskussion findet am Dienstag, 22. September 2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) statt und bildet zugleich den Auftakt für den geplanten Ausbau der Pflegeselbsthilfe im Landkreis Limburg-Weilburg ab dem Jahr 2027. Ziel ist es, pflegende Angehörige künftig noch stärker durch wohnortnahe Selbsthilfeangebote, Austauschmöglichkeiten und Vernetzung zu unterstützen. 

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen erforderlich. Diese ist ab sofort möglich:

• Für den Filmabend per E-Mail an selbsthilfe@limburg-weilburg.de oder telefonisch über die Selbsthilfekontaktstelle Limburg-Weilburg unter 06431-296 635.

• Für alle anderen Veranstaltungen per E-Mail an aelterwerden@limburg-weilburg.de oder telefonisch unter 06431-296 523 oder 06431-296 893.

Die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung werden rechtzeitig vor der Veranstaltung zugesandt.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher sowie bereichernde Begegnungen während der Woche der Demenz 2026.

Die Aktionswoche finden mit Ausnahme des Online-Angebotes im 5. Stock des Sozialamtes, Gartenstraße 1 in Limburg statt. Das vollständige Programm ist unter folgendem Link abrufbar: 

https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/politik-verwaltung/presse-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/details/woche-der-demenz-2026-im-sozialamt-information-begegnung-und-unterstuetzung-fuer-betroffene-und-angehoerige

Das Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg, der Pflegestützpunkt des Landkreises und die Selbsthilfekontaktstelle freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen informativen Abend und einen offenen Austausch. 

Interessierte wenden sich bei Fragen oder zur Anmeldung an die Selbsthilfekontaktstelle telefonisch unter 06431-296 635 oder per Mail an selbsthilfe@limburg-weilburg.de. Weitere Informationen unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Innenminister Poseck zieht Bilanz zum Action-Day

Die Polizei Hessen hat am 25.08.2026 einen Action-Day „Bekämpfung des Fahrens unter Einfluss von Alkohol“ und Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt der Verkehrstüchtigkeit durchgeführt.

Insgesamt wurden an diesem Tag 3.290 Fahrzeuge kontrolliert. Im Ergebnis wurden 21 Verkehrsteilnehmer unter Einfluss von Alkohol festgestellt. Leider ist auch festzustellen, dass weitere beeinflussende Substanzen im Rahmen der Kontrollmaßnahmen festgestellt wurden, da die Zahl der festgestellten Personen unter Einfluss von Cannabis und illegalen Betäubungsmitteln bei 29 liegt.

Die Kontrollaktion der hessischen Polizei erfolgte an dem Tag an verschiedenen Örtlichkeiten und zu allen Tages- und Nachtzeiten. Neben PKW-Fahrern wurden auch andere gewerbliche und Privatverkehre, etwa Elektrokleinstfahrzeuge, kontrolliert.

Unberechenbare Gefahr für den Straßenverkehr

Innenminister Roman Poseck unterstreicht die Botschaft des Aktionstages: „Alkohol hat am Steuer nichts verloren. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug führt, gefährdet sich selbst und bringt andere Verkehrsteilnehmer in Lebensgefahr. Die Verkehrsunfallstatistik belegt die Gefahr: Im Jahr 2025 musste die hessische Polizei einen Anstieg der Unfallzahlen, die sich unter Alkoholeinfluss ereignet haben, verzeichnen. Insbesondere Verkehrsunfälle, in deren Folge es zu Verletzungen von Personen kam, sind im Vergleich zum Jahr 2024 um ca. 14 Prozent gestiegen. So ereigneten sich im Jahr 2024 1.005 Verkehrsunfälle, bei denen Alkoholeinfluss unfallursächlich war. Im Jahr 2025 wurden 1.149 Unfälle im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme festgestellt.

Besonders gefährlich sind Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Wer bekifft oder betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Die Legalisierung von Cannabis bedeutet für die Polizei deutlich erschwerte Kontrollmöglichkeiten. Legal und illegal verschwimmen jetzt, was zu zahlreichen komplexen Abgrenzungsfragen im polizeilichen Alltag führt. Die Erhöhung des THC-Grenzwerts halte ich für besonders gefährlich, da die Wirkung von Cannabis und der Abbau der Droge schwer einzuschätzen sind. Vor allem in Verbindung mit Alkohol birgt Cannabis eine unberechenbare Gefahr für den Straßenverkehr. Die Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss blieben im vergangenen Jahr auf einem konstant hohen Niveau. 2025 gab es 3.399 Unfälle, bei denen Alkohol oder berauschende Mittel eine Rolle spielten (davon 1.281 mit Personenschaden). 18 Menschen kamen dabei ums Leben.

Rücksicht und Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer

Der in der Unfallstatistik feststellbaren Tendenz tritt die hessische Polizei unter anderem mit dem Aktionstag „Bekämpfung des Fahrens unter Einfluss von Alkohol“ entgegen. Die Polizei hat durch die gestrige Aktion daran erinnert, dass Trunkenheit im Verkehr entschlossen verfolgt wird. Die Ergebnisse des Aktionstages zeigen, dass viele Fahrer die Gefahren von Alkohol und weiteren berauschenden Mitteln unterschätzen. Ich appelliere an Rücksicht und Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer.“

© Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz


Zeitenwende im Limburger Rathaus: Dr. Marius Hahn kandidiert 2027 nicht für eine dritte Amtszeit

Der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) wird bei der kommenden Bürgermeisterwahl am 6. Juni 2027 nicht mehr antreten. Nach dann 12 Jahren an der Spitze der Kreisstadt endet seine zweite Amtszeit offiziell am 1. Dezember 2027. Hahns Entscheidung läutet einen personellen Umbruch in der Stadtpolitik ein.

Persönliche Gründe und Zeit für Neuanfang

In einer Erklärung verdeutlichte der Jurist, dass vor allem persönliche Erwägungen den Ausschlag für den Rückzug gaben. Vor dem Hintergrund seines bevorstehenden 55. Geburtstags sei der Entschluss gereift, dass jetzt der geeignete Moment für eine berufliche Veränderung gekommen sei. Wohin ihn sein Weg ab Ende 2027 führen wird, ließ Hahn noch offen. Er begründete den Schritt auch gegenüber seiner Partei, der SPD: Ihm sei bewusst, dass die Sozialdemokraten auf eine erneute Kandidatur gehofft hatten, diese Erwartung erfülle er jedoch bewusst nicht.

Bilanz und Blick auf die Stadtfinanzen

Für die verbleibende Amtszeit kündigte Hahn an, den Fokus auf die Fertigstellung begonnener Projekte zu legen – darunter die Bebauungspläne für Blumenrod und die Kapellenstraße. Er strebe an, seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin am 1. Dezember 2027 ein „wohlgeordnetes Haus“ zu übergeben. Seine Bilanz fällt aus wirtschaftlicher Sicht positiv aus: Hahn verwies auf geordnete Stadtfinanzen, Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer, kontinuierliche Investitionen und einen stetigen Abbau der städtischen Schulden.

Kritik an Verrohung der Debattenkultur

Neben den positiven Aspekten ging der Rathauschef auch auf die Schattenseiten der Kommunalpolitik ein. Hahn sparte nicht mit Kritik an der zunehmenden Schärfe in öffentlichen Diskussionen und sozialen Netzwerken, in denen das Bürgermeisteramt zunehmend als Sündenbock herhalten müsse. Besonderen Unmut äußerte er darüber, dass selbst persönliche Beleidigungen – wie die Bezeichnung als „feige Sau“ – juristisch straffrei blieben.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende

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