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Die richtige Lösung war:
" Schimpfwort "
Rätselvorschlag Redaktion


Donnerstag


Wohin mit dem Erdaushub von den Windrädern

Beim bevorstehenden Bau der Windkraftanlagen auf dem Galgenberg in Villmar fallen für das Fundament einer modernen Anlage beachtliche Erdmassen an: Typischerweise bewegen sich die Mengen im Bereich von etwa 1.500 bis 3.000 Kubikmetern Aushub, was rund 150 bis 200 Lkw-Transporten entspricht. Vielleicht könnte man einen Teil von diesem Material direkt vor Ort zur Verfüllung diverser Gruben und Gräben entlang der Heerstraße oder dem in einer Senke hinter der Schutthütte gelegenen Grillplatz einsetzen. Die Grillhütte wird so gut wie nie genutzt. Zudem sollte man heute, schon wegen der Waldbrandgefahr, keinen Grillplatz mehr am Waldrand einrichten. Ein solches Vorgehen könnte CO₂ und Transportkosten sparen, indem Dutzende Lkw-Fahrten durch die umliegenden Ortschaften entfallen. Gleichzeitig könnte man damit auch die durch früheren Kiesabbau oder Bergwerkstätigkeit entstandenen Gruben auf dem Galgenberg verfüllen.

Damit dieses Vorhaben gelingen kann, müssten die Verantwortlichen aber vorab prüfen, ob der anfallende Aushub den bodenschutzrechtlichen Vorgaben entspricht und sich nach entsprechenden Materialprüfungen für eine solche Wiederverwendung eignet. Zudem müsste im Einvernehmen mit den Denkmalschutz- und Naturschutzbehörden geklärt werden, ob die vorhandenen Gruben gefahrlos aufgefüllt werden können, ohne geschützte Biotope oder wertvolle historische Relikte zu beeinträchtigen. Sollten diese rechtlichen und ökologischen Rahmenbedingungen positiv beschieden werden, könnte die Verfüllung vor Ort eine nachhaltige und pragmatische Lösung darstellen, die Synergien zwischen dem Infrastrukturbau und der Geländepflege am Galgenberg schafft.

© Villmarer-Zeitung


Glanzvolles Jubiläumskonzert: 190 Jahre Teutonia Villmar mit den Mainzer Hofsängern

Ein ganz besonderes musikalisches Highlight wirft seine Schatten voraus: Anlässlich ihres beeindruckenden 190-jährigen Bestehens lädt die Teutonia Villmar am Sonntag, den 18. Oktober 2026, zu einem feierlichen Jubiläumskonzert in die König-Konrad-Halle Villmar ein. Als Star-Gäste des Abends konnten die weltbekannten Mainzer Hofsänger gewonnen werden.

Vom traditionellen Männerchor zum modernen Gemischten Chor
1836 als reiner Männergesangverein gegründet, blickt die Teutonia Villmar auf eine tief verwurzelte Tradition zurück. Mit dem Wandel der Zeit hat sich der Verein erfolgreich neu erfunden: Aus dem traditionellen Männergesangverein ging ein lebendiger Gemischter Chor hervor. Heute verbindet die Teutonia klassische Chorkultur mit modernen Akzenten und bereichert seit nahezu zwei Jahrhunderten das kulturelle Leben der Region. Das 190-jährige Jubiläum setzt einen weiteren Meilenstein in dieser Erfolgsgeschichte.

Stimmgewaltige Prominenz aus der Fastnachts- und Chormetropole
Mit den Mainzer Hofsängern steht ein Ensemble auf der Bühne, das weit über die Grenzen Rheinland-Pfalz’ hinaus Kultstatus genießt. Bundesweit bekannt wurden die Sänger vor allem durch ihre legendären Auftritte in der Fernseh-Fastnacht „Mainz bleibt Mainz“, doch ihr musikalisches Repertoire reicht weit über das närrische Brauchtum hinaus.

