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Die richtige Lösung war:
" Spitzboden - oberster Teil des Speichers "
Rätselvorschlag Hans Werner Müller
KW 21 / 2026
Dienstag
Verletzte am Radweg
Bei den Rodungsarbeiten im Wald auf der Struth wurde der Radweg für den Abtransport der Stämme benutzt. Dabei wurde der Weg beschädigt.
Als Reparatur hat man losen Kies aufgebracht. Das führt leider bei ungeübten Radfahrern zu Problemen. Letzte Woche ist eine Radfahrerin aus einer Gruppe aus Wetzlar schwer gestürzt und es musste erste Hilfe geleistet werden. Ich selbst habe mir dort einen Reifen platt gefahren. Mit dem E-Bike ist so eine Reparatur auf der Strecke fast nicht möglich. Also das Rad nach Hause schieben und die Reparatur mit dem richtigen Werkzeug in aller Ruhe in der Garage durchführen. So viel Glück haben auswärtige Radfahrer nicht. Sie müssen vor Ort sehen, wie sie das Problem lösen. Auf Dauer kann das mit dem Radweg so nicht bleiben. Entweder ist das falsche Material benutzt worden oder die sogenannte "Wassergebundene Decke" benötigt noch eine Nachbehandlung.
© Villmarer-Zeitung nach Info von W. Linke
Wanderer unterwegs auf dem Schinderhnnespfad
Diesmal ging es in der Reihe, "die Heimat entdecken wandern für ALLE" in die Langhecke. 37 Teilnehmer begaben sich auf die ca. 8 km lange Strecke. Es ging zur ehemaligen Grube "alter Mann" und dann auf dem "Schinderhannespfad" auf einem abenteuerlichem Weg zu einer Schieferhalde. Dort gab es Informationen über den Ort und den Schieferabbau.
Danach gab es beim ,,Bombolo" eine wunderbare und gastfreundliche Einkehr. Die nächste Tour ist am Sonntag den 7. Juni. Die nennt sich "Zwei Gipfel Tour" und führt auf ca.12 km über 500 Höhenmeter zum Altkönig und Feldberg im Taunus. Die Tour hat es in sich. Stöcke und gute Wanderschuhe sind angebracht. Dauer der Tour mit Pausen ca. fünf Stunden. Abfahrt ist um 10.30 Uhr am Kirmesplatz in Villmar.
Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 29.5. bei Christoph Hoehler Telefon: 0160-2364706
© Bericht und Foto Christoph Hoehler
Theorie und Praxis der deutschen Energiewende
Wenn deutsche Politiker über die Energiewende sprechen, betonen sie gern den Erfolg: Rund 60 Prozent des Stroms stammen heute aus erneuerbaren Energien. Die Botschaft: Deutschland ist ein Vorbild beim Ausbau von Wind- und Sonnenkraft. Hält dieses Narrativ einer genaueren Prüfung stand?
Tatsächlich zeigt ein Blick auf die Zahlen ein anderes Bild. Seit 2000 hat Deutschland seine Kraftwerksleistung um 143 Prozent erhöht – theoretisch könnte es also so viel Strom wie nie erzeugen. In Wirklichkeit sank die tatsächliche Stromproduktion im gleichen Zeitraum um 10 Prozent. Zwischen Leistung und realer Erzeugung klafft eine erhebliche Lücke.
Dass Wind- und Solaranlagen nicht rund um die Uhr Strom liefern, erklärt nur einen Teil der Diskrepanz. Der Vergleich mit anderen Ländern macht deutlich, dass diese Entwicklung nicht zwangsläufig ist. Spanien steigerte seine Kapazität ähnlich stark, erhöhte aber gleichzeitig die Stromproduktion um 30 Prozent; die Niederlande produzierten 40 Prozent mehr Strom.
