Die richtige Lösung war:
" krabbeln "
Rätselvorschlag Redaktion
KW 8 / 2026
Dienstag
„Blaue Funker“ übernehmen Macht im Kreishaus
Die Narren haben am Rosenmontag das Zepter im Limburger Kreishaus übernommen. Nach hartem Kampf am Nachmittag haben sich die Blaue Funker durchgesetzt und Landrat Michael Köberle aus seinem Dienstsitz geholt. Da nutzte auch der bedingungslose Einsatz seiner getreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Ende nichts mehr. Unterstützt wurde der Landrat neben seinem Stellvertreter Jörg Sauer und Büroleiter Michael Lohr sowie seinem Vorgänger Manfred Michel auch von zahlreichen Fastnachtvereins-Abordnungen aus dem Landkreis, den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert, Andreas Hofmeister und Christian Wendel, den Bürgermeistern Dr. Marius Hahn, Michael Ruoff und Mario Koschel sowie Mandatsträgern der Kreisgremien. Im November 2025 war es zu ersten Verhandlungen zwischen Landrat Michael Köberle, Funkerpräsident Manfred Thomé und General Frank Kappes mit dem Ziel gekommen, den Landrat zur Niederlegung seines Amtes zu bewegen.
Nach Aussage der Kreisverwaltung möchte Michael Köberle sein Amt als Landrat allerdings weiterhin ausüben. Deshalb kam es nun zum großen Showdown am Kreishaus Limburg in Limburg an der Lahn. Aber die Gegenwehr der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landrates war so groß, dass die Mauer erst nach mehreren Anläufen zu Fall gebracht und der Landrat festgenommen werden konnte. Die „Funker“-Fahne wurde gehisst und ein kühles Bierchen auf den Sieg getrunken. Die Blauen Funker haben – zumindest bis Aschermittwoch – die Macht im Kreishaus übernommen.
© Landkreis Limburg-Weilburg
Langhecke und Falkenbach bekommen Glasfaser
Die Gemeinde Villmar sorgt für eine wichtige Verbesserung der digitalen Infrastruktur: Die Ortsteile Langhecke und Falkenbach, die bislang unterversorgt waren, erhalten nun eine moderne Glasfaseranbindung. Dieses zukunftsweisende Projekt wird von der Terrera AG, einem IT-Unternehmen unter der Leitung von Michael Lenz, eigenständig und ohne öffentliche Fördermittel realisiert.
Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und der Terrera AG konnte dieses langfristig notwendige Infrastrukturprojekt auf den Weg gebracht werden. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Bürgermeisterin Alicia Bokler-Schmidt, dem Bauamt unter der Leitung von Fabian Buchhofer sowie dem gesamten Gemeindevorstand, die das Vorhaben von Anfang an unterstützt haben. Auch die Feuerwehr Langhecke und zahlreiche weitere Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass der Ausbau nun realisiert werden kann.
Die Terrera AG übernimmt als eingetragener Telekommunikations- und Netzbetreiber bei der Bundesnetzagentur die Verantwortung für die technische Planung, Koordination und den Betrieb des neuen Glasfasernetzes. Das Netz wird nicht nur schnelles Internet, sondern auch Telefonie- und Streamingangebote umfassen. Zudem sind spezielle Standleitungen für Gewerbetreibende und anspruchsvolle Privatnutzer vorgesehen, die individuell anpassbare Bandbreiten benötigen.
Die geplante Infrastruktur nutzt eine „Dual-Homing“-Architektur, die für besonders hohe Ausfallsicherheit sorgt und somit eine stabile Internetverbindung gewährleistet. Durch flexible Erweiterungs-möglichkeiten wird zudem die langfristige Zukunftsfähigkeit des Netzes sichergestellt, sodass die Region auch in den kommenden Jahren vom Ausbau profitieren kann.
Michael Lenz betonte die Bedeutung des Projekts für die Region und hob hervor, dass die Unterstützung der Gemeindeverwaltung und der Bürger entscheidend für den Erfolg war: „Wir sind sehr froh, diese privat finanzierte Lösung für die nicht förderfähigen Ortsteile anbieten zu können. Besonders danken wir der Verwaltung, die mit großem Engagement alle bürokratischen Hürden überwunden hat. Das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung waren ebenfalls ausschlaggebend für unsere Entscheidung, dieses Projekt umzusetzen. Wir möchten mit dieser Infrastruktur unseren Beitrag zur digitalen Zukunft der Region leisten.“
Um die Bevölkerung ausführlich zu informieren, lädt die Terrera AG gemeinsam mit allen Projektbeteiligten zu einer Informationsveranstaltung am 26. Februar 2026 in Langhecke ein. Die Veranstaltung findet von 16:00 bis 20:00 Uhr bei der Feuerwehr in Langhecke statt und richtet sich an alle interessierten Bürger, insbesondere auch an die Bewohner von Falkenbach und an Haushalte, die bislang keinen Glasfaseranschluss haben oder mit ihrer aktuellen Internetversorgung unzufrieden sind.
