<meta name="robots" content="noindex">

Die richtige Lösung war:
" Tasse "
Rätselvorschlag Redaktion

KW 13 / 2026


Freitag


Am Montagabend ist Gemeindevertreter-Sitzung

Am Montag, den 30.3.2026 tagt die alte Gemeindevertretung des Marktfleckens noch einmal. Am Tag darauf beginnt die neue Legislaturperiode. Ein Blick auf die Tagesordnung, welche aus welchem Grund auch immer nicht auf der Gemeindehomepage veröffentlicht wurde,  zeigt zunächst nur Unspektakuläres. Die Ausschüsse berichten, der Jahresabschluss 2023 wird abgesegnet und der neue Haushalt für 2026 wird eingebracht und beschlossen. Mit dem Haushalt 2026 sollen vermutlich auch die neuen und höheren Hebesätze für die Grundsteuer beschlossen werden. Dazu müsste dann auch die Satzung für die Hebesätze angepasste werden. Das steht zwar so nicht in der Einladung aber man muss mit allem rechnen. Das läuft in Villmar sicher so ähnlich wie seinerzeit im Deutschen Bundestag. Da wurden auch noch kurz vor Toresschluss mit der alten Mannschaft eine Grundgesetzänderung und die Aufhebung der Schuldenbremse beschlossen. Die Sitzung am Montagabend um 19:30 Uhr im großen Saal der König-Konrad-Halle ist öffentlich. Jeder politisch Interessierte kann sich vor Ort informieren.

© Villmarer-Zeitung


Kartoffelanbau im eigenen Garten lohnt sich nicht mehr

Pressemitteilungen zufolge sitzen die Kartoffelbauern in Deutschland und in den Niederlanden auf einem Riesenberg unverkaufter Kartoffeln. Der Handel kann die Mengen nicht abnehmen. Der Erzeugerpreis ist von zuletzt 1,50 € je 100 Kilogramm auf 1,00 € gefallen. Kein Wunder, dass die Einzelhändler zur Zeit Kartoffeln zu Niedrigstpreisen anbieten. Man will das Osterfest und die beginnenden Spargelsaison nutzen um zu retten was noch zu retten ist. Angesichts solcher Aussichten und Preise lohnt sich der Anbau im eigenen Garten für viele Hobbygärtner nicht mehr. 

© Villmarer-Zeitung / Foto KI




Landrat Köberle überreicht 37 Ehrenamtlichen die E-Card

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat 37 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Limburg-Weilburg bei einer feierlichen Veranstaltung im Kreishaus in Limburg für ihr herausragendes Engagement mit der Übergabe der Ehrenamts-Cards (E-Card) gewürdigt. Landrat Köberle betonte in seiner Begrüßung, dass unsere Demokratie vom Mitmachen lebt, denn ohne dieses ehrenamtliche Engagement gebe es keine funktionierende Demokratie: „Ehrenamt ist gelebte Verantwortung im Alltag. Das haben wir erst vor wenigen Tagen bei der hessischen Kommunalwahl wieder erleben dürfen.“ Er nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich bei den Anwesenden für ihren herausragenden Einsatz im Ehrenamt zu bedanken. 

Die Ehrenamts-Card ist ein Zeichen der Anerkennung und beinhaltet über 1700 Vergünstigungen und Vorteile in ganz Hessen, beispielsweise im Sportclub, Kino, Museum, Freizeitpark oder beim Einkaufen. Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es bereits fast 1.000 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card, hessenweit sind es rund 20.000. Hessen hat eine überdurchschnittliche Engagement-Quote von über 40 Prozent der Bevölkerung. „Die E-Card gibt es inzwischen seit 20 Jahren. Mit 37 neuen Inhaberinnen und Inhabern ist es bei der heutigen Übergabe eine besonders große Gruppe“, freute sich das Team des Sachgebietes Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung. Ein besonderer Dank gelte den Sponsoren, die somit einen großartigen Beitrag dazu leisten, die ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen.  

Nach dem offiziellen Teil hatten die Ehrenamtlichen die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen. „Diese Feierstunden dienen nicht nur der Wertschätzung, sondern auch dem gemeinsamen Kennenlernen, dem Erfahrungsaustausch und der Inspiration“, erklärte das Organisationsteam des Sachgebiets Sport und Ehrenamt, bestehend aus Jutta Mais, Myriam Burger, Nina-Elena Keßler und Nadja Esser. 

Bereits zum achten Mal seit Anfang 2024 fand eine solche Veranstaltung statt und auch in Zukunft soll die Förderung des Ehrenamts eine zentrale Rolle in der Arbeit der Kreisverwaltung spielen. „Ehrenamtliches Engagement gibt die Chance, Dinge zu bewegen, gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten, es dient der Horizonterweiterung und dem Erwerben von Kompetenzen. Im Ehrenamt findet man Gleichgesinnte und oft auch Freunde fürs Leben, man kann berufliche Tätigkeitsfelder ausprobieren, Erfahrungen sammeln, Kompetenzen erweitern, Kompetenzen, die auch im Job zugutekommen. Man hat direkte Einflussmöglichkeiten, Dinge zum Besseren zu verändern, Ehrenamt macht Spaß und gibt viel zurück, menschlich, ideell, aber auch durch die besonderen Vergünstigungen und Vorteile. Mit unserer heutigen Veranstaltung unterstreichen wir einmal mehr, wie wichtig und wertvoll ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist. Ehrenamt schafft Gemeinschaft, stärkt Zusammenhalt, sorgt für Nähe und Lebensqualität“, betonte Landrat Michael Köberle abschließend.

© Landkreis Limburg Weilburg 


Zwischen Heimat und Job: Pendeln gehört zum Alltag

Mehr Beschäftigte wohnen und arbeiten im Kreisgebiet oder pendeln ein. Dennoch: Fast jeder zweite Arbeitnehmer aus Limburg-Weilburg pendelt über die Kreisgrenze aus. Rhein-Main-Gebiet bleibt beliebteste Auspendlerregion

Der Kreis Limburg-Weilburg ist nach wie vor eine klassische Auspendlerregion - dennoch wird der Landkreis als Wohn- und gleichzeitige Beschäftigungsregion beliebter. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung der Limburger Arbeitsagentur hervor. Demnach fanden am 30. Juni letzten Jahres 52.936 der 68.223 im Kreisgebiet wohnenden Arbeitnehmern ihren Arbeitsplatz außerhalb ihres Wohnortes. Das waren 103 mehr, als im Jahr zuvor. 30.909 Arbeitnehmer pendelten sogar über die Kreisgrenzen hinaus zu ihren Arbeitsstätten - 23 weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einer Auspendlerquote von 45,3 Prozent - mit anderen Worten: Nahezu jeder Zweite pendelt aus. "Für die hohe Auspendlerbereitschaft im Kreis Limburg-Weilburg gibt es mehrere Ursachen", erklärt Jessica Crone, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar: So sei das Rhein-Main-Gebiet mit seinem großen Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten und meist sehr gut bezahlten Arbeitsplätzen schnell und gut erreichbar. Zudem habe das Pendeln in der Region eine lange Tradition. "Für die meisten Arbeitnehmer ist es kein Thema, auszupendeln. Sie kennen das von ihren Freunden, Verwandten und Bekannten." Aber auch die vergleichsweise geringe Fläche des Landkreises habe Einfluss auf den hohen Pendleranteil, sagt Crone: "Ein Großteil unserer Gemeinden grenzt an benachbarte Landkreise, so dass es häufig nur ein kleiner Schritt ist, um Auspendler zu sein." Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs sei es bedauerlich, dass sehr viele Fachkräfte und Akademiker zwar hier leben und wohnen, knapp die Hälfte von ihnen ihre Arbeitskraft jedoch andernorts einsetzen. "Andererseits haben wir damit aber ein Potenzial in der Region, um das uns andere Landkreise beneiden und dass es mit klugen Ideen für die heimischen Unternehmen zu heben gilt." Dass dies offensichtlich zunehmend besser gelingt, zeigen die aktuellen Zahlen: Gestiegen ist demnach im dritten Jahr in Folge die Zahl derer, die im Kreisgebiet wohnen und auch hier arbeiten. Der Anstieg um 55 auf 37.327 Beschäftigte mit Wohn- und Arbeitsort in Limburg-Weilburg bei gleichzeitig erneut leichtem Rückgang der Auspendlerzahl ist laut Crone ein deutliches Indiz für einen hohen Wohnwert in der Region.

