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Die richtige Lösung war:
" enger Weg "
Rätselvorschlag Redaktion


Montag 7.9.


Noch vier Tage bis zur Villmarer Kirmes
Ausrichter in 2026 ist der Tischtennisverein

Der Tischtennisverein will es nochmal wissen und tritt in diesem Jahr als Veranstalter der Villmarer Kirmes an.

Beim Tischtennisverein herrscht normalerweise höchste Präzision: Das Kantenbälle-Diskutieren ist perfektioniert, die Rückhand sitzt und der Plastikball wiegt exakt 2,7 Gramm. Doch am kommenden Wochenende steht für den Verein ein etwas größeres Turnier auf dem Spielplan. Der Verein veranstaltet wieder einmal die Villmarer-Kirmes. 

Das Festzelt steht schon einmal. Nun beschäftigt man sich mit der Innenausstattung und vervollständigt die Helferlisten.

Alleine kann ein Verein heute die vielfältigen Aufgaben nicht mehr stemmen. Für die vielen Schichtdienste wird Personal gebraucht auf das man sich verlassen kann. Da helfen sich die Villmarer Vereine noch gegenseitig aus. Das scheint in Villmar noch relativ gut zu funktionieren. 

Morgen geht es an dieser Stelle um das Programm der Kirmes 2026

© Villmarer-Zeitung


Zukunftsmacher - Ein Netzwerktreffen im Goldenen Grund und an der Lahn

Die kommunale Initiative für Gründung und Unternehmensnachfolge im Goldenen Grund und an der Lahn.

Unternehmerisches Engagement ist ein wichtiger Baustein für lebendige Kommunen. Neue Ideen brauchen Raum, bestehende Unternehmen brauchen Perspektiven – und wer ein Unternehmen gründen oder übernehmen möchte, braucht vor allem eines: Unterstützung, Orientierung und den richtigen Ansprechpartner zur richtigen Zeit.

Genau hier setzt ZUKUNFTSMACHER an – eine interkommunale Initiative, die Bad Camberg, Brechen, Hünfelden, Runkel, Selters (Taunus) und Villmar gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Limburg, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez und der Kreishandwerkerschaft ins Leben gerufen haben.

Was wir wollen

Ziel der Initiative ist es, Gründerinnen und Gründer in der Region gezielt zu fördern, unternehmerisches Denken zu stärken und die Unternehmensnachfolge aktiv zu begleiten. Dabei geht es nicht darum, bestehende Angebote zu ersetzen – sondern darum, sie zu ergänzen: durch lokale Nähe, persönlichen Austausch und niedrigschwellige Angebote direkt vor Ort.

Was konkret geplant ist

Ab Herbst 2026 startet eine Veranstaltungsreihe, die reihum in den beteiligten Kommunen stattfindet. In einem ersten Schritt sind sechs Abende geplant, bei denen Gründungsinteressierte, Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sowie erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zusammenkommen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Impulsvorträge, Erfahrungsberichte aus der Region und der direkte Austausch auf Augenhöhe.

Die Termine:

  • 08.09.2026 - Brechen 
  • 04.11.2026 -  Bad Camberg
  • 21.01.2027 - Hünfelden
  • 07.04.2027 - Villmar
  • 15.06.2027 - Selters (Taunus)
  • 25.08.2027 - Runkel

Unter dem folgenden Link können Sie sich für die erste Veranstaltung am 8. September 2026 ab 19 Uhr im Foyer der Kulturhalle in Niederbrechen anmelden: https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/zukunftsmacher  

Für wen ist das Angebot?

ZUKUNFTSMACHER richtet sich an alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen, an Unternehmerinnen und Unternehmer in der Aufbauphase sowie an alle, die eine Unternehmensnachfolge anstreben oder anbieten. Willkommen sind außerdem etablierte Unternehmen, die den Austausch mit jungen Gründerinnen und Gründern suchen.

Gemeinsam stark im Goldenen Grund und an der Lahn

Wirtschaftsförderung ist heute mehr als Gewerbeflächen und Förderprogramme. Es geht um Menschen, die anpacken wollen – und die dafür ein Netzwerk, Wissen und Mut brauchen. ZUKUNFTSMACHER ist das klare Signal der beteiligten Kommunen: Wir nehmen das ernst, wir sind dabei, und wir freuen uns auf alle, die mitmachen wollen.

