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Die richtige Lösung war:
" Fahrendes Volk "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 9 / 2026
Freitag
Am letzten Malwochenende wurden Zebras auf Leinwand gebracht
Beim jüngsten Malwochenende stand alles unter dem Motto „Farbrausch – Zebra auf Leinwand“. An zwei Tagen entstanden ausdrucksstarke und sehr individuelle Kunstwerke unter der Leitung von Frau Ilse Zermann.
Am Samstag gestalteten die Kinder zunächst ohne Pinsel farbintensive Hintergründe auf ihren 40 x 40 cm großen Leinwänden. Mit Spachteln und Schwämmen wurden kräftige Farben aufgetragen. Anschließend übten sie mit Kohle auf Vorlagen die typischen Zebrastreifen und das Auge, bevor die Skizzen auf die Leinwand übertragen wurden.
Am Sonntag folgte die Ausarbeitung mit schwarzer Acrylfarbe: Streifen, Augen und Ohren wurden sorgfältig gemalt. Nach dem Trocknen wurde der Hintergrund stellenweise aufgehellt oder überarbeitet und mit Farbspritzern belebt. Zum Abschluss erhielt jedes Zebra mit einem struppigen Pinsel seine individuelle Mähne.
Mit insgesamt zehn Kindern war der Kurs gut besucht. Besonders schön war, dass eine siebenjährige Teilnehmerin kurzfristig einen freien Platz übernehmen durfte – obwohl der Kurs offiziell erst ab acht Jahren ausgeschrieben war – und mit großer Konzentration und einem beeindruckenden Ergebnis überzeugte.
Unterstützt wurde das Wochenende tatkräftig von zwei engagierten Mitgliedern der Generationenhilfe Villmar & Vereine, die an beiden Tagen bei der Betreuung mithalfen. Ohne diese Hilfe wäre ein solches Angebot in dieser Form nicht möglich gewesen.
© Generationenhilfe Villmar / Ilse Zermann
Rasenmäher aus Baumarkt in Villmar entwendet
In Villmar hatten es Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch auf Rasenmäher abgesehen. Zwischen 19:30 Uhr und 07:35 Uhr näherten sich die Täter dem Baumarktgelände in der Unicastraße. Sie gelangten über eine rückwärtige Tür in einen Lagerraum, aus dem sie zwei akkubetriebene Rasenmäher im Wert von über 250 Euro mitgehen ließen, bevor sie unbemerkt das Weite suchten. Hinweise zum Einbruch nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegen
© Polizei Limburg / Beispielfoto KI
Pfingstritt zur Berger Kirche 1933-1968
Unvergessen sind die Pfingstritte zur Berger Kirche, die zwischen 1933 und 1937 sowie zwischen 1946 und 1968 stattfanden.
Die Idee des Pfingstritts ist eng mit der Villmarer Junglandgruppe und dem Präses der katholischen Junglandbewegung, dem späteren Limburger Bischof Ferdinand Dirichs verbunden.
Für Pfingstmontag 1933 wurde zum ersten Pfingstritt eingeladen und statt der erwarteten 60 bis 80 Pferde und Reiter kamen rund 270!
Die Anzahl der Reiter und Pilger stieg von Jahr zu Jahr - 1935 wurden über 600 Reiter gezählt! 1938 wurde der Pfingstritt von den Nazis verboten.
1946 lebte der Pfingstritt wieder auf und war über viele Jahre hinweg ein machtvolles Bekenntnis der Bauernschaft zur Kirche, zu Gott und zum Glauben.
Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft nahm die Zahl der Bauern ab, und die Pferde wurden von Traktoren verdrängt.
Die am Pfingstritt teilnehmenden Pferde nahm von Jahr zu Jahr ab, so dass sich die Initiatoren entschlossen, den Pfingstritt 1968 einzustellen. Die damalige Hoffnung von Bischof Kempf, die Tradition der Wallfahrten zur Berger Kirche in anderer Form fortzusetzen, trog nicht.
Bis heute ist die Berger Kirche Wallfahrtsstätte für den Goldenen Grund.
Die Fotos vom Pfingstritt wurden uns von Ullrich Jung aus Brechen zur Verfügung gestellt. Dazu erstmal vielen Dank. Es handelt sich um eine umfangreiche Foto-Sammlung mit insgesamt 90 Fotos. Die Fotos wurden zur Sammlung der historischen Fotos unter der Rubrik "Kirche und Glauben" hinzugefügt. Zum anschauen bitte auf den nachfolgenden Link klicken. Die Fotos befinden sich am Ende der Rubrik. Daher bitte ganz nach unten scrollen.