Die meisten zieht es nach Frankfurt
Beliebtestes Auspendlerziel ist nach wie vor die Stadt Frankfurt. Hier finden 6.826 Arbeitnehmer aus dem Kreis Limburg-Weilburg ihren Arbeitsplatz. Danach folgen der Lahn-Dill-Kreis (2.926) und der Westerwaldkreis (2.552).

Mehr Einpendler finden den Weg nach Limburg-Weilburg Gestiegen ist im letzten Jahr erneut die Zahl der Einpendler: 20.323 Arbeitnehmer, die nicht im Kreis Limburg-Weilburg wohnen, pendeln hierher zur Arbeit ein. Dies entspricht 35,3 Prozent der 57.650 im Kreis beschäftigten sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Damit stieg die Zahl der Einpendler innerhalb eines Jahres um 33 Personen. Dies zeige, dass die Region nicht nur als Wohn-, sondern auch als Beschäftigungsort an Attraktivität gewinne, berichtet die Arbeitsagentur weiter. Die meisten Einpendler kommen aus dem Rhein-Lahn-Kreis (5.013) und dem Westerwaldkreis (4.619). 2.185 Arbeitskräfte mit Wohnsitz im Lahn-Dill-Kreis arbeiten im Landkreis Limburg-Weilburg. Der Saldo von Aus- und Einpendlern beläuft sich auf -10.586 (Pendlersaldo).

Blick in die Kommunen
Legt man den Fokus auf die Stadt- und Gemeindegrenzen, weisen nur Limburg und Weilburg positive Pendlersalden aus. In allen anderen Kreisgemeinden überwiegt die Zahl der Auspendler. Die höchsten Auspendlerquoten verbuchen Elbtal (92,6), Weinbach (92,1 Prozent) und Selters (91,4 Prozent). Die Gründe für die hohe Auspendelbereitschaft sind Angaben Crone, unterschiedlich: "Hier spielen neben der Gewerbedichte auch das angebotene Berufsspektrum, Gemeindegrößen, deren Lage und Verkehrsanbindungen, die Wohnqualität, das Lohngefüge, die Infrastruktur eine entscheidende Rolle." Die Agenturchefin warnt davor, von einer hohen Auspendlerquote auf die Wirtschaftskraft einer Gemeinde zu schließen. Für eine qualitative Beurteilung müssten auch die Einpendlerquote, die Zahl der an ihrem Wohnort Beschäftigten sowie weitere Kriterien herangezogen werden.

Hintergrundinformation
Die Daten der Ein- und Auspendler für den Kreis Limburg-Weilburg stehen aktuell zum Stichtag 30.06.25 zur Verfügung. Insgesamt waren zu diesem Stichtag im Landkreise Limburg-Weilburg 57.650 Arbeitnehmende sozialversicherungspflichtig beschäftigt - 66 mehr als ein Jahr zuvor (+0,1 Prozent).

© Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar

 




Donnerstag


Fußballer waren wieder erfolgreich unterwegs

Auswärtssieg beim Verfolger!

Als Tabellenführer reisten wir zur zweiten Mannschaft des SV Elz, dem aktuellen Tabellendritten. Bei bestem Fußballwetter und pünktlichem Anpfiff um 13 Uhr entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie.

In der 14. Minute brachte uns Patrick Zanner mit einem traumhaften Fernschuss in Führung. Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur vier Minuten später erzielte Louis Schmidt den Ausgleich (18.). Bis zur Halbzeit blieb es weitgehend ruhig, mit leichten Vorteilen für Elz.

Nach der Pause zeigte unsere Mannschaft ein völlig anderes Gesicht und übernahm sofort die Kontrolle. Simon Lorber brachte uns in der 49. Minute mit einem sensationellen Distanzschuss erneut in Führung. Der Treffer gab spürbar Selbstvertrauen: Nur wenige Minuten später erhöhte Nick Bernhardt mit einem feinen Heber auf 3:1 (57.). Nun lief es richtig rund und unsere Jungs spielten befreit auf. Philipp Laux setzte in der 60. Minute nach einer starken Kombination den Schlusspunkt zum 4:1 und sorgte früh für klare Verhältnisse.

In der Schlussphase kontrollierten wir das Spiel souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Kurz vor Abpfiff zeigte unser Keeper Eike Oedekoven noch einmal eine überragende Parade, bevor Schiedsrichter Hubert Engelhart die Partie beendete.

Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bauen wir unseren Vorsprung auf den Tabellendritten aus Elz auf 12 Punkte aus und machen einen weiteren großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg! Jetzt gilt es, den Schwung mit in die Trainingswoche zu nehmen und den Fokus auf Sonntag zu richten – Derbytime in Aumenau gegen Weyer! 


Starke Schlussviertelstunde sichert Auswärtssieg! 
Bei frühlingshaften Temperaturen entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams aus einer gut sortierten Defensive heraus agierten und in den ersten Minuten wenig zuließen. Während Nick Steiner den gefährlichsten Abschluss für die SGVAA verbuchte, war es auf der Gegenseite Ahmet Cigci, der erst in letzter Sekunde in aussichtsreicher Position vom Ball getrennt werden konnte. Nach knapp einer halben Stunde war es dann ein stark getretener Freistoß von Louis Schenk, der den Gastgebern die Führung bescheren und den Torreigen an diesem Tag eröffnen sollte. Die SG schüttelte sich kurz, konnte aber noch vor der Pause den Ausgleich markieren. Mit einem gut getimten Ball schickte Robin Böcher den durchgestarteten Nico Marks auf die Reise, der vor dem Tor die Ruhe behielt und den Ball ins lange Eck setzte. Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden ging es kurze Zeit später in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst weiter ein Spiel auf Augenhöhe. Eine Unsauberkeit der SG im Spielaufbau war es, die Yervand Jraghatspanyan ausnutzte und seine Farben erneut in Führung brachte. Wie auch schon im ersten Durchgang zeigten sich unsere Jungs wenig beeindruckt und glichen nur drei Zeigerumdrehungen später aus. Luca Seibel schloss aus gut 16 Metern trocken ab und setzte die Kugel überlegt neben den linken Pfosten. Der gleiche Spieler war es, der unsere SG nur wenige Minuten später zum ersten Mal an diesem Tag in Führung und damit auf die Siegerstraße bringen sollte. In der Folge ließen unsere Jungs Ball und Gegner gut laufen und spielten weiter zielstrebig nach vorne. Der eingewechselte Patrick Zanner legte mit einem sehenswerten Heber das 4:2 nach, ehe Nick Steiner nach Zanner-Flanke noch das 5:2 besorgte.

