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Die richtige Lösung war:
" Schnuller "
Rätselvorschlag Redaktion
Freitag
Noch eine Woche bis zur Villmarer Kirmes
Morgen wird das Kirmeszelt aufgestellt. Während der Aufbauarbeiten können dort wie bereits gemeldet Karten für die Mallorca-Party am kommenden Freitag zum Vorverkaufspreis von 10 € gekauft werden. Ansprechpartner sind Ralf Kiefer und die diesjährigen Kirmesburschen die auch beim Zeltaufbau helfen. Bei Ralf Kiefer können auch Karten unter der Telefonnummer 0157 - 340 44 808 vorbestellt und reserviert werden.
© Villmarer-Zeitung
Mittagstisch der Generationenhilfe
Der nächste Mittagstisch in der Klickermill (König-Konrad-Halle) findet statt am kommenden Mittwoch, den 09.09.2026 um 12:00 Uhr
Unser Menü zu 10,00 €:
Szegediner Gulasch, Schupfnudeln und Salat, sowie Quarkcreme mit Pfirsich als Dessert.
Die Generationenhilfe stellt Wasser und Kaffee zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der vorhergehende Sonntag um 12:00 Uhr unter der Handynummer: 0157 549 50 680
WICHTIG:
Da es in der KKH keine Küche gibt, bringt bitte jeder Gast seinen Teller, Besteck, Dessertschälchen, Kaffeetasse und Glas selbst mit und nimmt es benutzt mit nach Hause.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
Und wie immer gilt:
Bitte hinterlassen Sie bei der Anmeldung eine Telefonnummer!
Wer einen Fahrdienst benötigt, gibt bitte bei der Anmeldung Bescheid.
Der Mittagstisch richtet sich an alle Bewohner des Marktfleckens und Interessenten aus der Umgebung.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme
© Lieselotte Müller, Generationenhilfe Villmar
Der Jahrgang 1953/54 informiert
Die Beisetzung von Reiner Geis findet am Montag, den 7.9.26 um 14 Uhr auf dem Friedhof in Villmar statt.
Ein Gruß aus Aumenau. Foto von Patrik Kucza
Der bekannte Radio- und Fernsehmoderator Tim Frühling kommt auf Einladung der Landfrauen am Samstag, den 5.9. um 19:00 Uhr nach Villmar in die König-Konrad-Halle und liest aus seinem neuesten Buch. Der Eintritt kostet 5 Euro, ein Freigetränk ist im Preis enthalten. Karten gibt es bei Pia, Lisa und Mandy.
© Villmarer-Zeitung
Flohmarkt sorgt am Wochenende für Verkehrseinschränkungen in Limburg
Am Sonntag, 6. September, verwandelt sich die Limburger Innenstadt wieder in ein großes Flohmarktparadies. Das vom CityRing veranstaltete Großereignis zieht jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an, die zwischen zahlreichen Ständen auf der Suche nach besonderen Fundstücken und alten Schätzen sind.
Der Flohmarkt findet in diesem Jahr erneut am ersten Sonntag im September statt. Um einen reibungslosen Ablauf des Flohmarktes zu gewährleisten, sind Verkehrseinschränkungen notwendig: Betroffen sind unter anderem die Grabenstraße zwischen den Einmündungen Graupfortstraße und Diezer Straße sowie die Hospitalstraße. Darüber hinaus gelten in verschiedenen Bereichen Halt- und Parkverbote.
Besucherinnen und Besucher sollten daher möglichst auf Parkplätze, wie den Marktplatz in der Ste.- Foy-Straße, am Rand der Innenstadt ausweichen. Noch entspannter ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer mit Bus, Bahn oder LahnStar kommt, kann Verkehrsbehinderungen und die Parkplatzsuche rund um den Flohmarkt vermeiden.
© Stadt Limburg
Konzert in der Berger Kirche am 06.09.2026
Für das Konzert in der Berger Kirche am Sonntag, den 06.09.2026 um 17:00 Uhr konnte der Freundeskreis Berger Kirche e.V. das Trio „Latinenando“ gewinnen. Das Trio hat sich ganz der musikalischen Vielfalt Lateinamerikas verschrieben und präsentiert sowohl Klassiker als auch weniger geläufige musikalische „Perlen“ aus Tango, Milonga, Samba, Cumbia und Bolero – jeweils in eigenen, charaktervollen Arrangements.
