Die richtige Lösung war:
" Mund "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 8 / 2026
Freitag
Die Arbeiten am Villmarer Bahnhof wurden wieder aufgenommen
Am Mittwoch Nachmittag waren Arbeiter der Firma Will aus Ennerich dabei an den Bahnsteigen die fehlenden Geländer aufzustellen.
Die neuen Geländer wurden einbetoniert und gerade ausgerichtet. Die Stütze sorgt dafür, dass das neue Geländer während der Trocknungsphase schön gerade stehen bleibt. Hoffentlich lassen die Nutzer der Bahnsteige die Geländer in Ruhe festwerden und es versucht keiner da etwas zu verschieben.
Hier am Bahnsteig Richtung Limburg sieht das schon ganz gut aus. Wenn alles fertig ist, können die rot-weißen Absperrbarken endlich abtransportiert werden.
Villmarer-Zeitung
Heringsessen bei der Teutonia
Die Teutonia veranstaltete am Aschermittwoch in der König-Konrad-Halle ein gemeinsames Heringsessen. Über 150 Gäste aus Villmar und den umliegenden Gemeinden waren gekommen um sich den leckeren Hering mit selbst gemachter Remoulade und Pellkartoffeln schmecken zu lassen. Aber warum isst man an Aschermittwoch eigentlich Hering?
Am Aschermittwoch beginnt im christlichen Kirchenjahr die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Nach den oft ausgelassenen Feiern des Karnevals gilt dieser Tag als Moment der Besinnung und des Verzichts. Ein verbreiteter Brauch ist es, an diesem Tag Hering zu essen.
Der Hintergrund liegt in den traditionellen Fastenregeln der Kirche: Fleisch war in der Fastenzeit nicht erlaubt, Fisch hingegen schon. Der Hering spielte dabei eine besondere Rolle, weil er früher in gesalzener oder eingelegter Form lange haltbar und auch für ärmere Bevölkerungsschichten erschwinglich war.
So entwickelte er sich zu einem typischen Fastenspeise-Fisch. Neben der religiösen Bedeutung hat sich der Brauch auch als geselliges Beisammensein etabliert: Viele Vereine, wie in Villmar die Teutonia, veranstalten am Aschermittwoch ein gemeinsames Heringsessen als Abschluss der Faschingszeit.
© Villmarer-Zeitung
Abfallentsorgung verzögert sich witterungsbedingt
19.02.2026 Limburg-Weilburg. Die Müllfahrzeuge der Firma Bördner Städtereinigung sind am heutigen Donnerstag, 19. Februar 2026, und vermutlich auch am morgigen Freitag aufgrund der Witterungsverhältnisse nur eingeschränkt unterwegs. Es wird wie folgt vorgegangen:
Die Fraktion Bioabfall wird gefahren, wenn die Firma Bördner die Straßen erreichen kann. Straßen, die witterungsbedingt nicht befahren werden können, werden inklusive Beistellungen in 14 Tagen abgefahren.
Es wird versucht, den Restmüll, das Papier und den Gelben Sack zeitnah nachzuholen. An welchen Tagen und wie schnell das geschehen wird, ist ungewiss. Deswegen bitten wir die Bürger, die Tonnen draußen stehen zu lassen – mit Ausnahme der Bioabfälle, da diese nicht nachgefahren werden.
© AWB Limburg-Weilburg
Zweiter Flohmarkt mit Herz am 19. April in Villmar
Liebe Flohmarktfreunde,
am Sonntag, 19. April 2026 von 10 bis 16 Uhr habt ihr wieder die Gelegenheit, eure Keller- und Dachboden-Schätze anzubieten.
ACHTUNG: Der Flohmarkt findet in diesem Jahr am Sportplatz (Ferdinand-Dirichs-Straße) in Villmar statt. Eure freiwilligen Standgebühren spenden wir auch dieses mal wieder an einen gemeinnützigen Zweck.
Meldet euch jetzt an und seid dabei!
Anmeldelink: https://forms.gle/qW7MNYxvSy8CJvww8
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen tollen Flohmarkt!
© Euer Team der Flohmarktfreunde Villmar
Alte Schmiede Heinrich Brahm Schulstraße
v.l. Josef Laux und Heinrich Brahm (Funke) vor der Schmiede in der damaligen Schulstraße, heute Zehntenstraße
Gruppenbild vor der Schmiede
Faire Kamelle bei der Kreishausstürmung – Landkreis Limburg-Weilburg setzte als Fairtrade-Landkreis ein Zeichen für nachhaltigen Karneval
Bunt, närrisch und zugleich verantwortungsvoll: Bei der diesjährigen Kreishausstürmung setzte der Landkreis Limburg-Weilburg als zertifizierter Fairtrade-Landkreis ein besonderes Zeichen. Unser Landrat Michael Köberle und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer warfen in diesem Jahr faire Kamelle, um auf die Bedeutung des Fairen Handels aufmerksam zu machen.
Mit der Aktion beteiligt sich der Landkreis an der Initiative „Jecke Fairsuchung“, die sich seit über 20 Jahren für ein weltoffenes, tolerantes und nachhaltiges Karnevalsbrauchtum einsetzt. Was 2001 als landesweite Kampagne in Nordrhein-Westfalen begann, ist heute ein bundesweit erfolgreiches Projekt des Vereins Tatort Straßen der Welt e.V. Ziel ist es, durch den Einsatz von fair gehandeltem Wurfmaterial einen konkreten Beitrag zur Armutsbekämpfung und zu mehr Nachhaltigkeit im Karneval zu leisten.