© Markflecken Villmar


Woche der Gemeinsamkeiten

© Marktflecken Villmar


Manchmal sehen Sonnenuntergänge genau so aus. Das ist aber kein Sonnenuntergang sondern ein Sonnenaufgang. Aufgenommen vom Kissel aus von unserer Leserin und Frühaufsteherin Iris Friedrich.

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen.
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Eduard Mörike
(1804 - 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dicht

© Villmarer-Zeitung



1. In Kirche eingebrochen, Brechen-Niederbrechen, Bahnhofstraße, Freitag, 04.09.2026, 11:00 Uhr bis 04.09.2026, 15:45 Uhr

(rk) Am Freitag wurde in eine Kirche in Brechen eingebrochen und Bargeld entwendet.

Im Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 15:45 Uhr wurde die Tür der Bergerkirche in der Bahnhofstraße gewaltsam aufgebrochen, nachdem der Versuch, die Tür über den Glaseinsatz zu öffnen, fehlschlug. Im Anschluss betraten die unbekannten Täter die Kirche, rissen einen Wandtresor auf und entwendeten ca. 150EUR Bargeld, bevor sie unerkannt entkommen konnten.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500EUR geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06431/9140-0 bei der Polizei in Limburg zu melden.

2. Opferstock von Kirchenwand gerissen, Hadamar-Niederzeuzheim, Kapellenstraße, Freitag, 04.09.2026, 16:30 Uhr

(rk) Am Freitagnachmittag wurde der Opferstock an der Kreuzkapelle in Niederzeuzheim entwendet.

Unbekannte Täter begaben sich auf das Gelände der Kreuzkapelle in der Kapellenstraße, rissen den Opferstock aus der Wand und flüchteten mit diesem in unbekannte Richtung. Die genaue Höhe des Stehlgutes ist nicht bekannt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 200EUR.

Die Polizei bittet daher um ihre Mithilfe. Falls sie zur Tatzeit Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen können, melden Sie sich bitte bei der Polizei in Limburg unter der 06431-9140-0.

3. Bei Ingewahrsamnahme Widerstand geleistet, Limburg, Dr.-Wolff-Straße, Freitag, 04.09.2026, 21:00 Uhr

(rk) Am Freitagabend wurde ein Mann bei seiner Ingewahrsamnahme aggressiv und trat nach den Beamten.

Gegen 21:00 Uhr erhielt ein polizeibekannter 23-jähriger Mann aus Runkel einen Platzverweis, weil er wiederholt Passanten angepöbelt hatte. Anstatt diesem nachzukommen, fing er an, die Polizisten zu beleidigen. Aus diesem Grund sollte der Mann zur Durchsetzung des Platzverweises im Polizeigewahrsam untergebracht werden.

Auf dem Weg zum Fahrzeug weigerte er sich, selbständig zu gehen und musste zeitweise getragen werden. Weiterhin trat er nach den Polizeibeamten. Als diese ihn daraufhin wieder auf die Beine stellen wollten, versuchte er, sich loszureißen und trat erneut nach den Beamten, so dass er zusammen mit einem Polizeibeamten zu Boden stürzte. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Der Randalierer verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam.

Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

4. Bronzekreuz von Grabstein gestohlen, Weilburg-Gaudernbach, Heckholzhäuser Weg - Friedhof, Sonntag, 30.08.2026, 15:00 Uhr bis Donnerstag, 03.09.2026, 20:00 Uhr

(jk) Unbekannte Täter entwendeten im Zeitraum zwischen Sonntag und Donnerstag ein Bronzekreuz auf dem Friedhof in Gaudernbach.

