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Die richtige Lösung war:
" stoffeliger Mensch "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 17 / 2026
Freitag
Hähnchenwochenende beim Nassauer Hof
Am Wochenende hat das Hähnchenfenster wieder geöffnet. Freitag bis Sonntag, jeweils von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bestellungen für Hähnchen und Pommes bitte wie immer per WhatsApp 0173 64 558 72 an das Nassauer Hof Team
Die Villmarer Landfrauen und der Naturschutzverein veranstalten am Sonntag von 13.00 - 16.00 Uhr in Villmar auf dem Brunnenplatz den vierten Villmarer Pflanzenmarkt. Neben Setzlingen, Ablegern und Saatgut von Zier-und Nutzpflanzen werden auch Gartendeko, Arbeitsgeräte, Gartenbücher und Gartenkunst angeboten.
Am Stand des Naturschutzvereins gibt es wieder kostenlose Probiersaatenmischungen. Pflanzenspenden werden auch am Markttag gerne entgegengenommen um diese an Interessenten weiterzugeben.
Für das leibliche Wohl gibt es Kaffee und Kuchen. Einige kostenlose Standplätze sind noch verfügbar. Infos und Standmeldungen bitte an Lisa Geßner Tel. 0176 32954999 oder Thomas Dasch 0151 1439 2305
Der Vorverkauf hat begonnen
Die Reichspost
Das Ausflugslokal Mühlchen
Die Bleiche
Die alte Turnhalle
Das Villmarer Fahrgastschiff von Peter Marx
Verbot von Lachgas und K.O.-Tropfen – Sicherheit von Frauen und Jugendlichen
Die hessische Gesundheits- und Familienministerin sowie die Vorsitzende der Frauen Union Hessen, Diana Stolz, hat sich bereits im vergangenen Sommer 2025 für ein Verbot von Lachgas und sogenannten K.O.-Tropfen stark gemacht. Der Bundesrat hat das Gesetz zur Änderung des Neue-Psychoaktive-Stoffe-Gesetzes im Dezember 2025 verabschiedet, dies wurde nun im Bundestag beschlossen und ist am 12.04.2026 in Kraft getreten. Das Gesetz verbietet außerdem Herstellung, Handel und Inverkehrbringen von K.O.-Tropfen, hier ist ein Missbrauch besonders schwerwiegend.
„Das Verbot von K.O.-Tropfen ist ein starkes Signal für mehr Sicherheit und schützt insbesondere Frauen vor Übergriffen und Gewalt. Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gewaltschutz und Sicherheit im Alltag. Mit dem Verkaufsverbot von Lachgas-Kartuschen werden vor allem unsere Kinder und Jugendlichen vor den gesundheitlichen Risiken dieser Substanz geschützt, denn die gesundheitlichen Folgen können gravierend sein“, erläutert Anja Greff, Vorsitzende der Frauen Union Limburg-Weilburg.
© Frauen Union Limburg-Weilburg.
Austauschschüler aus Finnland und Spanien in Limburg zu Besuch
22 Schülerinnen und Schüler aus Lahti (Finnland) und Mislata (Spanien) sind in dieser Woche zu Gast an der Limburger Tilemannschule.
Bürgermeister Dr. Marius Hahn begrüßte die Gäste herzlich in der Mensa der Tilemannschule und gab ihnen einen Einblick in das Leben, die Kultur und die Wirtschaft der Stadt. „Ich lade Sie alle dazu ein, Limburg in all seinen Facetten kennenzulernen. Ich bin ein großer Befürworter des europäischen Gedankens und hoffe, Sie empfinden den Austausch ebenso bereichernd wie wir Ihren Besuch hier“, sagte Hahn in seiner Begrüßungsrede.
Der Austausch findet im Rahmen des Programms Erasmus+ statt. Zehn der Gäste kommen aus Finnland, sind zwischen 16 und 17 Jahre alt und besuchen das Lahti Gymnasium Gaudia. Zwölf Schülerinnen und Schüler sind aus Spanien angereist. Sie sind 15 Jahre alt und gehen auf das Institut d’Educación Secundària Músic Martín i Soler. Die Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule hatten die jeweilige Partnerschule bereits im März besucht.
Während ihres Aufenthalts in Limburg arbeiten die Jugendlichen gemeinsam an Projekten. Die finnische Gruppe beschäftigt sich mit der Frage, wie junge Menschen in den jeweiligen Ländern politisch teilhaben und Einfluss nehmen können. Dazu vergleichen sie die Situation im Gastland mit der im eigenen Land sowie mit einem weiteren europäischen Staat. Die spanische Gruppe untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schulsysteme und Tagesabläufe in den beteiligten Ländern.
Neben den schulischen Aufgaben erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das Gelegenheit bietet, Land und Leute kennenzulernen.