Neben Informationen zu den technischen Details des Ausbaus sowie den verfügbaren Tarifen wird auch ein offener Austausch in einer gemütlichen Atmosphäre mit Speisen und Getränken geboten. Es bietet sich zudem die Gelegenheit, Fragen zum Ausbau und zur Nutzung des neuen Glasfasernetzes direkt mit den Verantwortlichen zu besprechen.
Mit diesem privat finanzierten Ausbauprojekt setzt die Gemeinde Villmar gemeinsam mit der Terrera AG ein starkes Zeichen für Eigeninitiative und Zusammenarbeit. Durch den Ausbau wird eine bislang bestehende digitale Lücke geschlossen, und die Gemeinde stellt sicher, dass auch bislang unterversorgte Haushalte in Langhecke und Falkenbach nun Zugang zur modernen Gigabit-Infrastruktur erhalten.
Radweg an der Lahn steht unter Wasser
Aufmerksame Leser haben mir diese Fotos zugeschickt. Es zeigt den Radweg zwischen Villmar und Aumenau. Der Weg steht wegen dem derzeitigen Hochwasser der Lahn unter Wasser.
©Fotos Ernestine Roth
Der nächste Blutspendetermin ist in Aumenau
Dehrner Tankstelle wurde ausgeraubt
Am Freitagabend, gegen 21:00 Uhr, kam es in der Tankstelle in Dehrn zu einem bewaffneten Überfall. Ein bislang unbekannter männlicher Täter betrat eine Tankstelle im Steedener Weg und bedrohte die dort anwesende Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe. Unter Vorhalt der Waffe forderte der Täter die Herausgabe von Bargeld. Der Täter entnahm das gesamte Bargeld aus der Kasse und steckte außerdem fünf Packungen Zigaretten aus dem Verkaufsraum ein. Anschließend flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter bislang nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizei in Limburg nimmt Hinweise unter der Nummer (06431) 9140-0 entgegen.
© Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Milchpreise weiter im Sinkflug
Berliner Milchgipfel lieferte keine schnelle Hilfe
Berlin, 15. Februar 2026 – Die Krise am Milchmarkt verschärft sich weiter. Die Erzeugerpreise für konventionelle Milch sind seit Herbst 2025 massiv eingebrochen und liegen vielerorts deutlich unter den Produktionskosten. Besonders betroffen sind Milchviehhalter im Norden und Westen Deutschlands, wo einzelne Molkereien derzeit nur noch 33 bis 37 Cent pro kg (4 % Fett) auszahlen – teilweise sogar darunter. Im Süden halten sich die Preise regional noch etwas besser, liegen aber ebenfalls vielfach unter der 40-Cent-Marke.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte vergangene Woche zum Berliner Milchgipfel geladen, um gemeinsam mit Milcherzeugern, Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel Lösungen aus dem Preistief zu finden. Auslöser waren unter anderem Proteste der Milchbauern (u. a. in München und Stuttgart) sowie die Empörung über 99-Cent-Angebote für 250-g-Butter im Handel.
Trotz intensiver Beratungen blieb das Treffen ohne greifbare Soforthilfen. Als einziges konkretes Ergebnis nannten Teilnehmer ein verbessertes Krisenmanagement in der Branche – die Verantwortung dafür wurde jedoch gegenseitig zugeschoben. Ein von Teilen der Erzeuger geforderter freiwilliger Lieferverzicht gegen Entschädigung (Art. 219 GMO) fand keine Mehrheit.
Marktbeobachter sehen erste Anzeichen einer Bodenbildung: Einzelne Molkereien sichern für März bereits wieder mindestens 40 Cent (Bayern, 4,2 % Fett). Dennoch warnen Experten, dass der Tiefpunkt der Preise im Februar 2026 wahrscheinlich noch nicht endgültig erreicht ist. Viele Betriebe stehen vor existenzbedrohenden Verlusten.
Die Milchbauern fordern kurzfristig wirksame Stabilisierungsmaßnahmen, während Molkereien und Handel auf die schwierige Weltmarktlage (hohe Lagerbestände bei Butter und Käse, globales Überangebot) verweisen.
© Foto Senivpetro auf Freepik
Landkreis fördert Renovierung von Jugendräumen
Der Landkreis Limburg-Weilburg fördert erneut Initiativen und Aktivitäten von Jugendlichen in selbstverwalteten Jugendräumen. Dabei werden beispielsweise Renovierungsaktionen, die von den Jugendlichen selbst umgesetzt wurden, oder auch Anschaffungen für den Jugendraum unterstützt. Landrat Michael Köberle freut sich, dass Fördergelder in einem Gesamtwert von rund 3.000 Euro folgenden Jugendräumen zu Gute kommen: Jugendraum Elbtal, Jugendraum Villmar-Weyer, Jugendraum Mengerskirchen-Dillhausen und Harmonie-Jugendclub Lindenholzhausen.
