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Die richtige Lösung war:
" Nachtschwärmer "
Rätselvorschlag Redaktion


Freitag 3.7.


Landfrauen veröffentlichen Herbst-Winter Programm

Die Villmarer Landfrauen haben ihr Herbst- Winterprogramm veröffentlicht. Es wurde auf der Homepage des Marktfleckens Villmar veröffentlicht. Der nächste Termin ist ein Cocktailabend unter dem Motto "Pretty in Pink" am Donnerstag den 9. Juli 2026 um 19 Uhr im Unicat.

Zum Programm geht´s hier.

© Villmarer-Zeitung


Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht derzeit in Hessen eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr.

Bitte helfen Sie mit, unsere Wälder zu schützen:

• Entzünden Sie Feuer nur an ausgewiesenen Grillstellen.

• Rauchen ist im Wald grundsätzlich verboten.

• Werfen Sie keine Zigarettenkippen aus dem Fahrzeug.

• Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und nicht auf trockenem Gras.

• Halten Sie Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge unbedingt frei.

Sollten Sie einen Waldbrand entdecken, alarmieren Sie bitte sofort die Feuerwehr unter Notruf 112.

Vielen Dank für Ihre Rücksicht und Ihre Unterstützung beim Schutz unserer Wälder!

© Marktflecken Villmar / Bild von freepik


"Der Grieche" macht Urlaub in der Heimat

Vom 11. bis 17. Juli haben wir mit kleiner Speisekarte geöffnet. Ab 18. Juli sind wir mit der ganzen Familie in Griechenland zu einer Hochzeit, zur Erholung und zum Besuch von Freunden und Verwandten. Ab 7. August sind wir gut erholt wieder zurück in Villmar. 

© Team "Der Grieche" Villmar


Fähre bei Arfurt über die Lahn

Fähre bei Arfurt über die Lahn

Nassauische Marmorwerke Villmar




Ohne Pflanzengesundheitszeugnis keine Einfuhr

Gießen. Eine schöne Orchidee, leckere Mangos, scharfe Chilis und schön blühender Oleander – gar manches landet im Reisegepäck, um ein Stück Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Doch Vorsicht: Das kann teuer werden. „Reisende sollten sich über die Einfuhrbestimmungen informieren. Für den Import von frischen Schnittblumen, Pflanzen oder Pflanzenteilen von außerhalb der Europäischen Union gibt es strenge Vorschriften – auch im Urlaubsgepäck“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. „Beim Kauf im Herkunftsland wird oft der Eindruck vermittelt, dass das Mitbringen unkompliziert ist. Das ist aber nicht so. Ohne Pflanzengesundheitszeugnis läuft nichts, denn sonst können gefährliche Schaderreger eingeschleppt werden – mit schlimmen Folgen für unsere Umwelt und Landwirtschaft.“

Verheerende Folgen für Umwelt und Landwirtschaft

Die Einfuhr von pflanzlichen Produkten ist in der EU-weit gültigen Pflanzengesundheitsverordnung geregelt. Betroffen sind alle Pflanzen und deren lebende Bestandteile sowie alle Früchte – außer Ananas, Kokosnuss, Datteln, Durian und Bananen. Sie dürfen nur mit einem gültigen Pflanzengesundheitszeugnis in die EU eingeführt werden. Das gilt auch für den Handel über das Internet. Der für ganz Hessen zuständige Pflanzenschutzdienst beim Regierungspräsidium Gießen kontrolliert zusammen mit dem Zoll nicht nur Importe aus Drittländern, sondern auch Passagiere, die von außerhalb der EU einreisen. Ziel ist es, das Einschleppen von gefährlichen, nicht heimischen Schadorganismen oder Krankheiten zu verhindern. „Wer etwas mitbringt und kein Pflanzengesundheitszeugnis vorweisen kann, muss die oftmals teuer bezahlten Urlaubsmitbringsel am Flughafen abgeben und vernichten lassen“, berichtet Andreas Scharnhorst, Leiter der Grenzkontrollstelle am Flughafen. Zudem wird ein Verwarngeld für jede ordnungswidrige Einfuhr fällig.