Schulleiter Dr. Holger Fröhlich ermutigte die Teilnehmenden, die Woche intensiv zu nutzen: „Nehmt diesen Austausch als Chance wahr, voneinander zu lernen, Freundschaften zu schließen, Fragen zu stellen und bleibende Erinnerungen zu sammeln.“
Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften. Der Austausch mit Finnland besteht bereits seit 2016, die Partnerschaft mit Spanien seit zwei Jahren.
Das Programm Erasmus+ der Europäischen Union unterstützt Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es ermöglicht jungen Menschen internationale Erfahrungen, erweitert ihre Sprachkenntnisse und stärkt interkulturelle Kompetenzen. Schulen profitieren vom Ausbau ihrer Netzwerke und gestalten die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich aktiv mit.
© Stadt Limburg
Neue App erleichtert sicheres Einloggen bei der Bundesagentur für Arbeit
"BA-Secure App" bietet einfachere Anmeldeoptionen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet mit der neuen "BA-Secure App" eine zusätzliche und einfache Möglichkeit, sich im Online-Portal anzumelden. Das berichtet jetzt die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.
Mit der App können Kundinnen und Kunden die vorgeschriebene Zwei-Faktor-Anmeldung (Multi-Faktor-Authentifizierung) direkt über ihr Smartphone oder Tablet nutzen. Der Vorteil: Es müssen keine Zahlencodes mehr eingegeben werden. Stattdessen erhalten Nutzer eine Nachricht auf ihr Gerät und bestätigen die Anmeldung ganz einfach - zum Beispiel per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Gerätefreigabe. Das macht die Anmeldung schneller und vermeidet Fehler, die beim Abtippen von Codes entstehen können. Die App wurde von der BA selbst entwickelt und wird auch von ihr betrieben. Die BA-Secure App steht allen Kundengruppen zur Verfügung - also Arbeitsuchenden, Familien, Menschen in der Grundsicherung und auch Unternehmen. Wichtig: Die bisherigen Anmeldeverfahren bleiben weiterhin bestehen. Nutzer können sich also wie gewohnt auch mit anderen sicheren Methoden anmelden, zum Beispiel über einen Passkey, eine Authenticator-App, die BundID oder "Mein Unternehmenskonto". Für besonders sensible Änderungen - etwa bei der Bankverbindung - ist weiterhin eine Identifizierung über die BundID notwendig. Weitere Informationen und Erklärvideos gibt es hier: https://arbeitsagentur.de/link/ba-secure-app.
© Agentur für Arbeit Limburg-Weilburg
Donnerstag
Feuerwehr - Nachrichten
Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehren des Marktfleckens Villmar begrüßte Gemeindebrandinspektor Kahlheber die anwesenden Einsatzkräfte und Gäste.
Im vergangenen - eher ruhigem - Jahr rückten die sechs Ortsteile zu 63 Einsätzen aus, wobei die Hilfeleistung den größten Teil darstellten. Die 143 Einsatzkräfte erbrachten über das Jahr fast 10.000 Stunden in Einsatz, Übung und Dienst.
Der Gemeindebrandinspektor berichtete von der derzeit äußerst guten Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin und dem Gemeindevorstand, mahnte aber an, dass das Konstrukt freiwillige Feuerwehr auch in Zukunft weiter unterstützt werden müsse, um z.B. die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte zu verbessern.
Der Katastrophenschutzlöschzug rückte in 2025 zu einer Personensuche aus. Über das Jahr verteilt übten die 35 Helfer die Tätigkeiten im KatS-Einsatz, u.a. Kartenkunde oder Heben von Lasten.
Die diesjährige groß angelegte Südkreis-Übung wird in Villmar stattfinden.
© Feuerwehren Marktflecken Villmar
Freiw. Feuerwehr Seelbach richtet wieder 1. Mai aus
Die Freiwillige Feuerwehr Seelbach lädt ab 10:00 Uhr wieder zu ihrer 1.-Mai-Veranstaltung am Feuerwehrhaus ein. Für Speisen wie Schnitzel, Hackbraten, Würstchen, Pommes und Gemüselasagne sowie Getränke aller Art ist bestens gesorgt. Im Ausschank Hachenburger Hell vom Fass.
Am Nachmittag erwartet unsere Gäste Kaffee und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Bei schönem Wetter können Sie sich gemütlich unter Sonnenschirmen von Ihrer Wanderung oder Radtour erholen und ein paar schöne Stunden verbringen.
Sollte das Wetter nicht so gut sein, findet die Veranstaltung in der Fahrzeughalle statt. Die Feuerwehr Seelbach freut sich auf Ihren Besuch und wünscht allen einen schönen 1. Mai.
© Freiwillige Feuerwehr Seelbach
Was wird aus dem alten Stellwerk ?
Auf dem Gelände der Bahn, heute Infrago steht das denkmalgeschüzte alte Stellwerk. Noch wäre es vielleicht baulich zu retten. Möglicherweise findet sich jemand der es langfristig pachtet? Vielleicht verkauft es Infrago ja auch. Eine einzigartige Ferienwohnung oder ein Vereinsheim könnte man darin sicher unterbringen.