Das Vokalensemble überzeugt seit Jahrzehnten mit einer außergewöhnlichen Stimmgewalt, perfekter Harmonie und stilistischer Vielfalt. Ihr Programm erstreckt sich von sakralen Gesängen, klassischen Opernchören und weltbekannten Musical-Melodien bis hin zu mitreißenden Evergreens und modernen Pop-Arrangements. Die Zuhörer erwartet ein erstklassiges Klangerlebnis und Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Vorverkaufsstellen

Bäckerei Schmidt,
Lahn Apotheke,
Schuhhaus Bleul,
 Bosch Car Service Hundeborn.

Die Karte kostet 20 € und an der Abendkasse 22 €.


Beide Fotos von Sabine Behrla

© Villmarer-Zeitung



1. Grabschmuck entwendet,
Beselich-Niedertiefenbach, Grabenstraße, Sonntag, 30.08.2026 bis Dienstag, 01.09.2026

(ro)In den vergangenen Tagen stahlen Unbekannte vom Niedertiefenbacher Friedhof Grabschmuck. Zwischen Sonntag und Dienstag hatten die Diebe den Friedhof in der Grabenstraße aufgesucht und von mehreren Gräbern unbemerkt Metallkreuze, Pflanzen sowie Kerzen gestohlen. Hinweise zu den Tätern liegen bislang nicht vor. Sollten Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Weilburg unter der Telefonnummer (06471) 9386-0.

2. Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall, Limburg, Seilerbahn, Dienstag, 01.09.2026, 13:30 Uhr

(ro)Am Dienstag kam es in Limburg zu einem Verkehrsunfall. Gegen 13:30 Uhr befuhr ein Mercedes-Fahrer die Straße "Seilerbahn" in Richtung der Weilburger Straße. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitt der Fahrer auf dieser Strecke einen medizinischen Notfall und geriet mit seinem Fahrzeug zunächst gegen einen geparkten Toyota, der dann auf ein Motorrad aufgeschoben wurde. Bevor er zum Stehen kam, wurden noch vier weitere geparkte Fahrzeuge beschädigt, darunter ein Wohnmobil. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Mann in ein umliegendes Krankenhaus. Die beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der durch den Unfall entstandene Schaden wird auf rund 23.000 Euro geschätzt.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Landrat Köberle überreicht Michael Siegel den Landesehrenbrief

Große Freude in Elz: Landrat Michael Köberle hat Michael Siegel während den Kreismeisterschaften Wurf auf dem Turnplatz in Elz den Landesehrenbrief überreicht. „Damit ehren wir sein enormes und vielfältiges Engagement rund um den Sport, insbesondere im Hinblick auf die Leichtathletik“, betonte Landrat Köberle. Die Anregung zu dieser Ehrung hatte der Ehrenvorsitzende des Leichtathletikkreises Limburg-Weilburg, Martin Rumpf, verfasst.

„Ich beginne jedoch mit dem kürzesten Teil Ihres ehrenamtlichen Engagements: Sie sind seit 2021 Erster Schriftführer beim Jagdverband“, begann Landrat Köberle seine Laudatio, kam dann aber schnell zur Leichtathletik. 1988 fing alles an. Als Athlet beim LC Mengerskirchen aktiv, konnte Michael Siegel viele tolle Erfolge verzeichnen. Bis hin zu Deutschen Meisterschaften nahm er an Wettkämpfen teil und stellte dort sein Können unter Beweis. Und auch abseits der Tartanbahn brachte er sich bei Vereinen und Verbänden ein. Beim Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg war er ab 1998 im Vorstand aktiv, von 2001 bis 2026 als Kassenwart. Er ist zudem einer der Mitgründer des Leichtathletik-Fördervereins Limburg-Weilburg und war dort von 2003 bis 2008 Geschäftsführer und Kassierer sowie von 2008 bis 2016 Sportlicher Leiter. Und bis heute ist er dem Förderverein sehr verbunden.

Beim TSV Pfungstadt war Michael Siegel von 2004 bis 2012 Trainer und Vorstandsmitglied. Und auch beim Hessischen Leichtathletikverband (HLV) hatte er diverse Funktionen inne. Er war von 2003 bis 2008 Vizepräsident Jugendwart und damit mit damals 26 Jahren jüngstes Präsidiumsmitglied in der Geschichte des Landesverbandes. Von 2008 bis 2012 war er Sportwart und Vizepräsident Leistungssport. Ab November 2012 bis Juli 2015 fungierte er als hauptamtlich leitender Landestrainer des Verbandes.