© Villmarer-Zeitung / Bildersammlung Ullrich Jung
Verwertung ist die Regel, Verbrennen die Ausnahme
Rückschnitt von Bäumen, Hecken und Büschen: Pflanzliche Abfälle gehören auf den Kompost, in die Biotonne oder zur Schnittgut-Sammelstelle
Gießen. Bis Ende Februar dürfen Bäume, Hecken und Büsche zurückgeschnitten werden. Dann stellt sich traditionell die Frage: Wohin mit dem mitunter vielen Grün- und Astschnitt? Kompost, Biomüll, Sammelstelle – es gibt mehrere Möglichkeiten, um das Schnittgut zu entsorgen. Das Verbrennen der pflanzlichen Abfälle gehört jedoch nicht dazu. „Das ist heute weder zeitgemäß noch rechtmäßig“, so der Hinweis der Abfall-Fachleute des Regierungspräsidiums Gießen. Bei der Gartenarbeit anfallender Grün- und Astschnitt ist – wie jeder andere Abfall – nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorrangig einer stofflichen oder energetischen Verwertung zuzuführen. „Nur ausnahmsweise ist eine Abfallbeseitigung durch Verbrennen zulässig – etwa, weil von den Abfällen eine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht und eine Verwertung nicht in Betracht kommt“, erklärt Dr. Johannes Bachmann, Leiter des Dezernats für Kommunale Abfallwirtschaft/Abfallentsorgungsanlagen beim RP.
Stoffliche Verwertung bedeutet, dass Grün- und Astschnitt zum Beispiel auf den Kompost kommen. Dabei entsteht ein wertvolles Düngemittel. Gibt es keinen solchen Haufen oder sind die Mengen zu groß, müssen die Gartenabfälle über die Biotonne oder sonstige Sammlungen entsorgt werden. Das kann über die Müllabfuhr geschehen oder eine Sammelstelle für Grünabfall. Von dort wird das Material dann beispielsweise einer industriellen Kompostierungsanlage zugeführt. Geeignetes, holziges Material kann in anderen Anlagen zu Holzhackschnitzeln verarbeitet werden. In jedem Fall steht am Ende des Verwertungsprozesses ein Produkt, das entweder im Garten- und Landschaftsbau, der Landwirtschaft oder in Holzfeuerungsanlagen sinnvoll eingesetzt werden kann, sagt Bachmann.
Derweil handelt es sich beim Verbrennen von Gartenabfällen um eine klassische Beseitigungsmaßnahme. Aus einer offenen Verbrennung wird gerade kein energetischer Nutzen gezogen. Darüber hinaus enthält der Feuerqualm neben zahlreichen Schadstoffen auch erhebliche Feinstaubanteile und ist folglich gesundheitsschädlich. Nur wenn eine Verwertung der pflanzlichen Gartenabfälle technisch nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist, kommt ausnahmsweise eine Beseitigung durch Verbrennung in Betracht.
Doch auch hier gilt es einige Vorgaben zu beachten: So dürfen ausschließlich pflanzliche Abfälle verbrannt werden – und nur am Ort ihrer Entstehung. Es sind Mindestabstände unter anderem zu Wohnbebauung, Straßen und Naturschutzgebieten einzuhalten. Das Feuer darf zudem nur zu bestimmten Tageszeiten und bei geeigneten Witterungsbedingungen entfacht werden. Außerdem ist die Verbrennung den zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltungen unter Angabe des Orts der Verbrennung vorab anzuzeigen. Den genauen rechtlichen Rahmen regelt die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Keine grundsätzlichen Bedenken bestehen aus abfallrechtlicher und abfallwirtschaftlicher Sicht gegen die Brauchtumsfeuer. Dazu gehören das Oster-, Mai-, Sonnenwend- oder Hutzelfeuer. Voraussetzung ist aber auch hier, dass ausschließlich unbehandelte, naturbelassene Hölzer und Reisig verfeuert werden. Bau- und Abbruchhölzer, Sperrmüll oder andere Abfälle dürfen nicht verbrannt werden. Die zuständigen Gemeinde- und Stadtverwaltungen müssen jedoch auch über solche Vorhaben von den Verantwortlichen vorab informiert werden.
© RP-Gießen
Sie haben unsere Region vorbildlich vertreten
Gießen. „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich mit Ihrem Erfolg nicht nur selbst an die Weltspitze des Sports geschoben, sondern auch unsere Region vorbildlich vertreten.“ Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich gratuliert dem Erfolgsduo Deborah Levi und der Pilotin Laura Nolte zu der erneuten Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen. Dem Gießener Adam Ammour gratuliert er ebenfalls, zur Bronze-Medaille im Zweierbob und dem vierten Platz im Viererbob mit Bruder Assam.
Deborah Levi kommt ursprünglich aus Siegbach-Oberndorf im Lahn-Dill-Kreis, der somit zum Verwaltungsbezirk des Regierungspräsidiums Gießen gehört. „Nach Peking vor vier Jahren haben sie uns nun auch in Cortina d'Ampezzo demonstriert, zu welchen Höchstleistungen hartes Training kombiniert mit freundschaftlichem Zusammenhalt führen kann.“ Ihre sportlichen Wurzeln hat Deborah Levi in der Leichtathletik beim TV Dillenburg und zählte 2018 zu den schnellsten Sprinterinnen in Hessen. „Hier im kleinen mittelhessischen Verein hat sie die ersten sportlichen Schritte gemacht, die jetzt bereits zum zweiten Mal mit einer Goldmedaille auf dem olympischen Podest mündeten“, sagt RP Ullrich. Deshalb sei das Ehrenamt in der Kinder- und Jugendförderung in den Vereinen auch so wichtig.
