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Dieses Foto ist von 1903. Der Steinbruch vorne befand sich auf der anderen Lahnseite, erkennbar an der Lahn. Der komplette Berg ist heute verschwunden.

Die richtige Lösung war:
" Sensengestell "
Rätselvorschlag Redaktion


Dienstag


Die Gemeinde Brechen plant einen Windpark mit bis zu neun Windrädern auf der Brecher Höhe

Beispielfoto Gemini KI

Wer vom Galgenberg aus den Blick über die sanften Hügel des Taunus und des Lahntals schweifen lässt, blickt schon heute auf ein Meer aus Masten und Rotorblättern. Fünf mächtige Windkraftanlagen sind auf dem Galgenberg geplant. Bei einem sind schon die Bagger am Werk und nun droht der nächste Schlag. Auf der „Brecher Höhe“ sollen bis zu neun weitere Windräder entstehen. Zwischen Schadeck und Arfurt war auch ein Windpark geplant. Der liegt aber zur Zeit auf Eis und in Langhecke sollen im sogenannten Brechener Wald auch Windräder aufgestellt werden.  Bei vielen Anwohnern in Villmar herrscht blankes Entsetzen: Sie fühlen sich bald vollkommen von Windrädern umzingelt.

Hinzu kommt das Gefühl der Machtlosigkeit: Die geplanten neun Anlagen auf der Brecher Höhe betreffen zwar direkt die Lebensqualität der Villmarer Bürgerschaft, doch die Entscheidungsgewalt liegt nicht in ihren Händen. Das Vorhaben betrifft das Gemeindegebiet des Nachbarn Brechen.

Wie entscheidet sich die Gemeinde Brechen?

In Brechen gab es schon einen Info Abend mit der Firma "iTerra energie". Die Windkraft Firmen locken mit finanziellen Zugeständnissen an die Gemeinden. Die Gemeindekassen sind klamm. Da kommen neue Einnahmen gerade recht. Vermutlich sind auch die Einwohner Brechens nicht alle von den Plänen begeistert künftig am Tag auf drehende Rotoren und Nachts auf blinkende Lichter schauen zu müssen.

Fazit: Das Lahntal droht zum Industriepark zu verkommen

Der Konflikt um die Brecher Höhe zeigt exemplarisch die Kehrseite der Energiewende im ländlichen Raum. Wenn zu den bestehenden fünf Anlagen auf dem Galgenberg tatsächlich neun weitere Riesen auf der Brecher Höhe, vielleicht noch einige zwischen Runkel und Arfurt und noch welche im Brechener Wald in Langhecke hinzukommen, ist der Landschaftscharakter rund um Villmar endgültig Geschichte.

Die Entscheidung der Gemeinde Brechen wird daher weit mehr als eine formale Baumaßnahme sein: Sie ist ein Signal darüber, wie viel Rücksicht Kommunen auf ihre Nachbarn nehmen – oder ob der wirtschaftliche Vorteil am Ende jegliche Bedenken der Bürger erschlägt.

© Villmarer-Zeitung


Feuerwehr-Einsätze in der vergangenen Woche

Am Freitagabend wurden um 22:57 Uhr die Feuerwehren der Ortsteile Weyer und Villmar, sowie aus dem benachbarten Oberbrechen, zusammen mit der Technischen Einsatzleitung und dem Rettungsdienst  zu einer gemeldeten, brennenden Waschmaschine in Weyer alarmiert . Vor Ort brannte eine Waschmaschine im Keller eines Wohnhauses, welche bereits durch die Bewohner gelöscht werden konnte.
Das dadurch verrauchte Wohnhaus wurde belüftet sowie die Waschmaschine ins Freie verbracht und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Die Bewohner des Hauses wurden zur Kontrolle an den Rettungsdienst  übergeben. Der Einsatz war nach knappen 1,5 Stunden für die letzten Einsatzkräfte beendet. Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Erholung von diesem Ereignis 

Am vergangenen Montag Nachmittag erfolgte eine Alarmierung der Feuerwehren Aumenau, Villmar, Seelbach, Runkel sowie dem Rettungsdienst mit dem Stichwort „Person eingeklemmt/verschüttet“ in eine Feldgemarkung bei Aumenau. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Aumenau war die Person bereits durch Ersthelfer befreit und wurde im Anschluss bis zur Übergabe an den Rettungsdienst medizinisch betreut.

