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Die richtige Lösung war:
" nachglühen "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 22 / 2026
Mittwoch
JSG Lahntal: An alle jungen Fußballfreunde
Lust auf Fußball - dann komm vorbei ...
JSG Lahntal wächst weiter – FSV Runkel ab der Saison 2026/2027 Teil
der Gemeinschaft Die Jugendspielgemeinschaft JSG Lahntal erweitert sich zur Saison 2026/2027 um einen weiteren Verein: Auch der FSV Runkel wird künftig Teil der erfolgreichen Nachwuchsarbeit sein.
Die JSG Lahntal wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich in den
vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Jugendfußball der Region
entwickelt. Aktuell spielen rund 140 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren in den verschiedenen Mannschaften der Spielgemeinschaft. Beteiligt sind bislang die Vereine SV Arfurt, TuS Aumenau, TV Schadeck, TuS Seelbach sowie SV Villmar.
Mit dem Beitritt des FSV Runkel setzt die JSG Lahntal ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Jugendfußballs in der Region. Ziel bleibt es, Kindern und Jugendlichen eine sportlich wie menschlich starke Gemeinschaft zu bieten, Talente zu fördern und gleichzeitig den Teamgeist sowie die Freude am Fußball in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Verantwortlichen aller beteiligten Vereine freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und sehen in der Erweiterung einen wichtigen Schritt, um die erfolgreiche Jugendarbeit langfristig weiter auszubauen.
© Matthias Kramer / JSG Lahntal
Grabsteinprüfungen werden im Juni 2026 durchgeführt
Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht ist der jeweilige Friedhofsträger verpflichtet, die Standfestigkeit der Grabmale regelmäßig zu überprüfen, um möglichen Unfallgefahren für Besucher vorzubeugen.
Die Unfallverhütungsvorschriften schreiben vor, dass die Standsicherheit der Grabmale mindestens einmal jährlich kontrolliert werden muss.
Die Grabmalprüfungen auf den Friedhöfen der Gemeinde Villmar sind ab dem 05.06.2026 vorgesehen und werden von einem zertifizierten und unabhängigen Fachkundigen der Firma Grabstein Inspektor GmbH durchgeführt.
Die Prüfung erfolgt beschädigungsfrei mit moderner Messtechnik und ohne sogenannte Rüttelprobe. Dabei müssen die Grabmale einem Prüfdruck von 300 Newton (entspricht 30 kg) standhalten.
Weitere Informationen zum Thema Grabmalprüfung unter:
© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI
Der Verschönerungsverein wandert am 31. Mai
Treffpunkt ist um 9:30 Uhr auf dem alten Schulhof. Einkehr gegen 12:00 Uhr im "Laubustal" in Oberbrechen. Nichtwanderer sind natürlich auch
herzlich willkommen, ebenfalls Nichtmitglieder. Über rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
© Verschönerungsverein Villmar
Vereinsförderung aus dem Zukunftsfonds Limburg-Weilburg
Mit der Säule E (Vereinsförderung) des „Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ" unterstützt der Landkreis Limburg-Weilburg gemeinnützige örtliche Vereine, deren Arbeit dem sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen, sportlichen oder gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung dient. Gefördert werden unter anderem Integrationsmaßnahmen, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Inklusionsmaßnahmen, Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung sowie bestimmte Anschaffungen.
Für das Jahr 2026 stehen dem Marktflecken Villmar aus diesem Programm Fördermittel in Höhe von rund 8.000 € zur Verfügung.
Örtliche Vereine können bis zum 14. Juni 2026 einen entsprechenden Antrag beim Gemeindevorstand des Marktfleckens Villmar einreichen – postalisch oder per E-Mail an marktflecken(at)villmar.de.
© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI
Im antiken Athen, der weltweit ersten Demokratie, gab es ein Verfahren namens Ostrakismos. Dabei stimmte das Volk einmal jährlich über denjenigen Politiker ab, den sie als die größte Gefahr für die Demokratie ansahen. Der "Gewinner" dieses Votums wurde für 10 Jahre aus Athen verbannt.