Ein weiterer sportlicher Erfolg, an der Mittelhessen beteiligt sind, ist der vierte Platz im Viererbob. Der ist von Adam Ammour gesteuert worden, sein Bruder Issam ist einer der Anschieber. Und beide kommen aus Gießen. „Leider hat es heute sehr knapp nicht für eine Medaille gereicht. Dafür hat er im Zweierbob eine Bronzemedaille herausgefahren, wozu ich ihm genauso herzlich gratuliere.“ Er sei gespannt, was von den Mittelhessen aus den weltweiten Eiskanälen noch alles zu hören sein wird. Und das, wo es in Hessen keine einzige Bobbahn gibt.
© RP Gießen
Donnerstag
Erlös vom Weihnachtsmarkt gespendet
Mit viel Engagement und Herzblut haben fünf Nachbarinnen auch in diesem Jahr für den guten Zweck gebastelt. In liebevoller Handarbeit stellten sie zahlreiche kreative Artikel her, die sie auf dem Villmarer Weihnachtsmarkt verkauften. Der Erlös sowie zusätzliche Spenden gingen vollständig an:
Die Aktion fand großen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern des Weihnachtsmarktes. Viele zeigten sich spendabel und unterstützten das Projekt nicht nur durch den Kauf der Bastelarbeiten, sondern auch durch zusätzliche Geldspenden.
Bei der Spendenübergabe war die Freude auf Seiten der Empfänger besonders groß. Der beachtliche Spendenbetrag von 700€ zeige, wie viel durch gemeinschaftliches Engagement und Zusammenhalt erreicht werden könne.
Die fünf Nachbarinnen bedanken sich herzlich bei allen Käuferinnen und Käufern ihrer Artikel sowie bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern. „Ohne diese großartige Unterstützung wäre dieser beeindruckende Spendenbetrag nicht zustande gekommen“, betonen sie abschließend und sagen allen Beteiligten ein großes Dankeschön.
© Fotos Leserzusendung
Land unter - am Radweg Richtung Runkel
Die Benutzung des Radwegs Richtung Runkel ist zur Zeit nur etwas für Mutige. Der wegen Tauwetter steigende Pegel der Lahn hat wieder einmal den Weg überflutet. Weiter in Richtung Runkel, hinter der Kurve gegenüber vom König-Konrad, fehlen auch nur noch ca. 30 cm.
© Villmarer-Zeitung
Der Marktflecken Villmar bietet die Restmenge
aus der Holzerntesaison 2024/2025 mit
einem Rabatt an
Der Marktflecken Villmar bietet die Restmengen aus der Holzerntesaison 2024/2025 für die Selbstwerber mit einem Rabatt an. Die Restbestände aus der Holzerntesaison 2024/2025 bietet der Marktflecken Villmar mit einem Mengenrabatt von 20% an
Somit werden bei Bestellungen von z.B. 5 Festmeter nur 4 Festmeter für den Kunden abgerechnet. Damit wird der geringere Heizwert, der durch die längere Lagerung entstanden ist, ausgeglichen. Das Holz ist zu Poltern am Wegesrand schon gerückt. Der Preis für den Festmeter Buche beträgt 70,- €; für das sonstige Laubholz 60 €. Interessierte geben ihre Bestellung bitte an die E-Mailadresse Forst@villmar.de ab. Die Zuteilung erfolgt nach dem Eingang der Bestellung, bis die Restmenge in Anspruch genommen wurde. Die Bestellungen aus der Holzerntesaison 2025/2026 werden, wie üblich jetzt nach und nach bereitgestellt und die Besteller informiert.
© Marktflecken Villmar
Osterferien-Programm: Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg veranstaltet Hörspiel-Workshop und Mädchenaktionstage
Die Mädchenaktionstage finden in diesem Jahr in Kooperation mit den Jugendpflegen Selters und Villmar von Freitag, 27. März 2026, bis Sonntag, 29. März 2026, im Karlsheim in Kirchähr statt. Das Angebot richtet sich an Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Die Veranstaltung startet freitags um 17:00 Uhr und endet sonntags um 13:00 Uhr. An diesem Wochenende dreht sich alles um Outdoor-Abenteuer. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, sich spannenden Herausforderungen zu stellen und vielfältige Aktionen unter freiem Himmel zu erleben. Auf dem Programm stehen Team- und Kooperationsübungen ebenso wie das Kennenlernen hilfreicher Outdoor-Skills. Die Mädchenaktionstage kosten 40 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung.
Das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg bietet außerdem von Mittwoch, 8. April 2026, bis Freitag, 10. April 2026, einen dreitägigen Hörspiel-Workshop an. Die Veranstaltung findet täglich von 9:00 –15:00 Uhr im Pfarrheim St. Hildegard in Limburg (Tilemannstr. 5, 65549 Limburg) statt. Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Alter von 10–14 Jahren. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, unter Leitung des professionellen Hörbuchsprechers Tim Eriksson ein eigenes Hörspiel aufzunehmen. Sie lernen wichtige Tipps und Tricks kennen, die für eine erfolgreiche Hörspiel-Produktion benötigt werden. Außerdem können sie ihre eigene Story entwickeln und das Drehbuch für ihr ganz persönliches Hörspiel schreiben. Natürlich gehören auch Toneffekte dazu, die sie selbst mit Alltagsgegenständen, Instrumenten und digitalen Effekten herstellen werden. Des Weiteren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausprobieren, wie man in verschiedene Rollen schlüpft und die Texte lebendig vorträgt. Für diesen dreitägigen Workshop braucht man keine Vorerfahrung. Wer Hörspiele mag und schon immer mal ein eigenes produzieren wollte, ist bei diesem Angebot genau richtig. Die Veranstaltung kostet 30 Euro inklusive Verpflegung.