© Feuerwehren Marktflecken Villmar



1. Täterermittlung nach Raub, Hünfelden, Bergstraße, Sonntag, 04.10.2026, 15:30 Uhr

(jm) Am Sonntagnachmittag wurde einem 14-Jährigen auf einem Spielplatz in der Bergstraße in Hünfelden ein E-Scooter geraubt. Gegen 15:30 Uhr soll ein ebenfalls 14 Jahre alter Jugendlicher den Geschädigten mit einem Messer bedroht und die Herausgabe seines E-Scooters gefordert haben. Der Geschädigte versuchte zunächst davonzufahren. Der Tatverdächtige, der selbst mit einem E-Scooter unterwegs war, holte ihn jedoch ein und nahm den E-Scooter an sich. Da der Tatverdächtige dem Geschädigten bekannt war, konnte er im Rahmen der weiteren Ermittlungen zeitnah identifiziert werden. Auch der geraubte E-Scooter wurde wieder aufgefunden. Der 14-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeistation Limburg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

2. Auseinandersetzung nach Kirmes, Niederselters, Am Schwimmbad, Samstag, 03.10.2026, 01:37 Uhr

(rwn)Am frühen Samstagmorgen kam es in Niederselters zu einer Auseinandersetzung zwischen insgesamt sechs beteiligten Personen. Gegen 01:30 Uhr geriet der 21-jährige Geschädigte mit fünf derzeit unbekannten Tätern in zunächst verbale Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf traten die Unbekannten mehrfach auf den 21-Jährigen ein. Der Geschädigte erlitt hierdurch leichte Verletzungen. Die fünf unbekannten Täter wurden lediglich als circa 20 Jahre alt und mit lockigen schwarzen Haaren beschrieben. Weiterhin soll einer der fünf Tätern ein weißes und einer ein pinkes Oberteil getragen haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zur Tat und/oder den Tätern nimmt die Polizei Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

3. Einbrecher scheitern, Limburg, Phillip-Reis-Straße, Mittwoch, 30.09.2026, 08:00 Uhr bis Sonntag, 04.10.2026, 14:00 Uhr

(rwn)In den vergangenen Tagen scheiterten Einbrecher bei einem Einbruchsversuch in ein Einfamilienhaus in Limburg. Zwischen Mittwochmorgen und Sonntagnachmittag machten sich die Unbekannten an einer Terrassentür des Einfamilienhauses zu schaffen. Als dies aus unbekannten Gründen misslang, flüchteten die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung. An der Terrassentür entstand Sachschaden. Verdächtige Beobachtungen, Hinweise zur Tat und/oder den Tätern nimmt die Limburger Polizei unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen.

4. Einbruch in Gartenhütte, Weilburg, Im Bangert, Donnerstag, 01.10.2026, 20:00 Uhr bis Freitag, 02.10.2026, 08:00 Uhr

(rwn)In der Nacht zum Freitag brachen Unbekannte in eine Gartenhütte in Weilburg ein. Zwischen Donnerstagabend, 20:00 Uhr, und Freitagmorgen, 08:00 Uhr, bohrten unbekannte Täter das Türschloss der Eingangstür auf und durchsuchten die Gartenhütte. Danach flüchteten sie mit diversen Lebensmitteln, einer Kaffeemaschine und einem Erste-Hilfe-Kasten. Hinweise nimmt die Polizeistation Weilburg unter der Rufnummer (06471) 9386-0 entgegen.