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung drehten unsere Jungs in der Schlussviertelstunde auf und durften sich nach Abpfiff über einen verdienten Auswärtssieg freuen. Mit dem nun fünften Sieg in Serie konnte der zweite Tabellenplatz gefestigt und der Abstand auf Rang 3 auf sechs Punkte ausgebaut werden. Weiter so, Männer!

© SGVAA


Lahn-Marmor-Museum in der Oberau blickt auf sein 10-jähriges Bestehen zurück

Am 28. März 2026 startet im Lahn-Marmor-Museum die neue Saison. Neben der Dauerausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder eine spannende Sonderausstellung. Aufbauend auf der letztjährigen Präsentation „Lahnmarmor im Barock“ widmet sich die Ausstellung 2026 dem Thema „Lahnmarmor im 19. Jahrhundert – Aufbruch in die Moderne“.

Zugleich gibt es einen besonderen Anlass zum Feiern: Das Lahn-Marmor-Museum in der Oberau blickt auf sein 10-jähriges Bestehen zurück. Am 20. März 2016 wurde das heutige Museumsgebäude in Villmar – gegenüber dem Bahnhof, direkt an der Lahn sowie in unmittelbarer Nähe des Nationalen Geotops Unica-Bruch – feierlich eröffnet.

Seitdem wird das Museum mit großem Engagement von ehrenamtlich Tätigen getragen. Sie kümmern sich um den Betrieb und das Gebäude, betreuen die stetig wachsende Zahl an Gästen, entwickeln Ausstellungen und organisieren zahlreiche Veranstaltungen.

Nach zehn erfolgreichen Jahren wird dieses Engagement nun gebührend gewürdigt: Am Samstag, den 28. März 2026, ab 13:30 Uhr lädt das Museum zu einer Jubiläumsfeier ein. Nach kurzen Rückblicken und Grußworten folgt die offizielle Eröffnung sowie die Vorstellung der neuen Sonderausstellung.

Gäste aus nah und fern sind herzlich eingeladen, das Museum in der Oberau 4 in Villmar (gegenüber dem Bahnhof) zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Der Nachmittag klingt in geselliger Runde bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen aus.

© Villmarer-Zeitung


Teutonia startet mit viel Energie und frischem Elan in sein 190. Jubiläumsjahr

Die Mitgliederversammlung der Teutonia Villmar machte deutlich: Der Verein startet mit viel Energie und frischem Elan in sein Jubiläumsjahr. Zum 190-jährigen Bestehen steht ein abwechslungsreiches und gut gefülltes Programm an.

Geplante Aktivitäten sind unter anderem die bereits erfolgte Einweihung des Osterbrunnens, das beliebte Wein- und Groschenfest sowie die „Teutonentafel“ an der Lahn. Ein besonderes Highlight wird zudem ein Jubiläumskonzert mit den bekannten Mainzer Hofsängern sein.

Der 1. Vorsitzende Gerd Hundeborn blickte in seinem Jahresrückblick auf ein aktives Vereinsleben mit zahlreichen Veranstaltungen zurück. Besonders hob er die erfolgreiche Durchführung der Villmarer Kirmes gemeinsam mit der Peter-Paul-Garde hervor. Die Kassenführung von Sabine Günther wurde ohne Beanstandungen bestätigt, sodass der gesamte Vorstand entlastet werden konnte.

Im Rahmen der Versammlung wurden auch Wahlen für den erweiterten Vorstand durchgeführt. Wiedergewählt wurden Heike Bartsch, Ellen Hartmann, Ilka Kullmann, Angelika Lessing, Mario Matthesius, Winfried Meuser, Mathilde Müller und Horst Schmidt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Tanja Fluck, Matthias Laux und Walter Mrakawa. Aus dem Gremium verabschiedet wurden Hubert Haller und Mareike Schmidt, denen für ihr Engagement herzlich gedankt wurde. Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. 

Klaus Millimonka wurde im Alter von 95 Jahren persönlich für beeindruckende 75 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Paul Roßbach, ebenfalls seit 75 Jahren Mitglied, konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Für ihre langjährige aktive Mitwirkung wurden Gerd Hundeborn und Josef Caspari für 65 Jahre geehrt, Elmar Flach für 50 Jahre und Markus Jung für 25 Jahre. Weitere Jubilare waren Thomas Dornoff (40 Jahre), Christoph Lottermann (50 Jahre) und Gerhard Höhler (65 Jahre). Winfried Laux (40 Jahre).

Zum Abschluss der Versammlung richtete der 1. Vorsitzende einen klaren Appell an alle Anwesenden: „Um die Tradition der Teutonia zu sichern, ist jede Stimme willkommen.“

©
Teutonia Villmar



Zeitumstellung 2026 – Bald beginnt die Sommerzeit?

Zweimal jährlich gibt es einen Moment, der unseren Alltag merklich aus dem Takt bringt – und das obwohl er nur eine einzige Stunde umfasst: die Zeitumstellung. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026 ist es wieder soweit. Dann stellen die meisten europäischen Länder ihre Uhren von Winterzeit auf Sommerzeit um, indem sie die Uhrzeit um eine Stunde nach vorne verstellen – von 2 Uhr auf 3 Uhr.

Die erste Zeitumstellung des Jahres erfolgt in Deutschland stets am letzten Sonntag im März. An diesem Tag endet die Winterzeit, die offiziell als Normalzeit gilt. Die Sommerzeit ist eine gesetzlich festgelegte Verschiebung der Normalzeit um eine Stunde nach vorne – was leider auch bedeutet, dass der Wecker ab diesem Tag eine Stunde früher klingelt.

Glücklicherweise müssen wir die Uhren heute nicht mehr selbst umstellen: Smartphones, Computer und Funkuhren passen sich automatisch an. Lediglich analoge Armbanduhren, Küchenuhren und Wanduhren erfordern noch manuelle Anpassungen.

Vor oder zurück? Merksprüche zur Zeitumstellung
Jedes Jahr stellen sich viele Menschen die Frage: „Vor oder zurück?“ Dabei gibt es ein paar einfache Eselsbrücken:

Der Spruch „Im Winter hinter“ hilft zu erinnern, dass die Uhr im Herbst um eine Stunde zurückgestellt wird.
Oder denken Sie an ein Thermostat: Im Frühling dreht man es auf Plus (die Uhr geht vor), im Winter auf Minus (die Uhr geht zurück).
Ein weiterer Vergleich: Im Frühling stellt man die Gartenstühle nach draußen – also wird auch die Uhr vorgedreht. Im Winter stellt man sie zurück, ebenso wie die Zeit.

Sommerzeit 2026: Wo wird an der Uhr gedreht?
In Europa setzen die meisten Länder weiterhin auf die Zeitumstellung, doch einige Staaten haben sie bereits abgeschafft. In Russland, China und Japan wird seit Jahren keine Uhr mehr umgestellt. Auch in den USA wird über eine Abschaffung diskutiert, doch die Meinungen der Bundesstaaten gehen auseinander.

Zweimal im Jahr geschieht etwas, das unseren Alltag spürbar durcheinanderbringt – und doch nur eine einzige Stunde betrifft: die Zeitumstellung. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026 ist es wieder so weit. Die meisten europäischen Länder stellen dann die Uhr von Winterzeit auf Sommerzeit um. Dabei wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt – von 2 Uhr auf 3 Uhr.