Nähere Informationen und Anmeldung: Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg, Tel.: 06431-296-118, jbw(at)limburg-weilburg.de, www.das-jbw.de.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Öffentliches Bauen weckt überregionales Interesse
Wie die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) mitteilte, informieren sich Kommunen und Unternehmen aus ganz Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW zum neuem Bauingenieurstudium in Limburg.
Erstmals in Hessen wird StudiumPlus ein duales Bauingenieurstudium für Nachwuchskräfte in der öffentlichen Verwaltung anbieten. „Öffentliches Bauen“ soll zum Wintersemester am Campus Limburg starten. Das Interesse an dem Studium ist schon im Vorfeld groß, das zeigte am Mittwochabend auch die inzwischen zweite Infoveranstaltung mit erneut knapp 40 Teilnehmern aus ganz Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW, darunter potenzielle Studierende, Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Kommunen, Landesbehörden, Bauunternehmen und Planungsbüros. Von allen wurde die Initiative begrüßt.
Bauingenieure werden händeringend gesucht, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in den Bauabteilungen von Rathäusern und Landratsämtern. In Reaktion darauf plant StudiumPlus, das duale Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), ab dem Winter in Limburg den dualen Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen in der Fachrichtung Baumanagement, Konstruktion und Infrastruktur (BKI) anzubieten, wählbar auch mit dem Fokus „Öffentliches Bauen“. 60 Kommunen haben ihr Interesse bekundet in einer vorgeschalteten Befragung durch den Hessischen Städte- und Gemeindebund (HSGB) und die IHK Limburg, unterstützt durch den Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Limburg.
Der Leitende StudiumPlus-Direktor und Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Minnert, CCD-Hauptgeschäftsführer Christian Schreier und Prof. Dr. Fabian Tjon, Campus-Leiter in Limburg, stellten das StudiumPlus-Konzept und den siebensemestrigen Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen vor. Die starke Verzahnung von Theorie und Praxis bei StudiumPlus garantiere stets aktuelle Studieninhalte, die am tatsächlichen Bedarf der rund 1.100 Partnerunternehmen orientiert seien, so der CCD-Vorstandvorsitzende Uwe Hainbach.
Wichtig sei den interessierten Kommunen, dass der Bauingenieurnachwuchs zu „Generalisten“ mit möglichst großem Spektrum ausgebildet werde, berichtete Minnert. So würden alle Studierenden zunächst „klassisch“ die Fachrichtung BKI studieren. Die Spezialisierung „Öffentliches Bauen“ finde in den ersten vier Semestern während der Praxisphasen in Form von Projekten beim jeweiligen Arbeitgeber statt und im fünften Semester als Wahlpflichtmodule mit Inhalten wie Bauordnungs-, Bauplanungs- und Verwaltungsrecht, Vergaberecht, Brand-, Denkmal- und Naturschutz, Umwelt- und Bodenrecht. Studierenden aus benachbarten Bundesländern wie Rheinland-Pfalz würden die Besonderheiten der jeweils einschlägigen Landesbauordnungen vermittelt, erklärte Minnert auf Nachfrage. Unter anderem Gabriel Handke machte als Leiter des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung in Diez großes Interesse an der Spezialisierung „Öffentliches Bauen“ deutlich, der Bedarf an jungen Bauingenieuren sei enorm, sagte er.
StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. (CCD), dem Verein der über 1.000 Partnerunternehmen. Das Programm umfasst ein vollwertiges Bachelor- oder Masterstudium an einer der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen kombiniert mit intensiver Praxiserfahrung. Mit mehr als 1.900 Studierenden ist StudiumPlus der größte duale Anbieter in Hessen mit Hauptsitz in Wetzlar mit sechs Außenstellen, darunter Limburg (seit 2016). Am Campus Limburg werden aktuell die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft in den Fachrichtungen Mittelstandsmanagement und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Ingenieurwesen Maschinenbau und Ingenieurwesen Elektrotechnik angeboten. Kleine Studiengruppen, persönliche Betreuung und die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sind Alleinstellungsmerkmal und Markenkern von StudiumPlus. Alle Studierenden benötigen ein Unternehmen oder einen anderen Arbeitgeber, bei dem sie angestellt sind und das/der Mitglied im CCD ist. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren liegt in den Händen des Arbeitgebers. Sobald der Studienvertrag unterschrieben ist, ist der Platz im dualen Studium sicher. Eine Bewerbung an der THM ist nicht nötig.
© Stadt Limburg
Mittwoch
Windpark zwischen Runkel-Schadeck und Villmar Seelbach kommt vorerst nicht
Seit etwa sechs Jahren liefen, unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, Planungen für die Errichtung eines Windparks mit mehreren Windrädern zwischen Runkel-Schadeck und Villmar-Seelbach.