Im Mittelpunkt steht der aus Argentinien stammende Sänger und Gitarrist Mateo Martinez, der mit expressivem Gesang und charmanten Einführungen zu den Stücken durch das Programm führt. Begleitet wird er von Gitarrist Emir Tufekcic, dessen virtuoses und zugleich romantisches Spiel den warmen und kraftvollen Klang des Ensembles maßgeblich prägt. Für feurige Percussion, groovende Basslinien und charakteristische Rhythmusgitarren sorgt Multiinstrumentalist Patrick Leuschner, der dem Trio zusätzliche Energie und klangliche Tiefe verleiht.
Dreistimmige Choreinlagen runden den unverwechselbaren Latineando-Sound ab und lassen das Publikum unmittelbar in die musikalische Atmosphäre Lateinamerikas eintauchen.
Seit seiner Gründung im Jahr 2019 begeistert das Trio mit Authentizität, Spielfreude und einer leidenschaftlichen musikalischen Reise durch die vielfältigen Klangwelten Lateinamerikas mit einem Zwischenstopp in der Berger Kirche.
Der Freundeskreis Berger Kirche e.V. lädt alle Interessierten zu diesem Konzert ein. Der Eintritt ist wie immer frei - am Ende der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten. Der Veranstalter bittet außerdem darum keine Plätze zu reservieren oder frei zu halten. Weitere Informationen rund um die Berger Kirche gibt es unter www.berger-kirche.de .
Für das Konzert wird wieder eine Einbahnstraßenverkehrsführung eingerichtet, so dass die Besucher des Konzertes bei der Anfahrt nicht mit Gegenverkehr rechnen müssen.
© Gemeinde Brechen
Die Zehntenscheune. An dieser Stelle steht heute der Kindergarten
Damit die Wäsche schön weiß wird hat man sie auf der Bleiche in die Sonne gelegt
Kirche, Zehntenscheune, Pfarrhaus und Schwesternhaus
Unten an der Lahn die Marmorfabrik.
Villmar mit Neubaugebiet (Knödelberg) und der neuen Schule
Der alte Friedhof, Heute Nikolaus Homm Park
1. Nach Widerstand Nacht im Polizeigewahrsam verbracht, Limburg, Grabenstraße, Mittwoch, 02.09.2026
(ro)Ein 26-Jähriger musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, nachdem er am Mittwoch mehrmals auffällig geworden war und bei seiner Festnahme Widerstand geleistet hatte. Dem unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss stehenden Mann war im Verlauf des Tages bereits ein Platzverweis für den Innenstadtbereich erteilt worden. Zudem war es gegen 19.15 Uhr mit einem Mitarbeiter eines Discounters in der Hospitalstraße zu einer Rangelei gekommen, als der 26-Jährige eine Flasche Vodka entwenden wollte. Hierbei bespuckte er den Mitarbeiter auch, bevor er sich losreißen und flüchten konnte. Nach seiner Festnahme in der Grabenstraße trat der Mann nach den zur Unterstützung hinzugekommenen Beamten der Bundespolizei, diese blieben unverletzt. Der 26-Jährige musste die Nacht anschließend im Polizeigewahrsam verbringen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
2. Mit Reizgas besprüht, Limburg, Holzheimer Straße, Mittwoch, 02.09.2026, 19:50 Uhr
(ro)In Limburg hat eine Jugendliche zwei Männer am Mittwoch mit Reizgas besprüht. Die beiden Männer waren nach eigenen Angaben gegen 19:50 Uhr auf der Rückseite des Bahnhofs im Bereich eines Parkplatzes in Streit mit einer Gruppe Jugendlicher geraten. Im weiteren Verlauf habe ein Mädchen aus der Gruppe heraus dann die beiden 41 und 42 Jahre alten Geschädigten mit Pfefferspray besprüht, bevor sich die Gruppe in Richtung Eisenbahnstraße entfernte. Eine rettungsdienstliche Behandlung lehnten sie ab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 an die Polizeistation Limburg.
3. Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld, Dornburg, Wilsenroth, Mittwoch, 02.09.2026, 18:30 Uhr
(ro)Die Polizei warnt nach immer wieder kehrenden Anrufen erneut vor Telefonbetrügern. In dem jüngsten Fall in Wilsenroth gaben sich die dreisten Täter als Polizeibeamte aus. So ging am Donnerstag bei einem Mann der Anruf ein, der sich wie folgt anhörte: "Hier ist die Polizei. Während einer Razzia sei eine Einbrecherbande festgenommen. In diesem Zusammenhang sind wir auf Ihre Kontaktdaten gestoßen, da die Festgenommenen wohl auch bei Ihnen zuschlagen wollten. Haben Sie Wertgegenstände oder Bargeld zu Hause? Wenn ja, übergeben Sie diese lieber an die Polizei, damit Ihr Hab und Gut sicher ist."
Der oben dargestellte Sachverhalt war von vorne bis hinten erlogen. Dem Angerufenen wurde vorgegaukelt, dass zwei Polizisten zu seinem Schutz vorbeikämen. Als diese dann gegen 18:30 Uhr bei dem Mann erschien, händigte er ihnen Bargeld aus. Bevor der Angerufene den Betrug bemerkte, waren beide schon verschwunden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Abholer wird als etwa 1,70 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt, kahlköpfig, mit normaler Statur sowie blassem Teint beschrieben. Er soll komplett schwarz mit Kapuzenpullover, Hose und Turnschuhen gekleidet gewesen sein und einen schwarzen Rucksack mitgeführt haben. Sein Begleiter soll zwischen 1,80 Meter und 1,85 Meter groß, ca. 30 bis 35 Jahre alt, schlank und gebräunt gewesen sein. Er hatte schwarze, leicht zerzauste Haare, einen Oberlippenbart und trug eine schwarze Bomberjacke, eine schwarze Jeans und schwarze Schuhe.
Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Bei solchen Telefonaten einfach aufzulegen ist nicht etwa unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, um die Täter los zu werden. Die Betrüger erreichen mittels geschickter Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort den Hörer auf. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Sollten Sie im Bereich Wilsenroth am frühen Mittwochabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen bzw. Beobachtungen gemacht haben, die in Zusammenhang mit dem Betrug stehen könnten, setzen Sie sich bitte mit der Polizeistation Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 in Verbindung.
4. Garagen und Schuppen angegangen,
Weilburg-Kirschhofen, Dienstag, 01.09.2026, 20:00 Uhr bis Mittwoch, 02:20 Uhr
(ro)In Weilburg-Kirschhofen haben sich Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch an mehreren Garagen sowie einem Gartenschuppen zu schaffen gemacht. In der Wilhelm-Picker-Straße näherten sich die Täter einer Garage und versuchten diese aufzuhebeln. Als dies misslang, stahlen sie aus einem gewaltsam geöffneten Schuppen eine Kettensäge. Aus einer Garage in der Untertaunusstraße entwendeten Unbekannte ein E-Bike, eine Musikbox sowie zwei Akku-Werkzeuge. Die Tat wurde von einer Videokamera aufgezeichnet. Eine nähere Beschreibung der Täter, die gegen 02:20 Uhr dort agierten, liegt noch nicht vor. Zudem wurden die Schlüsseltaster zweier weiterer Garagen in der Hermann-Mehl-Straße sowie im Neuen Weg, beschädigt, hier gelangten die Täter jedoch nicht in die Garagen. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise nimmt die Weilburger Polizei unter der Telefonnummer (06471) 9386-0 entgegen.
Präventionsprogramm "CrashKurs" an der Adolf-Reichwein-Schule, Limburg, Donnerstag, 03.09.2026
(ro)Eine tief bewegende und emotionale Veranstaltung des Polizeipräsidiums Westhessen zum Thema Verkehrsunfallprävention fand am Donnerstag an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg statt. Das landesweite Präventionsprogramm der hessischen Polizei richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Oberstufen sowie Berufsschulen. Ziel ist es, die Teilnehmenden durch authentische Erfahrungsberichte für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern. Begrüßt wurden die rund 80 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule von Polizeipräsident Björn Gutzeit. Durch das Programm führte Stephanie Barone von der Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Westhessen, die mit großer Empathie und Sensibilität durch die teils sehr persönlichen Erfahrungsberichte begleitete.
