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Die richtige Lösung war:
" gebrechlich "
Rätselvorschlag Redaktion

KW 10 / 2026


Freitag


Schon zwei Jahre Glasfaser-Internet in Villmar

Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Seit nunmehr zwei Jahren surfen wir im Netz der Zukunft. Die meisten von uns hatten mit der Deutschen Glasfaser einen Vertrag für zwei Jahre abgeschlossen. Nach Ablauf der ersten zwei Jahre kann man zu einem anderen Anbieter wechseln. Die Firma 1&1 hat letzte Woche Prospekte ausgetragen. Da kostet der Anschluss mit 300 Mbit nur 39,99 €. Bei der Deutschen Glasfaser kostet der gleiche Anschluss 44,99 € im Monat. 

Ich habe bei DG angerufen und gefragt, ob sie bei Verlängerung des Liefervertrags auch für 39,99 € liefern würden. Grundsätzlich waren sie dazu bereit. Allerdings muss man sich dann für weitere zwei Jahre an die Deutsche Glasfaser binden. 1&1 bietet den Anschluss für 39,99 € dauerhaft ohne Vertragsbindung an. Für den Wechsel sind einmalig 19,99 € Wechselgebühr fällig und danach surft man 5 € billiger im Monat.

Für Leute, die das Internet nicht so intensiv nutzen gibt es bei 1&1 auch noch günstigere Angebote. 150 Mbit schon ab 34,99 €. Ich habe mich zum Wechsel entschieden. Ab April kommt die Villmarer-Zeitung nun über 1&1 zum reduzierten Preis. 

Für alle die wechseln wollen, empfehle ich den Wechsel in einer Niederlassung von 1&1 (z.B. bei Globus in Limburg) zu beauftragen.
Am Telefon ist das ein wenig umständlich. Zum Wechsel müssen sie ihre Kundennummer und die Vertragsnummer von Deutsche Glasfaser sowie ihre IBAN dabei haben. 

© Villmarer-Zeitung


Der Straßenbelag in der Straße "Am Galgenberg" gleicht mittlerweile einem Schweizer Käse

Loch an Loch - aber hält doch, könnte man bei Nutzung der Straße am Galgenberg denken. Der Weg wird wegen der Nähe zu einem Baustoffhändler gelegentlich auch von schweren Lkw befahren. Das hat mit den Jahren Spuren hinterlassen. Auf Dauer kann das sicher nicht so bleiben.
Besorgte Anwohner haben bei mir angerufen und mir das Bild zugeschickt. Ich gebe das mal so weiter. Vielleicht liest es ja jemand der hier Abhilfe schaffen kann.

© Villmarer-Zeitung



Das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen

Nachdem es wieder etwas wärmer geworden ist haben wir die Fahrräder aus dem Keller geholt und sind zu den ersten Touren in 2026 gestartet. Der Lahnradweg R7 war beim Frühjahrshochwasser 2026 in weiten Teilen überflutet. Richtung Aumenau stand das Wasser stellenweise bis zu einem Meter über dem Weg. Hier im Bild, kurz vor Aumenau, ist ein Baumstamm an diesem gelben Rohr über der Gasleitung hängengeblieben und hat es verbogen.

Richtung Limburg hatte die Lahn die Wiesen unterhalb von Kerkerbach überflutet. Hier sind kleine Seen entstanden. Vermutlich sind da sogar Fische drin. Wenn es weiter sonnig und trocken bleibt wird das Wasser sicher bald verdunstet sein.

© Villmarer-Zeitung


Aktenausschuss tagte unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Eigentlich sind die Ausschuss-Sitzungen der Gemeindevertretung des Marktfleckens Villmar immer öffentlich. Nicht so bei der Sitzung des Akteneinsichtsausschusses am letzten Dienstag. Da wurde zu einem Tagesordnungspunkt die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Es sollen sogar einige Gemeindevertreter anwesend gewesen sein. Auch sie haben das Sitzungszimmer nach der Aufforderung "Die Herren verlassen jetzt den Saal" verlassen. Gemäß HGO hätten sie aber bleiben dürfen. Um was es hinter verschlossenen Türen ging wurde nicht bekannt. Aber vielleicht kommt es ja noch heraus. Das war sicher die letzte Sitzung dieses Gremiums vor der Wahl. Am Sonntag, den 15. März ist Kommunalwahl. Da werden die Gemeindevertreter neu gewählt und die richten dann nach der Wahl die Ausschüsse wieder neu ein. Danach werden sicher die Ausschuss-Sitzungen wieder öffentlich sein.

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache. 
Man hat bei mir angerufen und sich darüber beklagt das ich nicht ausführlich über die Sitzungen und Ausschuss-Sitzungen der Gemeindevertretung berichte. In der Presse und im Villmarer Boten würde darüber auch nicht oder viel zu wenig berichtet. Da könnte doch wenigstens die Villmarer Zeitung ausführlich berichten. Dazu möchte ich bemerken, das ich von Anfang an nicht ausführlich über diese Sitzungen berichtet habe. Meistens habe ich nur die Tagesordnung bekanntgegeben. Die Sitzungen finden immer in den Abendstunden statt.
Ich bin auch nicht mehr der jüngste und möchte nicht mehr jeden Abend unterwegs sein. Die gewünschte Berichterstattung würde es aber erfordern das ich an allen Sitzungen persönlich teilnehme. Bei der Berichterstattung könnte es vorkommen, das ich für die eine oder andere Sache Partei ergreife. So ein privates Presseorgan hatten wir vor meiner Zeit schon mal in Villmar - ist aber leider nicht gutgegangen. Daher bleibe ich bei meiner Linie. Wenn mir jemand aus der Sitzung berichtet, gebe ich das gerne weiter. Ansonsten halte ich mich an die Pressemeldungen des Rathauses.

© Villmarer-Zeitung


Mehrere Bürgerinnen und Bürger übergeben Bankkarten an Betrüger +++ Polizei warnt und weist auf Veranstaltung hin

(fh)Wie bereits gestern veröffentlicht, gingen bei Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Limburg-Weilburg in den vergangenen Tagen dutzende Anrufe von Betrügern ein, die sich unter anderem als Bankmitarbeiter ausgaben. Nun wurde bekannt, dass die Täter in gleich vier Fällen an die Bankkarten und zum Teil auch an das Geld der Angerufenen gelangt waren. In allen Fällen wurden den Menschen Lügengeschichten aufgetischt und ihnen so verkauft, dass ihre Bankkarte fehlerhaft sei und abgegeben werden müsse. Weiterhin verlangten die dreisten Täter die PIN der dazugehörigen Karten. Gegen 11:00 Uhr holten zwei Männer im Schleusenweg in Limburg die Bankkarte einer Seniorin ab. Einer der Täter war etwa 40 bis 50 Jahre alt, schlank, hatte kurze hellbraune Haare und führte eine Tasche mit sich. Sein Komplize war deutlich jünger. Um 14:14 Uhr holte ein Mann in der Josefstraße ebenfalls eine Bankkarte ab und hob anschließend mit der herausgegebenen PIN Geld ab. Um 16:00 Uhr schlugen die Täter dann in der Reisstraße in Hadamar zu und gelangten auch hier in der Folge an Bargeld. Der letzte Fall ereignete sich gegen 17:00 Uhr in der Faulbornstraße in Lindenholzhausen. Hier holte ein etwa 30 bis 50 Jahre alter Mann mit dunklerer Haut und dunklen Klamotten nach einem entsprechenden Telefonat ebenfalls eine Bankkarte ab.

Die Kriminalpolizei ermittelt in den Fällen. Personen, denen in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen aufgefallen sind, melden sich bitte unter der Telefonnummer (06431) 9140-0.