Im Jahr 2024 war ein Planungsstand erreicht der für die Einreichung eines Genehmigungsantrags nach BlmSchG ausgereicht hätte.
Doch dann begannen die Probleme. Der ursprünglich vorgesehene Anlagentyp von Siemens Gamesa wurde vom Markt genommen. Die bereits ausgearbeiteten Pläne konnten nun so nicht mehr eingereicht werden.
Das machte eine grundlegende Überarbeitung der Pläne notwendig. Zeitgleich hatten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen über die Jahre spürbar verschlechtert. Während Windenergieprojekte früher dank höherer EEG-Vergütungen auch an durchschnittlichen Standorten wirtschaftlich darstellbar waren, hat der beschleunigte Ausbau der Windenergie zu einer deutlichen Zunahme genehmigter Vorhaben und damit zu einem intensiveren Wettbewerb um Fördermittel geführt. Infolgedessen sind die Zuschlagswerte merklich gesunken, was die Wirtschaftlichkeit von Projekten an nicht ganz so idealen Standorten, zusätzlich belastete.
Darüber hinaus bestand für diesen Standort, ebenso wie bei den geplanten Windrädern auf dem Galgenberg für die Anbindung an das überregionale Stromnetz das Problem eines fehlenden Netzverknüpfungspunktes sowie logistische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Anlieferung der Anlagen durch enge Ortskerne.
Die Verantwortlichen sahen sich aus all diesen Gründen dazu veranlasst den Antrag für den Windpark zwischen Schadeck und Seelbach zurückzunehmen. Die Bürgermeisterinnen von Runkel und Villmar hatten diesen Schritt in den letzten Tagen in den sozialen Medien bekanntgegeben. Der Windpark liegt nun erst einmal auf Eis. Damit ist die Sache aber noch nicht endgültig vom Tisch. Wie ebenfalls mitgeteilt wurde, will man sich weiterhin um die Verwirklichung der ursprünglichen Pläne bemühen.
©Villmarer-Zeitung / Beispielfoto KI generiert
Im Container am Villmarer Friedhof wurde wieder Hausmüll entsorgt
Eigentlich sind die beiden Container auf dem Villmarer Friedhof nur für leergebrannte Grabkerzen und abgeräumte Grabbepflanzung vorgesehen. Aber es kommt immer wieder mal vor, dass jemand seinen Hausmüll hier entsorgt. Das sollte eigentlich nicht sein und die zusätzlichen Abfuhren belasten die Gemeindekasse. Warum sprechen diese Leute im Bedarfsfall nicht zuerst mit ihren Nachbarn und füllen ihren überzähligen Müll nicht in deren graue Restmülltonnen. Diese werden ob halbvoll oder voll regelmäßig zum Pauschalpreis abgefahren.
© Villmarer-Zeitung / Foto Leserzusendung
Vorkehrungen für Hochwasser in Limburg
Die Niederschläge in Form von Schnee und Regen der vergangenen Wochen machen sich nun auch am Pegel der Lahn bemerkbar. An der Schleuse in Limburg wird am Montag, 23. Februar, ein Wasserstand von 3,87 Metern gemessen. Der Normalpegel liegt bei etwa zwei Metern.
Ab einem Wasserstand von vier Metern beginnt die sogenannte Hochwassermeldestufe 1; es kommt zum Uferübertritt der Lahn. Die Mitarbeitenden des Bauhofs haben bereits damit begonnen, Wege entlang der Lahn abzusperren. Betroffen sind der Eschhöfer Weg in Limburg und Eschhofen, der Bereich unterhalb der Lubentiuskirche in Dietkirchen sowie der Weg entlang der Augärten in Limburg. Ebenfalls gesperrt werden Wege in der Erbach, in der Löhrgasse sowie der Fuß- und Radweg entlang der Eisenbahnbrücke in Staffel.
Erste Prognosen weisen einen Höchststand von 4,15 Metern aus. Ab einem Pegel von 4,20 Metern werden Hochwassersperren zum Schutz der Limburger Altstadt aufgebaut.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren sind eingebunden. Sie halten Sandsäcke bereit, um gefährdete Bereiche ohne feste Hochwassersperren zu sichern.
Bürgerinnen und Bürger können sich über Warn-Apps wie KATWARN oder unter www.hochwasser.hessen.de über die aktuelle Hochwasserlage informieren.
Notfall-Szenarien und echte Praxis: Ausbildungsmesse des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes zieht 350 Jugendliche an
Rund 350 Jugendliche und junge Erwachsene haben kurz nach den Halbjahreszeugnisse im St. Vincenz Gesundheits‑Verbund einen unmittelbaren Einblick in den Krankenhausalltag erhalten. Die Ausbildungsmesse am Limburger Krankenhaus bot nicht nur Informationen zu 13 Ausbildungsgängen, sondern erstmals auch zwei realitätsnahe Notfallsimulationen – ein klarer Publikumsmagnet am „Europäischen Tag des Notrufs“. Auf zwei Etagen präsentierten sich Ausbildungswege aus Pflege, Medizin, IT, Technik, Verwaltung und vielen weiteren Bereichen. An interaktiven Mitmachstationen konnten Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden: vom Blutdruckmessen über Nähübungen an Bananen, Mini-Gabelstabler fahren bis zur technischen Störungsanalyse. Ohne Berührungsängste kamen die Besucher während der Aktivitäten mit Auszubildenden ins Gespräch, die direkt aus ihrem Alltag berichteten und Orientierung für Schulabgänger, Studienaussteiger und Quereinsteiger gaben.