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/immobilien/Hessen-Rheinland-Pfalz-7503498
© Villmarer-Zeitung
Ich hab 5 Millionen im
Lotto gewonnen, meinem Chef die Kündigung gebracht, meine Sachen gepackt und bin in die Sonne geflogen.
Dann bin ich aufgewacht,
hab Kaffee gekocht
und bin zur Arbeit gefahren
Je höher die Ziffer, umso höher der Schutz
Gießen. Elektrische Grills, Lampions und Lichterketten, Teichpumpen, Rasenmäher, Kabeltrommeln oder Steckdosenleisten – diese und viele weitere Produkte kommen in den Gärten zum Einsatz. Dabei ist besondere Vorsicht geboten. Elektrische Geräte und Leitungen, die im Freien verwendet werden, müssen aus Sicherheitsgründen gegen Einflüsse wie Staub, Feuchtigkeit und Wasser geschützt werden. Darauf weist das Gießener Regierungspräsidium hin. Dessen Arbeitsschutzdezernat hat neben der zuverlässigen Funktion der Produkte auch die Sicherheit der Verbraucher im Blick. Beim Kauf von elektrischen Geräten für den Außenbereich sollte zwingend auch auf geeignete Verlängerungskabel und Steckdosenleisten geachtet werden, lautet der RP-Rat.
„Strom, Spannung und Wasser – das ist eine Kombination, bei der besondere Anforderungen an die Sicherheit der verwendeten Produkte zu stellen ist“, berichtet Experte Michael Axmann. „Ob elektrisch betriebene Geräte für den Einsatz im feuchten Milieu geeignet sind, ist unter anderem am angegebenen IP-Code erkennbar“, erläutert der Experte. IP steht dabei für International Protection. Dieser Code besteht aus zwei Ziffern und befindet sich auf dem Gerät oder dem Typenschild. Dabei kennzeichnet die erste Ziffer den Berührungs- bzw. Fremdkörperschutz und die zweite Ziffer den Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Grundsätzlich gilt: Je höher die Ziffer, umso höher der Schutz. Für den Außenbereich gilt mindestens IP 44 oder das Symbol Tropfen im Dreieck, dann sind die Produkte spritzwassergeschützt.
Auch Verlängerungskabel prüfen
Kabeltrommeln und Steckdosenleisten müssen ebenfalls mindestens der Schutzart IP 44 entsprechen und mit einer geeigneten Gummischlauchleitung und Abdeckkappen für die Steckdoseneinsätze versehen sein. Keinesfalls dürfen PVC-Leitungen verwendet werden, da diese insbesondere bei tiefen Temperaturen nicht mehr flexibel sind und bei Belastung brechen können, was zu einem Stromschlag führen kann.
Im Rahmen der Marktüberwachung bei Herstellern, Importeuren und Händlern nehmen die Gießener Kontrolleure regelmäßig elektrische Betriebsmittel für den Außenbereich genauer unter die Lupe. Das Regierungspräsidium Gießen rät zu genauem Hinsehen beim Kauf und Anschluss solcher Geräte und empfiehlt, auch die erforderlichen Verlängerungs- und Anschlusskabel auf Beschädigungen und Alterungserscheinungen zu überprüfen, wenn ein neues Gerät angeschafft wird. „Das technisch modernste und sicherste Gerät nutzt nichts, wenn womöglich unsichere oder ungeeignete Kabel zum Einsatz kommen, die die Sicherheit des Nutzers gefährden.“
© RP Gießen
Sperrung des Marktplatzes aufgrund des Street Food Festivals
Im Zuge des Limburger Street Food Festivals wird der Marktplatz in der Ste.-Foy-Straße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung gilt von Dienstag, 21. April, ab 18 Uhr bis Montag, 27. April, 12 Uhr.
Um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, werden auch Besucherinnen und Besucher des Festivals gebeten, auf umliegende Parkmöglichkeiten auszuweichen oder die kostenfreien ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen.
Von Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April, verwandelt sich der Marktplatz samt angrenzendem Festplatz und Markthalle erneut in eine kulinarische Erlebniswelt. Das Festival bietet ein vielfältiges Angebot aus internationalen Food Trucks und Ständen mit veganen Trends, herzhaften Spezialitäten, süßen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken. Geöffnet sind die Stände jeweils ab 12 Uhr.
Besonders hervorzuheben ist das wetterfeste Konzept: Neben den Außenbereichen lädt die Markthalle als überdachte Location zum Verweilen ein. Hier können Speisen bei angenehmer Hintergrundmusik genossen werden – unabhängig von der Witterung. Bei gutem Wetter lassen sich die Hallentore öffnen und sorgen für eine offene, luftige Atmosphäre.