Der Hintergrund: Allein nach dem Kölner Rosenmontagszug 2024 wurden über 440 Tonnen Müll entsorgt – ein Großteil davon bestand aus Kamelle und Verpackungen. Die Initiative Jecke Fairsuchung zeigt, dass es auch anders geht: Faire Kamelle stammen aus fairem Handel, verbessern die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien im globalen Süden und stehen für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen.
Mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit verfolgt Jecke Fairsuchung unter anderem das Ziel, den Anteil fairer Kamelle im Straßenkarneval langfristig zu erhöhen, Karnevalsvereine, Schulen und Kommunen zum Mitmachen zu motivieren und ein starkes Netzwerk für einen nachhaltigen Karneval aufzubauen. Langfristig soll ein Anteil von 11 Prozent fairer Kamelle erreicht werden – eine symbolische Zahl für den rheinischen Frohsinn.
Der Landkreis Limburg-Weilburg möchte mit der Aktion zur Kreishausstürmung zeigen, dass Karneval und Verantwortung gut zusammenpassen: fröhlich feiern, Bewusstsein schaffen und gleichzeitig Gutes tun.
Mitmachen erwünscht!
Wer Gefallen an der Idee gefunden hat und im kommenden Karnevalsjahr selbst faire Kamelle werfen möchte, kann sich engagieren und Botschafterin oder Botschafter für Faires Wurfmaterial werden. Damit leisten Engagierte einen Beitrag zur Armutsbekämpfung, fördern gerechte Preise für Produzentinnen und Produzenten und unterstützen nachhaltige Projekte in den Anbauregionen. Faires Wurfmaterial kann im Weltladen in Weilburg erworben werden.
Gerne steht Ihnen Theresa Da Fonseca (06431 296 209 oder per Mail t.bennerdafonseca(at)limburg-weilburg.de), im Büro des Ersten Kreisbeigeordneten, für Fragen zur Verfügung.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Wann muss die Gallenblase entfernt werden und wie verläuft die Operation
Im Normalfall arbeitet die Gallenblase leise im Hintergrund und hilft dem Körper dabei, Nahrungsfette zu verarbeiten. Erst wenn Beschwerden auftreten, macht sie sich bemerkbar: Schmerzen im rechten Oberbauch, Fieber oder eine Gelbfärbung der Haut gehören zu den typischen Warnsignalen. Eine operative Entfernung der Gallenblase ist nicht immer sofort notwendig. Dennoch kann sie bei entzündlichen Prozessen oder schmerzhaften Gallensteinen die sinnvollste oder sogar unvermeidbare Therapieoption sein. Wann ist eine solche Operation überhaupt notwendig? Wie verläuft sie? Und was sind die Folgen einer entfernten Gallenblase?
Antworten darauf gibt Dr. med. Alena Dzurikova, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Limburg, im Rahmen eines Gesundheitsvortrags, den die Volkshochschule Limburg-Weilburg e.V. mit dem St. Vincenz Gesundheits-Verbund veranstaltet. Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, um 18 Uhr im Konferenzraum Katharina Kasper erläutert die Chirurgin verständlich, wie Gallensteine entstehen, welche Beschwerden typisch sind und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Rund jeder sechste Erwachsene entwickelt im Laufe seines Lebens Gallensteine, etwa die Hälfte davon unbemerkt. Problematisch wird es, wenn Steine den Gallengang blockieren oder wiederkehrende Entzündungen verursachen. „Anhaltende Schmerzen, Fieber oder eine Gelbfärbung der Haut sind Warnsignale, die man ernst nehmen sollte“, so Dzurikova. Bleiben die Beschwerden unbehandelt, kann es zu Komplikationen wie einer akuten Cholezystitis oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung kommen.
Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der operativen Entfernung der Gallenblase. Die Entfernung der Gallenblase ist die häufigste minimal-invasive Operation im Bauchraum weltweit und erfolgt in der Regel über die sogenannte Schlüssellochchirurgie. „Diese Methode ist schonend, ermöglicht eine schnelle Erholung und hat sich seit vielen Jahren bewährt“, erklärt die Chirurgin. Sie erläutert, wie die Operation abläuft, welche Vorbereitungen notwendig sind und was Patientinnen und Patienten in den Tagen danach erwartet.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen mit der Chirurgin zu besprechen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung gebeten – entweder per E-Mail an ukm@st-vincenz.de oder telefonisch unter 06431 292 - 7113.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Gallenblase – Wann muss sie entfernt werden und wie verläuft die Operation?
- Donnerstag, 26. Februar 2026, 18:00 Uhr
- Krankenhaus Limburg, Auf dem Schafsberg, 65549 Limburg, Konferenzraum Katharina Kasper
- Dr. med. Alena Dzurikova, Oberärztin Allgemein- und Viszeralchirurgie
© St. Vincenz Krankenhaus Limburg
Gewerbesteueraufkommen der Stadt Limburg erreicht Rekordwert
Im September vergangenen Jahres sah es noch ganz danach aus, als würde die Stadt in ihrem Ergebnishaushalt ein deutliches Minus aufweisen. Das hat sich positiv verändert. Eine neue Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer in Höhe von 48,2 Millionen Euro, fast neun Millionen Euro mehr als im Haushalt veranschlagt, schafft die Wende. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es für die Stadt ist, gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu schaffen“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
48,2 Millionen Euro an Gewerbesteuer, das toppt das bisherige Rekordergebnis von 2024 mit 47,4 Millionen Euro um 800.000 Euro. Von den Mehreinnahmen muss die Stadt nach Angaben von Dirk Kindermann, Leiter des Kämmereiamtes, etwa 50 Prozent abgeben. Zum einen direkt durch eine an das Land abzuführende Gewerbesteuerumlage sowie durch sich erhöhende Kreis- und Schulumlage. Zum anderen wirkt sich das sehr gute Ergebnis der Gewerbesteuer auch auf die Schlüsselzuweisungen des Landes aus, die zurückgehen werden.