„Und gerade beim HLV haben Sie so viel bewegt. Dass es eine derart aktive und tolle Jugendarbeit gibt, ist Ihrem Wirken zu verdanken. Ob es um eine eigene Homepage für die Jugend ging, um Trainingslager in Frankreich, tolle Bilder für die Öffentlichkeitsarbeit oder auch um die Wiedereinführung eines Verbändekampfes für die Altersklasse der B-Jugend – die Aufzählung könnte schier endlos weitergehen. Dank Ihnen, lieber Michael Siegel, kam die Jugend wieder zusammen, wurde gefördert und gefordert. Und nur so können wir uns weiterhin auch an tollen Wettkämpfen in der Region und auch auf der großen Leichtathletik-Bühne erfreuen. Woran wir uns auch erfreuen konnten, war die tolle Feier des Leichtathletikkreises Limburg-Weilburg anlässlich seines 50. Geburtstages, die im vergangenen Jahr stattfand. Auch hier waren Sie maßgeblich daran beteiligt, dass diese Feier so und in dieser Art und Weise durchgeführt wurde, mit Podiumsdiskussionen inklusive einer Videoschalte und vielem mehr. Sie sind weiterhin als Kampfrichter und auch als Leiter des Wettkampfbüros und Starter ausgebildet. Und dazu auch jederzeit bereit, sich in den Dienst der hessischen Leichtathletik zu stellen. Ob als Kampfrichter oder beim Schiedsgericht – wenn Hilfe gebraucht wird, sind Sie da. Wenn man Informationen zu Ihnen und Ihrem Werdegang in der Leichtathletik einholt, fallen Worte wie hilfsbereit, sympathisch, offen für Neues, innovativ, große Fachkompetenz, kompromissbereit, aber durchsetzungsstark. Und genau dafür sind Sie allseits anerkannt. Es lebe der Sport, in Ihrem Fall speziell die Leichtathletik. Und was könnte es Besseres geben, als das nun beruflich zu tun. Sie arbeiten heute als Bundestrainer Wissenschaft an der Trainerakademie des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Für den Sport sind solche Menschen enorm wichtig, Sportler mit Leib und Seele, die wissen, was wichtig ist für die Athletinnen und Athleten sowie die Vereine“, so Landrat Köberle, der sich neben dieser Ehrung natürlich auch die Kreismeisterschaften Wurf in Elz mit großem Interesse anschaute. Zu den Gratulanten zählte auch der Waldbrunner Bürgermeister Peter Blum, Michael Siegel lebt im dortigen Ortsteil Ellar.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Gefahren in der Parkstraße verringern

Schon seit Jahren ist die konfliktbehaftete Verkehrssituation in der Parkstraße ein Thema. Einbahnstraße für den Kfz-Verkehr, für den Radverkehr jedoch in beide Fahrtrichtungen offen, dazu geparkte Autos links und rechts. Und seit der Ausweitung des Stadtlinienverkehrs sind die Linien 1 und 3 in einer engeren Taktung dort auf dem Weg zum Krankenhaus unterwegs. Zeit zum Handeln.

„Die Parkstraße ist nicht nur eine wichtige Verbindung auf dem Weg zum Krankenhaus, sondern auch zur Tilemann- und Theodor-Heuss-Schule. Die Verbindung weist schon lange Mängel in der Verkehrssicherheit auf. Im Schulmobilitätsplan Plus des Landkreises für die Tilemannschule wurde daher schon ein Entfall von Parkplätzen vorgeschlagen“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn den Handlungsbedarf deutlich. Der Magistrat hat der Änderung bereits zugestimmt und sie dem Ortsbeirat, der am Dienstag, 1. September, tagt, zur Kenntnis weitergeleitet. Danach werden die Parkplätze in Fahrtrichtung links entfernt. Für Anlieger gibt es Ersatzparkplätze in der Nähe.