Deutschland hat den europaweit größten Zubau von Wind- und Solaranlagen realisiert, gleichzeitig aber viele konventionelle Kraftwerke abgeschaltet. Besonders der Atomausstieg wirkt nach: 2010 lieferte die Atomkraft noch ein Viertel des Stroms zuverlässig rund um die Uhr. Auch Kohlekraftwerke wurden stärker zurück gebaut als in jedem anderen EU-Land. Wind und Sonne können diese Grundlast nicht ersetzen, zumal die Ausbeute in Deutschland relativ gering ist.
Hinzu kommen ineffiziente politische Rahmenbedingungen: Der Bau neuer Anlagen wurde staatlich gefördert, unabhängig davon, ob der Standort optimal war. Außerdem importiert Deutschland zunehmend Strom, vor allem aus Kern- oder Wasserkraft, wenn Wind und Sonne schwächeln. Das mindert die heimische Produktion und treibt Preise in Zeiten hoher Nachfrage.
Sinkender Stromverbrauch wird ebenfalls gern als Erfolg gewertet, ist jedoch eher ein Indikator wirtschaftlicher Schwäche: Unternehmen ziehen ins Ausland oder geben auf, weil Strom teurer wurde.
Fazit: Deutschlands Energiewende ist auf dem Papier beeindruckend, in der Praxis jedoch nur bedingt ein Vorbild. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird durch den gleichzeitigen Rückbau konventioneller Kraftwerke und wirtschaftliche Effekte erheblich relativiert.
Montag
Weinabend und Groschenfest bei der Teutonia
Die Teutonen hatten am Mittwoch zum Weinabend auf dem Brunnenplatz vor dem Rathaus eingeladen. Trotz kühler Temperaturen hatte sich eine beachtliche Zahl von Besuchern im eigens dafür aufgestellten Festzelt eingefunden.
Was da wohl besprochen wurde. Der Vereinsvorsitzende Gerd Hundeborn mit Bürgermeisterin Alicia Bokler und Dieter Scheu am runden Tisch. Es gab Wein und ein Schnäpschen. Helmut Laux (links) schaut interessiert zu.
Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Groschenfest. Hier das gut besuchte Festzelt nach dem kurzen Regenguss. Die meiste Zeit schien allerdings die Sonne und es war auch nicht mehr so kühl wie am Abend zuvor.
Am Nachmittag gab es auch eine große Auswahl an leckeren Kuchen
Im Zelt konnte man sich im Trocknen Kaffee und Kuchen, kühle Getränke oder eine leckere Bratwurst schmecken lassen. Wer wollte, konnte sich auch für einen Groschen ein Schnäpschen servieren lassen.
© Villmarer-Zeitung
Seit 578 Jahren steht die Lahnbrücke in Runkel
Die historische Lahnbrücke Runkel feiert ihre lange Geschichte als eines der bekanntesten Bauwerke an der Lahn. Die steinerne Brücke wurde im Jahr 1448 fertiggestellt und verbindet bis heute die beiden Ufer der Stadt Runkel. Mit ihren vier markanten Bögen prägt sie gemeinsam mit der Burg Runkel das Stadtbild und gilt als beliebtes Fotomotiv für Besucher der Region.
Ursprünglich wurde die Brücke mit Wehrturm und Zugbrücke errichtet. Trotz zahlreicher Hochwasser und historischer Konflikte blieb das Bauwerk über Jahrhunderte erhalten. Seit dem Bau einer neuen Straßenbrücke im Jahr 1978 dient die alte Lahnbrücke vor allem dem lokalen Verkehr sowie Spaziergängern und Touristen. Autos die aus Villmar kommen und Richtung Limburg wollen müssen auch heute noch die 578 Jahre alte Brücke zumindest auf dem Hinweg benutzen. Bis 1978 sogar im Gegenverkehr. Man kann sich heute kaum noch vorstellen wie wir das Jahrzehntelang ohne größere Unfälle geschafft haben.
Auch heute steht die mittelalterliche Brücke unter Denkmalschutz und ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Region Limburg-Weilburg. Regelmäßige Prüfungen und Instandhaltungen sollen dafür sorgen, dass die Brücke auch künftig erhalten bleibt.