Wie der Leiter des Kämmereiamtes weiter betont, sind die höheren Gewerbesteuereinnahmen in der zweiten Jahreshälfte verursacht durch Nachzahlungen sowie durch höhere Vorauszahlungen, die der gewerblichen Entwicklung der Unternehmen angepasst wurden. Auch wenn unterm Strich ein deutliches Plus zu verbuchen ist, zeigen die ersten Wochen des neuen Jahres auch, dass die Stadt vor negativen Überraschungen nicht sicher ist. Über eine Million Euro sind an ein Unternehmen zurückzuzahlen, das inzwischen nicht mehr in Limburg vertreten ist. Der Anlass für die Rückzahlung liegt fast zehn Jahre zurück.
Der aktuelle Finanzstatusbericht wurde dem Magistrat vorgelegt. Bürgermeister Dr. Marius Hahn wird ihn auch der Stadtverordnetenversammlung, die am Montag, 2. März, zu ihrer letzten Sitzung in dieser Wahlperiode zusammenkommt, erläutern. Der Überschuss beim Jahresergebnis für den Haushalt 2025 wird bei rund zwei Millionen Euro liegen, lautet die Prognose im zweiten Finanzstatusbericht für 2025. In der Planung war für das Haushaltsjahr ein Defizit von rund 5,7 Millionen Euro ausgewiesen. Die Entwicklung vom Defizit zum Plus wurde überwiegend durch das Gewerbesteueraufkommen, die Soforthilfe für hessische Kommunen (1,1 Millionen Euro) sowie durch Minderausgaben bei den Sach- und Dienstleistungen herbeigeführt.
„Der aktuelle Finanzstatusbericht gibt auch Aufschluss darüber, dass die Stadt bei ihren Investitionsausgaben neue Höhen erreicht“, erläutert Bürgermeister Hahn weiter. Über 22 Millionen Euro hat die Stadt im vergangenen Jahr investiert und damit gegenüber dem Vorjahr noch einmal rund eine Million Euro mehr verausgabt. Das ist auch ein Hinweis darauf, dass die übertragenen Haushaltsermächtigungen und damit Investitionsentscheidungen, die schon länger zurückliegen, stark in die Ausführung und Abwicklung gegangen sind.
Der Zahlungsmittelbestand der Stadt, also das, was sie als Reserven für noch zu tätigende Investitionen zur Verfügung hat, ist von rund 46,5 Millionen auf 39,9 Millionen Euro zurückgegangen. Trotz der Rekordinvestitionen in Höhe von über 22 Millionen Euro verbleiben durch bereits getroffene Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung noch Investitionen in einem Umfang von rund 32,7 Millionen Euro. Kommen die Investitionen des laufenden Haushalts noch hinzu, reicht der verbliebene Finanzmittelbestand der Stadt nicht aus, diese zu decken. Projektbezogene Kreditaufnahmen schließt der Bürgermeister daher nicht aus.
Nach Plan ist im Haushalt die Schuldentilgung verlaufen. 803.000 Euro waren an Tilgung vorgesehen, 802.200 Euro sind es tatsächlich geworden. Der Schuldenstand der Stadt reduzierte sich damit Ende 2025 auf 4,102389 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 92 Euro entspricht. Nach Plan verlief auch die Aufnahme von Krediten, es wurden keine in Anspruch genommen.
„Trotz der guten Entwicklung im vergangenen Jahr ist es angesagt, die eine oder andere Investitionsentscheidung der Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen und sorgsam mit unseren finanziellen Mitteln umzugehen“, so Hahn. Dabei verweist er auch auf anstehende Investitionen, denen die Stadt nicht ausweichen kann: Bau der Hauptfeuerwache, Sanierung der Stadthalle oder auch der städtische Wohnungsbau (Bestandspflege und Neubau). Bei der Finanzierung wird nach Einschätzung des Bürgermeisters das Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes helfen. Diese Finanzmittel sind zielgerichtet einzusetzen. Nach der Kommunalwahl werde dies eine der wichtigsten Aufgaben der neu zusammengesetzten Gremien werden.
Mit dem Haushalt für 2026 hat die Limburger Stadtpolitik dem Magistrat und der Verwaltung eine klare Sparvorgabe mit auf den Weg gegeben, zwei Prozent sind einzusparen. Diese Vorgabe zielt auf den Ergebnishaushalt, der aktuell nur durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden kann. Nach Einschätzung des Leiters des Kämmereiamtes stagnieren die Erträge des Ergebnishaushaltes, die sich vor allem aus Beiträgen und Gebühren zusammensetzen.
Die Ausgaben, unter anderem auch für das Personal, hingegen steigen durch Lohnsteigerungen oder auch ein Mehr an Personal, das vielfach allerdings auch notwendig ist, um neue Aufgaben zu übernehmen. Nicht zuletzt wird sich die Stadt durch die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs finanziell auf geringere Zuwendungen einstellen müssen. „Wir werden aus eigener Kraft die Mindereinnahmen aus den Schlüsselzuweisungen und daneben noch die Erhöhung der Kreis- und Schulumlage finanzieren müssen“, ist der Bürgermeister überzeugt.