© Polizei Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen


Landrat Köberle überreicht 31 Ehrenamtlichen die E-Card

Landrat Michael Köberle hat 31 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Limburg-Weilburg bei einer feierlichen Veranstaltung im Kreishaus in Limburg für ihr herausragendes Engagement mit der Übergabe von Ehrenamts-Cards (E-Card) gewürdigt. Darunter befanden sich acht Ehrenamtliche, die erstmals ihre E-Card erhielten. Die übrigen 23 bekamen ihre E-Card für weitere drei Jahre. Das heißt, sie alle engagieren sich seit mindestens drei Jahren mindestens fünf Stunden wöchentlich für das Gemeinwohl und schenken anderen etwas, das nicht selbstverständlich ist: Zeit, Aufmerksamkeit und Verantwortung.

Landrat Köberle betonte in seiner Begrüßung: „Ehrenamt – gemeinsam Gutes tun. Dieser Satz ist mehr als unser Motto. Er beschreibt, was Sie heute verbindet. Denn Ehrenamt lebt vom Miteinander: von vielen Menschen, die ihre Zeit, ihre Ideen sowie ihre Fähigkeiten einbringen und damit unsere Gesellschaft bereichern. Das sehen wir auch heute an den vielfältigen Engagements: von Feuerwehr und DLRG über soziale Unterstützung und Selbsthilfe bis hin zu Kultur, Erinnerung, Kirche und Sport. ‚Gemeinsam Gutes tun‘ heißt dabei nicht, dass alle dasselbe tun. Es heißt, dass jeder seinen Beitrag leistet. Die Ehrenamts-Card ist deshalb ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für diesen persönlichen Einsatz.“ 

Die Ehrenamts-Card ist in der Tat ein Zeichen der Anerkennung und beinhaltet über 1700 Vergünstigungen und Vorteile in ganz Hessen, beispielsweise im Sportclub, Kino, Museum, Freizeitpark oder beim Einkaufen. Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es bereits fast 1.000 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card, hessenweit sind es rund 20.000. Ein besonderer Dank galt den Sponsoren, die somit einen großen Beitrag dazu leisten, die ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen. Jüngst sind im Landkreis Limburg-Weilburg zwei neue Vergünstigungsgeber hinzugekommen: die Buchhandlung „Bücherbank“ in Bad Camberg, auch ausgezeichnet als „Hessens beste Dorfbuchhandlung“, und das Kosmetikstudio „Bellissima“ in Weinbach. Im Landkreis gibt es derzeit 52 Vergünstigungen. Nach dem offiziellen Teil hatten die Ehrenamtlichen Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen. „Ehrenamt ist gelebte Verantwortung im Alltag und gibt viel zurück – menschlich, gesellschaftlich und auch durch Anerkennung sowie besondere Vergünstigungen mit der Ehrenamts-Card“, erklärte das Organisationsteam des Sachgebietes Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung, bestehend aus Jutta Mais, Myriam Burger und Nina-Elena Keßler.
 

Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr eine solche Veranstaltung statt und auch in Zukunft soll die Förderung des Ehrenamts eine zentrale Rolle in der Arbeit der Kreisverwaltung spielen. „Gerne weise ich auf die kostenfreien Informationsveranstaltungen unseres Sachgebietes Sport und Ehrenamt auch in 2027 hin, die wir frühzeitig bekanntgeben werden. Im Mai 2026 hatten wir eine Hygieneschutzunterweisung nach dem Infektionsschutzgesetz sowie eine Informationsveranstaltung zur E-Rechnung und zu steuerlichen Neuerungen angeboten, vergangene Woche eine Veranstaltung zum Versicherungsschutz im Ehrenamt“, betonte Landrat Michael Köberle, der abschließend auch auf das ebenfalls kostenfreie Qualifikationsprogramm „Fit fürs Ehrenamt“ mit interessanten Themen noch bis Anfang Dezember 2026 aufmerksam machte.