Im Mittelpunkt des Projekts standen reale Erfahrungen, die von einem Polizeibeamten des Regionalen Verkehrsdienstes, einem Rechtsmediziner und von Mitarbeiterinnen der Notfallseelsorge geschildert wurden. Die authentischen Berichte vermittelten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, welche schwerwiegenden Folgen riskantes Verhalten im Straßenverkehr haben kann - sei es durch überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung oder Alkohol am Steuer. Ein besonderes Augenmerk galt auch dem Umgang mit E-Scootern. In einem anschließenden Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise im Rauschbrillen-Parcours oder bei der E-Scooter Beschulung weitere Eindrücke sammeln.
Polizeipräsident Gutzeit betonte: "Unfallprävention beginnt nicht auf der Straße - sie beginnt im Bewusstsein. Daher wollen wir die Jugendlichen emotional erreichen um das Gefahrenbewusstsein zu stärken, denn ein einziger Moment kann ausschlaggebend sein. Ein Vormittag mit Erfahrungsberichten, der das Leben verändern kann, der betroffen macht und zum Nachdenken anregt."
Die Rückmeldungen der Jugendlichen fielen durchweg positiv aus. Viele äußerten sich bewegt und nachdenklich - einige sprachen davon, dass der Vormittag ihre Einstellung zum Fahren und zur Verantwortung im Straßenverkehr grundlegend verändert habe. Auch das Lehrerkollegium zeigte sich beeindruckt von der nachhaltigen Wirkung des Formats.
Das Verkehrspräventionsprogramm "CrashKurs" wird hessenweit durchgeführt und verfolgt das Ziel, junge Menschen nachhaltig für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Durch die Kombination aus persönlichen Erfahrungsberichten, fachlichen Impulsvorträgen und praktischen Parts soll insbesondere die Risikowahrnehmung geschärft und ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr gefördert werden.
Sollte auch Ihre Schule Interesse an der Durchführung einer "CrashKurs" Veranstaltung haben, können Sie sich gerne an PHK`in Barone unter: verkehrspraevention.ppwh@polizei.hessen.de wenden.
© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen
Im Garten treffen Gestaltungswille und Natur aufeinander
Im Garten von Rolf Röder gaben die Mitglieder der Gruppe Kunst & Natur einen Ausblick in ihre aktuelle Ausstellung in den Kunstsammlungen. Von links nach rechts im Bild: Karola arola Hinckel, Christine Wenzhöfer, Renate Kuby, Beate Sehr, Susanne Sehringer, Herbert Ristl, Margit Dries, Yvonne Pfeiffer und Rolf Röder. Es fehlten: Kathrin Mock und Riitta Soini
Die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe „Kunst & Natur“ des Kunstvereins Lahn Artists zeigen in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg die Ausstellung „Im Garten“. Die elf Künstlerinnen und Künstler – Margit Dries, Karola Hinckel, Renate Kuby, Kathrin Mock, Yvonne Pfeiffer, Riitta Soini, Herbert Ristl, Rolf Röder und Susanne Sehringer sowie die beiden Gäste Beate Sehr und Christine Wenzhöfer – nähern sich einem Thema, das zugleich vertraut und hochaktuell ist.
Im Garten verbindet der Mensch seinen Gestaltungswillen mit den Kräften der Natur. Im Interview erzählen die Künstlerinnen und Künstler, was sie an diesem Spannungsfeld fasziniert, wie unterschiedlich ihre Arbeiten entstanden sind und warum die Ausstellung auch für die Gruppe selbst ein besonderer Moment ist.
Was erwartet die Besucherinnen und Besucher bei der Ausstellung „Im Garten“?
Renate Kuby: Wir sind neun Künstlerinnen und Künstler der Gruppe „Kunst & Natur“ und haben zu diesem Projekt zwei Gastkünstlerinnen eingeladen, Beate Sehr und Christine Wenzhöfer. Seit mehr als einem Jahr beschäftigen wir uns mit dem Thema Garten und haben dazu jeweils aus unserer eigenen künstlerischen Perspektive gearbeitet. Dabei ist eine sehr vielfältige Ausstellung entstanden.