Durch bisher unbekannte Täter wurde in der Zeit von Sonntag bis Donnerstag ein Bronzekreuz von einem Grabstein auf dem Friedhof im Heckholzhäuser Weg entwendet. Die Diebe lösten das Kreuz auf bisher unbekannte Art und Weise vom Grabstein. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

5. Verkehrsunfall mit Trunkenheit; Unfallort: 65549 Limburg a. d. Lahn, B8 / B49 Unfallzeit: Sonntag, 06.09.2026, 03:38 Uhr

(JM) Am Sonntag, 06.09.2026, 03:38 Uhr, kam es im Bereich der B8 und B49 in Limburg zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher alkoholisiert war. Ein 26 Jahre alter Mann aus Hünfelden befuhr mit einem schwarzen BMW 1er die B8 und wollte wohl auf die B49 in Richtung Norden auffahren. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr auf die Gegenfahrbahn, überfuhr dann zwei Verkehrsinseln, bevor er über die Schutzplanken flog und auf der Fahrbahn Richtung Norden zum Stehen kam. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der Fahrer unverletzt. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und der Führerschein sichergestellt. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf 10.000 Euro geschätzt. Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die B49 in Richtung Norden bis ca. 06:15 Uhr gesperrt.

6. Gefährliche Körperverletzung, Tatort: 65549 Limburg a. d. Lahn, Grabenstraße Tatzeit: Sonntag, 06.09.2026, 00:42 Uhr

(JM) Am Sonntag, den 06.09.2026, kam es gegen 00:42 Uhr in der Grabenstraße in Limburg zu einem Angriff durch eine Gruppe auf den Geschädigten. Ein 23 Jahre alter Mann aus Runkel wurde auf der Straße von einer Personengruppe von mindestens 5 Personen angegriffen. Hierbei soll auch ein Baseballschläger eingesetzt worden sein. Der Geschädigte wurde hierbei leicht verletzt. Die Ermittlungen zu der Personengruppe und den Hintergründen der Tat dauern an. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Limburg unter Tel. +49 6431 / 9140 - 0 oder per E-Mail an kvd.limburg.ppwh@polizei.hessen.de. Hinweise können auch über die Online-Wache der Polizei Hessen unter www.polizei.hessen.de gegeben werden.

7. Auseinandersetzung auf dem Dauborner Markt, Tatort: 65597 Hünfelden, Alte Selterser Straße Tatzeit: Samstag, 05.09.2026, 23:32 Uhr

(JM) Am Samstag, den 05.09.2026, kam es gegen 23:32 Uhr zu einer Auseinandersetzung auf dem Dauborner Markt. Hier attackierten zwei Männer einen 18 Jahre alten Mann aus Bad Camberg. Wie es zu der Auseinandersetzung kam, konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Jedoch musste der Geschädigte mehrere Schläge gegen Oberkörper und Kopf einstecken und wurde hierbei leicht verletzt. Einer der Täter wurde noch von der Security kurz festgehalten, konnte dann aber auch flüchten. Beide Täter wurden als schlank und ca. 180-185 cm groß beschrieben und sollen eine mitteleuropäische Erscheinung gehabt haben. Der eine soll ca. 18 Jahre alt sein, hatte kurzes, lockiges, weißblondes Haar und war mit einem schwarzen Kapuzenpulli und einer schwarzen Jogginghose bekleidet. Der andere soll ca. 28 bis 35 Jahre alt gewesen sein und einen Vollbart haben. Er trug eine Brille, einen schwarzen Kapuzenpulli und eine schwarze Bauchtasche. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Limburg unter Tel. +49 6431 / 9140 - 0 oder per E-Mail an kvd.limburg.ppwh@polizei.hessen.de. Hinweise können auch über die Online-Wache der Polizei Hessen unter www.polizei.hessen.de gegeben werden.

8. Kirmesbesucher fällt mehrfach auf, Tatort: 65614 Beselich, Steinbacher Straße (Kirmesgelände) Tatzeit: Samstag, 05.09.2026, 22:29 Uhr bis 23:54 Uhr

(AKu) Am Samstagabend ist ein Besucher der Beselicher Kirmes mehrfach strafrechtlich auffällig geworden. Zunächst berührte der 22-Jährige eine 18-Jährige unsittlich am Gesäß und redete obszön auf sie ein. Nachdem er ein folgendes durch den Veranstalter ausgesprochenes Hausverbot missachtete, wurde er durch eine Streife der Weilburger Polizei zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung auf die Polizeistation verbracht. Dort bedrohte er einen Beamten mit dem Tode. Im weiteren Verlauf der Nacht konnte er von der Dienststelle aus entlassen werden. Er muss sich nun der Strafverfolgung bezüglich sexueller Belästigung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch stellen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Tag der Selbsthilfe am 16. September 2026 in WERKStadt Limburg

