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Die richtige Lösung war:
" schmaler Weg "
Rätselvorschlag Redaktion
Mittwoch 16.9.
Rene Kissel gewann den Kirmeshammel 2026
Hammel Franz vor seinem neuen Zuhause. Die drei jungen Damen passten auf, dass es ihm gut ging.
Hinten im Hof gab es Freibier und belegte Brötchen für alle
Die Kirmesburschen nutzen die Gelegenheit sich noch einmal zu stärken bevor sie zur Beerdigung der Kirmes 2026 aufbrachen
© Villmarer Zeitung
Die Kirmes 2026 ist vorbei. Kirmesmann Hermann wurde am Dienstag Abend beerdigt
Der Villmarer Kirmesmann erfreut sich bekanntlich einer sagenhaften Lebenserwartung von grandiosen drei Tagen. Am Samstag wird die arme Seele noch feierlich am Runkeler Weg abgeholt und unter der herzerwärmenden Anteilnahme des halben Dorfes ins Kirmeszelt verfrachtet. Während der eigentlichen Festtage fehlt von ihm dann jedoch jede Spur – man hört nichts, man sieht nichts. Man könnte fast meinen, das Feiern im Festzelt und der Bierkonsum war spannender.
Kaum ist der Spuk vorbei, segnet der Kirmesmann auch schon unter absolut „mysteriösen“ Umständen das Zeitliche. Am Dienstagabend tragen ihn die untröstlichen Kirmesburschen mit dicken Krokodilstränen zurück in den Runkeler Weg, um ihn kurzerhand zu verbrennen.
Ist die Asche erst einmal abgekühlt, zieht die Trauergemeinde geschlossen zurück ins Dorf. Während die aktuellen Kirmesburschen dem Vergangenen hinterherweinen, kann die Truppe fürs nächste Jahr ihre klammheimliche Freude kaum verbergen: Sie stehen schließlich schon in den Startlöchern, um exakt dasselbe Schauspiel im kommenden Jahr von vorn zu beginnen.
Mit Blasmusik ging es noch einmal durch das Dorf
Die Kirmesbuschen 2026
Kirmesmann Hermann wurde auf seinem letzten Weg von den Kirmesburschen 2027 getragen
Im Runkeler Weg wechselten die Kirmesburschen die Kleidung. Die roten Kirmeshemden wurden abgelegt, weiße Hemden und schwarze Hüte angezogen.
Da liegt er nun, der arme Tropf. Er soll im Bier-Kühlwagen auf dem Kirmesplatz erfroren sein.
Kirmesburschen bei der Traueransprache
Die Trauergemeinde lauscht den bewegenden Worten zum Abschied
Wie in jedem Jahr wird der Kirmesmann an genau derselben Stelle verbrannt wo er am Samstag zuvor bei der Eröffnung der Kirmes abgeholt wurde. Danach ging es für die Trauergemeinde zurück in den Nassauer Hof wo die Kirmes 2026 am Abend ausklang.
© Villmarer-Zeitung / Fotos Villmarer-Zeitung und Dierk Schaller
Jahrgangstreffen Jahrgang 1952/53
Der Jahrgang 1952/53 trifft sich am Donnerstag, den 17.9.26 ab 18:00 Uhr in der Gaststätte "Der Grieche" zum gemütlichen Beisammensein.
© Raimund Friedrich
Eskalation am Galgenberg: Landwirte und Politik fordern Einsicht in Windkraft-Genehmigungen
Beim Bau des geplanten Windparks am Galgenberg nahe Villmar kochen die Gemüter hoch. Betroffene Landwirte und Kommunalpolitiker äußern schwere Vorwürfe gegen den Projektentwickler UKA sowie die zuständigen Genehmigungsbehörden. Im Zentrum des Unmuts stehen fehlende Transparenz, mutmaßlich missachtetes Pachtrecht, Vorwürfe der Umweltgefährdung und undurchsichtige Wegeberechtigungen.