Yvonne Pfeiffer: Im Mittelpunkt steht die Malerei, aber auch Objekte, Fotografien, Digital Art und eine Videoinstallation sind zu sehen. Hinzu kommen Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien und Techniken, beispielsweise aus Holz. Jeder von uns nähert sich dem Thema anders. Diese Vielfalt und die unterschiedlichen Herangehensweisen machen die Ausstellung aus.
Was macht den Garten für Sie als Künstlerinnen und Künstler so interessant?
Renate Kuby: Der Garten ist eine besondere Schnittstelle: Hier trifft der menschliche Gestaltungswille auf die Kräfte der Natur. Der Mensch plant, ordnet und gestaltet – und gleichzeitig bleibt die Natur immer unberechenbar und entwickelt sich nach ihren eigenen Regeln.
Das ist ein uraltes, aber zugleich hochaktuelles Thema. Es geht natürlich um die Schönheit von Gärten, um Blumen, Bäume und Früchte. Aber auch um Wasser, Trockenheit, Klimawandel und die Frage, wie wir mit der Natur umgehen. Gerade in diesem Sommer wird deutlich, wie wichtig Wasser für einen Garten und für das Leben insgesamt ist.
Unsere Künstlergruppe beschäftigt sich grundsätzlich mit Natur. Deshalb passt das Thema „Im Garten“ sehr gut zu unserem übergeordneten Interesse an der Verbindung von Kunst und Natur.
Ihre Arbeiten zeigen sehr unterschiedliche Zugänge zum Thema. Wie spiegelt sich das in den einzelnen Werken wider?
Rolf Röder: Das reicht von sehr konkreten bis zu sehr abstrakten Arbeiten. Manche von uns nehmen den eigenen Garten als unmittelbare Inspirationsquelle. Andere beschäftigen sich eher mit dem Garten als kulturellem Raum oder mit dem Spannungsfeld zwischen geordnetem und wildem Wachstum.
Beate Sehr und Christine Wenzhöfer: Es gibt beispielsweise Arbeiten mit Äpfeln, Blättern, Schmetterlingen oder Wasser. Andere Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit Blüten – auch mit solchen, die kurz vor dem Verwelken stehen – oder mit Details aus dem eigenen Garten. Fotografie, digitale Verfahren und experimentelle Drucktechniken eröffnen dabei noch einmal ganz andere Möglichkeiten.
Karola Hinckel: Auch Humor und Ironie finden ihren Platz. Der Schrebergarten kann ebenso zum Thema werden wie die Frage, wer eigentlich die ganze Gartenarbeit erledigt. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit der Grenze zwischen dem gestalteten Garten und der Natur, die sich außerhalb dieser Grenze befindet.
Hat sich durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema auch etwas für Sie persönlich verändert oder neu entwickelt?
Yvonne Pfeiffer: Auf jeden Fall. Viele Arbeiten entstehen nicht vollständig geplant, sondern entwickeln sich während des künstlerischen Prozesses. Gerade bei Drucktechniken oder experimentellen Verfahren ist nicht immer vorhersehbar, was am Ende entsteht. Man muss lernen, mit dem Zufall zu arbeiten und sich auf das einzulassen, was sich entwickelt.
Für einige von uns war es auch eine neue Erfahrung, Gegensätze bewusst miteinander zu verbinden: Planung und Zufall, Ordnung und Wildnis, das Geometrische und das Organische. Der Garten ist dafür ein wunderbares Beispiel, weil er beides in sich trägt.
Margit Dries: Und auch der Aufbau der Ausstellung wird noch einmal zu einem kreativen Prozess. Erst wenn alle Arbeiten zusammen im Raum sind, sehen wir, wie sie miteinander wirken. Wir überlegen dann gemeinsam, welche Werke sich gegenseitig unterstützen und welche Anordnung dem Thema gerecht wird. So entsteht durch die Hängung gewissermaßen noch einmal ein eigenes Kunstwerk.
Karola Hinckel: Für unsere Gruppe ist die Ausstellung zudem etwas Besonderes, weil wir in diesem Jahr auf zehn Jahre gemeinsamen künstlerischen Arbeitens zurückblicken. Dass wir dieses Jubiläum mit einer Ausstellung in den Kunstsammlungen feiern können, freut uns sehr.