Ein erweitertes Angebot für Familien macht das Festival zusätzlich attraktiv: Ein Kidsbereich sowie eine Bühne für Straßenkünstler mit Walking Acts sorgen an allen Tagen für Unterhaltung bei kleinen und großen Gästen. Ergänzt wird das Programm durch einen Künstler- und Kreativmarkt.
© Stadt Limburg
Mittwoch
Die Kirchturmbeleuchtung wurde modernisiert
Ende letzter Woche waren Arbeiter dabei die Leuchten für die Kirchturmbeleuchtung auszutauschen. Die neuen Lampen sind energiesparender als die alten.
© Villmarer-Zeitung
Sportplatz Aumenau im Sonnenuntergang
© Patrick Kucza
Arfurt von oben betrachtet
© Patrick Kucza
Blick in den Westerwald
© Michael Wenk
Villmar aus der Vogelperspektive
© Patrick Kucza
Der Flecken vom Haarberg aus
@ Axel Dornoff
Blick ins Lahntal und dem Flecken noch mal vom Galgenberg aus
© Villmarer-Zeitung
Die gelbe Rapsblüte ist zur Zeit die bestimmende Farbe in Villmars Fluren
Der Rapsanbau prägt seit Jahrzehnten die hessische Agrarlandschaft und hat sich insbesondere seit den 1980er-Jahren auch in Villmar stark ausgeweitet. In Deutschland insgesamt nahm die Anbaufläche bis in die 2000er Jahre deutlich zu und blieb seitdem ein wichtiger Bestandteil des Ackerbaus. Hessenweit ist Raps heute eine bedeutende Kulturpflanze: 2024 wurden rund 51.800 Hektar angebaut, das entspricht etwa 11 % der Ackerfläche.
Historisch reicht der Rapsanbau sogar viel weiter zurück: Bereits seit Jahrhunderten wird die Pflanze in Europa genutzt, zunächst vor allem zur Gewinnung von Lampenöl. Mit modernen Züchtungen seit den 1970er-Jahren entwickelte sich Raps zunehmend zu einem hochwertigen Nahrungsmittel- und Industriegut.
Heute ist Raps ein echtes Multitalent. Aus den Samen wird vor allem Rapsöl gewonnen, das sowohl als Speiseöl als auch zur Herstellung von Biodiesel dient. Zusätzlich entsteht eiweißreiches Rapsschrot, das als Futtermittel in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Darüber hinaus trägt der Rapsanbau zum Klimaschutz bei, da Biokraftstoffe aus Raps deutlich weniger Treibhausgase verursachen als fossile Energieträger.
Neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung hat der Raps auch ökologische Vorteile: Er schützt den Boden, verbessert die Fruchtfolge und bietet Bienen eine wichtige Nahrungsquelle. Damit bleibt der Rapsanbau ein zentraler Bestandteil der nachhaltigen Landwirtschaft.
© Villmarer-Zeitung
Regen, der Wurzeln schlägt - Seminar zur Klimaanpassung im eigenen Garten
Limburg-Weilburg. Wochenlange Trockenperioden, plötzlich auftretende Starkregenereignisse und anschließend wieder Dürre und Hitze – die Folgen des Klimawandels stellen Gartenbesitzerinnen und -besitzer vor immer größere Herausforderungen. Wie ein nachhaltiger und kluger Umgang mit Wasser im eigenen Garten gelingen kann, zeigt das Seminar Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten am 25. April 2026 in Niederhadamar.
Die Wetterkapriolen der vergangenen Sommer haben sicherlich viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner noch in Erinnerung: Entweder es gab wochenlang gar keinen Regen, sodass man Mühe hatte, Gemüse und Stauden – oftmals mit kostbarem Trinkwasser – am Leben zu erhalten, oder es kam innerhalb kürzester Zeit so viel Regen herunter, dass ihn die ausgetrockneten Böden gar nicht aufnehmen konnten und das kostbare Nass oberflächlich wegfloss. Dabei ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen im Garten: Ohne Wasser läuft nichts. Ohne Wasser keine gesunden Böden, keine starken Pflanzen und keine vielfältige Tierwelt.
Um uns an die Folgen des Klimawandels und seine Wetterkapriolen anzupassen, müssen wir unseren Umgang mit Regenwasser neu denken. Während früher alles Wasser möglichst schnell vom Grundstück abgeleitet und der Kanalisation zugeführt wurde, ist Regenrückhaltung heute entscheidend. Genau darum geht es in dem Seminar Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresthemas Bodenliebe – für starke Wurzeln und blühende Gärten, das der Landfrauenverband Hessen für 2026 ausgerufen hat. Anhand eines Beispielgartens wird gezeigt, wie cleveres Regenwassermanagement und effiziente Bewässerungstechniken auch mit geringem finanziellen und materiellen Aufwand umgesetzt werden können.