Besonders gefragt waren die beiden Simulationstrainings:
- E‑Scooter‑Unfall: Anhand einer echten Fallakte erlebten Teilnehmende, wie Pflegefachkräfte, Medizinische Fachangestellte, Ärzte und OP‑Team im Ernstfall zusammenarbeiten.
- Schockraumszenario nach Motorradunfall: Hier wurde deutlich, wie bei der Behandlung Schwerstverletzter jede Rolle im interdisziplinären Team ineinandergreift und wie schnell Entscheidungen unter Druck getroffen werden müssen.
Viele Jugendliche äußerten im Anschluss, dass sie erst durch diese realitätsnahen Situationen ein Gefühl dafür bekommen hätten, ob ein Beruf im Gesundheitswesen zu ihnen passt. Ich war vorher unsicher, aber die unterschiedlichen Mitmachaktionen haben mir gezeigt, dass ich gut mit solchen Momenten umgehen kann. Das hat mir Mut gemacht“, sagt eine Schülerin der Erlenbachschule Elz.
„Wir wollen Räume zum Ausprobieren schaffen“
Das Vincenz-Team stand den ganzen Tag über für Gespräche bereit. „Wir wollen jungen Menschen ermöglichen, Berufe nicht nur erklärt zu bekommen, sondern sie zu erleben“, so Praxisanleiterin Lisa Wagner. Die hohe Resonanz bestätige, wie wichtig praxisnahe Orientierung für die Berufsentscheidung sei.
Dass dieses Format Erfolg hat, bestätigen die Ausbildungszahlen: In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage kontinuierlich gestiegen, und inzwischen sind viele Pflegekurse vollständig ausgelastet.
© St Vincenz Gesundheitsverbund Limburg
Dienstag
Windräder auf dem Galgenberg weiter umstritten
Das Thema Windräder auf dem Galgenberg erhitzt immer noch die Gemüter. Während die Befürworter der Energiewende mehr Windräder in der Region fordern, lehnen viele Villmarer Windräder auf dem Galgenberg kategorisch ab. Die unabhängige freie Bürgerliste hatte dazu am Samstag zu einer Bürgerinformation auf dem Galgenberg eingeladen.
Es gab vieles zu berichten. Neben dem Windrad unterhalb der Galgenberg-Schutzhütte und einem möglichen zweiten oberhalb des Kuhgrabens sollen weitere an der Heerstraße in Richtung Selters-Münster und eventuell sogar welche im Hochwald auf dem Galgenberg entstehen.
Dazu müssten große Lichtungen in den Wald geschlagen und dauerhaft befestigt werden. Für die Erstellung und für spätere Wartungsarbeiten braucht es dauerhaft große Freiflächen und breite gut ausgebaute Zuwege. Es ist also nicht so, dass der Wald um die Windräder wieder aufgeforstet werden kann, so das am Ende nur der Mast zwischen den Bäumen steht. Mit dem Bau dieser Windkraftanlagen würde sich das Naherholungsgebiet Galgenberg zu einer Art Industriegebiet entwickeln. Dagegen wehrt sich die Bürgerliste UFBL und wirbt mit diesem Thema als einzige Partei um Zustimmung bei der anstehenden Kommunalwahl.
Für den Bau von Windrädern auf dem Galgenberg fehlt zudem jegliche Infrastuktur. Die Wege sind zu schmal und müssten alle verbreitert und befestigt werden. Aber auch der Transport der langen Windradflügel von der Autobahn bis auf den Galgenberg ist wegen der engen Ortslagen in der Region keineswegs einfach.
Für die Ableitung des Stroms fehlen auch nahe Stromtrassen. Um Überlandleitungen zu vermeiden hat man andernorts unterirdische Stromleitungen verlegt. Aus Kostengründen werden die auch gerne quer über die Felder eingepflügt. Das ist günstiger als die Leitungen unter den Straßen zu verlegen. Da haben dann die Landwirte auch ein Wort mitzureden. Für die Landwirte geht es aber auch um die Jagd und einen möglichen Ausfall bei der Jagdpacht wenn sich die vielen Windräder negativ auf den Wildbestand auswirken.
Es bleibt also weiterhin spannend. Der geplante Windpark zwischen Arfurt und Seelbach liegt, wie es aussieht, inzwischen auf Eis. Darüber lesen sie Morgen mehr hier in der Villmarer-Zeitung.
© Villmarer-Zeitung / Beispielfotos KI-generiert
Frühstücken mit der Generationenhilfe
Liebe Mitglieder der Generationenhilfe Villmar & Ortsteile,
auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein gemeinsames Frühstück veranstalten. Am Freitag, den 13.03.2026 um 09:00 Uhr im im Café Denkmal, im Hofgut der Domäne Blumenrod Limburg, Zeppelinstr. 12
Mehrere Parkplätze sind im Hinterhof, Einfahrt über Breites Driesch.
