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© Foto von Elisabeth Flach

Die richtige Lösung war:
" Distrikt im Wald "
Rätselvorschlag Redaktion


Dienstag 15.9.


Eindrücke und Bilder vom Kirmesmontag

Der Kirmesmontag hat in Villmar wieder einmal seinen ganz besonderen Zauber entfaltet: Als traditioneller Treffpunkt der Kirmesjahrgänge lockte er auch in diesem Jahr zahlreiche ehemalige Villmarer in ihre alte Heimat, um gemeinsam mit Freunden und Bekannten zu feiern. Bei spätsommerlichem Kaiserwetter zog es die Besucher in Scharen auf den Schulhof – ein voller Erfolg für den ausrichtenden Tischtennisverein, der bilanztechnisch auf ein rundum gelungenes Wochenende blicken kann.

Über alle Festtage hinweg verzeichnete die Villmarer Kirmes 2026 einen hervorragenden Zuspruch. Das vielfältige Programm bot Unterhaltung für alle Generationen und sprach Familien mit Kindern ebenso an wie die feierfreudige Jugend. Besonders erfreulich war das durchweg friedliche und harmonische Miteinander. Die Sicherheitskräfte meldeten eine ausnahmslos ruhige Lage ohne jegliche Ausschreitungen. So zieht der Tischtennisverein als Veranstalter ein überaus positives Fazit einer rundum gelungenen Traditionsveranstaltung.

Ab 10 Uhr gab es im Zelt Frühstück. Das Zelt war voll, die Auswahl reichlich und die Bedienung am Buffet hatte alle Hände voll zu tun.

Über 300 hungrige Menschen zu versorgen ist schon eine Aufgabe. Im Mittelgang des Zelts bildete sich eine lange Warteschlange. Es gab Brötchen, Wurst und Käse sowie Kaffee satt. Dazu noch Freibier das überwiegend von den Villmarer Geschäftsleuten gespendet wurde.

Das Zelt war wegen des Frühstücks schon um 11.00 Uhr gut gefüllt. Viele Besucher blieben gleich bis zum Mittagessen sitzen.

Hier eine Aufnahme vom frühen Nachmittag. Alle Plätze im Zelt waren besetzt. Die Kirmesjahrgänge der vergangenen Jahre, deutlich an den einheitlichen Hemden zu erkennen saßen zumeist zusammen an einem Tisch.

Den ganzen Nachmittag gab es Blasmusik zur Unterhaltung

An der Theke ging es zeitweise eng zu wenn sich hier ganze Jahrgangsgruppen versammelten. Im Hintergrund die Schlange an der Bon-Kasse. Die meisten Getränke gab es für 1,80 Euro

Die Kirmesburschen von 1988 in ihren gelben Hemden

Die Thekenmannschaft hatte auf jeden Fall alle Hände voll zu tun

Die Kirmesburschen 2026 sammeln sich am Zelteingang zum Einzug ins Zelt. Von den prächtigen Kirmeshüten sind meist nur noch die schön geflochtenen Bänder übrig. 

Wegen der Blaskapelle konnten die Kirmesbuschen nicht auf die Bühne. Sie tobten sich im Mittelgang vor der Bühne aus während das Publikum auf den Bänken stehend lauthals das Villmarer Kirmeslied mit sang.

Selbst ganz hinten im Zelt waren die Besucher aufgesprungen um die Kirmesburschen anzufeuern und lauthals das Kirmeslied mitzusingen.

Diese Gruppe in den schwarzen Hemden wird im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Kirmesjubiläum feiern.

Die Berg- und Talbahn der Firma Pfeiffer ist schon sehr alt. Sie passt wunderbar in die Ecke auf dem Schulhof. Das Gelände ist nicht gerade. Hinten steht das Fahrgeschäft fest auf dem Boden während es vorne hoch unterbaut werden muss. An den Kirmestagen fahren hier Eltern mit ihren Kindern die selbst schon als Kinder mit ihren Eltern auf der selben Bahn gefahren sind. 