© Stadt Limburg / Foto Bing
Donnerstag
Informationsveranstaltung zum Hallenportal „Locaboo“
am Montag, den 23. Februar 2026, um 17:30 Uhr findet eine Informationsveranstaltung zu unserem neuen digitalen Hallenportal „Locaboo“ im Clubraum der Eichelberghalle, Jahnstraße 14, 65606 Villmar-Aumenau statt.
Mit dem neuen Online-Buchungsportal können Sie ganz einfach und bequem die Bürgerhäuser des Marktfleckens Villmar reservieren –
ob für Familienfeiern, Hochzeiten, Vereinsveranstaltungen, kulturelle Angebote oder den regelmäßigen Vereinsbetrieb.
Über „Locaboo“ können sowohl Privatpersonen als auch Vereine Anfragen stellen und erhalten alle wichtigen Informationen rund um ihre Buchung, etwa Buchungsbestätigungen, Rechnungen, Hausordnungen sowie Fotos der Hallen. Wir laden Sie herzlich ein, unser neues System kennenzulernen. Vor Ort haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt zu stellen – wir beantworten sie Ihnen gerne.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen während der Sprechzeiten telefonisch unter 06482 / 9121-42 sowie per E-Mail an hallenvermietung@villmar.de zur Verfügung.
© Marktflecken Villmar
Lesetipp
"Die Familienangelegenheiten der Johanne Johansen" von Dora Heldt
Nach dem schweren Verkehrsunfall des Geschäftsführers einer Reederei kommen dessen üble Machenschaften ans Licht, die die Reederei fast in den Ruin führen. Um den Bankrott abzuwenden, schließen sich Johanne Johansen und ihre Kusine Luise Gehrke, beides Nachkommen des Reedereigründers, zusammen. Unterstützt werden die beiden von ihren Freundinnen Paula und Renate. Die vier Powerfrauen wenden mit neuen Ideen, tatkräftiger Unterstützung junger Leute und einer Finanzspritze des nicht mehr geschäftlich tätigen Seniorchefs zunächst den drohenden
Bankrott ab. Doch eine weitere große Hürde tut sich auf, mit der keine der
Freundinnen und auch der Seniorchef nicht gerechnet haben. Welche Hürde das ist?
Buch bei uns ausleihen und lesen! Öffnungszeiten der Bücherei:
Mittwoch und Freitag jeweils von 16:00 – 17:30 Uhr
Email: kontakt@buecherei-villmar.de
Mehr unter www.buecherei-villmar.de
oder auf Instagram: https://www.instagram.com/buecherei_Villmar/
© Bücherei Villmar
Nassauer Hof - Hähnchen Wochenende
Liebe Hähnchen Fans,
am kommenden Wochenende von Freitag, den 20.02. bis Sonntag, den 22.02.2026 von 17 Uhr bis 20 Uhr hat das Hähnchen Fenster wieder geöffnet.
Bestellungen für Hähnchen 🍗 und Pommes 🍟 werden wie immer ab sofort gerne per WhatsApp entgegen genommen.
© LG Das Nassauer Hof Team
Für Sprechstunde des Pflegestützpunktes anmelden
Die Sprechstunde des Pflegestützpunkt Limburg-Weilburg findet in Weilburg im März am 05.03.2026 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in den Räumen der Kreisverwaltung (Albert-Wagner-Saal), Limburger Str. 8-10, 35789 Weilburg statt. Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Elf Verstöße bei Testkäufen: Ordnungsamt kontrolliert Tabakverkauf in Limburg
Wer klassische Zigaretten oder auch E-Zigaretten kauft, muss 18 Jahre, also volljährig sein. Das sieht das Jugendschutzgesetz vor. Die Einhaltung des Gesetzes zu kontrollieren, ist in Limburg Aufgabe des Ordnungsamts. Die jüngste Kontrolle gegen Ende des vergangenen Jahres führte bei elf Testkäufen zur Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren, teilte der 1. Stadtrat Michael Stanke den Stadtverordneten mit.
Kioske, Tankstellen und Lebensmittelmärkte wurden dabei von den Testkäufern aufgesucht, die dort Tabakwaren verlangten. Insgesamt 16 Verkaufsstellen, vor allem in der Kernstadt gelegen, teilweise auch in den Stadtteilen, wurden dabei in die Kontrolle einbezogen. Nach Angaben des federführenden Ordnungsamts wurde in elf Fällen Tabakware verkauft, ohne nach dem tatsächlichen Alter der Testkäufer zu fragen. Verkäufer sind nach dem Jugendschutzgesetz verpflichtet, bei Zweifeln hinsichtlich des Alters die Vorlage eines Ausweises zu verlangen. Dies gilt insbesondere beim Verkauf von Alkohol (Spirituosen und Alkopops) und Tabakwaren.
In fünf Betrieben wurde eine Abgabe der Tabakwaren an die Testkäufer abgelehnt. „Die Kontrolle zeigt, dass wir uns mit dem Ordnungsamt einer großen Bandbreite an Aufgaben widmen und keineswegs nur den ruhenden Verkehr im Blick haben“, verdeutlicht der 1. Stadtrat. Die Häufigkeit der Verstöße zeige, wie wichtig die Kontrollen seien.
Gegen die elf Verkaufsstellen, die die Tabakwaren ausgegeben haben, sind nun von der Stadt Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, die mit Bußgeldern geahndet werden. Bei Erstverstößen wird ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro fällig, bei wiederholten Verstößen steigt das Bußgeld. Da bei den Verkäufen zudem keine Quittungen ausgegeben wurden, sind diese Fälle der Finanzverwaltung gegenüber angezeigt worden.