Erste heiße Tage – der Sommer klopft an/Anmeldung zum HITZETELEFON 2026 ab sofort möglich
Limburg-Weilburg. Der Sommer klopft in diesem Jahr unerwartet schnell und sprunghaft an die Tür: Nach den für das kommende Wochenende angekündigten Temperaturen von bis zu 30 Grad steht der Landkreis vor einem ersten gefühlten Sommer-Wochenende.
Während die meisten Leute sich über dieses Wetter freuen und die Zeit draußen genießen, können solch extreme und plötzliche Temperaturschwankungen eine immense Belastung für den menschlichen Organismus bedeuten. Der Körper hat kaum Zeit, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Besonders für Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke sowie pflegebedürftige Menschen steigen die gesundheitlichen Risiken bei solchen Wetterkapriolen rapide an.
Um ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis auch in diesem Jahr bestmöglich zu schützen, startet das Gesundheitsamt Limburg-Weilburg ab dem 15. Juni wieder seinen kostenlosen Hitzeschutz-Service „Hitzetelefon 70+“.
Anmeldungen für das Jahr 2026 werden ab sofort entgegengenommen.
Das Prinzip ist einfach und effektiv: Sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine offizielle Hitzewarnung Stufe 2 für den Landkreis Limburg-Weilburg herausgibt, werden die registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv vom Gesundheitsamt angerufen. In der Regel erfolgt dieser Warnanruf bereits am Tag vor dem Beginn der Hitzewelle. Am Telefon erhalten die Senioren praktische Tipps, Verhaltenshinweise und konkrete Vorschläge, wie sie sich vor der Hitze schützen und die Belastung für den Organismus minimieren können.
Für die Teilnahme ist eine einmalige und unkomplizierte Registrierung erforderlich. Nach der Anmeldung nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zunächst Kontakt für ein kurzes Erstgespräch auf, um die Details zu klären.
Bürgerinnen und Bürger ab 70 Jahren oder deren Angehörige können die Anmeldung ab sofort auf folgenden Wegen vornehmen:
-
Telefonisch: Unter der Rufnummer 06431 296-698
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Per E-Mail: Unter hitzetelefon@limburg-weilburg.de
Das Gesundheitsamt bittet darum, dieses kostenlose Angebot im Verwandten- und Bekanntenkreis weiterzusagen, damit möglichst viele ältere Menschen im Landkreis sicher und gesund durch die heißen Sommermonate kommen.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Infoveranstaltung zu E-Rechnungen und steuerlichen Neuerungen erneut ein voller Erfolg
Limburg-Weilburg. Großes Interesse herrschte erneut bei der kostenfreien Informationsveranstaltung des Landkreises Limburg-Weilburg zum Thema „E-Rechnungen und steuerliche Neuerungen 2026 – Was Vereine jetzt wissen müssen“. Insgesamt 55 Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen im Landkreis kamen im Kreishaus Limburg zusammen, um sich praxisnah über aktuelle steuerliche Entwicklungen und die Umsetzung der E-Rechnung im Vereinsalltag zu informieren.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Landrat Michael Köberle, der sich bei den anwesenden Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement im Landkreis Limburg-Weilburg bedankte. Dabei betonte er die wichtige Rolle der Vereine für das gesellschaftliche Miteinander und die Bedeutung solcher Informationsangebote zur Unterstützung des Ehrenamts.
Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von Jutta Mais und Myriam Burger aus dem Sachgebiet Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung. „Nach der positiven Resonanz auf die erste Veranstaltung im vergangenen Jahr war schnell klar, dass weiterhin großer Informationsbedarf besteht. Umso mehr freut es uns, dass wir erneut so viele Vereine erreichen und unterstützen konnten“, so die beiden Organisatorinnen.