Dort waren wir im vergangenen Jahr schon mal zu einem gemütlichen Kaffeetreff. Hier gibt es kein Buffet, sondern 2 verschiedene Frühstücksvarianten plus einigen Extras.
Dort waren wir im vergangenen Jahr schon mal zu einem gemütlichen Kaffeetreff. Hier gibt es kein Buffet, sondern 2 verschiedene Frühstücksvarianten plus einigen Extras.
Im Café Denk´mal müssen wir frühzeitig Plätze reservieren, daher bitten wir um telefonische Anmeldung bis 03.03.2026 über:
01575 4950680 oder schupp-karin@gmx.de
Bitte hinterlasst bei der Anmeldung eine Telefonnummer für Rückfragen.
Um Fahrgemeinschaften zu bilden treffen wir uns um 8:30 Uhr auf dem alten Schulhof in Villmar.
Wer einen Fahrdienst braucht, sagt das bitte schon bei der Anmeldung. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer.
© Karin Schupp, Vorstand der Generationenhilfe Villmar & Ortsteile
Hochwasser-Situation an der Lahn
Durch das Tauwetter in Verbindung mit den gefallenen Niederschlägen befinden sich die Wasserstände der Gewässer im Lahneinzugsgebiet weiterhin auf hohem Niveau. Derzeit liegen 6 Pegel in der Meldestufe 1, davon die beiden Lahnpegel Gießen und Leun. An den Nebengewässern wurden die Hochwasserscheitelpunkte bereits durchlaufen, die Wasserstände fallen. Der Pegel Aßlar ist hat heute Mittag die Meldestufe 1 unterschritten. Für die Pegel Etzelmühle, Gießen -Wieseck und Hadamar scheint dies bis morgen Früh wahrscheinlich. Die Wasserstände an der Lahn steigen weiterhin leicht an. Ein Überschreiten der Meldestufe 2 wird momentan nicht prognostiziert, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Die Vorhersagen sind mit großen Unsicherheiten behaftet.
© RP Gießen
Soll den Jugendlichen der Zugang zu sozialen Netzwerken verwehrt werden ?
Ende der 1940er Jahre sorgten Comics in den USA für große Besorgnis. Eltern, Lehrpersonen und Psychologen warnten davor, dass die Hefte Jugendliche süchtig machten und ihre Aufmerksamkeitsspanne verkürzten. Solche Reaktionen folgten einem bekannten Muster: Eine neue Kulturform begeistert junge Menschen – und Erwachsene reagieren mit Skepsis und Angst.
Heute richten sich ähnliche Vorwürfe gegen soziale Netzwerke wie Tiktok, Instagram oder Snapchat. In Deutschland wie auch in der Schweiz wird deshalb über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche diskutiert. Ziel ist es, junge Menschen vor Suchtgefahr, schädlichen Inhalten wie Gewalt oder Extremismus sowie unrealistischen Schönheitsidealen zu schützen.
Zwar sind diese Risiken real und deutlich gravierender als jene, die einst Comics zugeschrieben wurden. Die Algorithmen sozialer Netzwerke sind darauf ausgelegt, Nutzer möglichst lange zu binden. Dennoch wäre ein generelles Verbot der falsche Weg.
Soziale Medien sind längst ein zentraler Bestandteil jugendlicher Kommunikation und Informationsbeschaffung geworden. Sie dienen dem Austausch, der Unterhaltung und sogar der politischen Meinungsbildung. Ein Verbot würde Jugendlichen wichtige Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe entziehen. Zudem wäre es praktisch kaum durchsetzbar, da technische Umgehungen wie VPNs oder manipulierte Altersangaben leicht möglich sind. Eine umfassende Kontrolle würde zudem erhebliche Eingriffe in die Privatsphäre bedeuten und könnte zu einer allgemeinen Klarnamenpflicht führen.
Statt auf Verbote zu setzen, sollten Politik und Gesellschaft Medienkompetenz stärken und Jugendliche für Risiken sensibilisieren. Auch die Plattformbetreiber müssten stärker in die Verantwortung genommen werden, etwa durch mehr Transparenz bei Algorithmen oder alternative Anzeigeoptionen. Ein pauschales Social-Media-Verbot wäre daher übertrieben, freiheitsbeschränkend und letztlich ineffektiv.
© Bild von gpointstudio auf Freepik
Montag
Arbeiten an der Villmarer Lahnschleuse ruhen
Seit Monaten ist die Villmarer Lahnschleuse schon gesperrt. An beiden Seiten wurden massive Sperrwände eingebaut und die Tore stehen offen.
Bisher wurde aber noch nichts gemacht. Dabei wären die Wintermonate ideal um die Tore zu überarbeiten. Wenn es bald wieder wärmer wird kommen auch wieder die ganzen Ruderbootfahrer und die werden nicht darüber erfreut sein, wenn sie sie Boote über die Insel tragen müssen.
© Villmarer-Zeitung
Am 15. März ist Kommunalwahl
Am 15. März finden in Hessen Kommunalwahlen statt. Dann werden die Parlamente der Gemeinden und Landkreise sowie die Ortsbeiräte für die kommenden fünf Jahre neu gewählt. Für die rund 4,7 Millionen wahlberechtigten Hessen bedeutet die Wahl vor allem: viel Arbeit. Denn es gilt am Wahlsonntag, jede Menge Stimmen zu verteilen.
