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Die richtige Lösung war:
" Beerenschnaps "
Rätselvorschlag Redaktion
Dienstag 8.9.
Noch drei Tage bis zur Kirmes
Tradition und Gemeinschaft
Die Villmarer Kirmes im Wandel der Nachkriegsjahrzehnte
Die Kirmes im Marktflecken Villmar ist weit mehr als nur ein Volksfest – sie ist ein zentraler Ankerpunkt im kulturellen und gesellschaftlichen Leben des Ortes. Besonders die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg prägten das Traditionsfest nachhaltig und formten die Kirmes in der Gestalt, wie Einwohner sowie Gäste sie heute kennen.
Nach den schmerzhaften Unterbrechungen der Kriegsjahre lebte das Brauchtum danach rasch wieder auf. Die Wiederaufnahme der Kirmes war für die Villmarer Bevölkerung ein wichtiges Symbol des Neuanfangs und der gelebten Gemeinschaft. Getragen von den Jahrgängen der Kirmesburschen blieben Kernelemente der heimischen Tradition unverändert erhalten: das feierliche Aufstellen des Kirmesbaums, das Tragen der aufwendig geschmückten Kirmeshüte sowie der symbolische Umzug und am Ende die Verbrennung des „Kirmesmannes“.
Kirmes 1951 im Gasthaus Krone
Ab 1965 wurde auf Bestreben des Gemeindevorstands und dem damaligen Bürgermeister Aumüller zur Villmarer Kirmes ein Zelt aufgebaut. Man wollte damit die Feierlichkeiten, die zuvor auch schon mal parallel in verschiedenen Gaststätten stattfand an einer zentralen Stelle zusammenfassen.
Ein entscheidender Wandel in der Ausrichtung der Festivitäten vollzog sich im Jahr 1972 durch eine Initiative des damals noch reinen Männergesangvereins Teutonia als Verein die Organisation der Kirmes zu übernehmen und mit einem ansprechenden Rahmenprogramm zu verbessern. Diese Neuerung ermöglichte es, größere Menschenmengen für den Besuch der Kirmes zu begeistern und das Fest organisatorisch auf ein neues Fundament zu stellen. In den folgenden Jahrzehnten übernahmen auch die anderen lokalen Vereine – wie in diesem Jahr der Tischtennisverein – als Ausrichter Verantwortung und sicherten so das Fortbestehen der Großveranstaltung. Ganz nebenbei sicherten die Einnahmen auch den Fortbestand der Vereine.
Heute verbindet die Villmarer Kirmes gewachsene Geschichte mit moderner Festkultur. Sie bleibt ein jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender, der Generationen verbindet und die lokale Identität im Lahntal stärkt.
Hier ein Video von Villmar TV " Villmarer Kirmes im Jahr 2019 "
Erstmals wieder Kirmes im Festzelt mit der Teutonia
Am Freitag Abend ertönten 1972 vor ausverkauftem Haus noch Operettenklänge
Hier im Bild eine Scene aus "Die Juliska aus Budapest"
© Villmarer-Zeitung
Großaufgebot von Feuerwehren wegen sinkendem Motorboot in Runkel
Am letzten Mittwoch sorgte die Meldung über ein gekentertes Motorboot in der Lahn bei Runkel für den Einsatz mehrerer Feuerwehren aus der Region.
Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Villmar, Aumenau, Runkel und Schadeck sowie die Tauchergruppe der Feuerwehr Limburg. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, daß das Boot schon vor Tagen abgesoffen war. Er war aber am Ufer festgebunden. Sorge bereitete den Rettungskräften das aus dem Boot Betriebsstoffe in´s Wasser gelangten könnten. Vorsorglich wurde eine Ölsperre ausgelegt. Die Runkeler Feuerwehr benachrichtige den Bootseigentümer.
Nach gut einer Stunde konnten die zahlreich angerückten Rettungskräfte wieder den Heimweg antreten.
© Villmarer-Zeitung / Beispielfoto Gemini KI
September
September zieht den Herbst ins Land
an einem hellen bunten Band.
Der Sommer winkt und sagt „Adé!
Ein andrer kommt, wenn ich nun geh’.“
Die Sonne hat nicht mehr viel Zeit,
die Schatten werden lang und weit,
der Wind spielt oft ein lustig’ Spiel,
mal ist es warm, mal ist es kühl.
Auf Wiesen glänzt ein Silberschmuck,
auf Blumen auch. Komm her und guck!
Ein Zaubrer wirkt zur Morgenstund’,
und auch die Blätter tupft er bunt.
September ist auch Erntezeit.
Zum Feiern macht man sich bereit
und sagt ganz festlich: „Dankeschön!“
September flüstert: „Gern geschehn!“
Und hat man ganz viel Wetterglück,
kehrt warm der Sommer kurz zurück.
Altweibersommer heißt er dann,
danach dann fängt die Sturmzeit an.