Was wünschen Sie sich von den Besucherinnen und Besuchern?
Yvonne Pfeiffer: Vor allem wünschen wir uns, dass sie sich Zeit nehmen und sich auf die Ausstellung einlassen. Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern keine bestimmte Sichtweise vorgeben. Jeder Mensch bringt seine eigenen Erfahrungen und Gedanken mit und kann ein Kunstwerk deshalb ganz unterschiedlich wahrnehmen.
Renate Kuby: Wir sind dankbar, dass wir mit der Ausstellung eine Plattform haben, auf der wir unsere Arbeiten zeigen und gleichzeitig auf die Verbindung von Kunst und Natur aufmerksam machen können. Die unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen zeigen, wie vielfältig ein scheinbar alltägliches Thema wie der Garten sein kann.
Und wer selbst kreativ werden möchte, ist herzlich zu unserer Malaktion am 27. September eingeladen. Dort können Groß und Klein mit Naturmaterialien experimentieren, drucken, zeichnen und malen. Außerdem gibt es zwei Führungen durch die Ausstellung, bei denen wir noch einmal einen vertieften Einblick in die Arbeiten und ihre Entstehung geben.
Veranstaltungstipps
Eröffnung der Ausstellung „Im Garten“
Freitag, 4. September 2026, 19 Uhr
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Führungen durch die Ausstellung
Samstag, 12. September, und Samstag, 3. Oktober, jeweils 15 Uhr, mit Renate Kuby.
Eintritt und Führung sind frei, keine Anmeldung erforderlich.
Malaktion für Groß und Klein
Sonntag, 27. September, 12.30 bis 17 Uhr
An verschiedenen Stationen kann mit Naturmaterialien experimentiert, gedruckt, gezeichnet und gemalt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Kunstsammlungen sind nicht barrierefrei. Das Ausstellungsprogramm wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Veranstalter sind der Magistrat der Kreisstadt Limburg an der Lahn und der Förderkreis Bildende Kunst Limburg.
© Bericht und Foto Stadt Limburg
Mensfelder Kopf - Natur erleben - auf den richtigen Wegen
Der Mensfelder Kopf ist ein besonderer Ort und beliebtes Ausflugsziel: Von der über 300 Meter hohen Kuppe eröffnet sich ein weiter Blick über das Limburger Becken. Damit die Kombination aus außergewöhnlicher Aussicht und Naturerlebnis für alle ein Genuss ist, sind eigens Fußwege eingerichtet worden. Denn hier befindet sich ein ökologisch besonders wertvoller und empfindlicher Lebensraum. Das Naturschutzgebiet ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 und liegt innerhalb des FFH-Gebiets „Mensfelder Kopf“. Deshalb bittet die Obere Naturschutzbehörde darum, die Schutzregeln zu beachten.
„Dabei geht es nicht darum, Menschen den Naturgenuss zu nehmen“, betont Ilona Bause von der Oberen Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium (RP) Gießen. „Der Mensfelder Kopf soll auch künftig ein Ort sein, an dem Natur erlebt und die besondere Landschaft genossen werden kann.“ Naturerlebnis und Naturschutz funktionieren dann besonders gut, wenn alle ein wenig Rücksicht nehmen. Entscheidend ist hierbei, wie man sich im Schutzgebiet bewegt. „Niemand kann alle Regelungen eines Naturschutzgebietes auswendig kennen“, räumt die RP-Mitarbeiterin ein. Deshalb appelliert die Obere Naturschutzbehörde, sich vor und während des Aufenthalts zu informieren und die Hinweise in der Landschaft zu beachten.
Flächen wertvoll und empfindlich
Mit der steigenden Zahl der Besucherinnen und Besucher hat allerdings auch die der Verstöße gegen die Schutzgebietsverordnung zugenommen, wie zuletzt bei der Sonnenfinsternis zu beobachten. „Im Fall des Mensfelder Kopfes sind die offenen Heide- und Magerrasenflächen besonders wertvoll und zugleich empfindlich“, erläutert Ilona Bause die biologischen Hintergründe. Diese Flächen bieten Lebensraum für zahlreiche seltene Arten, darunter beispielsweise Feldgrille, Schwalbenschwanz, Feldlerche und die weitere Vogelart Neuntöter. Die besondere Pflanzen- und Tierwelt wiederum ist auf die Erhaltung dieser offenen, nährstoffarmen Lebensräume angewiesen.