Dieses Karussell ist nicht ganz so alt. Sein Vorgänger hatte noch Pferdchen und Kutschen. Die größeren Kinder fuhren damals auf den Pferden und die kleinen in den Kutschen. Irgendwann ist man auf modernere Fahrzeuge umgestiegen. Jetzt nutzen die Kinder Autos und Motorräder. Das alte Karussell gibt es aber auch noch. Es kommt hin und wieder noch auf Weihnachtsmärkten zum Einsatz.

© Villmarer-Zeitung


Die Kirmes in Villmar wurde nicht immer im September gefeiert

Bei Facebook gibt es einen schönen Bericht von Dr. Bernold Feuerstein über die Villmarer Kirmes. Der Villmarer Kirchweihtermin hat sich über die lange Geschichte der Villmarer Kirche - die als alte Peterskirche schon im 7. Jh. gegründet worden sein könnte - mehrfach geändert:

12./14./15. Jh.: Anfang Mai
1745: 1. August
1769-1956: Sonntag nach Martini
ab 1957: 2. Sonntag im September

weiterlesen:

© Quelle Facebook


Aufregung in Aumenau
Staatsschutz ermittelt wegen T-Shirt am Ortsschild

Ein weißes T-Shirt mit der Aufschrift „Danke für 800 % Hebesatz“ und „Das letzte Hemd“, das am Ortsschild in Aumenau aufgehängt wurde, sorgt derzeit für erhebliche Diskussionen in der Region. Wie die heimische Presse berichtet, hat die Polizei den Fall aufgenommen, und auch der Staatsschutz ist alarmiert.

Was auf den ersten Blick wie ein kreativer, wenn auch deutlicher Protest eines verärgerten Bürgers wirkt, ruft nun die Behörden auf den Plan. Grund für die Aktion dürfte die jüngste Erhöhung der Grundsteuer sein, die bei vielen Einwohnern für Unmut sorgt. Das Hemd am Ortsschild sollte symbolisieren, wie sehr die finanzielle Belastung den Bürgern zusetzt.

Ermittlung wegen Schild-Protest

Dass bei einer solchen Aktion der Staatsschutz eingeschaltet wird, sorgt in den sozialen Medien für Unverständnis und Spott. Bei Aktionen im öffentlichen Raum und an Verkehrsschildern greifen bürokratische Routinen der Behörden rasch – insbesondere, wenn es sich um politische Botschaften handelt. Für viele Anwohner wirkt der Einsatz des Staatsschutzes wegen eines beschrifteten Kleidungsstücks jedoch maßlos übertrieben.

Frust über Steuererhöhung sitzt tief

In der Bevölkerung stößt die Protestaktion auf breite Zustimmung. Viele Bürger fühlen sich von der Lokalpolitik nicht mehr gehört und sehen in dem Baumwoll-Shirt ein verständliches Ventil für ihren Ärger. Kritisiert wird vor allem, dass der Fokus nun auf dem Ermittlungsverfahren liegt, anstatt die eigentliche Ursache – die hohe finanzielle Belastung der Anwohner – thematisch aufzugreifen.

Ob der Staatsschutz den Verfasser der Botschaft ermitteln kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass das „letzte Hemd“ von Aumenau die Debatte über die lokale Steuerpolitik erst richtig angeheizt hat.

© Villmarer-Zeitung



1. Festnahme nach Raub, Dornburg, Frickhofen, An der Eisenbahn, Sonntag, 13.09.2026, 18.30 Uhr

(da)Am Sonntagabend kam es in Frickhofen zu einem Raub. Die Tatverdächtigen wurden festgenommen. Gegen 18.30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Jugendlichen und drei weiteren Personen. Im Zuge des Streits zückte einer der Beteiligten einen Schlagring und schlug den Jugendlichen. Zudem zückte er ein Messer. Hieraus entwickelte sich eine Rangelei, bei der der Jugendliche zu Boden gebracht und von den drei Personen getreten wurde. Dabei raubten sie ihm sein iPhone. Der Jugendliche konnte schließlich fliehen. Die drei Täter stiegen zusammen mit drei weiteren Personen in eine Bahn. Die alarmierte Polizei konnte die drei Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 17 Jahren wenig später im Rahmen der Fahndung festnehmen. Gegen sie wird nun wegen schweren Raubes ermittelt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden sie in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten gegeben.