Diese Fälle zeigen, wie wichtig es ist, die Maschen der Betrüger zu publizieren.

In diesem Zusammenhang ergeht der Hinweis, dass Unter dem Motto "Mit Taktgefühl und Tatkraft" am Mittwoch, den 11. März, im Bürgerhaus in Waldhausen (Merenberger Straße 5a) eine Präventionsveranstaltung rund um das Thema Sicherheit für Seniorinnen und Senioren stattfinden wird. In der Zeit von 15 Uhr bis ca. 17 Uhr informiert Polizeihauptkommissarin Mariana Wüst von der Polizeidirektion Limburg-Weilburg praxisnah über aktuelle Betrugsmaschen am Telefon und an der Haustür. Um ältere Menschen besser vor Straftaten zu schützen, wird die Veranstaltung kostenfrei angeboten. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen auf eine rege Teilnahme. Eingeladen sind nicht nur Seniorinnen und Senioren aus Weilburg und Umgebung, sondern ausdrücklich auch Angehörige, Betreuungspersonen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Es gilt weiterhin:

Die Maschen der Betrüger sind vielfältig, das Ergebnis jedoch immer das gleiche: Das Vermögen der Angerufenen ist in Gefahr und die Polizei oder die Bank müsse dies nun sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei oder Bankmitarbeiter wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Keine Bank wird sie am Telefon auffordern eine Überweisung zu tätigen. Bei solchen Telefonaten einfach aufzulegen ist nicht etwa unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, um die Täter los zu werden. Die Betrüger erreichen mittels geschickter Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren sowie an Unbekannte übergeben oder überweisen. Daher der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort den Hörer auf. Weiterführende Informationen finden sie unter www.polizei-beratung.de.

© PD Limburg-Weilburg / Beispielfoto Bing


Verwaltungsgebäude der Grube Gottesgabe (Spatzenburg)

Mundloch Förderstollen Grube Gottesgabe

Arbeiter der Eisenerzgrube Gottesgabe



Mit 55+ zu alt für den Arbeitsmarkt?

Digitale Infoveranstaltung der Arbeitsagentur am Donnerstag, 12. März

Dass Kompetenz kein Alter kennt, zeigt die kontinuierlich steigende Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar. Wer 55 Jahr oder älter ist, beruflich durchstarten, sich weiterbilden oder etwas ganz Neues anfangen möchte kann sich am Donnerstag, 12. März, 17 Uhr, in einer Skype-Veranstaltung von Experten der Arbeitsagentur über die Wege der beruflichen (Neu)Orientierung für lebens- und berufserfahrene Arbeitnehmer informieren. Insbesondere der stetig steigende Fachkräftemangel biete älteren Arbeitnehmern immer bessere Beschäftigungsaussichten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wer an der digitalen Sprechstunde teilnehmen möchte, kann sich jetzt unter https://eveeno.com/kompetenz_kennt_kein_alter anmelden.

© Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar


Rücksicht auf Frösche, Kröten, Molche und Co. nehmen

Gießen/Mittelhessen. Die Wettervorhersage ist deutlich: Ziemlich abrupt werden die Temperaturen in nur wenigen Tagen ansteigen. In Verbindung mit Regen bedeutet das für Frösche, Kröten und Molche: Sie verlassen ihre Winterquartiere und machen sich auf den Weg zu ihren angestammten Laichgewässern. Dabei müssen die Amphibien oft Straßen und Wege überqueren. Um die Tiere dabei zu schützen, sind einige Straßenabschnitte in Mittelhessen zeitweise gesperrt – aber natürlich längst nicht alle. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen bittet deswegen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den kommenden Wochen um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Dazu zählt gehört vor allem eine deutlich reduzierte Geschwindigkeit an einzelnen Gefahrenstellen, insbesondere von den Abend- bis in die frühen Morgenstunden. Erfahrungsgemäß zieht sich die Frühjahrswanderung bis in den April hinein.

Der Weg zu Tümpeln und Teichen führt Kröten und Co. oft über verkehrsreiche Straßen. Hier lauert dann der Tod durch Überfahren. Aber nicht nur unter den Reifen, sondern auch dazwischen droht Gefahr. Hohe Fahrgeschwindigkeiten mit kurzzeitig hohem Druck und Sog unter dem Fahrzeug bringen die Lungen der Tiere zum Platzen. Daher die Bitte des Regierungspräsidiums: An Gefahrenstellen das Tempo drosseln und umsichtig fahren. Diese Standorte sind im Übrigen oft durch amtliche Schilder gekennzeichnet.

Wer langsamer und damit umsichtig fährt, schützt übrigens nicht nur Tiere, sondern gleichzeitig seine Mitmenschen. Denn auch in diesem Jahr sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, um die gefährdeten Tiere zu retten. An zahlreichen Straßenabschnitten werden mobile Amphibienleitanlagen aufgebaut, morgens und abends kontrolliert und die Tiere über die Straße getragen. 

© RP Gießen




Donnerstag


Rodungsarbeiten an den Lahnhängen unterhalb der Struth

Am Radweg, unterhalb der Struth, ist es richtig hell geworden. Rechts vom Weg Richtung Aumenau wurden großflächig Bäume gefällt. Die Rodungen gehen entlang dem Radweg weiter fast bis an die Stelle gegenüber von Arfurt, wo früher die Fähre gefahren ist. Hier ging es aber sicher auch um Gefahrenabwehr um Benutzer des Radwegs vor herabfallenden Ästen zu schützen.

So wie das aussieht sind viele Bäume an diesem Hang vertrocknet. Einige stehen seit Jahren auch im Sommer ohne Blätter dort. Vermutlich fanden die Wurzeln auf dem felsigen Untergrund nicht genug Wasser. 

Im Vordergrund wurden bereits in den letzten Jahren neue Bäume gepflanzt. 

© Villmarer-Zeitung


Schneeglöckchen oder Märzenbecher ?

So unterscheiden sich Schneeglöckchen und Märzenbecher

Der deutlichste Unterschied liegt in der Blütezeit. In der Regel zeigt sich das Schneeglöckchen (Bild oben) zuerst und öffnet seine Blüten oft schon im Januar oder Februar. Der Märzenbecher (Bild unten) folgt normalerweise im März. Allerdings richtet sich die Natur nicht streng nach dem Kalender: Bei mildem Winterwetter kann auch der Märzenbecher bereits im Februar erscheinen – mitunter sogar gleichzeitig mit dem Schneeglöckchen.

Ausschlaggebend für die Unterscheidung ist daher vor allem die Blüte selbst. Beim Märzenbecher wirken die Blüten gleichmäßig glockenförmig. Er besitzt sechs gleich lange Blütenhüllblätter, die an ihren Spitzen jeweils einen gelblich-grünen Fleck tragen. Das Schneeglöckchen hingegen ist etwas differenzierter aufgebaut: Drei längere, reinweiße äußere Blütenblätter umschließen drei kürzere innere. Diese inneren Blätter formen eine kleinere, zweite Glocke und zeigen an ihren Spitzen die typischen grünen Zeichnungen.

Das haben Schneeglöckchen und Märzenbecher gemeinsam

Auf den ersten Blick sehen sich beide Pflanzen zum Verwechseln ähnlich: weiße, nach unten geneigte Blüten, die sich teils sogar durch eine Schneedecke schieben. Zudem zählen beide zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Dennoch gehören sie unterschiedlichen Gattungen an:

Das Schneeglöckchen ist Teil der Gattung Galanthus, also der Schneeglöckchen. Der Märzenbecher hingegen wird der Gattung Leucojum zugeordnet, den sogenannten Knotenblumen, und ist auch unter dem Namen Frühlingsknotenblume bekannt.