Die erste Zeitumstellung des Jahres findet in Deutschland immer am letzten Sonntag im März statt. An diesem Tag endet die Winterzeit – und damit die eigentliche Normalzeit. Die Sommerzeit ist lediglich eine gesetzlich eingeführte Vorverlegung der Normalzeit um eine Stunde – mit der unbeliebten Folge, dass der Wecker fortan eine Stunde früher klingelt.

Immerhin müssen die Uhren kaum noch selbst umgestellt werden: Smartphones, Computer und Funkuhren passen sich in der Regel automatisch an. Nur bei analogen Armbanduhren, Küchenuhren oder Wanduhren ist noch Handarbeit gefragt.

Vor oder zurück? Eselsbrücken zur Zeitumstellung

Viele Menschen kommen bei der Frage „vor oder zurück?“ jedes Jahr ins Grübeln. Dabei helfen einfache Gedächtnisstützen:

  • Der Reim „Im Winter hinter“ erinnert daran, dass die Uhr im Herbst eine Stunde zurückgestellt wird.
  • Oder denken Sie an ein Thermostat: Im Frühjahr drehen Sie auf Plus (die Uhr geht vor), im Winter auf Minus (die Uhr geht zurück).
  • Auch der Jahreszeitenvergleich hilft: Im Frühjahr werden die Gartenstühle herausgestellt – die Uhr wird vorgestellt. Im Winter stellt man sie zurück – und ebenso die Zeit.

Sommerzeit 2026: Wo wird an der Uhr gedreht?

Während in Europa die meisten Länder an der Zeitumstellung festhalten, haben sich einige Staaten längst davon verabschiedet. Russland, China oder Japan stellen ihre Uhren nicht mehr um. Auch in den USA wird seit Jahren über eine Abschaffung diskutiert, doch die Bundesstaaten sind uneins.

© Quelle Internetrecherche


Start in die Fahrrad-Saison mit dem ADFC Limburg-Weilburg

Wie der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) Kreisverband Limburg-Weilburg mitteilte, startet die diesjährige Radfahr-Saison mit „Die Lahn bei Limburg“.  Die Tour findet am Samstag, 28. März, um 13 Uhr statt, Startpunkt ist Schleusenweg 3 in Limburg.

Geleitet wird die einfache Tour vom zertifizierten ADFC-TourenGuide Dieter Teibtner. Gefahren werden rund 28 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 -18 km/h. Die rund dreistündige Auftaktrunde dieser Tourensaison führt über die bekannte, gleichwohl wunderschöne verkehrsarme Route rechts und links der Lahn von Limburg unter die Räder.

Geeignet ist die Tour für alle Arten an Fahrrädern, ob mit oder ohne Unterstützung - ein- oder mehrspurig. Einzig Rennradfahrende dürften bei den Wirtschaftswegen nicht ausschließlich erfreut sein, zumal der Charakter auch eher gesellschaftlich-touristischer als sportlicher Natur sein wird. Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme, auch für Nicht-Mitglieder, unter touren-termine.adfc.de.

Alle weiteren Touren, Fahrsicherheitstrainings und Feierabendtouren die vom ADFC, Kreisverband Limburg-Weilburg, durchgeführt werden, finden sich unter dem Radtouren- und Veranstaltungsportal: https://touren-termine.adfc.de/

© Stadt Limburg




Mittwoch


Am Osterbrunnen wurden Eier geklaut

Gerade mal eine Woche hat es gedauert bis der von der Teutonia mit Girlanden und bunten Ostereiern geschmückte Brunnen auf dem Rathausplatz um einen Teil seines Osterschmucks beraubt wurde. Es ist kaum zu glauben, dass jemand wegen Plastikeiern im Wert von vielleicht 5 € einen unbeobachteten Moment abwartet um sich kostenlos dort Osterschmuck zu besorgen. Einen Teil der Eier hat man achtlos ins Wasser geworfen. Jetzt sind wieder Ehrenamtliche gefragt, die das wieder in Ordnung bringen. Falls jemand etwas beobachtet hat wird darum gebeten Kontakt mit der Teutonia aufzunehmen.

© Villmarer-Zeitung / Foto Teutonia Villmar


Freitag, der 13. – ganz anders:
Gemeinsames Frühstück im Café

Am Freitag, den 13. März 2026, trafen sich 18 Mitglieder der Generationenhilfe Villmar zu einem gemeinsamen Frühstück. Allein oder in Fahrgemeinschaften ging es nach Limburg-Blumenrod, wo im Café Denk’Mal bereits ein Tisch für die Gruppe reserviert war.

Zunächst saßen alle an einer langen Tafel zusammen, die später zugunsten kleinerer Tischgruppen auseinandergezogen wurde, um mehr Platz und eine angenehmere Gesprächsatmosphäre zu schaffen. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das reichhaltige und liebevoll angerichtete Frühstück in entspannter Runde genießen.

Im Laufe des Vormittags wurde immer wieder der Platz gewechselt, sodass sich viele unterschiedliche Gespräche ergaben. Die Gespräche waren so vielfältig wie die Gruppe selbst – von Alltäglichem über persönliche Erlebnisse bis hin zu gegenseitiger Unterstützung. Auch das Schulungsangebot zum Umgang mit Smartphones in Weyer wurde angesprochen.

Das Frühstück fand bei allen großen Anklang, und der Vormittag verging wie im Flug. Besonders geschätzt wurde die Gelegenheit, sich schon früh am Tag in geselliger Runde auszutauschen. Zum gelungenen Gesamteindruck trugen auch das angenehme Ambiente und der freundliche Service des Cafés bei.

So zeigte sich einmal mehr: Selbst ein Freitag, der 13., kann ein rundum schöner Tag sein.

© Ilse Zermann Generationenhilfe Villmar 


Postfiliale im Breiten Weg hat geänderte Öffnungszeiten

Die Postfiliale im Breitenweg hat die Öffnungszeiten geändert und ist jetzt zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo - Do      10.00 - 12.30 Uhr
Mo - Do.     18.00 - 19.15 Uhr
Fr und Sa.  10.00 - 13.00 Uhr



Warum Leitungswasser in Deutschland nicht überall gleich viel kostet

Leitungswasser zählt zu den günstigsten und qualitativ hochwertigsten Lebensmitteln in Deutschland – doch der Preis schwankt regional enorm. Während ein Kubikmeter Trinkwasser (inkl. Abwasser) in manchen Städten bei etwa 3,50–4,00 Euro liegt, zahlen Verbraucher in anderen Regionen fast das Doppelte oder sogar mehr.

Laut aktuellen Erhebungen (u. a. Verivox, Statistische Landesämter und VKU) reicht die Spanne 2025/2026 je nach Kommune von rund 1,10 Euro bis über 6,50–7,00 Euro pro Kubikmeter (Trinkwasser + Abwasser zusammen). In Hessen etwa kostet Wasser in Frankfurt vergleichsweise wenig, während ländliche Kreise wie Hersfeld-Rotenburg oder einzelne Gemeinden teilweise Rekordpreise verlangen.

Hauptgründe für die starken Unterschiede sind:

  • Siedlungsstruktur und Bevölkerungsdichte In Großstädten teilen sich viele Haushalte die teuren Leitungsnetze → günstigerer Preis pro Kubikmeter. Auf dem Land sind die Netze oft kilometerlang bei wenigen Anschlussnehmern → hohe Fixkosten pro Kunde.
  • Topografie und Geologie In bergigen Regionen müssen Pumpen große Höhenunterschiede überwinden (manchmal 200 m und mehr) → deutlich höhere Energie- und Betriebskosten.
  • Wassergewinnung und Aufbereitung Je nach Region ist Grundwasser leicht zugänglich oder es muss aufwändig gefördert, transportiert und gereinigt werden.
  • Alter und Zustand der Infrastruktur Veraltete Leitungsnetze verursachen hohe Instandhaltungs- und Sanierungskosten, die über die Gebühren umgelegt werden.
  • Zusätzliche Abgaben Manche Kommunen erheben Konzessionsabgaben oder Entnahmeentgelte („Wassercent“), die den Endpreis beeinflussen.

Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) betont: Ein direkter Preisvergleich zwischen Stadt und Land oder verschiedenen Regionen ist oft irreführend, da die örtlichen Gegebenheiten zu unterschiedlich sind. Die Preise werden kostendeckend kalkuliert – Gewinnabsicht besteht bei kommunalen Versorgern nicht.

Trotz regionaler Unterschiede bleibt Trinkwasser aus der Leitung in Deutschland insgesamt sehr preiswert und gilt weltweit als vorbildlich.

In Villmar kostet der Kubikmeter Frischwasser 2,66 € und der Kubikmeter Abwasser 5,67 €. Zusammen also 8,33 €. Damit liegen die Wassergebühren in Villmar über dem bundesweiten Durchschnitt. Das liegt vermutlich daran, dass unser Trinkwasser für die Kerngemeinde aus der ehemaligen Eisenerzgrube Georg Josef in Wirbelau über eine weite Strecke herangeschafft werden muss. Unser Abwasser fließt in die Kläranlage nach Kerkerbach. Die übrigen Ortsteile haben zudem noch eigene Brunnen und Klärwerke was zusätzliche Kosten verursacht.

© Villmarer-Zeitung


Deutsche Umwelthilfe scheitert mit Klimaklage gegen BMW und Mercedes

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit ihren Klimaklagen gegen die Autobauer BMW und Mercedes-Benz endgültig gescheitert. Die Richter wiesen die Revisionen der Umweltorganisation als letzte Instanz zurück und entschieden zugunsten der Konzerne.

Die DUH hatte gefordert, dass BMW und Mercedes-Benz ab November 2030 keine Neuwagen mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren mehr verkaufen dürfen. Begründung: Die Hersteller würden durch ihre Verbrenner-Flotte einen unverhältnismäßig großen Teil des verbleibenden CO₂-Budgets verbrauchen und damit die Erreichung nationaler und globaler Klimaziele gefährden. Dies würde künftige Generationen in ihren Freiheitsrechten beeinträchtigen – eine Argumentation, die sich auf den Klimaschutz-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021 stützte.

Schon in den Vorinstanzen – Land- und Oberlandesgerichten in München (für BMW) und Stuttgart (für Mercedes) – waren die Klagen abgewiesen worden. Der BGH bestätigte nun diese Linie: Einzelnen Unternehmen könne kein individuelles CO₂-Budget zugewiesen werden. Privatpersonen könnten nicht verlangen, dass Autohersteller den Verkauf von Verbrennern vor den durch EU-Recht festgelegten Fristen einstellen.

Das Urteil stärkt die Position der Automobilindustrie: Der EU-weite Ausstieg für reine Verbrenner-Neuwagen bleibt bei 2035 (mit Übergangsregelungen). Ein früheres Verbot durch Zivilklagen ist damit ausgeschlossen.

Die DUH zeigte sich enttäuscht, betonte aber, dass der Kampf um ambitionierteren Klimaschutz weitergehe – möglicherweise auf anderen Wegen. BMW und Mercedes begrüßten das Urteil als Bestätigung ihrer Transformationsstrategie hin zur Elektromobilität, die sie ohne Zwang weiterverfolgen wollen.

Der Fall gilt als wegweisend für zukünftige Klimaklagen gegen Unternehmen in Deutschland.

© Quelle Internetrecherche




Dienstag


Windenergie - künftig auch aus Langhecke ?

Die Gemeinde Brechen hat auch Landbesitz in Langhecke. Darauf sollen bald ein oder mehrere Windräder aufgestellt werden. Die Fläche liegt in einem Windenergie-Vorranggebiet. Wie praktisch, Brechen erzielt dann Pachteinnahmen für Windräder, die man von Brechen aus gar nicht sehen kann. Wenig erfreut dürften die betroffenen Anwohner von Langhecke sein. Es ist überall das gleiche Muster. Die Gemeinden sind in finanziellen Nöten und die Lösung sind Pachteinnahmen aus Windkraft. 

© Villmarer-Zeitung


Heute Abend tagt der alte Akteneinsichtsausschuss noch einmal

Heute Abend tagt ab 18:30 Uhr im Clubraum der König-Konrad-Halle der Akteneinsichtsausschuss noch einmal. Es geht um "die weitere Sichtung relevanter nachgeforderter Akten". Die Sitzung soll öffentlich sein. So steht es zumindest in der Einladung. Bei der letzten Sitzung war die Öffentlichkeit kurzfristig ausgeschlossen worden, was zum Unmut bei den Gästen und zum Teil auch bei Gemeindevertretern geführt hat. Heute Abend will man eine Beschlussempfehlung erarbeiten. Am Ende entscheidet dann die neu gewählte Gemeindevertretung. 

© Villmarer-Zeitung



Freiwillige Feuerwehr Seelbach hatte Jahreshauptversammlung

Pünktlich begrüßte Oliver Link, der 1. Vorsitzende des Seelbacher Feuerwehr e.V., die versammelten Brandschützerinnen und Brandschützer sowie die anwesenden Vereinsmitglieder. Rückblickend auf das vergangene Jahr konnte er neben der gut besuchten Veranstaltung am 1. Mai auch zu dem gelungenen Vier-Tages-Ausflug in die Region Oberfranken berichten, sowie zu vom Verein durchgeführten Erneuerungsmaßnahmen der Beleuchtung im Feuerwehrhaus und Anschaffungen für die aktive Wehr, darunter eine bis zu 70 Kilogramm schwere Übungspupe zur Menschenrettung.

Der stellvertretende Wehrführer Oliver Göbel informierte über die neue Einsatzkleidung und die Neuausrichtung des Katastrophenschutzzuges im Marktflecken, bei dem die Seelbacher Wehr mit elf  Einsatzkräften einen überproportionalen Anteil stellt. Erfreut zeigte er sich darüber, dass  für fast alle angemeldeten Lehrgänge die Teilnahme ermöglicht wurde und die Seelbacher Einsatzkräfte sich dadurch weiter qualifizieren konnten. Im vergangenen Jahr wurde Seelbach von größeren Einsätzen verschont, die Wehr rückte jedoch zu mehreren Brandeinsätzen in die Nachbarorte aus.

Jugendwart Tobias Huth konnte berichten, dass die Blaulichtspatzen, welche sich einmal im Monat treffen, vielseitige Aktionen durchführen konnten, darunter die Besuche des Kinderfeuerwehrtages in Niederneisen und das Basteln der Laternen für St. Martin. Die Jugendfeuerwehr führte wieder die jährliche Weihnachtsbaumaktion, den Berufsfeuerwehrtag und eine gemeinsame Übung mit dem THW Limburg durch. Sie nahm auch am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager  sowie der Abnahme der Leistungsspange teil und besuchte die Eishalle in Diez. Die Übungen und Aktivitäten werden mit viel Spaß und Interesse durchgeführt, und die Betreuerinnen und Betreuer freuen sich über weitere Kinder und Jugendliche, welche mitmachen möchten.