Ziel ist es, Regen effizient zu nutzen und so Zeit, Kosten und vor allem die wertvolle Ressource Trinkwasser zu sparen. Gleichzeitig profitieren Böden, Pflanzen, Tiere und letztlich auch der Mensch von einer nachhaltigen und klimaangepassten Gartengestaltung.
Als Referentinnen informieren Petra Dienelt, Gartenfachfrau vom Landfrauenverband Hessen, sowie Josephine Roßbach, Nachhaltigkeitsreferentin beim Sonderdienst Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg.
Das kostenlose Seminar findet am Samstag, 25. April 2026, von 11 bis 14 Uhr in Niederhadamar statt. Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Anmeldungen sind per E-Mail an j.rossbach@limburg-weilburg.de möglich.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Limburger Grabenstraße erst ab Mitte Mai wieder befahrbar
Zu einer weiteren Verzögerung an den Arbeiten am Kanal in der Grabenstraße zwischen den Hausnummern 37 und 39, die bis an die Zufahrt zur Plötze führen, führen Lieferschwierigkeiten. Aufgrund der gefundenen Glasfaserleitung war die Bestellung von Bögen und Übergangsstücken notwendig geworden. Diese waren jedoch nicht direkt lieferbar. Daher bleibt der Fahrstreifen der Grabenstraße in Richtung Lahn noch bis Mitte Mai gesperrt. Die Verkehrsfläche dient bis zum Abschluss der Bauarbeiten der Lagerung von Baumaterialien und der Bereitstellung sicherheitsrelevanter Komponenten für den Grabenverbau (Baustelleneinrichtung).
Nach Abschluss der Kanalarbeiten können die Arbeiten am Zufahrtsschutz für die Plötze beginnen. © Stadt Limburg
Dienstag
Boots-Saison 2026 auf der Lahn hat begonnen
In der letzten Woche konnte man wieder vermehrt Boote auf der Lahn beobachten.
Bei frühlingshaften Temperaturen und im Sonnenschein konnten die ersten Boots-Touristen das Lahntal wieder erobern.
Auch am Anleger wurden Boote ins Wasser gelassen oder an Land gezogen. Diese Bootsfahrer hier warten noch auf ihre Kollegen, die gerade unter der Brücke durchgefahren sind. Da die Schleuse auch wieder nutzbar ist steht der Sommersaison auf der Lahn nichts mehr im Wege.
© Villmarer-Zeitung
Hinweise der Friedhofsverwaltung zu den Urnenrasengräbern/ Erdrasengräbern und Urnenstelen
Aus gegebenem Anlass möchten wir an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass gemäß der Friedhofsordnung des Marktfleckens Villmar die Pflege dieser Anlagen ausschließlich dem Marktflecken Villmar obliegt.
An den Urnenrasengräbern sowie Erdrasengräbern und den Urnenstelen dürfen Sargauflagen und Kränze etc. nach der Trauerfeier abgelegt werden, müssen allerdings nach dem Verwelken von den Angehörigen entfernt bzw. in die dafür vorgesehenen Container entsorgt werden. Geschieht dies nicht, so kann die Friedhofsverwaltung die Blumen und Kränze ohne Ankündigung beseitigen.
Blumenschalen, Gestecke, Grablichter oder andere Gegenstände dürfen später an den genannten Anlagen nicht mehr abgestellt werden. Gleiches gilt für das Urnengemeinschaftsgrabfeld Villmar!
Sämtliche Gegenstände, Grablichter, Blumen und Schalen etc. sind bis spätestens 04.05.26 zu entfernen damit eine reibungslose Pflege (mähen) durch den Bauhof problemlos erfolgen kann!
Nach dem 04.05.26 werden die Gegenstände, ohne jegliche Ansprüche, durch den Marktflecken Villmar entfernt.
© gez. Friedhofsverwaltung des Marktfleckens Villmar / Beispielfoto Bing
Bundeswirtschaftsministerin plant Einschränkungen bei Entschädigungen für abgeregelte Wind- und Solaranlagen
Berlin – In zahlreichen Regionen Deutschlands droht neuen Windkraft- und Photovoltaikanlagen künftig ein höheres wirtschaftliches Risiko. Laut Plänen des „Netzpakets“ von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sollen Betreiber in Gebieten mit starken Netzengpässen keine Entschädigung mehr erhalten, wenn ihre Anlagen wegen Überlastung abgeregelt werden müssen.
Der sogenannte Redispatch-Vorbehalt sieht vor, dass Regionen als „kapazitätslimitierte Netzgebiete“ gelten, sobald im Vorjahr mehr als drei Prozent der potenziell erzeugbaren erneuerbaren Strommenge nicht eingespeist werden konnte. In diesen Gebieten dürfen neue Anlagen zwar weiter ans Netz angeschlossen werden, tragen aber selbst das Risiko von Abregelungen – und das für bis zu zehn Jahre. Bestehende Anlagen bleiben in der Regel von der Regelung ausgenommen.