Auch in ihren Standortansprüchen ähneln sich beide Arten stark. Sie bevorzugen humusreiche, gleichmäßig feuchte – jedoch nicht dauerhaft nasse – Böden. Besonders wohl fühlen sie sich in lichten Wäldern oder in halbschattigen Gartenbereichen.

Darüber hinaus sind beide Pflanzen frosthart und gehören zu den klassischen Frühblühern, die bereits sehr zeitig im Jahr austreiben. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht in ihrer Giftigkeit: Vor allem die Zwiebeln enthalten Alkaloide. Bei Verzehr können sowohl Schneeglöckchen als auch Märzenbecher Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen.

© Villmarer-Zeitung




Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg veranstaltet Hörspiel-Workshop und Mädchenaktionstage

Die Mädchenaktionstage finden in diesem Jahr in Kooperation mit den Jugendpflegen Selters und Villmar von Freitag, 27. März 2026, bis Sonntag, 29. März 2026, im Karlsheim in Kirchähr statt. Das Angebot richtet sich an Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Die Veranstaltung startet freitags um 17:00 Uhr und endet sonntags um 13:00 Uhr. An diesem Wochenende dreht sich alles um Outdoor-Abenteuer. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, sich spannenden Herausforderungen zu stellen und vielfältige Aktionen unter freiem Himmel zu erleben. Auf dem Programm stehen Team- und Kooperationsübungen ebenso wie das Kennenlernen hilfreicher Outdoor-Skills. Die Mädchenaktionstage kosten 40 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung.

Das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg bietet außerdem von Mittwoch, 8. April 2026, bis Freitag, 10. April 2026, einen dreitägigen Hörspiel-Workshop an. Die Veranstaltung findet täglich von 9:00 –15:00 Uhr im Pfarrheim St. Hildegard in Limburg (Tilemannstr. 5, 65549 Limburg) statt. Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Alter von 10–14 Jahren. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, unter Leitung des professionellen Hörbuchsprechers Tim Eriksson ein eigenes Hörspiel aufzunehmen. Sie lernen wichtige Tipps und Tricks kennen, die für eine erfolgreiche Hörspiel-Produktion benötigt werden. Außerdem können sie ihre eigene Story entwickeln und das Drehbuch für ihr ganz persönliches Hörspiel schreiben. Natürlich gehören auch Toneffekte dazu, die sie selbst mit Alltagsgegenständen, Instrumenten und digitalen Effekten herstellen werden. Des Weiteren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausprobieren, wie man in verschiedene Rollen schlüpft und die Texte lebendig vorträgt. Für diesen dreitägigen Workshop braucht man keine Vorerfahrung. Wer Hörspiele mag und schon immer mal ein eigenes produzieren wollte, ist bei diesem Angebot genau richtig. Die Veranstaltung kostet 30 Euro inklusive Verpflegung.

Nähere Informationen und Anmeldung: Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg, Tel.: 06431-296-118, jbw(at)limburg-weilburg.de, www.das-jbw.de.

© Landkreis Limburg-Weilburg


Tag der seltenen Erkrankungen: Selbsthilfegruppen-Leiter Bernd-Rainer Volz berichtet über Folgen des Thoracic-outlet-Syndroms

Weinbach-Elkerhausen. Wer eine Diagnose außerhalb der medizinischen Norm erhält, fällt in Deutschland oft durch die Maschen der sozialen Sicherungssysteme. Zum „Rare Disease Day“ macht der Betroffene Bernd-Rainer Volz, stellvertretender Vorsitzender des Inklusionsbeirats Limburg-Weilburg, auf die existenziellen Hürden aufmerksam, denen Millionen Menschen gegenüberstehen.

„Sozialrechtlich existiert meine Erkrankung schlichtweg nicht“, fasst Bernd Volz seine Situation zusammen. Er leidet an einem seltenen Engpasssyndrom (Thoracic-outlet-Syndrom, TOS) zwischen Halswirbelsäule und Schlüsselbein sowie einer daraus resultierenden zerebellären Ataxie nach einem unerkannten Schlaganfall. Was medizinisch eine tägliche Belastung darstellt, wird vor Behörden zur bürokratischen Sackgasse. Ein Gutachter erklärte ihm: „Um Ihre Erkrankung zu bewerten bräuchte man 1.000 Probanden – und die finden Sie nicht“.

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Die Beweislast-Falle: Wenn Seltenheit zum Risiko wird

Diese statistische Hürde ist bei seltenen Diagnosen naturgemäß nie zu erreichen. Die Folgen sind existenziell: Es fehlt der Zugang zu Nachteilsausgleichen im Beruf, Erwerbsminderungsrenten oder Krankengeld. Der Medizinische Dienst (MD) erfasst die Komplexität oft nicht. „Das Netz hat dramatische Lücken“, betont Bernd Volz. Da schätzungsweise 90 Prozent der Mediziner mit diesen speziellen Krankheitsbildern nie in Berührung kommen, fehlt das Wissen für eine faire Beurteilung. Betroffene laufen Gefahr, stigmatisiert zu werden, da man ihnen die Erkrankung oft nicht ansieht. „Man ist im Alltag ständig in der Beweispflicht, überhaupt krank zu sein.“

Forderung: Fachkompetenz verpflichtend machen

Bernd-Rainer Volz unterstützt die Forderung von Organisationen wie der ACHSE e.V.: Gutachter müssen verpflichtet werden, bei seltenen Diagnosen Spezialisten aus den bundesweiten Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE) hinzuzuziehen. In seinem Fall dauerte die Diagnosestellung 25 Jahre – eine Zeitspanne, in der unumkehrbare Schädigungen entstanden. Nach schweren Operationen, die er als „Amputationen im Körper“ beschreibt, bleiben ihm heute nur noch Neuro-Schmerzmittel mit starken Nebenwirkungen.

Selbsthilfe und Gremienarbeit als Therapie

Trotz seiner Einschränkungen engagiert sich Bernd Volz als stellvertretender Vorsitzender des Inklusionsbeirats des Landkreises Limburg-Weilburg und leitet eine Selbsthilfegruppe. Zudem ist er ehrenamtlicher Sozialrichter in Wiesbaden. Er wirkte, in Vertretung des Landrats, der als Fachdezernent dem Inklusionsbeirat vorsteht, an den Dialogforen des Hessischen Sozialministeriums zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit. „Dort konnte ich unsere Gutachter-Problematik thematisieren“, berichtet er. Für ihn ist das Netzwerk, das mit jedem seiner Betätigungsfelder gewachsen ist, insbesondere im Kontakt mit den anderen Selbsthilfegruppen des Landkreises, essenziell: „Helfen tut gut. Der Austausch ermöglicht eine Draufsicht auf seine eigenen Probleme aus der Distanz – eine Art Therapie.“

Was ist das Thoracic-outlet-Syndrom (TOS)?

Das Thoracic-outlet-Syndrom (Brustkorbausgang-Syndrom) beschreibt eine Gruppe von Beschwerden, die durch die Kompression von Nerven, Arterien oder Venen im Bereich der oberen Brustapertur entstehen.

  • Die Ursache: Der Raum zwischen Schlüsselbein und erster Rippe ist anatomisch sehr eng. Durch anatomische Varianten (z. B. Halsrippen) oder Bindegewebsschwächen werden dort wichtige Strukturen eingeklemmt.
  • Die Symptome: Schmerzen, Taubheitsgefühl und Kraftverlust im Arm sowie gefährliche Durchblutungsstörungen, die bis zum Schlaganfall führen können.
  • Die Herausforderung: Da die Beschwerden oft lageabhängig sind, wird das TOS in Standarduntersuchungen (MRT im Liegen) häufig übersehen. Experten sprechen von einer hohen Dunkelziffer und einer durchschnittlichen Diagnoseverzögerung von vielen Jahren.
  • Die Therapie: In schweren Fällen ist eine operative Entlastung notwendig, bei der oft die erste Rippe entfernt werden muss (Rippenresektion).

Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE)

In Deutschland leben etwa vier Millionen Menschen mit einer Seltenen Erkrankung. Eine Krankheit gilt als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind.

  • Die Aufgabe: ZSE sind hochspezialisierte Einrichtungen (meist an Universitätskliniken), die als „Lotsen“ für Patienten ohne Diagnose oder mit komplexen Verläufen fungieren.
  • Interdisziplinarität: In einem ZSE arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen (Genetik, Neurologie, Kardiologie etc.) zusammen, um das Puzzlerätsel einer Erkrankung zu lösen.
  • Das Problem: Trotz der hohen fachlichen Kompetenz sind diese Zentren chronisch unterfinanziert. Die Wartezeiten auf einen Termin betragen oft Monate oder Jahre.
  • Politische Forderung: Patientenorganisationen fordern, dass Befunde dieser Zentren bei der sozialrechtlichen Begutachtung (GdB, Erwerbsminderung) bindend anerkannt werden müssen, um die „Beweisnot“ der Betroffenen zu beenden.

Die ACHSE e.V. – Die starke Stimme der „Waisen der Medizin“

Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. ist das bundesweite Netzwerk für Menschen mit seltenen Diagnosen. Da Bernd-Rainer Volz deren Forderungen unterstützt, bildet dieser Verband das politische Dach seiner Bemühungen:

  • Dachverband: Die ACHSE e.V. vertritt über 130 Patientenorganisationen und gibt den vier Millionen Betroffenen in Deutschland eine Stimme.
  • Beratung & Hilfe: Der Verein bietet eine kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige an, die oft Jahre auf eine Diagnose warten.
  • Politische Arbeit: Sie kämpft für eine bessere soziale Absicherung und dafür, dass medizinisches Expertenwissen in Gutachten rechtlich verpflichtend berücksichtigt wird.

Die Selbsthilfegruppen des Landkreises

Die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Limburg-Weilburg, angesiedelt im Gesundheitsamt, betreut derzeit über 90 Selbsthilfegruppen zu gesundheitlichen, psychischen und sozialen Themen. Folgende Gruppen betreuen Betroffene seltener Erkrankungen: Glutarazidurie e.V. – Selbsthilfegruppe; Walking with Giants (Ligase, MOPD); Ehlers-Danlos-Syndrom (Hypermobilität); Selbsthilfegruppe TOS (Thoracic-outlet-Syndrom); sowie die Gruppe Muskel- und Gelenkerkrankte.

Neben dem Angebot von fachspezifischen Seminaren und Vorträgen unterstützt die Selbsthilfekontaktstelle die Arbeit der Selbsthilfeaktiven durch Beratung und Vernetzung. Auch wird alle zwei Jahre der „Selbsthilfetag“ des Landkreises ausgerichtet.

Die Selbsthilfekontaktstelle ist erreichbar telefonisch unter 06431-296 635 oder per Mail an selbsthilfe(at)limburg-weilburg.de. Weitere Informationen unter www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de.




Mittwoch


Blasorchester Villmar lädt zum Jahreskonzert am Ostersonntag ein

Das Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Villmar lädt herzlich zu seinem mit Spannung erwarteten Jahreskonzert ein, das am 05. April 2026 um 19:30 Uhr in der König-Konrad-Halle stattfinden wird. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher wieder einmal ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm.

Eröffnet wird das Konzert mit Spirals of light von Naoya Wada bevor die Zuhörerinnen und Zuhörer die Aurora Dances von Philip Sparke zu Gehör bekommen. Aurora Dances ist ein farbenprächtiges Bläserwerk mit lebhaftem Rhythmus und bildhaften Klangflächen, das sich durch energetische Passagen und verspielt-glitzernde Melodien auszeichnet. Es vermittelt eine farbenreiche, tänzerische Atmosphäre, die Leichtigkeit und Dynamik ineinander übergehen lässt.

Nach einer kurzen Pause dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf The Greatest Showman freuen, ein Medley mit den schönsten Melodien aus dem gleichnamigen Film. Ein weiteres Highlight des Konzertprogramms ist das Stück Frank Sinatra Classics, bei dem das Blasorchester gemeinsam mit dem Sänger Phillip Schäfer die zeitlosen Hits Sinatras präsentieren. Auch die Freunde der traditionellen Blasmusik kommen auf ihre Kosten.
Zudem dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf weitere musikalische Highlights gefasst machen.

Das Konzert wird traditionell von den jungen Musikerinnen und Musikern des Jugendblasorchesters, unter der Leitung von Marius Schäfer, eröffnet. Ebenso wird die Bläserklasse wieder ihr Können unter Beweis stellen.

Auch in diesem Jahr lädt das Orchester vor Beginn des Konzerts zu einem Sektempfang im Foyer der König-Konrad-Halle ein. Im Kartenpreis (10,- € VVK; 12,- € AK) ist bereits ein Glas Sekt inbegriffen.
Karten sind ab sofort erhältlich und können bei der Bäckerei Schmidt, dem Schuhhaus Bleul in der Lahn-Apotheke in Villmar sowie an der Abendkasse erworben werden. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von der musikalischen Vielfalt und der Leidenschaft des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Villmar begeistern!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

© Blasorchester der freiw. Feuerwehr Villmar


Hinweise zur Brut- und Setzzeit

Der Marktflecken Villmar weist darauf hin, dass am 01. März die Brut- und Setzzeiten für unsere heimischen Wildtiere beginnen. Zum Schutz unserer Wildtiere und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Rücksichtnahme.


Heckenrückschnitte sind gemäß § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz nur in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt. Während der Brut- und Setzzeit dürfen Hecken lediglich schonend in Form von Pflege- und Formschnitten zurückgeschnitten werden. Dabei ist stets sorgfältig zu prüfen, ob sich Nester oder andere geschützte Lebensstätten in der Bepflanzung befinden.


Unabhängig davon dürfen Anpflanzungen ganzjährig nicht in das Lichtraumprofil öffentlicher Verkehrswege hineinragen. Geh- und Radwege sind bis zu einer Höhe von 2,50 Metern  freizuhalten, Fahrbahnen bis 4,50 Meter. Auch Verkehrszeichen, Straßennamenschilder, Ampeln und Straßenlaternen sind freizuschneiden.

Des Weiteren bringen während der Brut- und Setzzeit viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen ihn auf. In dieser sensiblen Phase stellen freilaufende Hunde eine besondere Gefährdung dar. Hundehalter sind verpflichtet, ihre Tiere jederzeit unter Kontrolle zu halten, sodass keine Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht. Es ist strafbar, wenn Hunde Wildtiere jagen oder hetzen. Bitte führen Sie Ihre Hunde daher in Wald- und Feldbereichen an der Leine und bleiben Sie auf den Wegen. Mit Ihrer Rücksichtnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Natur, Wildtieren und zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.

 

© Marktflecken Villmar / Beispielfotos Bing




Ab 2027 soll die Vergütung für Solarstrom wegfallen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK, Ministerin Katherina Reiche, CDU) sieht ab 2027 massive Änderungen bei der Einspeisung von Solarstrom vor. Vor allem für kleine und private Photovoltaik-Anlagen.

Für kleine PV-Anlagen bis 25 kWp (typische private Dachanlagen auf Einfamilienhäusern) die ab 2027 in Betrieb gehen  sind folgende Änderungen geplant.