Als Testkäufer stehen dem Ordnungsamt Jugendliche unter 18 Jahren zur Verfügung.
© Stadt Limburg
Aschermittwoch
Gedanken zum Aschermittwoch
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Nach den ausgelassenen Tagen von Karneval und Fasching markiert der Aschermittwoch einen radikalen Stimmungswechsel. In katholischen und evangelischen Gottesdiensten werden den Gläubigen Aschekreuze auf die Stirn gezeichnet – begleitet von den Worten „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst“ oder „Kehre um und glaube an das Evangelium“. Das Symbol aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres erinnert an Vergänglichkeit und ruft zur Umkehr und inneren Erneuerung auf.
Viele nutzen die Fastenzeit für bewussten Verzicht: auf Süßes, Alkohol, Fleisch, Social Media oder andere Gewohnheiten. Theologisch geht es jedoch tiefer – um das Loslassen von Dingen, die von Gott, den Mitmenschen und dem eigenen Wesenskern entfernen.
„Aschermittwoch ist kein trauriger Tag, sondern ein nüchtern-klarer und manchmal sogar zärtlicher“, heißt es in kirchlichen Kreisen. Die Asche sei nicht nur Zeichen des Endes, sondern auch fruchtbarer Dünger für Neues – eine versteckte Osterbotschaft schon am Beginn der Fastenzeit.
In Deutschland ist Aschermittwoch kein gesetzlicher Feiertag, gilt aber vielerorts als „stiller Tag“. Vielerorts finden ab Aschermittwoch keine lauten Veranstaltungen mehr statt.
Die diesjährige frühe Terminlage (fast zwei Wochen früher als 2025) macht die Fastenzeit besonders kompakt – eine Chance, bewusst innezuhalten, bevor der Frühling Einzug hält.
© Villmarer-Zeitung / Fotos KI
Neuer Standort - neues Bad - neue Möglichkeiten
Während die Kinder bei uns mit der Taunus Schwimmschule sicher und mit Freude schwimmen lernen, entsteht für Eltern echter Mehrwert. Parallel selbst ein paar Bahnen ziehen (mit Ticket) Entspannt in die Sauna gehen (mit Ticket) Nebenan ins Café oder Restaurant gehen.
So wird aus einem Schwimmkurs kein Warten am Beckenrand, sondern aktive Quality-Time für die ganze Familie.
Wir freuen uns, euch im neuen Bad in Villmar-Weyer begrüßen zu dürfen. Mehr Komfort. Mehr Flexibilität. Mehr Erlebnis.
© Taunus Schwimmschule im Carolinger Hallenbad Weyer
Gemeinsamer Mittagstisch in der König-Konrad-Halle
Der nächste Mittagstisch mit einem Essen der Metzgerei Lorenz aus Niederbrechen findet am 25.02.2026 um 12:00 Uhr in der Klickermill (König-Konrad-Halle) statt.
Wichtig:
Da es dort kein Geschirr gibt, bringt bitte jeder seinen Teller, sein Besteck, ein Glas, eine Kaffeetasse und ein Schälchen für Dessert mit (und nimmt es benutzt wieder mit nach Hause). Ein Gericht kostet 10,00 €.
Auf dem Speiseplan steht diesmal:
Schweinebraten mit Schupfnudeln und Bayrisch Kraut, sowie als Dessert Vanillepudding. Dazu gibt es Wasser und Kaffee.
Anmeldung bitte bis Sonntag, den 22.02.2026 um 12:00 Uhr telefonisch auf dem Handy der Generationenhilfe Villmar: 01575 4950680
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und auch auf neue Gesichter.
© Lieselotte Müller, Generationenhilfe Villmar
Zugvögel sind unterwegs
Abstand halten
ist das A und O
Gießen/Mittelhessen. Der Frühling naht. Neben der Sonne, die immer öfter hinter den Wolken hervorlugt, sind die Kraniche ein untrügliches Zeichen dafür. In Hessen wurden bereits die ersten Tiere gesichtet. Die Zugvögel – neben Kranichen auch Kiebitze, Störche oder Gänse – sind wegen der milden Temperaturen schon frühzeitig auf dem Weg in ihre angestammten Brutgebiete im Norden. Eine Hauptzugroute verläuft über Mittelhessen, wo sie häufig eine Rast einlegen.
Besonders beliebt sind bei den Tieren die Auen von Lahn, Wieseck, Ohm, Wetter und Horloff, die zum Teil als EU-Vogelschutzgebiete unter Naturschutz stehen. Doch egal, ob dort oder woanders: Das Regierungspräsidium Gießen bittet diejenigen, die mit oder ohne Hund spazieren gehen, um besondere Rücksicht, damit sich die rastenden Tiere ungestört auf den kräftezehrenden Weiterflug vorbereiten können.
Flucht vor Menschen und Tieren raubt Kraft
Abstand halten ist dabei das A und O. Hunde gehören auf jeden Fall an die Leine – auch auf abgelegenen Wegen, damit sie die rastenden Vogelscharen nicht aufscheuchen und zum vorzeitigen Weiterflug zwingen. Besonders viel Kraft brauchen die Tiere, um die vielen Kilometer vom Süden in den Norden zurückzulegen. Daher gilt grundsätzlich: Weder Menschen noch Tiere sollten sich den Vögeln nähern, da dies eine panische und kraftraubende Flucht auslösen kann.