„Oft denken die Reisenden, dass Pflanzen, die bei uns wachsen, kein Problem sind. Dem ist aber nicht so, denn auch hier können gefährliche Schaderreger eingeschleppt werden“, erklärt Scharnhorst. In nur einer einzigen Frucht könnten mehrere Dutzend fremdländische Fruchtfliegen oder Larven nach Deutschland eingeschleppt werden und sich dann weiterverbreiten. „Es handelt sich nicht nur um eine rein theoretische Gefahr“, betont der Experte des Pflanzenschutzteams. Das kann verheerende Folgen für unsere Umwelt und Landwirtschaft haben. Hinzu kommt: Viele im Internet kursierende Hinweise und Merkblätter, die Ausnahmen zum Beispiel für Kleinmengen beschreiben, sind nicht auf aktuellem Stand. Das Team des Pflanzenschutzdienstes leistet daher in Kooperation mit Fraport, Lufthansa und dem Zoll Aufklärungsarbeit. Zudem arbeitet es mit Fachinstituten zusammen. Kontaktiert werden können die Pflanzenschützer per E-Mail an planthealth@rpgi.hessen.de. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch auf der Internetseite des Julius Kühn-Instituts unter https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/privatpersonen-einfuhr.html

© RP Gießen


Ohne Termin zur Berufsberatung ·  Noch rund 1.000 freie Ausbildungsstellen im Agenturbezirk

Für Jugendliche, die jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, hat die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar in den Sommerferien ein besonderes Beratungsangebot eingerichtet. Ausbildungssuchende können während der regulären Öffnungszeiten der Arbeitsagenturen in Limburg, Wetzlar und Dillenburg ohne Termin mit den Berufsberatern ins Gespräch kommen. Die Berufsberatung unterstützt bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, informiert über Berufsmöglichkeiten und gibt Tipps rund um Bewerbung und Berufswahl. Im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar waren Ende Juni noch rund 1000 gemeldete Ausbildungsstellen unbesetzt - die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind nach Angaben der Berufsberater weiterhin gut.

© Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar


Bitte sorgsam mit Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen umgehen

Gießen. Die Hitze und andauernde Trockenheit führt auch in Mittelhessen zu niedrigen Pegelständen in den Gewässern – und zu ersten Konsequenzen: Wegen der andauernden Trockenheit hat der Vogelsbergkreis als erster von fünf Landkreisen im Regierungsbezirk das allgemeine Entnahmeverbot von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen ausgesprochen. Auch für Betreiber von Wasserkraftanlagen bringen die niedrigen Wasserstände veränderte Bedingungen mit sich. Darauf weist das Regierungspräsidium (RP) Gießen hin und appelliert zugleich an die übrigen Bürgerinnen und Bürger in den weiteren vier Landkreisen, sich bei Wasserentnahme aus Gewässern zurückzuhalten.

Hohe Temperaturen, Verdunstung, geringer Niederschlag und oft unzureichende Beschattung führen nicht nur zu niedrigen Pegelständen, sie setzen auch die Lebewesen in Gewässern unter Stress. „Es besteht die Gefahr, dass Tiere und Pflanzen in Bächen und Seen Schaden nehmen könnten“, sagt Gabriele Schramm, Dezernatsleiterin Oberirdische Gewässer und Hochwasserschutz im RP Gießen. „Wasser, das aus den Gewässern entnommen wird, um etwa den Garten oder Rasen zu bewässern, verschärft die Situation zusätzlich“, lautet der Appell zu einem sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser.

Vom Entnahmeverbot ausgenommen sind bestehende, rechtlich zugelassene Gewässerbenutzungen – etwa auf Grundlage einer Erlaubnis, Bewilligung oder sogenannter alter Rechte, wie sie beispielsweise für den Betrieb von Wasserkraftanlagen gelten. Die Obere Wasserbehörde des Regierungspräsidiums Gießen weist jedoch darauf hin, dass auch Inhaber solcher Rechte ihre Wasserentnahmen an die aktuelle Wetter- und Gewässersituation anpassen müssen.

Gerade in anhaltenden Trockenphasen kann das bedeuten, den Betrieb von Wasserkraftanlagen deutlich zu reduzieren oder zeitweise ganz einzustellen. Denn auch mit einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung besteht kein Anspruch darauf, dass jederzeit ausreichend Wasser in einer bestimmten Menge oder Qualität zur Verfügung steht. 

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen zu finden unter:

https://rp-giessen.hessen.de/umwelt/oberirdische-gewaesser

© RP Gießen