© Landkreis Limburg-Weilburg


139.950 Euro Förderung für die Sanierung des historischen Elzer Rathauses

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 139.950 Euro hat der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Limburg-Weilburg, Jörg Sauer, im Rathaus der Gemeinde Elz an Bürgermeister Matthias Schmidt übergeben. Die Fördermittel stammen aus dem hessischen Dorfentwicklungsprogramm und sind für die Sanierung des historischen Rathauses der Gemeinde Elz vorgesehen.

Das Vorhaben umfasst ein Investitionsvolumen von insgesamt 186.600 Euro. Die vollständigen Kosten sind als förderfähig anerkannt. Bei einer Förderquote von 75 Prozent ergibt sich daraus ein Zuschuss des Landes Hessen in Höhe von 139.950 Euro.

„Mit der Förderung können wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des historischen Rathauses leisten. Das Rathaus ist nicht nur Sitz der Gemeindeverwaltung, sondern auch ein prägendes Gebäude für den Ortskern und damit ein wichtiger Bestandteil der Elzer Ortsgeschichte“, erklärte Bürgermeister Matthias Schmidt bei der Übergabe des Bescheids.

Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer betonte die Bedeutung der Dorfentwicklung für die Kommunen im Landkreis Limburg-Weilburg. „Die Dorfentwicklung bietet den Kommunen die Möglichkeit, wichtige Projekte nachhaltig umzusetzen und damit die Attraktivität und Lebensqualität vor Ort zu stärken. Die Sanierung des historischen Rathauses ist hierfür ein gutes Beispiel“, so Sauer.

Elz seit 2024 Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung

Die Gemeinde Elz ist seit Juli 2024 als Förderschwerpunkt im hessischen Dorfentwicklungsprogramm anerkannt. Damit gehört Elz zu den derzeit fünf Kommunen im Landkreis Limburg-Weilburg, die von den vielfältigen Fördermöglichkeiten des Programms profitieren können.

Grundlage für die Förderung ist ein Kommunales Entwicklungskonzept (KEK), das gemeinsam mit den Planungsbüros „HKlinkhart“ und „KUBUS“ sowie unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet wurde. Darin wurden zentrale Handlungsfelder und Projektvorschläge für die weitere Entwicklung der Gemeinde festgelegt.

Das KEK und die dazugehörigen Unterlagen wurden am 22. Januar 2025 von der Bewilligungsstelle des Landkreises Limburg-Weilburg anerkannt und am 18. Februar 2025 von der Gemeindevertretung beschlossen. Nach Abschluss der Konzeptphase befindet sich Elz inzwischen in der Umsetzungsphase des Dorfentwicklungsprogramms, die bis Dezember 2030 läuft.

Für die Umsetzung kommunaler Projekte steht dabei ein Finanzrahmen von rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die öffentliche Förderquote der Gemeinde Elz beträgt derzeit 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Förderquote wird jährlich neu festgesetzt und gilt zunächst bis zum 30. Juni 2027.

Auch private Eigentümer können Förderung und Beratung nutzen

Neben den kommunalen Projekten bietet das Dorfentwicklungsprogramm auch Fördermöglichkeiten für private Eigentümerinnen und Eigentümer. Seit 2025 besteht zudem das Angebot einer kostenfreien und unverbindlichen Fachberatung für mögliche Sanierungs- und Umgestaltungsvorhaben innerhalb des abgegrenzten Fördergebiets.

Die städtebauliche Beratung wird durch das von der Gemeinde beauftragte Architekturbüro Faust in Elz mit Unterstützung der Bewilligungsstelle des Landkreises durchgeführt.

Interessierte können sich für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung an das Architekturbüro Faust, Telefon 06431 5830705, E-Mail mail@architekturwerkstatt-faust.de, oder an das Amt für den ländlichen Raum, Frau Ulusoy, Telefon 06431 2965965, E-Mail r.ulusoy@limburg-weilburg.de, wenden.

Grundlage für die Bewilligungen sind die Grundsätze des regionaltypischen Bauens in der Dorf- und Regionalentwicklung sowie die neue Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Dorfentwicklung und Dorfmoderation vom 1. September 2026

© Landkreis Limburg-Weilburg



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