Mit dem nahen Frühjahr beginnt auch die Brut- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Vogelarten, die nach ihrem Zug aus dem Süden bei uns in Mittelhessen bleiben oder auch im Winter bei uns sind. Vor allem sogenannte Wiesenbrüter benötigen besonderen Schutz. Arten wie das Braunkehlchen, der Kiebitz und das Rebhuhn (Vogel des Jahres 2026) haben in den vergangenen Jahren teils erhebliche Bestandsrückgänge erlitten.
Im Gegensatz zu Baum- oder Höhlenbrütern legen diese Vögel ihre Nester direkt am Boden an – gut versteckt in Wiesen, im Schilf oder auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Gerade dort sind sie vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Störungen durch Freizeitaktivitäten, landwirtschaftliche Arbeiten oder freilaufende Hunde können dazu führen, dass Gelege zerstört oder Jungvögel aufgegeben werden. Um die empfindliche Brut- und Setzzeit zu schützen, lautet der dringende Appell vor allem: Bitte auf den Wegen bleiben und in der Zeit von März bis Mitte Juli Hunde in der freien Natur an die Leine nehmen.
© RP Gießen
Dienstag
Langhecke und Falkenbach bekommen Glasfaser
Die Gemeinde Villmar sorgt für eine wichtige Verbesserung der digitalen Infrastruktur: Die Ortsteile Langhecke und Falkenbach, die bislang unterversorgt waren, erhalten nun eine moderne Glasfaseranbindung. Dieses zukunftsweisende Projekt wird von der Terrera AG, einem IT-Unternehmen unter der Leitung von Michael Lenz, eigenständig und ohne öffentliche Fördermittel realisiert.
Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und der Terrera AG konnte dieses langfristig notwendige Infrastrukturprojekt auf den Weg gebracht werden. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Bürgermeisterin Alicia Bokler-Schmidt, dem Bauamt unter der Leitung von Fabian Buchhofer sowie dem gesamten Gemeindevorstand, die das Vorhaben von Anfang an unterstützt haben. Auch die Feuerwehr Langhecke und zahlreiche weitere Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass der Ausbau nun realisiert werden kann.
Die Terrera AG übernimmt als eingetragener Telekommunikations- und Netzbetreiber bei der Bundesnetzagentur die Verantwortung für die technische Planung, Koordination und den Betrieb des neuen Glasfasernetzes. Das Netz wird nicht nur schnelles Internet, sondern auch Telefonie- und Streamingangebote umfassen. Zudem sind spezielle Standleitungen für Gewerbetreibende und anspruchsvolle Privatnutzer vorgesehen, die individuell anpassbare Bandbreiten benötigen.
Die geplante Infrastruktur nutzt eine „Dual-Homing“-Architektur, die für besonders hohe Ausfallsicherheit sorgt und somit eine stabile Internetverbindung gewährleistet. Durch flexible Erweiterungs-möglichkeiten wird zudem die langfristige Zukunftsfähigkeit des Netzes sichergestellt, sodass die Region auch in den kommenden Jahren vom Ausbau profitieren kann.
Michael Lenz betonte die Bedeutung des Projekts für die Region und hob hervor, dass die Unterstützung der Gemeindeverwaltung und der Bürger entscheidend für den Erfolg war: „Wir sind sehr froh, diese privat finanzierte Lösung für die nicht förderfähigen Ortsteile anbieten zu können. Besonders danken wir der Verwaltung, die mit großem Engagement alle bürokratischen Hürden überwunden hat. Das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung waren ebenfalls ausschlaggebend für unsere Entscheidung, dieses Projekt umzusetzen. Wir möchten mit dieser Infrastruktur unseren Beitrag zur digitalen Zukunft der Region leisten.“
Um die Bevölkerung ausführlich zu informieren, lädt die Terrera AG gemeinsam mit allen Projektbeteiligten zu einer Informationsveranstaltung am 26. Februar 2026 in Langhecke ein. Die Veranstaltung findet von 16:00 bis 20:00 Uhr bei der Feuerwehr in Langhecke statt und richtet sich an alle interessierten Bürger, insbesondere auch an die Bewohner von Falkenbach und an Haushalte, die bislang keinen Glasfaseranschluss haben oder mit ihrer aktuellen Internetversorgung unzufrieden sind.
Neben Informationen zu den technischen Details des Ausbaus sowie den verfügbaren Tarifen wird auch ein offener Austausch in einer gemütlichen Atmosphäre mit Speisen und Getränken geboten. Es bietet sich zudem die Gelegenheit, Fragen zum Ausbau und zur Nutzung des neuen Glasfasernetzes direkt mit den Verantwortlichen zu besprechen.
Mit diesem privat finanzierten Ausbauprojekt setzt die Gemeinde Villmar gemeinsam mit der Terrera AG ein starkes Zeichen für Eigeninitiative und Zusammenarbeit. Durch den Ausbau wird eine bislang bestehende digitale Lücke geschlossen, und die Gemeinde stellt sicher, dass auch bislang unterversorgte Haushalte in Langhecke und Falkenbach nun Zugang zur modernen Gigabit-Infrastruktur erhalten.
Radweg an der Lahn steht unter Wasser
Aufmerksame Leser haben mir diese Fotos zugeschickt. Es zeigt den Radweg zwischen Villmar und Aumenau. Der Weg steht wegen dem derzeitigen Hochwasser der Lahn unter Wasser.