Massive Vorwürfe der Landwirtschaft: Landverbrauch und Gewässerschutz
Besonders scharfe Kritik kommt von der lokalen Landwirtschaft. Ein betroffener Landwirt des angrenzenden Heidehofs sowie örtliche Viehbetriebe berichten von extremen Beeinträchtigungen. Ein zentraler Streiterfahrungsverlauf betrifft den Ausbau der Zufahrtswege: Einem Pächter sei eine riesige Trichterzufahrt für die nächsten 30 Jahre über sein Weideland gesetzt worden, obwohl ursprüngliche Zusagen von 2023 von kleineren Anlagendimensionen (Vestas V136) ausgingen. Nun sollen dort deutlich größere Anlagen des Typs Nordex N175 errichtet werden, was zu einem erheblich höheren dauerhaften Landverbrauch führt. Eine Zustimmung der Pächter liege in mehreren Abschnitten nicht vor – landwirtschaftliches Pachtrecht sei schlicht ignoriert worden.
Zusätzlich alarmieren die Zustände vor Ort die Anwohner. Ohne nachgewiesene Wegebeschränkungen oder Umweltsicherungen seien schwere Baumaschinen über landwirtschaftliche Wege und Weiden antransportiert worden. Neben dem verzeichneten Baustellenverkehr und einer 150 Meter langen Baustelleneinrichtung direkt gegenüber einem Reitbetrieb besorgt vor allem die Betankung der Maschinen. Da mobile Dieseltanks in unmittelbarer Nähe zum stark geneigten Hangbereich aufgestellt werden sollen, befürchten Anlieger bei Regenfällen eine Kontamination des nahegelegenen Kuhgrabens und des Wasserschutzgebiets.
Auch die Kommunikation des Erbauers UKA Meißen wird scharf kritisiert. Anstatt rechtzeitig zu informieren, herrsche Verwirrung über die tatsächlichen Baubeginne und Abläufe.
UFBL fordert Aufklärung von der Bürgermeisterin
Auch auf politischer Ebene erreicht der Konflikt eine neue Stufe. Andreas Städtgen, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Freien Bürger-Liste (UFBL), hat sich mit einer offiziellen Anfrage direkt an die Bürgermeisterin des Marktfleckens Villmar gewendet.
Städtgen fordert darin eine umgehende Offenlegung der Wegebeschlüsse und Verträge:
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Offenlegung der Wegeführung: Welche gemeindeeigenen Wege und Grundstücke wurden durch den Gemeindevorstand tatsächlich freigegeben, und auf welcher Beschlussgrundlage erfolgt deren Ausbau?
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Umwelt- und Wasserschutz: Überprüfung, ob Wegebauten in Schutzzonen des Wasserschutzgebietes liegen und welche wasser- sowie naturschutzrechtlichen Genehmigungen hierfür konkret vorliegen.
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Kontrolle der Arbeiten: Die UFBL verlangt Auskunft darüber, wer seitens der Gemeinde die Bauaktivitäten vor Ort überwacht und ob die aktuellen Baumaßnahmen überhaupt mit der gestatteten Wegeführung übereinstimmen.
Solange diese Fragen zum Natur- und Gewässerschutz nicht zweifelsfrei geklärt sind, fordert die UFBL die Prüfung eines sofortigen Stopps weiterer irreversibler Eingriffe in die Natur.
Ruf nach Transparenz: "Hessen muss nachbessern"
Sowohl Anwohner als auch Kommunalpolitiker kritisieren in diesem Zusammenhang die gelebte Informationspolitik der Behörden in Hessen. Während Nachbarbundesländer wie Rheinland-Pfalz über Landestransparenzgesetze Bürgerinnen und Bürgern weitreichende Einsichtsrechte in Genehmigungsunterlagen und Umweltauflagen (wie etwa Fledermausschutzdaten) einräumen, blocken hessische Stellen Verweise auf Datenrechte meist ab. Es fühlt sich so an als hätten Investoren und Baufirmen in Windkraftvorranggebieten in Hessen Narrenfreiheit.
Die Betroffenen fordern nun die vollständige Aushändigung der Nebenbestimmungen und Lagepläne der Genehmigungen beider Windenergieanlagen, um die Einhaltung der Umweltauflagen eigenständig prüfen zu können.
© Villmarer-Zeitung / Beispielfoto KI
Exotische Giftspinne in Villmar aufgetaucht
Auf dem Grundstück von Martin Falk ist eine Wespenspinne gesichtet worden.