  • Komplette Streichung der festen Einspeisevergütung (die bisherige EEG-Förderung mit garantierten Cent pro kWh entfällt vollständig).
  • Keine garantierte Vergütung mehr für eingespeisten Strom → in der Praxis oft 0 Cent/kWh für überschüssigen Strom, wenn keine andere Vermarktungslösung gefunden wird.
  • Stattdessen Fokus auf Eigenverbrauch (idealerweise kombiniert mit Batteriespeicher) – das Ministerium begründet das damit, dass kleine Anlagen durch stark gesunkene Modulpreise bereits ohne Förderung wirtschaftlich seien, wenn der Eigenverbrauchsanteil hoch ist.
  • Dauerhafte Kappung der Einspeisespitzen auf 50 % der installierten Leistung (d.h. bei 10 kWp Anlage maximal 5 kW gleichzeitig einspeisen) → soll Netzbelastung reduzieren, führt aber zu „abgeregeltem“ Strom bei starker Sonne.
  • Direktvermarktungspflicht für eingespeisten Strom (statt EEG-Vergütung) – für kleine Mengen aber teuer und praktisch kaum umsetzbar (hohe Vermarktungskosten, kein realistisches Angebot für Privathaushalte in Sicht).

Für mittlere Dach-PV-Anlagen (ab ca. 25 kWp, z. B. auf Gewerbedächern) sind folgende Änderungen geplant:

  • Keine feste, größenabhängige Vergütung mehr → stattdessen einheitlicher Fördersatz (im Entwurf z. B. ca. 6,2 Cent/kWh genannt).
  • Pflicht zur Direktvermarktung (keine einfache EEG-Einspeisevergütung mehr).
  • Abschaffung des Volleinspeise-Bonus.
  • Auch hier oft Kappung der Einspeiseleistung auf 50 % geplant (Grenze noch nicht final zwischen 25 und 100 kW).

Allgemeine Richtung der Reform

  • Weg von der fixen Einspeisevergütung hin zu markt- und systemdienlicher Förderung 
  • Stärkerer Fokus auf große Freiflächenanlagen und Speicher-Kombinationen.
  • Ausbaupfade für PV bleiben ambitioniert (215 GW bis 2030, 400 GW bis 2040), aber der Weg soll kostengünstiger und netzdienlicher werden.
    Das ist noch kein finaler Gesetzestext. Alles kann sich bis zur Verabschiedung (spätestens Ende 2026 nötig wegen EU-Beihilferecht) noch ändern. Die Solarbranche protestiert massiv und spricht von „Kahlschlag“, „Knock-out fürs Kleinanlagensegment“ und „Frontalangriff auf die Bürger-Energiewende“.
  • Bestehende Anlagen (Inbetriebnahme vor 2027) sollen ihre 20-jährige Vergütungsgarantie unverändert behalten.
  • Fazit vieler Experten: Wer 2026 noch eine kleine PV-Anlage baut, sichert sich die letzte Chance auf die klassische Einspeisevergütung (aktuell 7,78–12,34 ct/kWh je nach Größe und Einspeiseart).

    © Quelle Grok / Beispielfoto Bing

Städtische Sportlerehrung am Freitag, 6. März 2026

Die Stadt Limburg würdigt ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 mit einer feierlichen Ehrung und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm. Die Veranstaltung findet am Freitag, 6. März, ab 19 Uhr in der Sporthalle Eschhofen (Sportplatzstraße 11) statt. Bürgermeister Dr. Marius Hahn wird die Auszeichnungen persönlich überreichen. Die Ehrung wird von einer mitreißenden Sportshow begleitet, in der Limburger Vereine ihr Können präsentieren und spannende Einblicke in ihre vielfältige Vereinsarbeit geben. In diesem Jahr ist zudem das Rhönrad-Team Taunusstein mit dabei und bereichert das Programm mit einer beeindruckenden Darbietung. Anlässlich des diesjährigen Landeskinderturnfestes, das vom 15. Mai bis 17 Mai in Limburg stattfindet, wird zudem der Landeskinderturnfest-Tanz im Rahmen der Sportlerehrung aufgeführt. Thorsten Weber führt als Moderator durch den Abend.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung bei freiem Eintritt zu besuchen. Für das leibliche Wohl sorgt der TV Eschhofen mit Speisen und Getränken.

© Stadt Limburg


Rekordjahr - 230 Millionen Rosen, 2.430 Tonnen Erdbeeren, 16,7 Millionen Weihnachtssterne

Gießen/Frankfurt. Der Frankfurter Flughafen – Hessens wichtigstes Tor zur Welt. Mehr als 60 Millionen Passagiere werden hier jedes Jahr abgefertigt. Und noch weitaus mehr Zierpflanzen, Obst und Gemüse, die auf dem deutschen und europäischen Markt verkauft werden. Importe von Schnittblumen, Erdbeeren oder auch Mangos aus Drittländern werden vom Pflanzenschutzdienst des Regierungspräsidiums Gießen kontrolliert, um das Einschleppen von gefährlichen Pflanzenschädlingen zu verhindern. Das ganze Jahr über, werktags und am Wochenende, im Schichtbetrieb. „Im vergangenen Jahr haben wir sage und schreibe 32.898 Importsendungen abgefertigt – 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist ein neuer Rekord. Die im Schnitt 90 Sendungen pro Tag kamen aus 89 unterschiedlichen Drittländern“, berichtet Andreas Scharnhorst, Leiter der Grenzkontrollstelle am Flughafen, die vom Pflanzenschutzdienst betrieben wird. Ist die schiere Masse der Sendungen schon imposant, so ist die Anzahl der kontrollierten Pflanzen und Lebensmittel noch eindrucksvoller. Allein 230 Millionen Rosen und 5.450 Tonnen Mangos waren darunter.

 

Bei den Schnittblumen liegen Rosen vorn

Hochsaison ist für die 16 Beschäftigten des Regierungspräsidiums Gießen rund um den Valentinstag, wo in diesem Jahr binnen zwei Wochen 19 Millionen Rosen ankamen, und kurz vor Weihnachten. „Allein in den zwei Wochen vor Weihnachten hatten wir 1.579 Importsendungen“, fasst Andreas Scharnhorst zusammen und wartet gleich mit weiteren interessanten Fakten auf. Im ganzen Jahr wurden 1.032 Sendungen mit 2.430 Tonnen Erdbeeren abgefertigt. „Im Vergleich dazu: In ganz Hessen wurden im Jahr 2024 rund 6.850 Tonnen geerntet, im Jahr 2025 waren es 4.100 Tonnen“, weiß Experte Andreas Scharnhorst. „Auch Mangos kommen einige an“, schmunzelt er. Einige – das waren im vergangenen Jahr dann doch stolze 3.466 Sendungen mit 5.450 Tonnen. Sie kamen hauptsächlich aus Peru, Brasilien und Indien.

Bei den Schnittblumen liegen die Rosen vorn mit 3.349 Sendungen und 230 Millionen Stielen. Es wurden zudem viele Pflanzen zum Anpflanzen importiert, darunter 4.177 Sendungen mit 16,7 Millionen Weihnachtssternen. Balkonpflanzen machen ebenfalls einen großen Teil der Importe aus, gerade im Winter. Die Bilanz: 13.169 Sendungen und 145,8 Millionen Pflanzen, hauptsächlich Geranien und Petunien.