© Villmarer-Zeitung / Fotos Patrick Kucza
Sponsoren unterstützen den Sportpark
Auf dem Gelände an der Zeppelinstraße in Blumenrod ist richtig etwas los: Großbaustelle. Das künftige Limburger Jugendzentrum ist im Rohbau fertig und einzelne Elemente des benachbarten Sportparks zeichnen sich schon deutlich ab. Zum Beispiel der Skatepark oder die Flächen für das Basketballfeld. Auf einem Areal von rund drei Hektar entsteht ein generationenübergreifendes Angebot für Bewegung und Begegnung.
Im Sitzungssaal des Rathauses war der Sportpark nun auch ein Thema, ganz ohne Bagger, Radlader, Nivelliergerät oder Beton. Stattdessen waren Kugelschreiber als Arbeitsgeräte gefragt. Sechs Verträge galt es zu unterschreiben. Dazu waren Geschäftsführer und Inhaber von Firmen und Unternehmen gekommen, die als Sponsoren die Stadt unterstützen, den Sportpark mit einer Parkouranlage und einem Beachvolleyballfeld zu ergänzen und für mehr Attraktivität zu sorgen.
„Vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Er zeigt Ihre Verbundenheit zur Stadt und dass Sie gewillt sind, sich für Verbesserungen einzusetzen – und das in einer Phase, die wirtschaftlich mehr als herausfordernd ist“, sagte Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Mit dem Engagement von Sponsoren will die Stadt eine noch bessere Ausstattung des Sportparks erreichen. Die städtische Politik hatte, in Verbindung mit der Errichtung des Jugendzentrums, hierfür eine Grenze von 2,9 Millionen Euro gezogen. Höher soll der städtische Finanzierungsanteil nicht werden. Mit der Einbindung von Sponsoren für eine dauerhaft nutzbare Anlage schlägt die Stadt einen für sie neuen Weg ein.
Viele Elemente wie Basketballfeld, Bolzplatz, Skateanlage, Bikeparcour und mehr sind durch die Förderprogramme „Investpakt Sportstätten“ und „Sozialer Zusammenhalt“ sowie den finanziellen Eigenanteil der Stadt finanziert. Der Sportpark schlägt mit einem Invest von rund drei Millionen Euro zu Buche. Auf der Wunschliste, zusammengestellt über Beteiligungsverfahren mit Jugendlichen, dem Jugendparlament, Südstadtrunde und mehr, stehen allerdings noch Elemente, bei denen es noch Finanzierungslücken gibt. Um diese zu schließen, setzt die Stadt auf Sponsoren.
155.000 Euro sind es, die aktuell durch die Zusagen der Firmen und Unternehmen HEUS-Betonwerke, Bauunternehmung Albert Weil, MB Fund Advisory, ABID Seniorenimmobilien, die feuerwerk-immobilien GmbH (WERKStadt), EVL, MeierGuss, Schäfer Dein Bäcker und MNT zusammenkommen. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten Heinrich Eufinger (HEUS), Vanessa Wagner und Martin Ertl (EVL), Benedikt Rohletter (Albert Weil), Marcel Kremer (feuerwerk-immobilien), Max Stillger (MB Found/ABID) sowie Mirko Hoffmann (MeierGuss) und Andreas Offermann (MNT). Für die Stadt unterschrieben Bürgermeister Dr. Marius Hahn und der 1. Stadtrat Michael Stanke. Die Vertragsunterzeichnung mit Johannes Schäfer von Schäfer Dein Bäcker wurde im Stadthaus nachgeholt.
Dass es sich bei dem zukünftigen generationenübergreifenden Sportpark um ein Leuchtturmprojekt für die Stadt handelt, daran ließ der Bürgermeister keinen Zweifel. Durch einen nun noch angestrebten barrierefreien Ausbau aufgrund einer zusätzlichen Förderung unter dem Stichwort „Inklusion“ werde der Kreis der künftigen Nutzer noch einmal erweitert und der Sportpark erhalte dabei ein hessenweites Alleinstellungsmerkmal.