©Fotos Ernestine Roth
Der nächste Blutspendetermin ist in Aumenau
Dehrner Tankstelle wurde ausgeraubt
Am Freitagabend, gegen 21:00 Uhr, kam es in der Tankstelle in Dehrn zu einem bewaffneten Überfall. Ein bislang unbekannter männlicher Täter betrat eine Tankstelle im Steedener Weg und bedrohte die dort anwesende Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe. Unter Vorhalt der Waffe forderte der Täter die Herausgabe von Bargeld. Der Täter entnahm das gesamte Bargeld aus der Kasse und steckte außerdem fünf Packungen Zigaretten aus dem Verkaufsraum ein. Anschließend flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter bislang nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizei in Limburg nimmt Hinweise unter der Nummer (06431) 9140-0 entgegen.
© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Milchpreise weiter im Sinkflug
Berliner Milchgipfel lieferte keine schnelle Hilfe
Berlin, 15. Februar 2026 – Die Krise am Milchmarkt verschärft sich weiter. Die Erzeugerpreise für konventionelle Milch sind seit Herbst 2025 massiv eingebrochen und liegen vielerorts deutlich unter den Produktionskosten. Besonders betroffen sind Milchviehhalter im Norden und Westen Deutschlands, wo einzelne Molkereien derzeit nur noch 33 bis 37 Cent pro kg (4 % Fett) auszahlen – teilweise sogar darunter. Im Süden halten sich die Preise regional noch etwas besser, liegen aber ebenfalls vielfach unter der 40-Cent-Marke.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte vergangene Woche zum Berliner Milchgipfel geladen, um gemeinsam mit Milcherzeugern, Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel Lösungen aus dem Preistief zu finden. Auslöser waren unter anderem Proteste der Milchbauern (u. a. in München und Stuttgart) sowie die Empörung über 99-Cent-Angebote für 250-g-Butter im Handel.
Trotz intensiver Beratungen blieb das Treffen ohne greifbare Soforthilfen. Als einziges konkretes Ergebnis nannten Teilnehmer ein verbessertes Krisenmanagement in der Branche – die Verantwortung dafür wurde jedoch gegenseitig zugeschoben. Ein von Teilen der Erzeuger geforderter freiwilliger Lieferverzicht gegen Entschädigung (Art. 219 GMO) fand keine Mehrheit.
Marktbeobachter sehen erste Anzeichen einer Bodenbildung: Einzelne Molkereien sichern für März bereits wieder mindestens 40 Cent (Bayern, 4,2 % Fett). Dennoch warnen Experten, dass der Tiefpunkt der Preise im Februar 2026 wahrscheinlich noch nicht endgültig erreicht ist. Viele Betriebe stehen vor existenzbedrohenden Verlusten.
Die Milchbauern fordern kurzfristig wirksame Stabilisierungsmaßnahmen, während Molkereien und Handel auf die schwierige Weltmarktlage (hohe Lagerbestände bei Butter und Käse, globales Überangebot) verweisen.
© Foto Senivpetro auf Freepik
Landkreis fördert Renovierung von Jugendräumen
Der Landkreis Limburg-Weilburg fördert erneut Initiativen und Aktivitäten von Jugendlichen in selbstverwalteten Jugendräumen. Dabei werden beispielsweise Renovierungsaktionen, die von den Jugendlichen selbst umgesetzt wurden, oder auch Anschaffungen für den Jugendraum unterstützt. Landrat Michael Köberle freut sich, dass Fördergelder in einem Gesamtwert von rund 3.000 Euro folgenden Jugendräumen zu Gute kommen: Jugendraum Elbtal, Jugendraum Villmar-Weyer, Jugendraum Mengerskirchen-Dillhausen und Harmonie-Jugendclub Lindenholzhausen.
In der Arbeit mit Jugendlichen und für Jugendliche haben Räume schon immer eine große Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstdarstellung von jungen Menschen gespielt, Räume – auch im übertragenen Sinne – als Freiräume, um sich in einer Gruppe zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen sowie unterschiedliche Interessen und Meinungen in Einklang zu bringen. „Die Einrichtung und Unterhaltung von Jugendräumen gestaltet sich mitunter nicht ganz einfach. Es gilt, das Zusammensein im Jugendraum zu regeln, Öffnungszeiten zu bestimmen und den unterschiedlichen Interessen von Nutzerinnen und Nutzern sowie Anwohnerinnen und Anwohnern zu begegnen. Oft werden viel Zeit und Geld in die Gestaltung der Räume sowie in Materialien und Angebote investiert. Nicht selten wird die Arbeit heute begleitet von hauptamtlich erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen oder Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.
Organisiert und bearbeitet werden die Förderanträge für die Jugendräume im Landkreis Limburg-Weilburg vom Jugendbildungswerk. Voraussetzung für die Förderung in 2026 ist die Vorlage von Belegen für Maßnahmen in den Jugendräumen. Weitere Informationen gibt es unter www.das-jbw.de
© Landkreis Limburg-Weilburg
Rosenmontag
Bilder vom Villmarer Fastnachtsumzug
Kühl, aber trocken war es beim Villmarer Karnevalsumzug am Sonntag Nachmittag. Pünktlich um 14.11. Uhr setzte sich der Zug an der Schule in Bewegung. Von hier aus ging es Richtung Weyandstraße und dann am Lahnufer entlang zur König-Konrad-Halle.