72 der gewerblichen Importe zurückgewiesen

„Die Grenzkontrollstelle am Flughafen Frankfurt ist mit Blick auf die kontrollierten Sendungen bundesweit die bedeutendste ihrer Art, mit weitem Abstand vor anderen Standorten wie dem Hamburger Hafen oder dem Flughafen Leipzig“, sagt Dr. Christian Hillnhütter, der Leiter des für ganz Hessen zuständigen Pflanzenschutzdienstes beim Regierungspräsidium Gießen. Die gesteigerte Zahl der Importe wirkt sich natürlich auch auf die Einnahmen aus. Die Pflanzenbeschau ist schließlich gebührenpflichtig. „Im vergangenen Jahr sind die Einnahmen um 16 Prozent auf über 1,25 Millionen Euro gestiegen“, weiß Andreas Scharnhorst.

Nicht alle Sendungen durften am Ende tatsächlich den Flughafen in Richtung Verkauf verlassen. 72 dieser gewerblichen Importe – und damit nur rund 0,2 Prozent – wurden zurückgewiesen, weil sie beispielsweise von Schädlingen, Fruchtfliegen oder Raupen befallen und damit nicht einfuhrfähig waren. Doch was passiert damit? „Hier gibt es drei Möglichkeiten“, erklärt Andreas Scharnhorst. Die Sendungen können nachbehandelt, zurückgeschickt oder aber vernichtet, sprich verbrannt, werden. „Das Verbrennen ist immer die kostengünstigste Lösung, deswegen wählen die Exporteure aus den Drittländern meist diese Option.“

Dass Andreas Scharnhorst und seine Kolleginnen und Kollegen vom Regierungspräsidium Gießen nicht oft fündig werden, zeigt vor allem: Das EU-Pflanzengesundheitssystem und die Importkontrollen führen schon in den Exportländern dazu, möglichst nur ‚saubere‘ Waren zu senden. Da es bei den gewerblichen Importen jedoch – wenn auch wenige – Ausnahmen gibt, ist es wichtig, zu kontrollieren und all den Aufwand zu betreiben. „Die Gefahr, dass durch pflanzliche Produkte wie Obst und Gemüse, aber eben auch Schnittblumen aus dem außereuropäischen Raum Pflanzenschädlinge eingeschleppt werden, ist groß“, erklärt der Experte. Diese Schädlinge, etwa der Heerwurm oder der Japankäfer, haben hierzulande oft keine natürlichen Fressfeinde und können sich daher mühelos ausbreiten. Wenn dies geschieht, können sie schnell zu einem Problem für die hiesige Pflanzenwelt werden.

Bleibt nur noch eine Frage: Kann Andreas Scharnhorst angesichts der Tonnen Erdbeeren, von denen er immer wieder umgeben ist, überhaupt noch die leckeren roten Früchte essen? „Ja klar. Aber nur die hier aus der Region“, lacht er. 

© RP Gießen

 




Dienstag


190 Jahre TEUTONIA Villmar

Der Gesangverein Teutonia wurde im Jahr 1836 gegründet und ist einer der ältesten Gesangvereine im Landkreis. In diesem Jahr feiert der Verein sein 190jähriges Bestehen. Dazu sind über das Jahr noch einige Aktivitäten geplant auf die wir hier nachfolgend hinweisen:

14.03.2026 Einweihung der Teutonia Osterdekoration am Brunnen
29.03.2026 Osterkaffee
13.05.2026 Weinfest auf dem Brunnenplatz
14.05.2026 Groschenfest auf dem Brunnenplatz
20.06.2026 Tagesausflug
08.08.2026 Teutonia-Tafel für alle Bürgerinnen und Bürger an der Lahn
18.10.2026 Jubiläumskonzert

© Teutonia Villmar


Neuigkeiten vom Verschönerungsverein

Sicherlich haben Interessierte die Neuigkeit auf unserer Homepage bereits bemerkt. Denn die Anzahl Zugriffe wächst rasant. Im abgelaufenen Jahr waren es eindrucksvolle 30.000 !

Worum geht es ? Es gibt im Menü "Karten" eine weitere, interaktive Karte mit Kreuzen und sogenannten "Fußfällen": Klickt man die Punkte an, findet man zusätzliche Informationen. Darunter dann eine umfangreiche
Bildergalerie mit weiteren Erläuterungen. Eine tolle Arbeit unseres
Vorstandsmitgliedes Sascha Hoffarth.

Gleich mal ausprobieren ? Dann unten klicken !

© Verschönerungsverein Villmar


TV-Villmar- Es können wieder Vereinsjacken bestellt werden

Der Turnverein bietet wieder zu unserer bestehenden Vereinskollektion die Kapuzenjacke "Performance" für Erwachsene (30,-€) an. Rückmeldung bitte bis nächsten Donnerstag.

Folgende Größen gibt es:

Damen 34-44

Herren S -4 XL

Es gibt diesmal keine Anprobe.

© TV Villmar



Eine kleine Änderung in der Villmarer-Zeitung

Aus urheberrechtlichen Gründen werde ich ab sofort keine Fotos oder Bilder aus fremden Quellen (Stadt Limburg, Landkreis Limburg-Weilburg oder RP Gießen) mehr veröffentlichen. Der Schutz geistigen Eigentums ist mir wichtig, und ich möchte sicherstellen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden.

Zukünftig verwende ich ausschließlich selbst erstellte Bilder oder Materialien, für die eine ausdrückliche Nutzungserlaubnis vorliegt beziehungsweise die lizenzfrei nutzbar sind. Damit möchte ich einen verantwortungsvollen und rechtskonformen Umgang mit Medien gewährleisten. Wenn sie die Originalberichte mit Bildern lesen wollen können sie den Bricht unter der Rubrik "Zu weiteren Nachrichten und Presseberichten" aufrufen und den Artikel im Original dort lesen.

Ich bitte um Verständnis für diese Entscheidung.


Sicherer Start ins Mandat: Einführungsseminare für neu gewählte Kommunalpolitiker

Limburg-Weilburg. Nach der Kommunalwahl beginnt für viele Mandatsträgerinnen und Mandatsträger die praktische Arbeit in Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und Ausschüssen. 

Um einen fundierten Einstieg zu ermöglichen, bietet das Sachgebiet Sport und Ehrenamt des Landkreis Limburg-Weilburg im Rahmen seines Qualifizierungsprogramms „Fit fürs Ehrenamt“ zwei Einführungsseminare an. In Kooperation mit der Volkshochschule Limburg-Weilburg vermitteln die Veranstaltungen praxisnah Grundlagen des Kommunalrechts sowie zentrale Aspekte der kommunalen Haushalts- und Finanzwirtschaft. Behandelt werden unter anderem Rechte und Pflichten von Mandatsträgern, Zuständigkeiten kommunaler Organe, Abläufe in den Gremien, der Aufbau des Haushaltsplans sowie Fragen zum Jahresabschluss, zu Gebühren und Beiträgen. Zudem besteht Gelegenheit, konkrete Fragestellungen aus der kommunalpolitischen Praxis einzubringen.

Teil 1 – Einführung in das Kommunalrecht; Kommunale Haushalts- und Finanzwirtschaft Grundzüge

findet am Montag, 20. April 2026, in Limburg (Kursnr. 261-01-1-830) sowie am Mittwoch,    22. April 2026, in Weilburg (Kursnr. 261-01-1-831) statt.

Teil 2 – Kommunale Haushalts- und Finanzwirtschaft: Jahresabschluss; Gebühren und Beiträge
wird am Montag, 27. April 2026, in Limburg (Kursnr. 261-01-1-832) sowie am Mittwoch, 29. April 2026, in Weilburg (Kursnr. 261-01-1-833) angeboten.

Alle Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Diese ist per E-Mail an vhs(at)limburg-weilburg.de oder telefonisch unter 06431 91160 möglich. Wichtig ist die Angabe der jeweiligen Kursnummer.