2. Flyer mit strafrechtlichen Inhalten verteilt - Staatsschutz ermittelt, Elz, Sonntag, 30.08.2026

(kq)Am Sonntag, dem 30.08.2026, verteilte eine bislang unbekannte Person in Elz Flyer mit Inhalten, die nun Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen sind. Die Person soll während der Verteilung vermummt gewesen sein und Handschuhe getragen haben. Weitere Angaben zur Person liegen derzeit nicht vor. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise. Personen, die die Verteilung der Flyer beobachtet haben, Angaben zu der vermummten Person machen können oder weitere verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06431) 9140-0 bei der Polizei in Limburg zu melden.

3. Streit in Wohnung eskaliert, Selters, Haintchen, Hessenstraße, Sonntag, 13.09.2026, 22 Uhr

(da) Am Sonntagabend wurde ein Mann in Selters im Zuge eines Streits innerhalb einer Wohnung schwer verletzt. Gegen 22 Uhr wurde die Polizei nach Haintchen in die Hessenstraße gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen verletzten Mann, der umgehend von Rettungskräften in ein umliegendes Krankenhaus gebracht wurde. Ersten Ermittlungen zufolge war der Verletzte zuvor in einer dortigen Wohnung mit mehreren Personen in Streit geraten, die ihn sodann gemeinschaftlich verletzt haben sollten. Einer der in Betracht kommenden Tatverdächtigen konnte noch vor Ort ermittelt und festgenommen werden. Es handelte sich um einen 49-jährigen Mann aus Haintchen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

4. Diebstahl aus Büro, Limburg, Ahlbach, Oberweyerer Straße, Freitag, 11.09.2026, 9.40 Uhr

(da)Am Freitagvormittag hat ein Unbekannter Geld aus einem Büroraum in Ahlbach gestohlen. Gegen 9.40 Uhr betrat er die Räumlichkeiten der Firma in der Oberweyerer Straße und unterhielt sich mit einem Mitarbeiter. Als dieser das Büro kurz verließ, nahm der Unbekannte Bargeld aus einer Kasse und flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei fahndet nun nach dem Täter. Er war etwa 35 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank. Er hatte schwarze, mittellange, zurückgekämmte Haare und einen Kinnbart. Er war mit einer grauen Jogginghose und einer dunkelblauen bzw. schwarzen Jacke bekleidet. Er soll mit einem SUV unterwegs gewesen sein. Mögliche Hinweise zu der beschriebenen Person nimmt die Polizeistation Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

5. Hütte angezündet, Selters, Niederselters, Brunnenstraße, Sonntag, 13.09.2026, 13 Uhr

(da)Unbekannte haben am Sonntagmittag eine Hütte auf dem Gelände einer Kirchengemeinde in Brand gesetzt. Gegen 13 Uhr stand die Hütte hinter der Kirche in der Brunnenstraße in Vollbrand. Die Flammen schlugen auch auf eine angrenzende, zweite Gartenhütte über, die ebenfalls vollständig ausbrannte. Der durch das Feuer entstandene Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandsetzung aus und ermittelt wegen Sachbeschädigung. Mögliche Hinweise nimmt die Polizeistation Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Das digitale Zentralbankgeld: Europa plant den Bezahlschritt der Zukunft

Das digitale Geld der Zukunft: Was man über den geplanten digitalen Euro wissen muss

Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet am sogenannten digitalen Euro. Doch was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger im Alltag? Die wichtigsten Fragen und Antworten einfach erklärt.

Was ist der digitale Euro?