Wer zur Tilemann- oder Theodor-Heuss-Schule will, nutzt die Parkstraße als Schulweg. Auch im Zusammenhang mit dem schulischen Mobilitätsmanagement ist die Situation daher vor Ort untersucht worden. Dabei wurden Mängel in der Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler aufgrund der geparkten Autos und der damit verbundenen Einschränkung der Sichtbeziehungen festgestellt. Im Schulmobilitätsplan Plus des Landkreises für die Tilemannschule ist daher ein Wegfall von Parkplätzen vorgeschlagen worden.

Seit dem 1. Juli vergangenen Jahres und der zu diesem Zeitpunkt umgesetzten Erweiterung des Stadtlinienangebots nutzen die Linien 1 und 3 die Parkstraße ab der Einmündung Walderdorffstraße in einer engen Taktung. Allerdings werden Autos oftmals außerhalb der markierten Fläche abgestellt, was den nutzbaren Verkehrsraum weiter beeinträchtigt. „Wir bekommen durch das Fahrpersonal vermehrt Behinderungen durch die geparkten Fahrzeuge gemeldet“, verdeutlicht der Bürgermeister. Dies wurde bei einer Befahrung zur Überprüfung bestätigt.

Deshalb werden in der Parkstraße die Parkplätze in Fahrtrichtung links entfernt. Auf der rechten Fahrbahnseite befinden sich zahlreiche Baumstandorte, dort sollen die Parkplätze erhalten bleiben. Auf der linken Seite der Straße besteht bereits am Kreisverkehr eine bauliche Anbindung für den Radverkehr, um entgegengesetzt der Einbahnstraße die Parkstraße zu befahren. Die Einbahnstraße ist bereits im Bestand für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben.

In der Praxis kommt der Gebrauch dieses Angebots einer Mutprobe gleich, denn durch die geparkten Fahrzeuge auf beiden Seiten bleibt von der Fahrbahnbreite von 7,50 Meter nur noch eine Kernfahrbahnbreite von etwa 3,50 Meter übrig. Das könnte durchaus reichen, um Begegnungsverkehr von Auto und Rad zu ermöglichen – sofern es ausreichende Ausweichmöglichkeiten geben würde. Doch auch hier schränken die Parkplätze und nicht ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge den Verkehrsraum weiter ein. 

Das Radverkehrskonzept hat auf den Mangel hingewiesen, dass auf der Parkstraße als Bestandteil des städtischen Radverkehrsnetzes für den Radverkehr in Gegenrichtung der Einbahnstraße keine ausreichenden Ausweichmöglichkeiten bestehen. Dieser Hinweis ist dann im Parkraummanagementkonzept aufgenommen worden, in der der Entfall von Parkplätzen auf einer Straßenseite vorgeschlagen wurde.

Da die Parkstraße Bestandteil des städtischen Radwegenetzes ist und eine wichtige Radverbindung zu den Schulen, dem Krankenhaus sowie nach Diez ist, hierbei als alternatives Angebot zur Fahrt auf der Diezer Straße, sind die Belange des Radverkehrs besonders zu berücksichtigen. Eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ist daher von großer Bedeutung, macht Hahn deutlich. 

Mit der vorgesehenen Änderung wird eine neue Markierung in der Parkstraße erforderlich. Mit einem Schutzstreifen wird der Platz für den Radverkehr in Gegenrichtung abgetrennt (vergleichbar der Markierung in der Grabenstraße zwischen Graupfortstraße und Hospitalstraße). Zusätzlich wird ein Sicherheitstrennstreifen zu den verbleibenden Parkplätzen auf der Fahrbahn aufgebracht.

Für die Anwohner gibt es Ersatz durch Anwohnerparken auf dem Parkplatz der IHK, Johannes-Mechtel-Straße/Ecke Walderdorffstraße. Anwohner können dort frei und unbefristet Parken. Die neuen Parkmöglichkeiten gleichen den Wegfall von rund 18 Parkplätzen in der Parkstraße aus. In der Parkstraße selbst werden, auf Anregung eines Anwohners, zwei weitere Parkplätze auf der rechten Fahrbahnseite zur Verfügung gestellt.

© Stadt Limburg


Mobilitätszentrale schließt früher

Am Freitag, 4. September, schließt die Mobilitätszentrale der Stadt aufgrund einer städtischen Veranstaltung bereits um 12 Uhr. 

© Stadt Limburg