Eine Kurzstudie des Beratungsunternehmens enervis im Auftrag von Green Planet Energy kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2025 in rund 90 Landkreisen diese Schwelle überschritten worden wäre. Davon betroffen wären nach Berechnungen der Studie Projekte mit einer Leistung von etwa 23 Gigawatt Windkraft und 9,2 Gigawatt Photovoltaik-Freiflächen – ein Investitionsvolumen von rund 45 Milliarden Euro.
Das Bundeswirtschaftsministerium begründet den Vorstoß mit der Notwendigkeit, den Ausbau der Erneuerbaren besser mit dem Netzausbau zu synchronisieren und die hohen Entschädigungskosten zu senken, die derzeit über die Netzentgelte auf die Verbraucher umgelegt werden. Ziel ist es, Anreize zu schaffen, Erneuerbare-Energien-Anlagen stärker dort zu errichten, wo die Netze dies ohne Engpässe verkraften können.
Kritiker aus der Branche warnen hingegen vor einer massiven Bremswirkung auf den Ausbau. Der Verzicht auf Entschädigungen mache viele Projekte unwirtschaftlich, verringere den Wettbewerb bei Ausschreibungen und könne langfristig sogar zu höheren Kosten führen. Zudem werde nicht zwischen den unterschiedlichen Erzeugungsprofilen von Wind und Solar unterschieden, sodass in solarstarken Regionen auch neue Windprojekte benachteiligt würden.
Ob und in welcher Form der Redispatch-Vorbehalt tatsächlich Gesetz wird, ist noch offen. Das Netzpaket stößt in Teilen der Energiewende-Branche und bei betroffenen Bundesländern auf deutlichen Widerstand. Die Debatte um eine bessere Abstimmung von Erzeugung und Netzinfrastruktur dürfte in den kommenden Monaten weiter an Fahrt gewinnen.
© Quelle Bundeswirtschaftsministerium / Foto Bing
Der Landkreis Limburg-Weilburg lädt zum STADTRADELN 2026 ein
Limburg-Weilburg. Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 radeln die Landkreise Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Gießen, und Marburg-Biedenkopf wieder um die Wette und gemeinsam.
Machen auch Sie wieder mit. Eine Anmeldung ist ab sofort über die STADTRADELN-Website www.stadtradeln.de möglich – oder einfach die STADTRADELN-App auf dem Handy herunterladen und die Anmeldung starten. Drei Wochen lang werden möglichst viele (Alltags-)Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das schont das Klima und die Gesundheit. Die Kilometer werden dem Team, der ausgewählten Kommune sowie dem dazugehörigen Landkreis gutgeschrieben und am Ende prämiert. Im vergangenen Jahr kamen so im Landkreis Limburg-Weilburg über 299.000 Radkilometer und mehr als 49.000 Kilogramm vermiedenes Kohlenstoffdioxid zusammen.
Die internationale Kampagne von Klima-Bündnis-Services erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Passend dazu nehmen im Landkreis Limburg-Weilburg 16 von 19 Städte, Marktflecken und Gemeinden an der Kampagne teil. Mit von der Partie sind dieses Jahr: Bad Camberg, Beselich, Brechen, Elbtal, Elz, Limburg, Löhnberg, Hadamar, Hünfelden, Runkel, Selters, Villmar, Waldbrunn, Weilburg, Weilmünster und Weinbach.
Gemeinsam aktiv: Radeln für das Klima
„Das STADTRADELN zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn viele Menschen im Alltag öfter aufs Rad umsteigen. Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder an der Aktion und setzen damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und mehr Lebensqualität in unserem Landkreis“, sagt Landrat Michael Köberle über die diesjährige Kampagne.
Highlights des diesjährigen STADTRADELNS sind die beiden Radtouren gemeinsam mit der Nahmobilitätskoordination des Landkreises sowie dem ADFC. Als Auftakt wird am 3. Mai um 10 Uhr in Limburg im Serenadenhof gestartet und durch Lahn- und Kerkerbachtal geradelt. Am 9. Mai geht es dann ab Weilburg (Start Klein-Nizza) durch den Lahn-Dill-Kreis an die Dutenhofener Seen. Hier treffen Sternfahrt-Gruppen aus allen vier Landkreisen für ein kühles Getränk und das offizielle Ende der Sternfahrt „LahnRadTour 2026“ aufeinander. Den offiziellen Abschluss des diesjährigen STADTRADELN im Landkreis Limburg-Weilburg macht dann die Preisverleihung des Landkreises, gemeinsam mit der Stadt Limburg am 24. Juni ebenfalls im Serenadenhof in Limburg.