Im zweiten Halbjahr 2026 ist zudem ein weiteres Seminar zum Thema Baurecht geplant, das das Angebot für kommunalpolitisch Engagierte ergänzen wird.

Mit dem Angebot sollen neue Mandatsträgerinnen und Mandatsträger dabei unterstützt werden, ihre Aufgaben fundiert, rechtssicher und mit einem klaren Verständnis für kommunale Entscheidungs- und Finanzprozesse wahrzunehmen.

 

© Landkreis Limburg-Weilburg


Beschilderung für Radfahrende soll besser werden

Wer der Beschilderung des Lahnradwegs (R7) folgt, überquert die Lahn über die Lichfield-Brücke. Für den Weg in die sehenswerte Altstadt würde sich jedoch die alte Brücke anbieten. Solche Fälle einer Vorbei-Wegweisung gibt es mehrfach. Oder der oft fehlende Hinweis auf den Limburger Bahnhof, wobei die Kombination von Rad und ÖPNV bei Touristen durchaus beliebt ist. Das kann also besser werden – und es soll auch besser werden.

Der Magistrat hat den Auftrag für ein Konzept zur Radwegebeschilderung vergeben. Rund 30.000 Euro beträgt das Volumen. Zur Abgabe eines Angebots waren drei fachlich geeignete Büros angeschrieben worden. Der Auftrag wurde vergeben unter Einbeziehung des Preises, der fachlich-inhaltlichen Qualität sowie der Erfahrung und Qualifikation der Projektverantwortlichen.

Die Beschilderung an den Radwegen ist zwar an den überregionalen Fernradwegen recht identisch, doch in den einzelnen Kommunen entlang der Wege gibt es eine Vielfalt, die die Wegweisung eher unübersichtlich macht. Zudem fehlen häufig Hinweise auf wichtige Ziele, die Entfernungsangaben sind teilweise uneinheitlich und auch die Standorte mancher Wegweiser sollten überprüft werden – etwa wenn sie wiederholt umgefahren werden oder, wie an der alten Brücke in Limburg, Hinweise in Richtung Altstadt an dieser Stelle gänzlich fehlen.

In der Domstadt und ihren Stadtteilen hat das im Jahr 2022 beschlossene Radwegekonzept in der Beschilderung bisher noch keinen Niederschlag gefunden, somit fehlen Hinweise auf Verbindungen, die im Limburger Radnetz empfohlen werden. Ziel wird es zudem sein, die Hinweise den gültigen Vorgaben und Rahmenbedingungen anzupassen. Bestand und Neuplanung sind zudem zu digitalisieren.

Nach Angaben der Stadtverwaltung findet durch das Land aktuell eine Neubeschilderung der hessischen Radfernweg und damit auch das Lahntalradwegs statt. Die neue Beschilderung ist dabei in diesem Jahr geplant. Wenn die Stadt dieser geänderten Beschilderung durch Anpassung und Erneuerung Rechnung trägt, kann es insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung der Wegweisung kommen.

Mit dem neuen Konzept wird es zu neuen Standorten für die Radewegebeschilderung kommen. Die entsprechenden Daten der Schilderstandorte sollen auch digital erfasst und in ein GIS-System übertragen werden, was die zukünftige Unterhaltung des Beschilderungsnetzes dann deutlich vereinfacht. Mit der Verwendung einer einheitlichen Software, sie gilt als Standard in Hessen und wird auch für die Beschilderung der Radfernwege genutzt und von Hessen Mobil zentral verwaltet, soll die Einheitlichkeit und Schlüssigkeit des Netzes aus Wegweisern sowie der Schilderinhalte garantiert werden.

Die Stadt kann für die Erstellung eines Konzeptes auch Fördergelder erwarten. Über die Nahmobilitätsrichtlinie des Landes ist eine Förderung möglich. Ein entsprechender Förderbescheid liegt der Stadt seit Anfang November vergangenen Jahres vor. Die Förderquote liegt grundsätzlich bei 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, die mögliche Gesamtzuwendung liegt bei maximal 20.500 Euro.

 

© Stadt Limburg




Montag


Gemeinsamer Mittagstisch in Villmar

Der nächste Mittagstisch findet am Mittwoch,  den 11.03.2026 um 12:00
Uhr statt.

Unser Menü zu 10,00 €:

Hackbraten mit Bratkartoffel und Rahmgemüse, 
sowie Bayerisch Creme als Dessert.

Die Generationenhilfe stellt Wasser und Kaffee zur Verfügung.
Anmeldeschluss ist der vorhergehende Sonntag um 12:00 Uhr
unter der Handynummer: 01575 4950680

WICHTIG:

Da es in der KKH zur Zeit keine Küche gibt, bringt bitte jeder Gast seinen Teller, Besteck, Dessertschälchen, Kaffeetasse und Glas selbst mit und nimmt es benutzt mit nach Hause.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
Und wie immer gilt:
Bitte hinterlassen Sie eine Telefonnummer!

Wer einen Fahrdienst benötigt, gibt bitte bei der Anmeldung Bescheid.
Der Mittagstisch richtet sich an alle Bewohner des Marktfleckens und Interessenten aus der Umgebung.

© Generationenhilfe Villmar, Lieselotte Müller


Generationenhilfe Stammtisch am 03.03.2026

Der Vorstand der Generationenhilfe lädt zum Stammtisch am Dienstag, den 03.03.2026 um 18:00 Uhr in die Gaststätte „Der Grieche“ ein.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

© Generationenhilfe Villmar, Lieselotte Müller


„Wenn Licht durchs Glas tanzt“ – So war das  Aquarellwochenende in Villmar

Ein Wochenende ganz im Zeichen von Transparenz, Spiegelung und Licht erlebten die Teilnehmerinnen eines Aquarellseminars in Villmar. Organisiert wurde der Kurs von der Generationenhilfe Villmar & Ortsteile, die damit erneut ein kreatives Angebot für die Region möglich machte.

Im Mittelpunkt stand das anspruchsvolle Thema „Glas“. Bereits am ersten Kurstag wurden verschiedene Flaschenmotive erarbeitet. Eine besondere Herausforderung stellte eine nahezu weiße Flasche auf weißem Hintergrund dar – sichtbar gemacht allein durch fein abgestufte Tonwerte und differenzierte Lichtführung. Anschließend wurde eine Henkelflasche mithilfe klarer Hell-Dunkel-Strukturen aufgebaut. Den Abschluss bildete eine Komposition aus drei Flaschen, bei der die hintere durch die vorderen hindurchschimmerte und in leuchtender Nass-in-Nass-Technik umgesetzt wurde.

Am zweiten Tag widmeten sich die Teilnehmerinnen überwiegend Rotweingläsern. Das tiefe Karminrot des Weins setzte leuchtende Akzente und brachte eine besondere Atmosphäre in die Arbeiten. Durch die vorbereitenden Übungen vom Vortag gelang der Einstieg sicher, sodass viele ausdrucksstarke Glasstudien mit Überzeugender Transparenz und lebendigen Farbverläufen entstanden.

Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre, der gemeinsame Austausch und die sichtbare Freude am Experimentieren machten das Wochenende zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Die Generationenhilfe Villmar & Ortsteile engagiert sich mit vielfältigen Angeboten für das Miteinander in der Gemeinde und unterstützt regelmäßig kulturelle und kreative Projekte vor Ort.