Der digitale Euro ist Geld in elektronischer Form, das direkt von der Europäischen Zentralbank herausgegeben wird. Man kann sich den digitalen Euro wie Geldscheine und Münzen auf dem Smartphone vorstellen. Anders als bei normalen Zahlungs-Apps steht das Geld direkt unter der Schutzgarantie der Zentralbank.

Warum wird der digitale Euro geplant?

  • Unabhängigkeit: Aktuell laufen viele digitale Zahlungen in Europa über große US-amerikanische Firmen (wie Mastercard, Visa oder PayPal). Der digitale Euro bietet ein eigenes, europäisches Bezahlsystem.

  • Kostenfrei und einfach: Für Verbraucherinnen und Verbraucher soll die Basis-Nutzung kostenlos sein. Man soll damit überall in der gesamten Euro-Zone bezahlen können – im Laden, im Internet oder Geld an Freunde schicken.

  • Einsatz ohne Internet: Der digitale Euro soll auch offline funktionieren. So kann man selbst bei Strom- oder Netzausfällen per Smartphone Geld überweisen.

Ersetzt der digitale Euro das Bargeld?

Nein. Bargeld aus Scheinen und Münzen bleibt weiterhin bestehen. Der digitale Euro ist lediglich ein zusätzliches Angebot für alle, die gerne digital bezahlen möchten. Niemand wird gezwungen, das digitale Geld zu nutzen.

Wie steht es um den Datenschutz?

Beim Bezahlen mit dem digitalen Euro sollen hohe Datenschutz-Standards gelten. Vor allem bei Zahlungen ohne Internetverbindung (offline) erfahren nur Sender und Empfänger etwas von der Überweisung – ähnlich wie bei Bargeld.

Wann kommt der digitale Euro?

Die Vorbereitungen und Tests laufen auf Hochtouren. Sobald die EU-Politik alle rechtlichen Grundlagen beschlossen hat, könnte der digitale Euro voraussichtlich ab 2029 im Alltag nutzbar sein.


Positives Fazit zum Bundesweiten Warntag in Hessen

Wiesbaden. Der bundesweite Warntag ist in Hessen nach ersten Erkenntnissen des Innenministeriums ohne größere Störungen verlaufen. Die Warnmittel wie Sirenen, Cell-Broadcast, Warn-Apps sowie Rundfunk und Fernsehen haben größtenteils wie vorgesehen funktioniert.

Innenminister Roman Poseck zog eine positive Bilanz: „Der Warntag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Bevölkerung zu jeder Zeit und an jedem Ort alarmiert werden muss.“ Insbesondere Sirenen bilden laut Poseck ein unverzichtbares Fundament für den „Weckeffekt“, wenn digitale Technik an ihre Grenzen stößt.

Digitalisierung der Sirenen schreitet voran

In Hessen verfügen die Kommunen über mehr als 4.000 Sirenen. Die Auslösung der digitalen Sirenen sowie von rund 65.000 Pagern der Einsatzkräfte erfolgte zentral durch die Leitfunkstelle Kassel innerhalb weniger Sekunden – eine bundesweit einzigartige Infrastruktur. Bei älteren, analog angesteuerten Sirenen kam es zu leichten Verzögerungen. Das Land fördert die vollständige Umstellung auf Digitalfunktechnik mit mehr als 2,1 Millionen Euro.

Vereinzelte Verzögerungen und technische Neuerungen

Einige Warn-Apps stellten Nachrichten stellenweise zeitversetzt zu. In Gersfeld (Rhön) führte eine Störung im Telekom-Netz zu Problemen. Erstmals wurde um 11:45 Uhr eine Entwarnung auch über Cell-Broadcast verschickt. Zum Jahresende wird Zudem die App hessenWARN eingestellt und vollständig durch die bundesweite App NINA ersetzt.

Der Testlauf ist Teil der aktuellen „Resilienzwoche“ des Innenministeriums, die neben der technischen Infrastruktur auch die Bürgerinnen und Bürger für Selbstschutz und Notfallvorsorge sensibilisieren soll. Die endgültige Auswertung der Ergebnisse übernimmt nun das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

© Land Hessen



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