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) gehört zur Familie der Radnetzspinnen und ist durch ihre auffällige Färbung eine der prägnantesten Spinnenarten Mitteleuropas.
Aussehen und Dimorphismus
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Weibchen: Mit einer Körperlänge von 1,5 bis 2 Zentimetern deutlich größer als die Männchen. Ihr Hinterleib zeigt eine charakteristische, namensgebende Schwarz-Gelb-Musterung.
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Männchen: Sehr unauffällig, braun-gelblich gefärbt und nur etwa 4 bis 5 Millimeter groß.
Lebensraum und Verbreitung Wespenspinnen bevorzugen sonnige, offene Lebensräume wie ungemähte Wiesen, Trockenrasen und Schilfgebiete. Ursprünglich vor allem im südeuropäischen/mediterranen Raum heimisch, hat sich die Art durch steigende Temperaturen stark nach Nord- und Mitteleuropa ausgebreitet.
Jagd und Netzbau
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Stabiliment: Das kreisrunde Radnetz baut die Spinne meist bodennah in der Vegetation. Markant ist ein breites, zickzackförmiges Gespinstband im Netz, das sogenannte Stabiliment. Es dient vermutlich der visuellen Anlockung von Insekten oder der Tarnung.
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Beute: Vorwiegend Heuschrecken, Bienen, Fliegen und andere Fluginsekten, die mit einem schnellen Giftbiss gelähmt und eingewickelt werden.
Fortpflanzung Nach der Paarung im Hochsommer fallen die Männchen nicht selten dem Kannibalismus des Weibchens zum Opfer. Im Spätsommer baut das Weibchen einen braunen, urnenförmigen Kokon für ihre Eier. Die Jungspinnen überwintern geschützt im Kokon und schlüpfen im folgenden Frühjahr, während die ausgewachsenen Tiere im Herbst sterben.
Für den Menschen ist die Wespenspinne völlig harmlos. Ihr Gift ist schwach, und ihre Beißwerkzeuge können die menschliche Haut nur an extrem dünnen Stellen (wie den Fingerzwischenräumen) durchdringen.
© Foto von Martin Falk / Text Wikipedia
1. Bauchtasche entrissen, Mengerskirchen-Waldernbach, Erlenwiese, Dienstag, 15.09.2026, 02:00 Uhr
(ro)Am frühen Dienstagmorgen wurde einer Frau in Waldernbach die Bauchtasche entrissen. Die 45-Jährige und ihr Begleiter waren in einem Ford Ka unterwegs und stoppten gegen 02:00 Uhr in Höhe einer Tankstelle in der Straße "Erlenwiese". Zwei dunkle Pkw hätten sich genähert. Vier Männer seien ausgestiegen und auf sie zugekommen. Zwei hätten die Frau festgehalten, einer soll ihr die Bauchtasche entrissen haben. Ihr Begleiter habe sich ins Auto geflüchtet. Daraufhin soll einer der Unbekannten mit einem Baseballschläger die Frontscheibe attackiert haben. Im Anschluss flüchteten die Täter samt der Bauchtasche. Die Kriminalpolizei ermittelt. Wer Hinweise auf die beiden dunklen Fahrzeuge oder deren Insassen geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, setzt sich bitte unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 mit der Limburger Polizei in Verbindung.
2. Auseinandersetzung am Bahnhof, Limburg, Bahnhofsplatz, Montag, 14.09.2026, 16:00 Uhr
(ro)In Limburg kam es am Montagnachmittag zu einer Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsplatz. Ein 16-Jähriger und drei weitere Jugendliche gerieten auf dem Bahnhofsvorplatz aneinander. Nachdem der 16-Jährige einem 17-Jährigen ins Gesicht schlug, wurde der Junge von dem Trio geschlagen sowie getreten. Die entsandten Streifen konnten vor Ort noch den 16-Jährigen sowie den 17-Jährigen antreffen, dessen Begleiter waren bereits geflüchtet. Eine Beschreibung der beiden Flüchtigen liegt noch nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.