Wer am Mensfelder Kopf unterwegs ist, kann mit wenigen Verhaltensweisen viel zum Erhalt dieses besonderen Ortes beitragen. Das Wegegebot ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes. Denn schon das Betreten abseits der Wege kann die Vegetation schädigen und dazu führen, dass vermeintlich harmlose Trampelpfade entstehen. Gerade auf den empfindlichen Heide- und Magerrasenflächen können diese aber erhebliche Auswirkungen haben. „Der eigens eingerichtete und gekennzeichnete Besucherlenkungspfad ermöglicht es dagegen, das Gebiet zu erleben, ohne die besonders empfindlichen Flächen unnötig zu belasten“, berichtet Ilona Bause. Informationstafeln vermitteln gleichzeitig Wissenswertes über die Besonderheiten der Landschaft.
Zu den wichtigsten weiteren Verhaltensregeln zählen: kein Feuer oder Grill nutzen, keinen Müll zurücklassen und die geltenden Schutzbestimmungen beachten. Informationen über das Schutzgebiet gibt es dazu vor Ort. Über einen QR-Code können weiterführende Informationen wie Steckbrief, Schutzgebietsverordnung und Karte abgerufen werden.
Keinen Müll zurücklassen
Besonders deutlich wurde die Situation zuletzt bei der Sonnenfinsternis am 12. August, als sich außergewöhnlich viele Menschen im Schutzgebiet aufhielten. Ein Teil verließ dabei die ausgewiesenen Wege, um die Sonnenfinsternis von den empfindlichen Rasenflächen aus zu beobachten. Gleichzeitig wurde auch Müll zurückgelassen. Ein weiteres Beispiel: Der Berg ist auch für den Gleitschirmsport attraktiv. Allerdings gibt es in Mensfelden keine ausgewiesenen Start- und Landeplätze, wie sie der Deutsche Gleitschirmverband und Drachenflugverband e. V. in einer Fluggeländedatenbank aufführt. „Wer einen Flug plant, sollte deshalb unbedingt vorab prüfen, ob der jeweilige Start- und Landeplatz für die geplante Nutzung zugelassen ist und welche örtlichen Regeln gelten“, empfiehlt die RP-Beschäftigte. Sprich: Ein attraktiver Geländepunkt ist nicht automatisch ein zugelassener Startplatz.
© RP Gießen
Jugendbildungswerk bietet Naturerlebnis-Workshop in den Herbstferien an
Limburg-Weilburg. Das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg bietet in den Herbstferien am Montag, 5. Oktober, und Dienstag, 6. Oktober 2026, einen Naturerlebnis-Workshop an. Die Veranstaltung findet täglich von 9:00-15:00 Uhr in der Jugendkirche CROSSOVER (Tilemannstr. 7, 65549 Limburg) sowie dem Wald am Schafsberg statt. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8-12 Jahren.
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele kreative und spielerische Erlebnisse. Gemeinsam wird die Natur im herbstlichen Wald erkundet. Unter Leitung der Erlebnispädagogin Louisa Deller werden Hütten gebaut und Wasserfilter selbst hergestellt. Aus Naturmaterialien werden außerdem Waldkunstwerke und Waldmurmelbahnen angefertigt. Outdoor-Spiele und spannende Kooperationsaufgaben stehen ebenso auf dem Programm. Natürlich darf auch ein gemeinsames Lagerfeuer mit Stockbrot nicht fehlen. Wer gerne Neues ausprobieren möchte und Lust auf Abenteuer in der Natur hat, ist bei diesem Angebot genau richtig.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jugendkirche CROSSOVER statt und kostet 20 Euro inklusive Verpflegung. Nähere Informationen und Anmeldung: Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg, Tel.: 06431-296-118, jbw(at)limburg-weilburg.de, www.das-jbw.de.
© Bericht und Foto Landkreis Limburg-Weilburg
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