© Generationenhilfe Villmar & Ortsteile


Gemeinsamer Mittagstisch in Seelbach

Am kommenden Donnerstag, den 5. März, bietet der Seelbacher Mittagstisch um 12.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle an: Chicken Nuggets mit Wedges (Kartoffelecken) und Kaisergemüse. Dazu ein Dessert, ein Glas Wasser und Kaffee. Anmeldungen, bitte bis Dienstag Abend, nehmen gerne entgegen: Christel Wolf Tel. 06474 1488 und Karl-Heinz Schlosser Tel. 06474 881255 und per WhatsApp. Das Team vom Mittagstisch freut sich auf euren Besuch.

© Karl-Heinz Schlosser



Windenergie rutscht in die roten Zahlen:
Erlöse aus Windstrom kaum noch realisierbar

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Windenergiebranche trüben sich spürbar ein. Während Betreiber in den Jahren 2023 und 2024 noch Zuschläge von etwa 7,3 Cent pro Kilowattstunde erzielten, gingen diese im Verlauf des Jahres 2025 stetig zurück und lagen im November nur noch bei 6,06 Cent. Für 2026 prognostizieren Fachleute einen weiteren Rückgang auf rund 5,5 Cent oder sogar darunter – das entspräche einem Minus von etwa 25 Prozent im Vergleich zu 2024. Damit bewegen sich die Erlöse teilweise unterhalb der durchschnittlichen Erzeugungskosten.

Seit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2017 werden die Vergütungen für Windstrom über Ausschreibungen bestimmt (der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag), was den Wettbewerbsdruck deutlich verschärft hat. Zusätzlich zu sinkenden Einnahmen belasten steigende Finanzierungskosten und politische Unsicherheiten die Unternehmen. Große Projektentwickler berichten von erheblichen Verlusten. Bei einigen steht ein Minus von weit über 100 Mio. Euro in den Büchern. Branchenvertreter erwarten eine Marktbereinigung. Vorhaben werden verschoben oder ganz aufgegeben.

Nach Analysen aus der Windkraftbranche liegen die durchschnittlichen Produktionskosten für Windstrom an typischen Onshore-Standorten zwischen 7,6 und 8,5 Cent pro Kilowattstunde – und damit über den aktuellen Zuschlagswerten. Den größten Kostenanteil machen Turbine, Fundament und Installation aus, hinzu kommen Ausgaben für Planung, Zuwegebau, Netzanschluss, Grundstückspacht und Finanzierung.

Unterm Strich steigt damit das wirtschaftliche Risiko neuer Projekte. Neben Windkraft-Unternehmen werden künftig wohl auch Flächen-eigentümer wie Landwirte oder Kommunen betroffen sein, die bislang von vergleichsweise hohen Pachteinnahmen profitiert haben. Nach Jahren mit hohen Renditen deutet vieles auf eine Phase der Konsolidierung in der Branche hin.

© Quelle Grok


Gute Voraussetzungen für die Parkbad-Sanierung schaffen

Das Limburger Parkbad benötigt dringend eine Sanierung, denn die Wasserverluste durch eine undichte Folie sind beträchtlich und die Technik in dem Bad ist veraltet und damit anfällig. Allerdings ist eine Sanierung mit erheblichen Kosten verbunden und erfordert eine lange und gründliche Planungsvorlaufzeit. Nun könnte es die Möglichkeit geben, für die Sanierung Fördermittel zu erhalten. Deshalb liegt der Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung der laufenden Wahlperiode ein Beschlussvorschlag des Magistrats vor, die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen mit einer Projektskizze für ein Sanierungskonzept zu beauftragen.

„Wir sehen damit die Möglichkeit, das Parkbad umfassend zu sanieren und für die Zukunft zu ertüchtigen. Unser Ziel ist es, mit der Sanierung in ein Bundesprogramm aufgenommen zu werden, welches im Oktober dieses Jahres erneut starten soll“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke das Vorgehen. Mit der Vorlage wird die Stadtverordnetenversammlung Ausgaben in Höhe von rund 60.000 Euro beschließen, wobei bereits 50.000 Euro im Haushalt eingestellt sind, rund 10.000 Euro jedoch noch fehlen. Dazu sind überplanmäßige Ausgaben zu bewilligen.

„Auch in Zeiten mit Sparvorgaben lassen sich Ausgaben nicht vermeiden und ist es sinnvoll, auch teure Projekte anzugehen“, betont Bürgermeister Dr. Marius Hahn als Finanzdezernent der Stadt. Die Sanierung des Parkbades war bereits in den Jahren 2019/20 Inhalt einer Projektstudie. Die prognostizierten Kosten belaufen sich dabei, je nach Ausführung, auf 2,6 bis 3,66 Millionen Euro. „Die ermittelten Kosten dürften sich inzwischen noch erhöht haben. Wenn wir bei einem solchen Projekt eine Förderung erhalten können, müssen wir die Chance wahrnehmen“, macht der Bürgermeister deutlich.

Die Sanierung des Parkbades ist schon seit geraumer Zeit ein Thema für die Verwaltung, wie die Studie aus 2019/20 zeigt. Eine umfassende Sanierung, das betont der 1. Stadtrat Michael Stanke, ist möglicherweise auch mit einem Sommer ohne Parkbad-Besuch verbunden: „Solche umfassenden Arbeiten, wie sie notwendig sind, lassen sich oft nicht in einem Zeitraum zwischen Schließung im September und Öffnung am 1. Mai umsetzen. Es wird dann notwendig sein, das Bad für mindestens eine Saison zu schließen.“

Noch ist es nicht so weit. Nun geht es zunächst einmal um ein Sanierungskonzept in Form einer Projektskizze. Diese ist notwendig, um Fördermittel für die Sanierung und Modernisierung zu erhalten. Der Auftrag soll an die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen vergeben werden, da sie die Themen kompetent bündelt, die für alle Bäder und deren Betrieb wichtig sind. Zudem vertritt die Gesellschaft die Interessen der deutschen Bäderbetriebe in der Bundes- und Landespolitik sowie der nationalen und internationalen Normungsarbeit. Durch dieses gebündelte Fachwissen verfügt die Gesellschaft über ein Alleinstellungsmerkmal.

Die in 2019/20 erstellte Projektstudie reicht nach Angaben des 1. Stadtrats in Umfang, Form und Aktualität nicht aus, um sich um die Aufnahme in das Förderprogramm zu bewerben. In der Studie sind die im Bundesprogramm festgelegten Förderziele nicht enthalten. Das Sanierungskonzept in Form einer Projektskizze hat unter anderem folgende Punkte zu beinhalten: Sanierungskonzept, Kostenschätzung, Reduzierung der Wassermenge durch Verkleinerung des Beckens und Verringerung der Wassertiefe, Überlegungen zu Energieeinsparmaßnahmen und Energieeffizienz.

Sollte die Stadt mit dem Parkbad in das Förderprogramm aufgenommen werden, ist nach Einschätzung von Stanke mit einem Baubeginn frühestens im Herbst 2028 zu rechnen. Sollte über eine Förderung positiv entschieden werden, könnte eine Zusage im Sommer kommenden Jahres bei der Stadt eingehen. Die Ausschreibung wäre dann bis zum Spätherbst 2027 möglich, für die anschließenden Planungsarbeiten ist dann Zeit bis zum Herbst 2028 einzuräumen. Möglichst zügig nach deren Abschluss könnten dann die Arbeiten beginnen.

Nach dem Projektaufruf für das Förderprogramm beträgt die Höhe einer möglichen finanziellen Förderung maximal 45 Prozent an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Fördersumme beläuft sich auf mindestens 250.000 Euro und maximal auf acht Millionen Euro. Die letzte umfassende Sanierung des Bades liegt 30 Jahre zurück. „Von der Sanierung erwarten wir natürlich auch deutlich niedrigere Betriebskosten“, macht der 1. Stadtrat deutlich.

 

© Stadt Limburg



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