Hier geht es zur Anmeldung: https://www.stadtradeln.de/landkreis-limburg-weilburg. Sollte Ihre Kommune dieses Jahr nicht dabei sein, können Sie sich für den Landkreis anmelden und so trotzdem für das diesjährige STADTRADELN Radkilometer sammeln.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Montag
Villmarer Flohmarkt am Sonntag
Flohmärkte, wie dieser hier, sind lebendige Treffpunkte, auf denen gebrauchte Gegenstände, Antiquitäten und Kuriositäten gehandelt werden. Zwischen alten Büchern, Kleidung und seltenen Fundstücken entsteht eine besondere Atmosphäre, die zum Stöbern und Entdecken einlädt.
So auch am Sonntag auf dem alten Sportplatz in Villmar. Die Auswahl war riesig und die Veranstaltung gut besucht.
Für viele Menschen sind Flohmärkte nicht nur Orte des Kaufens, sondern auch des Austauschs und der Begegnung. Überall traf man auf kleine Gruppen von Leuten die ein Schwätzchen hielten. Es gab sogar die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Hier konnte man Kontakte knüpfen, Gleichgesinnte treffen und ganz nebenbei kleine Schätze finden.
© Villmarer-Zeitung
Mittagstisch in Villmar-Weyer
Am 06.05.2026 um 12:00 Uhr findet im evangelischen Gemeindehaus in Weyer der nächste Mittagstisch statt. Auf dem Speiseplan steht diesmal:
Schnitzel mit Rahmsauce, Kartoffelrösti und Salat
Zum Essen reichen wir Mineralwasser, danach Kaffee.
Das Menü kostet 9,00 € pro Person
Wir würden uns freuen, den einen oder anderen neuen Gast begrüßen zu dürfen. An- bzw. Abmeldung bitte bis Freitag, den 01.05.2026 um
15:00 Uhr bei bei Uwe und Susanne Steinmetz
Telefon 0171- 6941238
Verkehrssicherungs- maßnahmen entlang mehrerer Landesstraßen
Ab Montag, den 20.04.2026 werden entlang mehrerer Landesstraßen dringend erforderliche Verkehrssicherungmaßnahmen an den Waldrändern durchgeführt. Eine Fachfirma wird zunächst an der L 3021 zwischen Weyer und Münster tätig.
Im Anschluss werden Arbeiten entlang der L 3063 zwischen Villmar und Runkel sowie Villmar und Aumenau durchgeführt.
Während der Maßnahmen kann es wiederholt zu kurzzeitigen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Teilweise werden Ampelanlagen zur Verkehrsregelung eingesetzt. Verkehrsteilnehmende werden um besondere Aufmerksamkeit und Verständnis gebeten.
© Marktflecken Villmar / Beispielfoto Bing
Die Freiwillige Feuerwehr Seelbach lädt ab 10:00 Uhr wieder zu ihrer 1.-Mai-Veranstaltung am Feuerwehrhaus ein. Für Speisen wie Schnitzel, Hackbraten, Würstchen, Pommes und Gemüselasagne sowie Getränke aller Art ist bestens gesorgt.
Im Ausschank Hachenburger Hell vom Fass. Am Nachmittag erwartet unsere Gäste Kaffee und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Bei schönem Wetter können Sie sich gemütlich unter Sonnenschirmen von Ihrer Wanderung oder Radtour erholen und ein paar schöne Stunden verbringen.
Sollte das Wetter nicht so gut sein, findet die Veranstaltung in der Fahrzeughalle statt. Die Feuerwehr Seelbach freut sich auf Ihren Besuch und wünscht allen einen schönen 1. Mai.
© Freiwillige Feuerwehr Seelbach
Erfolgreicher Schlag gegen Internetkriminalität
Internationale Strafverfolgungsbehörden sind im Rahmen der von Europol unterstützten Operation „Power Off“ erneut erfolgreich gegen sogenannte Stresserdienste vorgegangen, die bezahlte DDoS-Angriffe ermöglichen. An der koordinierten Aktion beteiligten sich Behörden aus 21 Ländern, darunter das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main.
Im Fokus stand ein deutscher Tatverdächtiger, dem der Betrieb der weltweit bedeutenden Plattformen „Fluxstress“ und „Netdowner“ vorgeworfen wird. Er befindet sich derzeit in Gewahrsam in Thailand; in Deutschland liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor. Im Zuge der Maßnahmen wurden mehr als 40 Server sichergestellt und die Dienste abgeschaltet.
Weltweit kam es zu 16 Durchsuchungen, unter anderem in Polen und Brasilien, sowie zu mehreren Festnahmen, darunter drei Verdächtige in Polen. Insgesamt wurden über 150 kriminelle Infrastrukturen ins Visier genommen und zahlreiche weitere Plattformen stillgelegt. Die Ermittler sicherten zudem Daten von mehr als drei Millionen Nutzern.
Neben strafrechtlichen Maßnahmen setzen die Behörden auch auf Prävention: Über 50.000 Nutzer sollen kontaktiert und über die Strafbarkeit von DDoS-Angriffen aufgeklärt werden. Zudem wurden zahlreiche Kommunikationsplattformen aus der Szene abgeschaltet. Ziel ist es insbesondere, junge Menschen vor einem Einstieg in die Cyberkriminalität zu warnen.