3. Handtasche aus Auto gestohlen, Dornburg-Thalheim, Wirtschaftsweg parallel der Landesstraße 3046, Montag, 14.09.2026, 16:05 Uhr bis 16:50 Uhr
(ro)Unbekannte haben am Montagnachmittag eine Handtasche aus einem Pkw in Dornburg-Thalheim gestohlen. Die Besitzerin hatte ihren VW Käfer zwischen 16:05 Uhr und 16:50 Uhr auf einem Wirtschaftsweg parallel zur Landesstraße 3046 abgestellt. Als sie zum Fahrzeug zurückkehrte, war eine Scheibe eingeschlagen und die im Auto zurückgelassenen Handtasche fehlte. Die Polizei rät: Wertgegenstände gehören nicht ins Auto! Lassen Sie keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit. Nehmen Sie Wertsachen daher immer mit oder verstauen Sie sie bereits vor Fahrtantritt außerhalb des Blickfelds. Hinweise zum Diebstahl bitte unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 an die Polizeistation Limburg.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
WissensWerkstatt für Kinder startet in das 17. Semester
Limburg. – Die „WissensWerkstatt für Kinder“, die vom Lions Club Limburg Mittellahn in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg und der Stadtjugendpflege Limburg nun schon seit 16 Jahren organisiert und durchgeführt wird, startet wieder und beginnt das 17. Semester mit dem Thema „Achtung heiß! Notruf 112 – Jetzt kommt die Feuerwehr!“
Am Samstag, 26. September 2026, von 11:00 – 12:00 Uhr findet in der Stadthalle Limburg (Clubebene, Clubsaal), Hospitalstraße 4, für Kinder von 8 – 12 Jahren die Auftakt-Vorlesung des neuen Semesters statt. Die Veranstalter freuen sich sehr, die Kinder nach der Sommerpause wieder in der Stadthalle Limburg willkommen zu heißen!
Mit Dozenten/Dozentinnen von der Feuerwehr Limburg beginnen wir das Semester direkt mit einem wichtigen Thema, das jede und jeden betrifft:
Die jungen Forscherinnen und Forscher, die die WissensWerkstatt besuchen, erleben an diesem Tag spannende Einblicke in die Aufgaben und die tägliche Arbeit der Feuerwehr. Wie verhält man sich richtig, wenn es brennt? Welche Schutzkleidung braucht die Feuerwehr und wie wird Feuer richtig gelöscht? Und wie wird man eigentlich Mitglied bei der Jugendfeuerwehr? Die Kinder können sich auf viele interessante Dinge zum Anschauen und Mitmachen in der WissensWerkstatt freuen!
Eine vorherige Anmeldung einzelner Kinder ist nicht erforderlich! Nur Gruppen ab 10 Personen müssen vorher beim Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg angemeldet werden: Tel.: 06431-296-118, Mail: jbw(at)limburg-weilburg.de !
Nach dem Besuch von jeweils sechs Veranstaltungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein „Diplom“, ein T-Shirt von Claudius Clever und die ein oder andere Überraschung wartet auch noch! Der Eintritt zu den „Vorlesungen“ ist frei.
Die Veranstalter freuen sich, wenn Eltern, Großeltern oder Bekannte die Kinder zur Limburger Stadthalle bringen. Während der WissensWerkstatt haben die Erwachsenen frei.
Kinder, die zum wiederholten Mal mitmachen wollen, bitte den Studentenausweis mitbringen!
Folgende weitere Termine und Themen erwarten die Kinder bis Juni 2027:
Samstag, 21. November 2026
„Können Hunde wirklich Leben retten?“
Dozentin: Miriam Zeleke, Beauftragte des Landes Hessen für Kinder- und Jugendbeteiligung, Hess. Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales Wiesbaden
Samstag, 30. Januar 2027
„Chemie ist, wenn es stinkt und kracht“
Dozent: Ulrich Heun, Chemotechniker, Bayer AG Frankfurt a.M.