© Elke Bräunling
1. Spendenbox gestohlen, Hadamar, Mönchberg, Sonntag, 06.09.2026, 16.00 Uhr
(wo)Am Sonntagnachmittag entwendeten unbekannte Täter eine Spendenbox aus einer Gedenkstätte in Hadamar.
Gegen 16:00 Uhr betraten die Täter die Gedenkstätte in der Straße "Mönchberg" und nahmen dort die Spendenbox an sich. Diese konnte wenig später unweit der Gedenkstätte aufgebrochen aufgefunden werden. Das darin befindliche Bargeld hatten die Täter entwendet. Anschließend entfernten sich die Unbekannten in unbekannte Richtung.#
Hinweise zur Tat nimmt die Polizei in Limburg unter der Rufnummer 06431-91400 entgegen.
2. Zweiradfahrer bei Unfall verletzt, Limburg, Kreisstraße 474, Freitag, 04.09.2026, 12.40 Uhr
(wo)Am Freitagmittag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person in Limburg.
Gegen 12:40 Uhr wollte ein 20-Jähriger mit seinem VW Polo von einem Parkplatz auf die Kreisstraße 474 einfahren. Er übersah dabei den 17-Jährigen Fahrer eines Leichtkraftrades und es kam zum Zusammenstoß. Der Zweiradfahrer stürzte zu Boden und verletzte sich leicht. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Innenminister verteidigt Briefwahl und weist Kritik am Wahlrecht zurück
Roman Poseck: „Eine hohe Wahlbeteiligung ist die Grundlage einer starken Demokratie. Die Briefwahl trägt dazu bei, dass niemand aufgrund persönlicher Umstände von der politischen Teilhabe ausgeschlossen wird.“
Der Hessische Landtag hat sich heute auf Antrag der Fraktion der Freien Demokraten in einer Aktuellen Stunde mit der Sicherheit des hessischen Wahlrechts befasst. Anlass ist die Kommunalwahl in Frankfurt am Main, bei der statistische Auffälligkeiten in der Verteilung der Stimmen öffentlich diskutiert werden und zu denen die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Antragsteller verbinden damit die Frage, ob die hessischen Regelungen zur Briefwahl ausreichend vor Missbrauch schützen.
Innenminister Roman Poseck betonte in der Landtagsdebatte zur Aktuellen Stunde: „Die Briefwahl ermöglicht es Millionen Menschen, ihr Wahlrecht wahrzunehmen, auch wenn ein Gang zur Urne am Wahltag nicht realisierbar ist. Eine hohe Wahlbeteiligung ist die Grundlage einer starken Demokratie. Die Briefwahl trägt dazu bei, dass niemand aufgrund persönlicher Umstände von der politischen Teilhabe ausgeschlossen wird.
Demokratie lebt von Teilhabe
Ich warne davor, die Briefwahl grundsätzlich in Frage zu stellen, so wie es die AfD immer wieder tut. Dies hätte zur Folge, dass viele Berufstätige am Wochenende oder im Schichtdienst, Studenten im Ausland sowie ältere und kranke Menschen aus dem demokratischen Mitwirkungsprozess ausgeschlossen würden. Das würde nicht nur die Wahlbeteiligung schwächen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Institutionen. Eine starke Demokratie lebt von aktiver Teilhabe. Eine Abschaffung der Briefwahl oder eine Verbindung mit erheblichen Hürden wären ein enormer Verlust für Gesellschaft und Staat.
Gleichzeitig gilt es auch bei der Briefwahl, Manipulationsmöglichkeiten auszuschließen oder zumindest zu reduzieren. Die Wahl ist ein sensibler Vorgang, die Integrität des gesamten Verfahrens ist von herausragender Bedeutung. Kriminelles Handeln Einzelner ist aus meiner Sicht nicht geeignet, die Regeln insgesamt infrage zu stellen. Gleichwohl ist es Aufgabe aller, die rechtlich und organisatorisch für Wahlen verantwortlich sind, mögliche Fehlentwicklungen zu beobachten und erforderlichenfalls durch organisatorische oder gesetzliche Anpassungen darauf zu reagieren. Deshalb fließen Erfahrungsberichte aus vergangenen Wahlen und auch der Ausgang von Wahlprüfungs- und Strafverfahren in diese Überlegungen ein.
Schutz vor Missbrauchsgefahren gewährleistet
Ich warne vor Schnellschüssen und empfehle, zunächst den Ausgang der Ermittlungsverfahren abzuwarten. Schnellschüsse auf der Grundlage von Verdachtslagen sind der falsche Weg, zumal die Regeln zu Wahlen in Bund und Ländern nahezu identisch sind und ein hessischer Sonderweg zweifelhaft wäre. Im Übrigen zeigen die aktuellen Ermittlungen doch gerade, dass Missbrauchsfällen nachgegangen wird und Wahlbetrug nicht ohne Konsequenzen bleibt.