Gruß- und Dankesworte gab es von Bürgermeisterin Alicia Bokler-Schmidt und dem Gemeindebrandinspektor Maurice Kahlheber, welche die Bedeutsamkeit der Feuerwehr- und Vereinsarbeit ebenso hervorhoben, wie auch die starke personelle Beteilung am Katastrophenschutzzug.

Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Seelbach wurde Ingo Nierfeld. Für 40 Jahre Mitgliedschaft gingen Ehrungen an Mario Brückner, Michael Dragesser, Mirco Gemmer, Oliver Göbel, Wilfried Krämer, Thomas Schlosser, Jens Stahl und Stephan Zanger. Für 50 Jahre wurde Jörg Mackauer geehrt und für 60 Jahre Mitgliedschaft Ernst Göbel und Rainer Kulhanek, sowie Werner Schmidt für 70 Jahre Mitgliedschaft. Leider konnten nicht alle zu Ehrenden an der Veranstaltung teilnehmen.

© Freiwillige Feuerwehr Seelbach


Heute hat mich auf der Straße ein Telekom-Techniker gefragt wieviel Uhr es ist. Ich habe geantwortet: Zwischen 9:00 und 16:00 Uhr


Digital im Alter - Limburg hilft mit Erklär-Cafes

Bedarf bestünde auch in Villmar !

Ab sofort gibt es auch in Lindenholzhausen ein neues, offenes Angebot für alle Seniorinnen und Senioren, die sich sicherer in der digitalen Welt bewegen möchten. Die Digital-Lotsinnen und -Lotsen laden herzlich zum Erklär-Café in die Alte Apotheke, Wendelinusstraße 2, ein. Das Angebot findet regelmäßig einmal im Monat von 10 bis 11:30 Uhr statt und bietet die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Fragen rund um Smartphone, Tablet und Computer zu stellen.

Das Erklär-Café ist Teil des erfolgreichen Projekts „Digital im Alter“, das bereits an mehreren Standorten in Limburg aktiv ist und älteren Menschen den Zugang zu digitalen Medien erleichtert. Mit dem neuen Standort in Lindenholzhausen wird das Angebot weiter ausgebaut, um noch mehr Menschen wohnortnah zu erreichen.

In der gemütlichen Umgebung der Alten Apotheke stehen die ehrenamtlichen Digital-Lotsen bereit, um individuell auf die Fragen der Teilnehmenden einzugehen. Ob Nachrichten schreiben, Fotos verwalten, E-Mails versenden oder sich im Internet zurechtfinden, alle Themen sind willkommen. Auch Einsteigerinnen und Einsteiger ohne Vorkenntnisse sind ausdrücklich eingeladen.

„Ich habe im eigenen familiären Umfeld erlebt, wie wichtig digitale Unterstützung sein kann – meine 95-jährige Mutter hält dank des Smartphones Kontakt zu ihrer Enkeltochter in England. Nach einem Schnuppertermin in einem anderen Erklär-Café war schnell klar, dass wir mit unserem Engagement viel bewirken können. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern möchte ich nun auch in Lindenhausen dazu beitragen, Menschen die Technik näherzubringen und habe große Freude daran,“ erläutert der neue Digital-Lotse Michael Jung.

Neben der persönlichen Unterstützung vor Ort erhalten die Teilnehmenden auch Materialien, mit denen sie das Gelernte zuhause in Ruhe nachvollziehen können.

Auch die Besucherinnen und Besucher zeigen sich begeistert: „Ich habe einen Laptop von meiner Familie geschenkt bekommen, wusste aber gar nicht so richtig, wie ich ihn nutzen soll. Hier bekomme ich alles in Ruhe erklärt. Ich finde es eine ganz tolle Sache, dass es so ein unkompliziertes Angebot direkt in der Nähe gibt“, berichtet eine Teilnehmerin.

Die Teilnahme am Erklär-Café ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächsten Termine in Lindenholzhausen sind, jeweils freitags:

10. April, 8. Mai, 12. Juni, 10. Juli, 7. August, 18. September, 9. Oktober, 13. November und 11. Dezember – jeweils von 10 bis 11:30 Uhr.

Das Erklär-Café findet zudem auch regelmäßig in der Innenstadt, in der Südstadt und in Linter statt. Anmeldungen und Rückfragen per Mail an lea@stadt.limburg.de oder per Telefon unter der Nummer: 06431 203 445.

© Stadt Limburg


Fünf Kliniken stärken gemeinsam ihre Einsatzfähigkeit

Wie bleibt ein Krankenhaus handlungsfähig, wenn die gewohnten Strukturen plötzlich nicht mehr tragen, beispielsweise bei einem Massenanfall von Verletzten, einem großflächigen Stromausfall oder einem Brand? 

Mit diesen Fragen haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser in Limburg, Diez, Dierdorf, Selters und Hachenburg einen Tag lang intensiv beschäftigt. Auf Einladung von Dr. Sven Antweiler, Chefarzt der Limburger Notaufnahme, kamen die Teams zu einem standortübergreifenden Workshop zur Krankenhaus‑Einsatzplanung (KHEP) zusammen. Begleitet wurde der Tag von Scholtes Consulting, einem bundesweit tätigen Spezialisten für Krisen- und Einsatzorganisation im Gesundheitswesen.

Das Limburger Krankenhaus als Schwerpunktversorger mit der größten Notaufnahme der Region bot den Rahmen für die gemeinsame Arbeit. Doch schnell wurde deutlich: KHEP ist kein Thema, das sich auf die Zentrale Notaufnahme beschränkt. Eine funktionierende Einsatzplanung betrifft nahezu alle Bereiche eines Krankenhauses – von der Technik über medizinischen und pflegerischen Teams, bis zur IT, Personalabteilung, Patientenmanagement und Kommunikation.  Entsprechend breit war die Teilnehmerschaft: Neben Vertretern der Notaufnahmen waren insbesondere technische Dienste und Verwaltung vertreten.

Weiterlesen

 

Die Grundlagen einer modernen Krankenhaus‑Einsatzplanung stellte Dr. Katja Scholtes einleitend vor. Begriffe, Modelle und Abkürzungen, die im Alltag oft abstrakt wirken, wurden greifbar: Wie entsteht ein KAEP? Welche Rollen braucht ein Haus im Ernstfall? Wer verbirgt sich hinter dem MedEL oder dem opEL? Wie funktionieren Stabsstrukturen, Kommunikationswege und Entscheidungslogiken? Anschließend wurde der bestehende Limburger Einsatzplan als Beispiel herangezogen, um Stärken, Potenziale und Schnittstellen sichtbar zu machen.

„Krisen machen nicht an Klinikgrenzen halt. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unsere Einsatzstrukturen nicht isoliert denken, sondern im Verbund,“ betont Geschäftsführer Guido Wernert, der alle fünf Kliniken des Verbundes verantwortet, die Bedeutung des standortübergreifenden Ansatzes. „Die gemeinsame Arbeit schafft Synergien, nicht nur operativ, sondern beispielsweise auch bei der Beschaffung benötigten Materials. Wenn Abläufe kompatibel sind und Teams einander kennen, erhöht das die Versorgungssicherheit für die gesamte Region.“

 

 

 

 

 

Im Mittelpunkt des Tages stand daher der Austausch zwischen den fünf Kliniken. Welche Strukturen gibt es bereits? Wo unterscheiden sich Abläufe? Welche Ressourcen können im Verbund gedacht werden? Und wie lässt sich sicherstellen, dass im Ernstfall alle Häuser dieselbe Sprache sprechen? Praktische Hinweise aus dem Alltag – von Alarmierungswegen über Materiallogistik bis hin zu Fragen der baulichen Infrastruktur – ergänzten die Diskussionen.