Als Referent führte erneut Steuerberater Michél Herrmann vom Steuerbüro Herrmann aus Weilburg durch den Abend. In rund zwei Stunden erläuterte er verständlich und praxisnah die wichtigsten steuerlichen Neuerungen für Vereine im Jahr 2026 sowie die Anforderungen rund um die E-Rechnung im Vereinsbereich. Besonders positiv aufgenommen wurde dabei der lebendige Austausch mit den Teilnehmenden. Viele Vereinsvertreterinnen und -vertreter brachten konkrete Beispiele und Fragestellungen aus ihrem Vereinsalltag ein, auf die Michél Herrmann ausführlich einging.
Durch seine langjährige Erfahrung und sein eigenes Engagement als aktives Vorstandsmitglied gelang es ihm, auch komplexe Steuerthemen anschaulich und verständlich zu vermitteln. Die rege Beteiligung und die zahlreichen Rückfragen zeigten erneut, wie relevant das Thema für die Vereinslandschaft im Landkreis ist.
Mit diesem Angebot unterstreicht der Landkreis Limburg-Weilburg erneut sein Ziel, die Engagementförderung im Kreis nachhaltig zu stärken und Vereine bei aktuellen Herausforderungen aktiv zu unterstützen.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Dienstag
Willkommen in Sperrmüllhausen
Der Villmarer Bahnhof präsentiert sich derzeit nicht von seiner besten Seite. Es sieht aus wie auf einer Müllhalde. Was mögen Reisende denken, wenn sie hier ankommen. Direkt gegenüber vom Lahn-Marmor-Museum was mit viel Werbung um Besucher wirbt. Und wenn die Besucher am Museum ankommen bietet ihnen sich dieser Anblick. Da hat wohl jemand vergessen vor 14 Tagen die Sperrmüllabfuhr zu bestellen. Jetzt bleibt der Unrat wohl bis zum nächsten Sperrmülltermin am 26. Juni so stehen. Keine schönen Aussichten.
© Villmarer-Zeitung / Fotos Linke
Gemeindeverwaltung per Mail nicht ereichbar
Wir möchten Sie darüber informieren, dass es seit zwei Tagen zu technischen Störungen in unserem E-Mail-System kommt. In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass einzelne E-Mails nicht versandt werden oder Sie diese nur mit erheblicher Verzögerung erreichen.
Besonders möchten wir darauf hinweisen, dass wir in diesen Fällen keine Fehlermeldung erhalten – weder darüber, ob eine Nachricht tatsächlich versandt wurde, noch ob sie beim Empfänger eingegangen ist. Eine Überprüfung des Versandstatus ist uns daher derzeit leider nicht möglich.
Die Ursache liegt nach aktuellem Stand in einem Serverproblem auf Seiten der Telekom. Die Störung wurde bereits gemeldet und es wird mit Hochdruck an der Behebung gearbeitet. Leider können wir derzeit keine verlässliche Aussage zur Dauer der Einschränkungen treffen.
Bei dringenden Anliegen empfehlen wir Ihnen daher, uns während der Öffnungszeiten telefonisch zu kontaktieren.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und bitten herzlich um Ihr Verständnis.
© Marktflecken Villmar / Beispielfoto KI
Wie steht es eigentlich um die König-Konrad-Halle
Die König-Konrad-Halle ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Vereine, Veranstaltungen und öffentliche Termine. Noch bis vor etwa einem Jahr war das Restaurant bewirtschaftet, inzwischen steht es jedoch leer. Ein neuer Mieter konnte bislang offenbar nicht gefunden werden.
Während die Säle weiterhin von den Vereinen genutzt werden und am 15. März sogar die Wahlen im kleinen Saal stattfanden, fällt der äußere Zustand des Gebäudes zunehmend negativ auf.
Zwar wurden inzwischen die Hecken geschnitten, dennoch wirkt der Eingangs- und Terrassenbereich weiterhin ungepflegt. Auf der Treppe zur Terrasse hat sich Moos gebildet, die Fensterbänke sind voller Schmutz und Spinnweben, an den Fenstern befinden sich Käfer und Spinnenreste, und auch die Fensterrahmen machen einen deutlich heruntergekommenen Eindruck.