© Quelle Bundeskriminalamt
Feierliche Vereidigung auf dem Limburger Domplatz
Wie das Aus- und -fortbildungszentrum der Bundespolizei in Diez mitteilt, findet am 24. April im Herzen der Stadt Limburg die Vereidigung der Auszubildenden des Bundespolizei Aus- und -Fortbildungszentrums Diez statt.
Die feierliche Zeremonie erfolgt auf dem Domplatz Limburg und ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen.
Den Auftakt bildet um 12:00 Uhr eine ökumenische Andacht im Limburger Dom. Musikalisch gestaltet wird sie vom Bundespolizeiorchester Hannover. Zudem begleitet Valeri Blech, Chorsängerin der Limburger Domspatzen, das Orchester im Dom gesanglich.
Im Anschluss wechselt die Veranstaltung auf den Domplatz. Um 12:45 Uhr marschieren die Auszubildenden feierlich ein und nehmen ihre Formation ein.
Die Begrüßung übernimmt die Erste Polizeihauptkommissarin Yvonne Blech. Die Festrede hält der Leiter des BPOLAFZ DIZ, Polizeirat Thomas Mujovi.
Grußworte sprechen der Erste Stadtrat der Stadt Limburg sowie der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch.
Musikalisch begleitet wird die rund einstündige Vereidigung auf dem Domplatz von der Rock & Pop Unit des Bundespolizeiorchesters Hannover mit Sängerin Nicole Jukic.
Vor den Augen von rund 300 Familienangehörigen und Freunden legen die Auszubildenden ihren Diensteid ab. Gegen 13:45 Uhr endet die Veranstaltung.
Mit der erstmaligen Vereidigung auf dem Domplatz setzt die Bundespolizei ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit der Region. Die Bevölkerung ist eingeladen, diesen besonderen Moment gemeinsam mit den angehenden Bundespolizistinnen und Bundespolizisten zu erleben.
© Stadt Limburg
Regen, der Wurzeln schlägt - Seminar zur Klimaanpassung im eigenen Garten
Limburg-Weilburg. Wochenlange Trockenperioden, plötzlich auftretende Starkregenereignisse und anschließend wieder Dürre und Hitze – die Folgen des Klimawandels stellen Gartenbesitzerinnen und -besitzer vor immer größere Herausforderungen. Wie ein nachhaltiger und kluger Umgang mit Wasser im eigenen Garten gelingen kann, zeigt das Seminar Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten am 25. April 2026 in Niederhadamar.
Die Wetterkapriolen der vergangenen Sommer haben sicherlich viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner noch in Erinnerung: Entweder es gab wochenlang gar keinen Regen, sodass man Mühe hatte, Gemüse und Stauden – oftmals mit kostbarem Trinkwasser – am Leben zu erhalten, oder es kam innerhalb kürzester Zeit so viel Regen herunter, dass ihn die ausgetrockneten Böden gar nicht aufnehmen konnten und das kostbare Nass oberflächlich wegfloss. Dabei ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen im Garten: Ohne Wasser läuft nichts. Ohne Wasser keine gesunden Böden, keine starken Pflanzen und keine vielfältige Tierwelt.
Um uns an die Folgen des Klimawandels und seine Wetterkapriolen anzupassen, müssen wir unseren Umgang mit Regenwasser neu denken. Während früher alles Wasser möglichst schnell vom Grundstück abgeleitet und der Kanalisation zugeführt wurde, ist Regenrückhaltung heute entscheidend. Genau darum geht es in dem Seminar Regen, der Wurzeln schlägt – Klimaanpassung im eigenen Garten.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresthemas Bodenliebe – für starke Wurzeln und blühende Gärten, das der Landfrauenverband Hessen für 2026 ausgerufen hat. Anhand eines Beispielgartens wird gezeigt, wie cleveres Regenwassermanagement und effiziente Bewässerungstechniken auch mit geringem finanziellen und materiellen Aufwand umgesetzt werden können.
Ziel ist es, Regen effizient zu nutzen und so Zeit, Kosten und vor allem die wertvolle Ressource Trinkwasser zu sparen. Gleichzeitig profitieren Böden, Pflanzen, Tiere und letztlich auch der Mensch von einer nachhaltigen und klimaangepassten Gartengestaltung.
Als Referentinnen informieren Petra Dienelt, Gartenfachfrau vom Landfrauenverband Hessen, sowie Josephine Roßbach, Nachhaltigkeitsreferentin beim Sonderdienst Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg.
Das kostenlose Seminar findet am Samstag, 25. April 2026, von 11 bis 14 Uhr in Niederhadamar statt. Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Anmeldungen sind per E-Mail an j.rossbach@limburg-weilburg.de möglich.
© Landkreis Limburg-Weilburg
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