„Zum Glück mussten wir unseren Einsatzplan bislang nie in voller Tiefe aktivieren,“ berichtet Chefarzt Dr. Antweiler. „Aber genau das darf nicht dazu verleiten, sich in Sicherheit zu wiegen. Vorbereitung ist der konsequenteste Weg, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.“

Die Bedeutung des Themas ist nicht zuletzt durch die aktuelle sicherheitspolitische Lage gewachsen. Die Bundesregierung arbeitet seit einiger Zeit an einer Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes, Krankenhäuser gelten als kritische Infrastruktur. Gleichzeitig haben Cyberangriffe, Energieengpässe und die Erfahrungen der Pandemie gezeigt, wie schnell Versorgungssysteme an ihre Grenzen geraten können. Ein belastbarer KHEP ist daher weit mehr als eine formale Pflicht.

 

 

 

 

Mit Blick auf die kommenden Monate kündigte Chefarzt Dr. Antweiler weitere Schritte an: „Ein Einsatzplan funktioniert nur, wenn jede und jeder die eigene Rolle kennt. Deshalb werden wir in den nächsten Schritten verschiedene Szenarien auch praktisch simulieren. Denn erst im gemeinsamen Üben zeigt sich, ob Strukturen tragen und ob Entscheidungen unter Druck funktionieren.“

Sowohl bei den praktischen Übungen als auch bei der inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des KHEPs wolle man fortan eng im Verbund zusammenarbeiten. Diese Vorgehensweise habe sich bereits in anderen Themenfeldern wie etwa Beschaffung, Personalentwicklung oder medizinischen Spezialangebote bewährt, berichtet Geschäftsführer Wernert. „Gerade in ländlichen Regionen wie dem Westerwald zeigt sich, wie wichtig eine starke Verbundstruktur ist. Kein Haus kann alle Herausforderungen allein bewältigen. Durch die enge Zusammenarbeit unserer fünf Kliniken schaffen wir eine Stabilität, die weit über den einzelnen Standort hinausreicht.“

 

© St. Vincenz Gesundheitsverbund





Montag


Landrat Köberle überreichte Magda Höhler den Landesehrenbrief

Limburg-Weilburg. Große Freude in Villmar: Landrat Michael Köberle hat der Vorsitzenden des Kirchenchors St. Peter und Paul, Magda Höhler, nach der Gesangsstunde im Pfarrsaal den Landesehrenbrief überreicht. „Magda Höhler hat sich seit Jahrzehnten sehr um den Kirchenchor verdient gemacht. Ich danke auch Anregerin und Schriftführerin Alexandra Wiedehage für die Information, dass es dem gesamten Chor ein Anliegen ist, Magda Höhler für ihre großen und vielfältigen Bemühungen rund um den Kirchenchor St. Peter und Paul auszuzeichnen“, so Landrat Köberle.

Magda Höhler ist seit 1977 Mitglied des Chores als aktive Sopranstimme. Zusätzlich übernahm sie von 1983 bis 1985 das Amt der Kassenprüferin, später, von 1991 bis 1997, war sie 2. Notenwartin. Direkt im Anschluss wurde sie für zwei Jahre bis 1999 2. Vorsitzende des Vereins. Und dann begann, man darf es sicher so sagen, eine Ära.              

Seit dem Jahr 2000 ist Magda Höhler die Vorsitzende des Kirchenchores, also nun schon gut 26 Jahre. „Den Vorsitz eines Vereins zu übernehmen bedeutet viel mehr, als nur auf dem Papier die Verantwortung zu tragen. Man muss motivieren, organisieren, sich engagieren und vorangehen. Das tun Sie seit so langer Zeit und die Anregung von Alexandra Wiedehage zeigt, wie dankbar hier alle sind, dass Sie sich so einbringen. Auch ich danke Ihnen für dieses tolle Engagement, das nicht selbstverständlich ist. Denn nebenbei sind Sie auch noch bei den Landfrauen und beim Gemischten Chor Teutonia Villmar aktiv. Wir sehen – singen kann durchaus als eine Ihrer Leidenschaften genannt werden“, betonte Landrat Köberle, der aber auch nach Villmar gekommen war, um dem gesamten Kirchenchor St. Peter und Paul, der im kommenden Jahr sein 190-jähriges Jubiläum feiern wird, zu danken: „Sehr viele Menschen schätzen den Gesang der Chöre, denn es ist immer wieder besonders, wenn ein Chor eine Veranstaltung mit seinem Gesang umrahmt. Dafür an Sie alle herzlichen Dank, denn Sie proben, Sie treten auf und organisieren – und das alles ehrenamtlich. Und wir profitieren von diesem Einsatz!“

 

© Landkreis Limburg-Weilburg


Dreifacherfolg für den TTC Villmar bei den mini-Meisterschaften

Beim Kreisentscheid der mini-Meisterschaften zeigte der TTC Villmar einmal mehr seine starke Nachwuchsarbeit. Insgesamt sieben Kinder vertraten den Verein – und das mit großem Erfolg: Gleich drei Titel gingen nach Villmar, hinzu kamen weitere starke Platzierungen.

In der Altersklasse Mädchen 9/10 dominierte Ida Burgwinkel das Teilnehmerfeld und sicherte sich souverän den ersten Platz.

Ebenfalls eine beeindruckende Vorstellung zeigte Eric Arend bei den Jungen 9/10, der sich den Titelgewinn erspielte.

Komplettiert wurde das herausragende Ergebnis durch Joleen Knetsch, die sich in der Klasse Mädchen 11/12durchsetzte und den dritten Titel für den TTC Villmar perfekt machte.

Darüber hinaus erreichte Jeremy Jung in der Altersklasse Jungen 0–8 einen starken dritten Platz. Auch Oskar Schneider überzeugte bei den Jungen 11–12 mit Rang drei.

Neben den Podestplätzen sammelten zudem Henry Kaschmieder und Arun wichtige Wettkampferfahrung und rundeten den geschlossenen Auftritt der Villmarer Nachwuchsspieler ab.

Mit insgesamt drei Turniersiegen und weiteren Top-Platzierungen unterstreicht der TTC Villmar eindrucksvoll seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

© TTC Villmar



Hallo liebe Freunde von Piraten-Rock,

heute kündigen wir euch das finale Lineup unseres Pirate Festes in 56459 Rotenhain an. Das größte auf die Piratenthematik spezialisierte und familienfreundliche Musikfestival für Rock, Folk und Metal wird dieses Jahr mit neuem Lineup auf jeden Fall stattfinden.
In der tollen Jugend - und Freizeitanlage in Rotenhain im Westerwald werden die 15 renommiertesten Piratenbands Europas auftreten, als Headliner sogar die bekanntesten aus Deutschland- MR.HURLEY UND DIE PULVERAFFEN !
Ebenso sind die grandiosen DIE APOKALYPTISCHEN REITER als 2. Headliner dabei, sowie als Co-Headliner STORM SEEKER sowie DRAGONY aus Österreich.

Aber auch in Deutschland selten bis gar nicht zu sehende Band-Perlen wie Red Rum aus Großbritannien, SILVERBONES aus Italien sowie RUMPROOF aus Ungarn geben sich mit insgesamt 15 Bands ein musikalisches Stelldichein. Man kann direkt vor Ort zelten, und für das leibliche Wohl ist natürlich auch ausreichend gesorgt!

Einlass ist Freitag 8.5. um 14.00 Uhr,
Samstag der 9.5. um 12.00 Uhr.
Ende jeweils um 0.00 Uhr.