Limburg. Zum bundesweiten Tag der Selbsthilfe am 16. September 2026 rückt Hessen unter dem Motto #GemeinsamStark die Bedeutung und Vielfalt gemeinschaftlicher Selbsthilfe in den Fokus. Mit einer hessenweiten Plakatkampagne und zahlreichen Aktionen vor Ort machen die LAKOS – Landeskoordinierungsstelle Selbsthilfe Hessen und die hessischen Selbsthilfekontaktstellen gemeinschaftliche Selbsthilfe sichtbar und zeigen, wie sie Menschen verbindet und stärkt.

In Selbsthilfegruppen kommen Menschen mit ähnlichen Erkrankungen, Problemen oder Lebenssituationen zusammen. Sie teilen Erfahrungen, unterstützen sich gegenseitig und entwickeln gemeinsam Strategien für den Umgang mit ihrer Situation. „Gemeinschaftliche Selbsthilfe lebt davon, dass Menschen selbst aktiv werden und sich auf Augenhöhe begegnen“, sagt Maren Kochbeck, Projektleiterin der LAKOS und Geschäftsführerin des Selbsthilfe e.V. „Der Tag der Selbsthilfe macht dieses Engagement sichtbar und ermutigt zugleich dazu, Selbsthilfegruppen kennenzulernen und für sich zu entdecken.“ 

Selbsthilfe wird in ganz Hessen sichtbar

Anlässlich des Tags der Selbsthilfe ist das Kampagnenmotiv auf Großflächen in ganz Hessen zu sehen. Gleichzeitig laden Selbsthilfekontaktstellen in verschiedenen Regionen zu Veranstaltungen und Aktionen ein. Interessierte können sich dort informieren und mit Aktiven ins Gespräch kommen, um die Möglichkeiten der Selbsthilfe in ihrer Region kennenzulernen.

Auch in Limburg ist der Tag der Selbsthilfe Anlass für eine Aktion in der WERKStadt. Am 16. September 2026 laden die Selbsthilfekontaktstelle Limburg-Weilburg gemeinsam mit verschiedenen Selbsthilfegruppen von 10:00 bis 18:00 Uhr zu einem gemeinsamen Informationsstand vor dem Gesundheitszentrum in die WERKStadt, um Selbsthilfe sichtbar zu machen. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die vielfältige Selbsthilfelandschaft des Landkreises Limburg-Weilburg. Sie können unterschiedliche Selbsthilfegruppen kennenlernen, mit Gruppenmitgliedern ins Gespräch kommen und sich unverbindlich über Unterstützungsangebote informieren. Die teilnehmenden Gruppen berichten aus ihrer Praxis und zeigen, wie wertvoll der Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen sein kann.

Weitere Informationen gibt es unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de

23 Kontaktstellen unterstützen Selbsthilfe vor Ort

In Hessen gibt es ein flächendeckendes Unterstützungsangebot für alle, die eine Selbsthilfegruppe suchen, selbst eine Gruppe gründen möchten oder Fragen zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe haben. Die 23 Selbsthilfekontaktstellen arbeiten themenübergreifend und unabhängig. Sie beraten Interessierte, vermitteln Kontakte zu bestehenden Gruppen, begleiten Neugründungen und unterstützen bereits aktive Selbsthilfegruppen.

Seit Ende 2023 ergänzt die LAKOS – Landeskoordinierungsstelle Selbsthilfe Hessen diese Strukturen auf Landesebene. Sie arbeitet mit Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfeorganisationen zusammen und bündelt Informationen rund um die gemeinschaftliche Selbsthilfe in Hessen.

Eine Übersicht über die Aktionen zum Tag der Selbsthilfe in Hessen sowie weitere Informationen zur Selbsthilfe und zu den regionalen Selbsthilfekontaktstellen gibt es unter https://selbsthilfe-hessen.net/tag-der-selbsthilfe-in-hessen-2026/.