Viele Bürger stellen sich deshalb die Frage, warum sich die Gemeinde nicht stärker um die Pflege des Objekts kümmert. Gerade öffentliche Gebäude sollten regelmäßig instand gehalten werden, um ihren Wert zu erhalten und ein ordentliches Bild nach außen abzugeben.
Die Gemeindehalle ist schließlich nicht irgendein Gebäude, sondern ein zentraler Ort des Gemeindelebens. Umso wichtiger wäre es, dass sie auch äußerlich einen gepflegten Eindruck vermittelt.
© Bericht und Fotos von Ernestine Roth
2.000 Euro für mehr Teilhabe neurodivergenter Menschen
Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro setzt die Stadt Limburg ein Zeichen für Inklusion und Prävention. Die Mittel aus der Rudi-Wagner-Stiftung fließen in ein Projekt des Vereins Gemeinsam zusammen, das Barrieren abbauen und neurodivergenten (ADHS, Autismus und anderen nicht sichtbaren Behinderungen) Menschen mehr Teilhabe ermöglichen will.
„Ich freue mich, dass wir aus den Stiftungserlösen rund 2.000 Euro übergeben und damit in die Barrierefreiheit unserer Stadt investieren können“, betont Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Aufklärungsarbeit müsse früh ansetzen – insbesondere in Kindergärten und Schulen. Hier sieht Hahn auch die Träger in der Verantwortung.
In den kommenden Monaten werden mit der Spende mehrere Maßnahmen umgesetzt: So werden in drei Kindergärten Gebärden-Flipbooks eingeführt, um Kindern frühzeitig alternative Wege der Kommunikation zu eröffnen und Gefühle sowie grundlegende Begriffe auch nonverbal ausdrücken zu können. Parallel dazu entsteht ein Angebot rund um Fidgets (Antistress-Spielzeuge) und weitere Hilfsmittel zur Selbstregulation, damit Kinder in Stresssituationen eigene Strategien entwickeln können. Gemeinsam mit dem Autismus-Verlag wird zudem eine Kommunikationstafel entwickelt, die in akuten Überforderungssituationen Orientierung und Ausdrucksmöglichkeiten bietet.
Ergänzend finden Schulungen für Lehrkräfte statt, um neurodivergente Verhaltensweisen besser einordnen und angemessen begleiten zu können. Darüber hinaus werden eigene Vorträge zum Thema Neurodivergenz in Kindergärten angeboten, um Wissen frühzeitig in die Einrichtungen zu tragen. Monatliche Feedbackgespräche mit Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften sollen den Praxistransfer sichern, Erfahrungen bündeln und die Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln.
Ziel ist es, Fachpersonal zu sensibilisieren, frühe Anzeichen von Überforderung, sogenannten „Meltdowns“, oder Impulsregulationsstörungen zu erkennen und angemessen zu reagieren. Wutanfälle oder vermeintlich „schlechtes Benehmen“ seien häufig Ausdruck von Hilflosigkeit, berichtet Rebecca Lefèvre, Vertreterin des Vereins „Gemeinsam zusammen“, Sprecherin des Nationalen Suizidpräventionsprogramms und Initiatorin des Vereins Stille Stunde.
Neurodivergente Menschen nehmen Reize, Kommunikation und soziale Situationen anders wahr. In Krisensituationen kann Sprache versagen, Lautstärke und Tonalität wirken dann schnell eskalierend. Gebärdensprache kann hier deeskalierend unterstützen und hilft, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, wenn Worte fehlen. Dieses Angebot richtet sich bewusst an alle Kinder, um Ausgrenzung vorzubeugen.
Statistisch ist die Suizidgefahr in dieser Bevölkerungsgruppe deutlich erhöht. Nach Angaben von Lefèvre, liegt die Gefährdung bei neurodivergenten Menschen um ein Vielfaches höher als im Bevölkerungsdurchschnitt.