Bei der Kommunalwahl in Villmar hat jeder Wähler für die Wahl der Gemeindevertretung Villmar 31 Stimmen. Für die Wahl des Kreistages des Landkreises Limburg-Weilburg dann nochmal 71 Stimmen.
Ein Listenkreuz bei einer Partei sorgt dafür, dass die Maximalzahl der Stimmen so lange auf alle Kandidaten der Liste verteilt wird, bis die Stimmenzahl aufgebraucht ist oder alle Kandidaten der Liste drei Stimmen erhalten haben. Bei diesem Vorgehen ist es außerdem möglich, einzelne Personen zu streichen, sodass diese bei der Stimmverteilung nicht berücksichtigt werden.
Wählerinnen und Wähler können einzelnen Kandidaten grundsätzlich bis zu drei Stimmen geben. Das ist das sogenannte Kumulieren.
Panaschieren bedeutet wiederum: Die Stimmen dürfen auch über die verschiedenen Listen verteilt werden. Kombinieren, also ein Listenkreuz setzen und Menschen auf anderen Listen ankreuzen, darf man auch. Kreuzt man allerdings zwei Wahlvorschläge (Parteien) an, dann ist der Wahlzettel ungültig. Man kann aber einen Wahlvorschlag (Partei) ankreuzen und zusätzlich noch einzelnen Kandidaten anderer Parteien bis zu drei Stimmen geben.
Die elf ehrenamtlichen Beigeordneten (Gemeindevorstand) können die Villmarer Wähler nicht direkt wählen. Sie werden von den neu gewählten Fraktionen der Gemeindevertretung vorgeschlagen und dann von der Gemeindevertretung gewählt.
© Villmarer-Zeitung
Erste Frühlingsboten gesichtet
In vier Wochen beginnt der Frühling. In unserem Garten zeigen sich aber schon die ersten Frühlingsblumen. Unbeirrt von nächtlicher Kälte und gelegentlichem Schneefall zeigen sich die ersten Blüten.
© Villmarer-Zeitung
Neue Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst in Limburg
Der Freiwillige Polizeidienst in Limburg verfügt über zwei neue Helfer, das teilt das Polizeipräsidium Westhessen mit. Ihren ersten Streifengang auf dem Limburger Wochenmarkt haben Stefan Schmid und Kay Spieker auch schon hinter sich. Bei winterlichem, freundlichem Markttreiben kamen sie mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch und zeigten erstmals sichtbar Präsenz im öffentlichen Raum.
Begleitet wurden die beiden Helfer Stefan Schmid und Kay Spieker bei ihrem ersten Einsatz durch den Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Westhessen, Björn Gutzeit, die Leiterin der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Mona Mai, sowie den Leiter der Polizeistation Limburg, Martin Schlögl. Ebenfalls vor Ort war Tanja Hornstein, Ansprechperson für den Freiwilligen Polizeidienst im Polizeipräsidium Westhessen.
Der Freiwillige Polizeidienst stellt nach Angaben des Präsidiums eine wichtige Ergänzung zur täglichen präventiven Arbeit der Polizei dar und ist zugleich ein bedeutender Baustein der Sicherheitsarchitektur des Landes Hessen. Getreu dem Motto: „Präsenz zeigen - beobachten – melden“ sind die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer sichtbar sowie ansprechbar in ihren Kommunen unterwegs und tragen dazu bei, das Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung weiter zu stärken.
Polizeipräsident Björn Gutzeit betonte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: „Es ist wichtig, dass sich Menschen für ihre Gesellschaft einsetzen. Zivilcourage ist das, was wir in der heutigen Zeit brauchen. Deshalb freue ich mich, dass wir Helferinnen und Helfer gefunden haben, die sich im Ehrenamt für die Sicherheit in ihren Kommunen engagieren wollen.“
Die beiden neuen Helfer hatten im Herbst 2025 ihre 50-stündige Ausbildung sowie die begleitende Einweisung durch die Polizei begonnen und diese bereits im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Mit dem ersten Streifengang auf dem Wochenmarkt in Limburg starteten sie in ihren aktiven Einsatz für mehr Sicherheit und Bürgernähe im Stadtgebiet.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ebenfalls für den Freiwilligen Polizeidienst interessieren oder Fragen zum Ehrenamt haben, können sich jederzeit an Tanja Hornstein, Ansprechperson Freiwilliger Polizeidienst, Tel.: (0611) 345 1611, E-Mail: fpold.ppwh@polizei.hessen.de wenden.
Weitere Informationen gibt es zudem auf der Internetseite der hessischen Polizei unter: freiwilliger-polizeidienst-in-westhessen
© Polizei Limburg
Bürgersprechstunde mit Landrat Köberle
Die nächste telefonische Bürgersprechstunde mit Landrat Michael Köberle findet am Dienstag, 24.Februar 2026 ab 14:00 Uhr statt. Telefonterminewerden ausschließlich nach Voranmeldung vergeben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können sich mit Bekanntgabe des Themas im Vorzimmer des Landrates bei seiner persönlichen Referentin Martina Schäfer unter 06431/ 296-203 oder mar.schaefer@limburg-weilburg.de anmelden.
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