„Es ist ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt in der Stadt, dass Sie als Unternehmer einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Sportpark so zu gestalten, dass er noch attraktiver wird und dadurch für einen größeren Teil von Nutzerinnen und Nutzern interessant wird“, zollte der Bürgermeister Anerkennung für den Einsatz der Sponsoren, der bis zu 58.000 Euro im Einzelfall geht.
Bärbel Stillger, die von der Abteilung Stadtplanung das Projekt begleitet, informierte kurz über den aktuellen Stand auf der Baustelle. Etwa 75 Prozent der Aufträge sind vergeben, nach anfänglichen Problemen mit der Bodenbeschaffenheit verlaufen die Arbeiten inzwischen nach Plan und problemlos.
Mit dem Einsatz der Sponsoren werden nun die zwei großen Elemente Parkouranlage und Beachvolleyballfeld umgesetzt, weitere wünschenswerte Großelemente sind eine „Lange Tafel“, ein Boulderblock oder eine Miniramp – jeweils zur inklusiven Nutzung. „Wir werden also noch ein paar Sponsoren benötigen“, gab der Bürgermeister als Ziel aus. Unternehmen, die Interesse an einem Sponsoring der weiteren Elemente haben, können sich an Johannes Laubach (johannes.laubach@stadt.limburg.de) wenden. Die Inbetriebnahme und Eröffnung des Sportparks ist im Frühjahr 2027 vorgesehen.
© Stadt Limburg
Großes Interesse an Hygieneschutzunterweisung für Vereine im Kreishaus Limburg
Limburg-Weilburg. Auf große Resonanz ist die Veranstaltung „Hygieneschutzunterweisung nach dem Infektionsschutzgesetz“ gestoßen, die im Kreishaus in Limburg stattfand. Rund 60 Teilnehmende aus Vereinen des Landkreises Limburg-Weilburg nutzten das Angebot, das innerhalb kurzer Zeit vollständig ausgebucht war. Damit wurde deutlich, wie groß der Bedarf an praxisnaher Unterstützung für Vereine ist.
Gerade mit Blick auf die bevorstehende Saison der Vereinsfeste, Grillveranstaltungen, Kuchenverkäufe und Sommerfeste, bei denen Lebensmittel angeboten werden, war das Interesse besonders hoch. Die gut einstündige Unterweisung vermittelte wichtige Grundlagen zu Hygienevorschriften, zum sicheren Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln sowie zu Maßnahmen zur Vermeidung von Kontaminationen.
Besonders positiv aufgenommen wurde die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt mit den Fachkräften des Kreisgesundheitsamts zu besprechen. Der hohe Praxisbezug der Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden ausdrücklich geschätzt. Im Anschluss erhielten alle Teilnehmenden einen schriftlichen Nachweis über die Belehrung, der künftig bei Vereinsaktivitäten genutzt werden kann.
Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Sachgebiet Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg mit Jutta Mais und Myriam Burger. Die Durchführung erfolgte in Kooperation mit den Kolleginnen des Kreisgesundheitsamts, Ramona Axmann und Susanne Schmidt-Heilos.
Aufgrund der hohen Nachfrage ist bereits eine Wiederholung der Veranstaltung im Rahmen der Engagementförderung geplant. Ziel bleibt es, Vereine bei der sicheren und ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Veranstaltungen zu unterstützen sowie Qualität und Sicherheit bei Vereinsveranstaltungen nachhaltig zu stärken.
Jutta Mais und Myriam Burger ziehen ein positives Fazit: „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig konkrete und leicht zugängliche Unterstützungsangebote für das Ehrenamt sind. Die positive Resonanz bestätigt uns darin, dieses Angebot im Rahmen der Engagementförderung weiterzuführen.“
© Landkreis Limburg-Weilburg
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