Zudem sind sie in allen Lebensbereichen präsent, in Schulklassen ebenso wie im Berufsleben. In einer Gruppe von 30 Kindern seien statistisch drei bis sechs neurodivergent. Viele von ihnen verfügten über besondere Stärken, die, richtig eingesetzt, für Unternehmen eine Bereicherung darstellen können.
Prävention beginne deshalb bereits im Kindergartenalter. „Wir müssen weniger bewerten und mehr verstehen“, so Lefèvre. Neurodivergente Menschen benötigten in Ausnahmesituationen Unterstützung statt Stigmatisierung.
Die Rudi-Wagner-Stiftung wurde 1980 vom damaligen Eschhöfer Bürgermeister Rudi Wagner und seiner Frau Maria gegründet. Seit über vier Jahrzehnten unterstützt sie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Limburg. Zustiftungen und Spenden sind jederzeit willkommen. Ansprechpartner ist Christian Spiegelberg, Amtsleiter für Familie, Soziales und Integration (christian.spiegelberg@stadt.limburg.de).
© Stadt Limburg
Public Viewings zur Fußball-Weltmeisterschaft müssen beantragt werden
Limburg-Weilburg. Die öffentlichen Übertragungen der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft der Männer können über die üblichen Ruhezeiten hinausgehen. Fußball-Fans können die Spiele auch am späten Abend und zu Beginn der Nacht im Freien auf Großleinwänden verfolgen. Der Bundesrat stimmte dazu am 08. Mai 2026 einer vom Bundesumweltministerium vorgelegten Verordnung, die für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft Ausnahmen von den geltenden Lärmschutzregeln vorsieht, zu. Die so genannte "Public-Viewing"-Verordnung wurde von den Bundesländern unterstützt und von der Bundesregierung auf den Weg gebracht.
„Public-Viewing"-Veranstaltungen müssen vom Ausrichter beantragt und von der Immissionsschutzbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg zugelassen werden. Für Veranstaltungen im Bereich der Stadt Limburg ist das Ordnungsamt der Stadt Limburg zuständig. Für den Zeitraum der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft der Männer erweitert die Verordnung den Spielraum für die Behörden vor Ort. Die Durchführung der öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien kann nunmehr auch bis in die Nachtstunden nach 22 Uhr rechtskonform ermöglicht werden. Andernfalls könnten bei "Public-Viewing"-Veranstaltungen die für die Nachtstunden geltenden Lärmschutzanforderungen nicht eingehalten werden. Die Immissionsschutzbehörde muss auch weiterhin im Einzelfall abwägen zwischen dem öffentlichen Interesse an den Fußballspielen und dem Schutz der Nachtruhe. So müssen neben dem Publikumsinteresse also beispielsweise auch die Abstände zu Wohnhäusern und schutzbedürftigen Einrichtungen, die Sensibilität des Umfelds, Maßnahmen zur Lärmminderung sowie Umfang, Anzahl und Aufeinanderfolge der zugelassenen Ausnahmen berücksichtigt werden.
Sowohl die 72 Spiele der Vorrunde (Gruppenspiele), als auch die 32 Spiele der Finalrunde werden teilweise während der Nachtzeit von 22 bis 6 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit stattfinden. Da die Ausrichter von "Public-Viewing"-Veranstaltungen die sonst üblichen Lärmschutzstandards an vielen Orten nicht einhalten können, wird diese zeitlich befristete Ausnahmeregelung notwendig. Sie gilt für die gesamte Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (11. Juni bis 19. Juli 2026).
Der Veranstalter muss möglichst frühzeitig bei der Immissionsschutzbehörde der Kreisverwaltung einen formlosen Antrag stellen. Das Antragsformular sowie weitere Hinweise finden sich auf dieser Website. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag soll dann per Mail an Immissionsschutz(at)Limburg-Weilburg.de geschickt werden.
Link zu den Infos Beantragung Public Viewing
© Landkreis Limburg-Weilburg / Foto Freepik
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