Tickets gibt es nach wie vor online unter:
https://www.no-sax.de/pirate-fest/

© Dirk Zimmermann, 1A Special Events GmbH, Runkel
Mobil 0176 34073729


Schnelle und kompetente Hilfe für Opfer von Gewalt

Gießen/Wetteraukreis. Gewaltvolle Ereignisse erschüttern – die unmittelbar Betroffenen, aber auch Menschen in deren Umfeld. „Viele Menschen brauchen in dieser Situation schnelle, kurzfristige und vor allem kompetente Hilfe“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. „Gerade bei psychischen Traumata ist es wichtig, so früh wie möglich Maßnahmen der Krisenintervention einzuleiten und ergänzende Hilfe in Anspruch zu nehmen, um dauerhafte seelische Störungen zu vermeiden oder zu mildern.“ Diese Hilfe ermöglicht in Hessen das Traumatherapie-Netzwerk, das Gewaltopfern psychotherapeutische Soforthilfe und Opferbetreuung bietet. Koordiniert wird es im Regierungspräsidium Gießen. „Im Vorjahr haben erneut viele Menschen die fachspezifische Behandlung in einer kooperierenden Trauma-Ambulanz in Anspruch genommen“, erklärt Ullrich anlässlich des Tags der Kriminalitätsopfer am Sonntag, 22. März.

Inzwischen sind 23 hessenweit vertretene Fachkliniken und -einrichtungen Kooperationspartner. Anspruchsberechtigt sind nicht nur die Geschädigten selbst, sondern auch deren Angehörige bzw. Hinterbliebene, also Ehepartner, Eltern oder Kinder sowie Nahestehende. Dies können Geschwister oder Menschen sein, die mit der geschädigten Person in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben. Aber auch wer bei der rechtmäßigen Abwehr einer Gewalttat gesundheitlich geschädigt worden ist, kann Leistungen beantragen beziehungsweise in Anspruch nehmen.

„Jeder, der innerhalb Hessens Opfer einer Gewalttat geworden ist und einen Antrag auf Leistungen der Sozialen Entschädigung bereits gestellt hat oder noch stellen möchte, kann eine der kooperierenden Einrichtungen für die Erwachsenen- sowie auch der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufsuchen und erhält dort, bei Bedarf, kurzfristig therapeutische Hilfe. Der Umfang beträgt zunächst fünf Sitzungen für Erwachsene und acht Sitzungen für Kinder und Jugendliche, die, falls notwendig, um zehn weitere Sitzungen erhöht werden können“, erklärt Andrea Kaup, Leiterin der Abteilung Soziales im Regierungspräsidium Gießen.

weiterlesen

„Derartige Angebote wichtig“

Betroffene können sich direkt an die Einrichtungen wenden, aber auch die Versorgungsämter in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel und Wiesbaden stellen den Kontakt her und helfen weiter. Darüber hinaus können Opfer von Gewalttaten auf Antrag Versorgungsleistungen nach dem Recht der Sozialen Entschädigung erhalten. Das Leistungsspektrum umfasst neben Heil- und Krankenbehandlungen auch Rentenleistungen. Zur Unterstützung stehen in den Versorgungsämtern Fallmanagerinnen und -manager bereit, die Betroffene aktivierend und koordinierend durch das Antragsverfahren und Leistungsverfahren begleiten. Sie stehen Berechtigten während des gesamten Verfahrens persönlich zur Verfügung und ermitteln unter anderem den möglichen Hilfebedarf und weisen auch auf andere in Betracht kommende Sozialleistungen hin.

„Wir wollen alle Betroffenen ermutigen, sowohl die Hilfe des Traumatherapie-Netzwerks in Anspruch zu nehmen, als auch sich gerne selbst mit dem Fallmanagement in Verbindung zu setzen. Ereignisse wie auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 oder die Ereignisse in Aschaffenburg, Magdeburg, München und Mannheim haben uns gezeigt, wie wichtig derartige Angebote sind“, sagt Regierungspräsident Ullrich.

Eine Übersicht aller kooperierenden Einrichtungen des Traumatherapie-Netzwerks sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter https://rp-giessen.hessen.de/opferbetreuung-und-opfersoforthilfe-in-hessen zu finden. Welches Versorgungsamt für die Versorgungsberechtigten zuständig ist, kann unter https://rp-giessen.hessen.de/HÄVS Zuständigkeiten nachvollzogen werden.

Entsprechende Anträge auf Versorgungsleistungen nach dem Recht der Sozialen Entschädigung sind in Hessen an eines der sechs Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales, die der Fachaufsicht des Regierungspräsidiums Gießen unterstehen, zu richtenhttps://sozialplattform.de/soziale-entschaedigung. Hier können auch die Fallmanagerinnen und -manager erreicht werden. Die Leistungen in einer Traumaambulanz können für die ersten beiden Sitzungen ohne Antrag in Anspruch genommen werden. Ebenfalls ist eine Kontaktaufnahme des Fallmanagements vor einer Antragstellung möglich.

Anlässlich des Tags der Kriminalitätsopfer stehen Vertreterinnen und Vertreter des zuständigen Fachdezernats für das Soziale Entschädigungsrecht des Regierungspräsidiums Gießen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizeidirektion Wetterau sowie dem Weißen Ring am Montag, 23. März, von 11 bis 14 Uhr an einem Informationsstand am Elvis-Presley-Platz in Friedberg, um zu informieren.

Hintergrund: Tag der Kriminalitätsopfer

Der Tag der Kriminalitätsopfer findet alljährlich am 22. März statt. Dieser Aktionstag wurde 1991 vom Weißen Ring ins Leben gerufen. Erinnert wird dabei an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind. Die Idee des Weißen Rings nahm das RP Gießen im Jahr 2015 mit der Gründung eines Netzwerks von Kliniken auf, um Trauma-Opfern möglichst unbürokratisch und schnell durch therapeutische Angebote zu helfen.

Das Regierungspräsidium Gießen hatte ein Konzept für ein fachärztliches und -psychologisches Netzwerk entwickelt, durch das den Betroffenen in allen Regionen Hessens fachkompetente Untersuchung und Therapie angeboten werden kann. Ebenfalls Unterstützung bietet das im Zuge der Reform des Sozialen Entschädigungsrechts zum 1. Januar 2024 eingeführte Fallmanagement.

© RP Gießen


Einladung zur Woche der Demenz in das Sozialamt des Landkreises

Limburg-Weilburg. Die sehr gute Annahme der Angebote zum Aktionstag für Demenz im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie wichtig dieses Thema für uns alle ist. Das Sozialamt wird daher in diesem Jahr in Kooperation mit dem Gesundheitsamt eine Woche der Demenz durchführen. 

In der Zeit vom 22. bis 25. September wird es in den Räumlichkeiten des Sozialamtes unterschiedliche Angebote zum Thema geben: Betroffene und Interessierte können Vorträge der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zum Thema Prävention, zur Kommunikation und auch zur Erlangung eines Basiswissens besuchen. Die Wohnraumberatung im Demenzbereich wird sowohl im Sozialamt als auch online informieren. Das Gesundheitsamt wird durch eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion für die Lebensrealität der Betroffenen sensibilisieren und über bestehende Angebote informieren. Workshops der Leitstelle „Älter werden“ und des Pflegestützpunktes runden das Angebot ab.

Notieren Sie sich bereits jetzt den Termin! Zu den Anmeldemöglichkeiten für diese Angebote informieren wir rechtzeitig.

 

© Landkreis Limburg-Weilburg