Über den Tag der Selbsthilfe:

Der bundesweite Tag der Selbsthilfe findet am 16. September 2026 zum zweiten Mal statt. Unter dem Motto #GemeinsamStark rufen die Nationale Kontakt- und
Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) dazu auf, die Vielfalt und Bedeutung gemeinschaftlicher Selbsthilfe sichtbar zu machen.

Über die LAKOS:   

Die LAKOS – Landeskoordinierungsstelle Selbsthilfe Hessen wurde Ende 2023 gegründet, um eine zentrale Anlaufstelle für die Selbsthilfe in Hessen zu schaffen. Sie arbeitet mit Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfeorganisationen zusammen, berät an Selbsthilfe interessierte Menschen sowie Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialbereich und vermittelt Kontakte zu passenden Fachstellen. Ziel der LAKOS Hessen ist es, Selbsthilfefähigkeiten zu fördern, Selbstorganisation zu unterstützen und gemeinschaftliche Selbsthilfe in Hessen zu stärken. Träger der LAKOS Hessen ist der gemeinnützige Selbsthilfe e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Arbeit der LAKOS Hessen sowie die hessenweite Plakatkampagne zum Tag der Selbsthilfe werden durch die GKV-Selbsthilfeförderung in Hessen unterstützt. Darüber werden einzelne Projekte aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) gefördert.

Kontakt Selbsthilfekontaktstelle Limburg-Weilburg: 

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes im Landkreis Limburg-Weilburg per E-Mail an selbsthilfe(at)limburg-weilburg.de oder telefonisch unter 06431 296-635 sowie unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Trauer um Berthold Weikert

Berthold Weikert war ein Mann, der sein Leben in den Dienst anderer stellte. Über sechs Jahrzehnte engagierte er sich in kommunalpolitischen und sozialen Ehrenämtern – eine Dauer, die in der Region ihresgleichen sucht. Ob im Stadtparlament Hadamar, im Kreisausschuss, in der Arbeiterwohlfahrt, im Anstaltsbeirat der JVA oder über drei Jahrzehnte im Verwaltungsrat des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes: Er war dort, wo Menschen Unterstützung brauchten. Nun ist er im Alter von 92 Jahren verstorben.

Seine Haltung war geprägt von Beharrlichkeit, Kollegialität und der Bereitschaft, Kompromisse zu suchen. Er galt als jemand, der nicht die Konfrontation suchte, sondern den besten Weg. Sein Einsatz galt den „kleinen Leuten“, denen er mit Geduld, sozialem Blick und praktischer Hilfe begegnete. Viele erinnern sich an einen Mann, der mit ruhiger Stimme und klarer Sicht Lösungen fand, wo andere Schwierigkeiten sahen.

Im St. Vincenz Gesundheits‑Verbund war Berthold Weikert über viele Jahre ein verlässlicher und verbindender Ansprechpartner im Verwaltungsrat. Als Vertreter des Kreises brachte er eine Perspektive ein, die für das Haus von besonderer Bedeutung war: die Nähe zu den Kreisgremien und zu den Einrichtungen der Daseinsvorsorge im Landkreis Limburg‑Weilburg. Er hielt die Verbindung zu den Stellen, die für die Versorgung der Menschen im Kreis entscheidend sind, und verstand es, Entwicklungen im Krankenhaus mit den Bedarfen der Region zusammenzudenken. Seine ruhige Art, seine Erfahrung und sein Gespür für soziale Fragen haben das Gremium über drei Jahrzehnte geprägt.

Für sein jahrzehntelanges Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen – darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hadamar. Doch wer ihn kannte, wusste: Anerkennung war für ihn nie Ziel, sondern Nebenprodukt. Sein Maßstab war immer der einzelne Mensch.

Mit Berthold Weikert verliert das St. Vincenz einen Menschen, der über viele Jahre mit ruhiger Beharrlichkeit und sozialer Haltung Verantwortung getragen hat. Sein Wirken bleibt spürbar in der Art, wie er Verantwortung getragen und Menschen unterstützt hat.

© St. Vincenz Gesundheitsverbund