Die geltenden Regelungen zur Durchführung der Briefwahl gewährleisten bereits im Rahmen dessen, was verfassungsrechtlich und wahlorganisatorisch vertretbar ist, einen weitreichenden Schutz vor Missbrauchsgefahren sowie hinreichende Überprüfungs- und Korrekturmöglichkeiten durch die kommunalen Wahlorgane und notfalls auch durch Strafverfolgungsbehörden und Gerichte. Das Bundesverfassungsgericht hat sich bereits mehrfach mit der Briefwahl befasst und festgestellt, dass Sicherheit und Kontrollierbarkeit der Wahlabläufe hier nicht in gleich hohem Maße gewährleistet werden können wie bei der Urnenwahl im Wahllokal, dass dies aber hingenommen werden muss, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung und eine Stärkung der demokratischen Teilhabe zu erreichen. Der Antrag der Aktuellen Stunde der FDP bewegt sich auf einem sehr schmalen Grat. Zurückweisen will ich den Eindruck, der mit der Fragestellung des Antrags entstehen kann, es gebe ein spezifisch hessisches Sicherheitsproblem beim Wahlrecht. Die für Kommunalwahlen in Hessen geltenden Regelungen zur Durchführung der Briefwahl entsprechen in den wesentlichen Punkten dem, was für Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen gilt und sich langjährig bundesweit bewährt hat.
Briefwahl ist unverzichtbares Instrument
Hinzu kommt, dass Landrats- und Bürgermeisterwahlen häufig parallel zu Bundestags- und Europawahlen durchgeführt werden. Es kann doch nicht ernsthaft gefordert werden, die Briefwahl auf kommunaler Ebene in Hessen zu erschweren, während zeitgleich für eine Bundestagswahl die Briefwahlunterlagen einfacher beantragt werden können. Wir wollen keinen Bürokratieaufbau. Unterschiedliche wahlrechtliche Vorgaben würden die organisatorischen Abläufe für die kommunalen Wahlbehörden und die zahlreichen ehrenamtlichen Wahlvorstände erheblich erschweren und damit eher zusätzliche Fehlerquellen eröffnen, ohne einen nennenswerten Sicherheitsgewinn zu erreichen.
Für mich bleibt es daher bei einer klaren Linie. Wir nehmen jeden Verdacht auf Wahlfälschung ernst, klären ihn konsequent auf und ziehen aus gesicherten Erkenntnissen die notwendigen Schlüsse. Wenn sich daraus konkreter gesetzgeberischer oder organisatorischer Handlungsbedarf ergibt, werden wir diesen an geeigneter Stelle aufgreifen und anbringen. Zuerst müssen aber die Tatsachen auf dem Tisch liegen. Das Vertrauen in unsere Wahlen sichern wir aber nicht durch Misstrauen gegenüber einem seit Jahrzehnten bewährten Verfahren, sondern durch eine sorgfältige Wahlorganisation, durch konsequente Strafverfolgung und dadurch, dass möglichst viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können. Die Briefwahl ist dafür ein unverzichtbares Instrument.“
© Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz
Verärgerung über die Schließung der Weilburger Lehrerakademie
Tagungsstätte der Hessischen Lehrkräfteakademie in Weilburg.
Die Entscheidung des Hessischen Kultusministeriums, den Tagungsbetrieb der Hessischen Lehrkräfteakademie im Weilburger Schloss sowie am Standort Fuldatal schrittweise einzustellen, stößt in der Region sowie in der Bildungslandschaft auf deutliche Kritik. Das Ministerium begründet diesen Schritt im Wesentlichen mit gravierenden wirtschaftlichen Defiziten und einem nachhaltig veränderten Nutzungsverhalten seit der Corona-Pandemie. Da Lehrkräfte Fortbildungen mittlerweile bevorzugt online, modular oder in Form kürzerer Präsenzveranstaltungen wahrnehmen, verzeichneten die mehrtägigen Übernachtungsangebote hohe Verluste bei stark gesunkener Zimmerauslastung.
Gegen die angekündigte Schließung formiert sich jedoch breiter Widerstand von Personalräten, Gewerkschaften, Lehrkräften und der lokalen Politik. Die Kritiker betonen, dass der persönliche und mehrtägige Austausch vor Ort einen unersetzlichen Wert für die Vernetzung, Teambildung und letztlich die Bildungsqualität besitzt, der durch digitale Formate nicht gleichwertig ersetzt werden kann. Neben der Sorge um die Qualität der Lehrkräftefortbildung wiegt auch der drohende Verlust von Arbeitsplätzen und die Schwächung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Weilburg schwer. Um den Erhalt der Tagungsstätten einzufordern, reichte der Gesamtpersonalrat eine vielbeachtete Online-Petition beim Hessischen Landtag ein.
Während das Staatliche Schulamt am Standort Weilburg verbleibt und für die betroffenen Beschäftigten der Akademie sozialverträgliche Lösungen gesucht werden sollen, hält die Landesregierung trotz der anhaltenden Proteste an ihren Schließungsplänen fest.
© Quelle: Hessische Lehrkräfteakademie - Hessen.de
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