In der Weyandstraße
Vor der Turnhalle
In der König-Konrad-Halle
Seelbacher Mittagstisch am Donnerstag
Am kommenden Donnerstag, den 19. Februar, bietet der Seelbacher Mittagstisch um 12.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle an: Rinderhacksteaks in Soße mit Eierknöpfle und Erbsengemüße. Dazu ein Dessert, ein Glas Wasser und Kaffee. Anmeldungen, bitte bis Dienstag Abend, nehmen gerne entgegen: Christel Wolf Tel. 06474 1488 und Karl-Heinz Schlosser Tel. 06474 881255 und per WhatsApp. Das Team vom Mittagstisch freut sich über zahlreichen Besuch.
© Karl-Heinz Schlosser
Der Verschönerungsverein hat am Freitag Jahreshauptversammlung
Am Freitag, 20. Februar 2026, findet ab 19:30 Uhr im Nassauer Hof die ordentliche Jahreshauptversammlung des Verschönerungsvereins Villmar e.V. statt.
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Totenehrung
3. Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch den ersten Schriftführer und Genehmigung
4. Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025
5. Kassenbericht
6. Bericht der Kassenprüfer, Entlastung der Kassierer und des Vorstandes
7. Verabschiedung der neuen Satzung
8. Wahl eines Wahlleiters
9. Wahl des Vorstandes
10. Wahl der Kassenprüfer
11. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
12. Termine 2026
13. Anträge und Verschiedenes
Über den Link unten (in blauer Schrift) gelangen Sie direkt zur Rubrik <Satzung> auf unserer Vereinshomepage, wo sowohl die aktuell gültige Fassung als auch ein Entwurf der aktualisierten
Vereinssatzung zum Download bereitstehen.
https://verschoenerungsverein-villmar.de/Ueber-uns/Satzung/
Wir bitten um zahlreiches Erscheinen
Der Vorstand
© Verschönerungsverein Villmar
Der Hofladen am Gladbacher Hof hat neue Öffnungszeiten
Der zwischen Villmar und Aumenau, aber gänzlich auf Villmarer Gemarkung gelegene Gladbacher Hof, ( auch als Hessische Staatsdomäne Gladbacher Hof bekannt ) und von den Villmarern seit Ewigkeiten einfach nur "Glabboch" genannt ist seit vielen Jahren ein Lehr- und Versuchsbetrieb der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der Schwerpunkt liegt auf dem ökologischen Landbau, wobei der Betrieb seit 1981 – also seit über 40 Jahren – nach den Richtlinien von Bioland und Naturland bewirtschaftet wird.
- Größe und Betrieb: Insgesamt ca. 160 Hektar (davon etwa 100–102 ha Ackerland, 53 ha Grünland), mit Ackerbau, Saatgutproduktion, Pflanzkartoffelproduktion, Tierhaltung (Milchkühe und Geflügel) sowie zugehöriger Forschung.
- Zweck: Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Bereich nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft, darunter klimafreundliche Milchviehhaltung, Bodenbewirtschaftung und Biodiversität.
- Internationale Zusammenarbeit: Der Gladbacher Hof ist international vernetzt. Es gibt auch Projekte in anderen europäischen Ländern, sowie in Südamerika und Westafrika. Zentraler gemeinsamer Schwerpunkt ist die Forschung integrierter Pflanzen-Tier-Systeme. Dadurch soll die Tierhaltung für die Zukunft verbessert werden. In Brasilien erforscht man trockenheitsresistentes Futter für Milchkühe und in Westafrika arbeitet man mit Taurin-Rindern.
- Weitere Merkmale: Es gibt einen Hofladen, in dem ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte verkauft werden.
Ein Blick in den Hofladen auf dem Gladbacherhof
Der Hofladen hat seit Januar 2026 neue Öffnungszeiten
Besuchen Sie unseren Hofladen einmal und probieren sie unsere heimisch erzeugten Bioprodukte. Wir freuen uns auf Sie.
.
© Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof
Amüsante Anekdoten und allgemeine Erinnerungen an frühere Rosenmontage
- Der Konfetti-Overkill: Ein Klassiker ist, wenn man nach Hause kommt und feststellt, dass man auch nach der dritten Dusche noch Konfetti in den Ohren findet. Einmal hat jemand versucht, das Familienauto vor dem Zug zu verstecken, aber es wurde trotzdem komplett mit Rasierschaum und Luftschlangen eingedeckt – zur Belustigung der Nachbarn.
- Wetterkapriolen: Die oft launische Februarwitterung sorgte manchmal auch für unvergessliche Momente. Manch einer erinnert sich an einen Rosenmontag, an dem es so stark schneite, dass die Kamelle auf den weißen Schneehaufen kaum zu erkennen waren, oder an einen plötzlichen Regenguss, der alle Kostüme innerhalb von Sekunden in sich zusammenfallen ließ.
- Kostüm-Pannen: Pannen sind vorprogrammiert. Einmal ging der Reißverschluss eines aufwendigen Löwenkostüms mitten im Zug kaputt, und der Träger musste den Rest der Strecke mit einer Hand den Kopf festhalten, um nicht "enttarnt" zu werden. Eine andere Geschichte erzählt von einer Gruppe, deren als Piratenschiff gestalteter Bollerwagen in einer Pfütze kenterte.
- Die falschen Wurfgeschosse: Bei einem Zug geriet ein Bauer in Verlegenheit, als versehentlich sein auf dem Wagen mitgeführter Sack Kartoffeln statt der vorgesehenen Süßigkeiten auf die Zuschauer flog. Glücklicherweise nahm es das Publikum mit Humor und freute sich über die ungewöhnliche "Ernte".
Nur noch wenige freie Plätze.
Villmarer Termine für den Rest der Woche
© Marktflecken Villmar
Erstelle deine eigene Website mit Webador