Samstag, 10. April 2027
„Weltreligionen – warum Menschen das Glauben lernten und wer glaubt „das Richtige“?“
Dozent: Prof. Dr. Joachim Valentin, Religionswissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Samstag, 22. Mai 2027
„Auf Entdeckungsreise in die Welt eines Wildparks!“
Dozentin: Henrieke Böß, Geschäftsführerin „Wildpark Westerwald“, Gackenbach
Samstag, 19. Juni 202
„Klinik-Clowns – Warum Lachen manchmal wirklich die beste Medizin ist““
Dozentin: Dr. Sabine Link, Klinik-Clownin, Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin (Fachklinik Meckenheim), Lehrbeauftragte an den Hochschulen Wiesbaden und Koblenz
Die Vorlesungen dauern jeweils von 11.00 – 12.00 Uhr!
Nähere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Jugendbildungswerkes Limburg-Weilburg: www.das-jbw.de
© Landkreis Limburg-Weilburg
Spritpreis-Schock an Deutschlands Zapfsäulen
Berlin/München – Autofahrer in Deutschland stehen an den Tankstellen vor historischen Höchstständen. Nach Daten von Marktbeobachtern und dem ADAC kletterte der Literpreis für Diesel stellenweise auf bis zu 2,45 Euro, während Super E10 im Schnitt deutlich über der Marke von 2,20 Euro liegt. Der Frust an den Zapfsäulen ist groß, und die Frage nach den Auslösern sowie einer möglichen Entwarnung prägt die Debatte.
Warum sind die Preise aktuell so hoch?
Die extremen Spritpreise sind auf eine Kombination aus geopolitischen Spannungen, staatlichen Abgaben und marktinternen Preismechanismen zurückzuführen:
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Geopolitische Krisen & Rohölpreise: Konflikte in Förderregionen (wie dem Nahen Osten) sowie Handelsblockaden wichtiger Seewege haben die globalen Notierungen für Rohöl (Sorte Brent) massiv nach oben getrieben.
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Regulatorische Vorgaben & CO₂-Steuer: Nationale und europäische Klimaziele (wie die Erhöhung der CO₂-Abgabe und Vorgaben aus Erneuerbare-Energien-Richtlinien) erhöhen kontinuierlich den Grundpreis für fossile Treibstoffe.
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Verfehlte Markteffekte bei Preisdeckungen: Gesetzliche Regelungen – wie die Begrenzung auf eine Preiserhöhung am Tag (12-Uhr-Regel) – sollten eigentlich Preisspitzen abfedern. In der Praxis führte dies jedoch dazu, dass Mineralölgesellschaften Sicherheitszuschläge einpreisten, was die Margen im Großhandel vorübergehend weiter ansteigen ließ.
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Hohe Steuer- und Abgabenquote: Mehr als die Hälfte des Literpreises bei Benzin entfällt in Deutschland direkt auf Energiesteuer, Mehrwertsteuer und CO₂-Abgaben.
Wann werden die Preise wieder sinken?
Eine schnelle und dauerhafte Rückkehr zu den Preisen früherer Jahre erwarten Branchenexperten und Ökonomen derzeit nicht. Das Entlastungspotenzial hängt stark von folgenden Entwicklungen ab:
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Entspannung auf den Rohstoffmärkten (Kurz- bis Mittelfristig): Sobald geopolitische Blockaden gelöst werden oder Förderländer (OPEC+) sowie strategische Reserven der IEA-Staaten mehr Rohöl auf den Markt bringen, fallen die Weltmarktpreise für Öl in der Regel rasch ab.
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Eingreifen der Kartellbehörden: Das Bundeskartellamt und die Politik versuchen verstärkt, die Margen auf Raffinerie- und Großhandelsebene zu kontrollieren, um überhöhte Aufschläge einzudämmen.
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Langfristige Erhöhungen bleiben bestehen: Aufgrund der schrittweise steigenden CO₂-Bepreisung in Europa (wie dem ab 2027 anstehenden Emissionshandel ETS II) wird der fossile Kraftstoff durch den staatlichen Rahmen langfristig teurer bleiben.
Fazit: Kurze Entlastungen und Schwankungen nach unten sind durch weltwirtschaftliche Entspannungen jederzeit möglich. Das langfristige Preisniveau an den Tankstellen wird jedoch strukturell hoch bleiben. Verbraucherschützer raten Autofahrern, vor allem die Abendstunden für den Tankstopp zu nutzen, da Kraftstoffe nach den täglichen Nachmittagsspitzen statistisch am günstigsten sind.
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