In der Arbeit mit Jugendlichen und für Jugendliche haben Räume schon immer eine große Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstdarstellung von jungen Menschen gespielt, Räume – auch im übertragenen Sinne – als Freiräume, um sich in einer Gruppe zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen sowie unterschiedliche Interessen und Meinungen in Einklang zu bringen. „Die Einrichtung und Unterhaltung von Jugendräumen gestaltet sich mitunter nicht ganz einfach. Es gilt, das Zusammensein im Jugendraum zu regeln, Öffnungszeiten zu bestimmen und den unterschiedlichen Interessen von Nutzerinnen und Nutzern sowie Anwohnerinnen und Anwohnern zu begegnen. Oft werden viel Zeit und Geld in die Gestaltung der Räume sowie in Materialien und Angebote investiert. Nicht selten wird die Arbeit heute begleitet von hauptamtlich erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen oder Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.
Organisiert und bearbeitet werden die Förderanträge für die Jugendräume im Landkreis Limburg-Weilburg vom Jugendbildungswerk. Voraussetzung für die Förderung in 2026 ist die Vorlage von Belegen für Maßnahmen in den Jugendräumen. Weitere Informationen gibt es unter www.das-jbw.de
© Landkreis Limburg-Weilburg
Rosenmontag
Bilder vom Villmarer Fastnachtsumzug
Kühl, aber trocken war es beim Villmarer Karnevalsumzug am Sonntag Nachmittag. Pünktlich um 14.11. Uhr setzte sich der Zug an der Schule in Bewegung. Von hier aus ging es Richtung Weyandstraße und dann am Lahnufer entlang zur König-Konrad-Halle.
In der Weyandstraße
Vor der Turnhalle
In der König-Konrad-Halle
Seelbacher Mittagstisch am Donnerstag
Am kommenden Donnerstag, den 19. Februar, bietet der Seelbacher Mittagstisch um 12.30 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle an: Rinderhacksteaks in Soße mit Eierknöpfle und Erbsengemüße. Dazu ein Dessert, ein Glas Wasser und Kaffee. Anmeldungen, bitte bis Dienstag Abend, nehmen gerne entgegen: Christel Wolf Tel. 06474 1488 und Karl-Heinz Schlosser Tel. 06474 881255 und per WhatsApp. Das Team vom Mittagstisch freut sich über zahlreichen Besuch.
© Karl-Heinz Schlosser
Der Verschönerungsverein hat am Freitag Jahreshauptversammlung
Am Freitag, 20. Februar 2026, findet ab 19:30 Uhr im Nassauer Hof die ordentliche Jahreshauptversammlung des Verschönerungsvereins Villmar e.V. statt.
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Totenehrung
3. Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch den ersten Schriftführer und Genehmigung
4. Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025
5. Kassenbericht
6. Bericht der Kassenprüfer, Entlastung der Kassierer und des Vorstandes
7. Verabschiedung der neuen Satzung
8. Wahl eines Wahlleiters
9. Wahl des Vorstandes
10. Wahl der Kassenprüfer
11. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
12. Termine 2026
13. Anträge und Verschiedenes
Über den Link unten (in blauer Schrift) gelangen Sie direkt zur Rubrik <Satzung> auf unserer Vereinshomepage, wo sowohl die aktuell gültige Fassung als auch ein Entwurf der aktualisierten
Vereinssatzung zum Download bereitstehen.
https://verschoenerungsverein-villmar.de/Ueber-uns/Satzung/
Wir bitten um zahlreiches Erscheinen
Der Vorstand
© Verschönerungsverein Villmar
Der Hofladen am Gladbacher Hof hat neue Öffnungszeiten
Der zwischen Villmar und Aumenau, aber gänzlich auf Villmarer Gemarkung gelegene Gladbacher Hof, ( auch als Hessische Staatsdomäne Gladbacher Hof bekannt ) und von den Villmarern seit Ewigkeiten einfach nur "Glabboch" genannt ist seit vielen Jahren ein Lehr- und Versuchsbetrieb der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der Schwerpunkt liegt auf dem ökologischen Landbau, wobei der Betrieb seit 1981 – also seit über 40 Jahren – nach den Richtlinien von Bioland und Naturland bewirtschaftet wird.
- Größe und Betrieb: Insgesamt ca. 160 Hektar (davon etwa 100–102 ha Ackerland, 53 ha Grünland), mit Ackerbau, Saatgutproduktion, Pflanzkartoffelproduktion, Tierhaltung (Milchkühe und Geflügel) sowie zugehöriger Forschung.
- Zweck: Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Bereich nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft, darunter klimafreundliche Milchviehhaltung, Bodenbewirtschaftung und Biodiversität.
- Internationale Zusammenarbeit: Der Gladbacher Hof ist international vernetzt. Es gibt auch Projekte in anderen europäischen Ländern, sowie in Südamerika und Westafrika. Zentraler gemeinsamer Schwerpunkt ist die Forschung integrierter Pflanzen-Tier-Systeme. Dadurch soll die Tierhaltung für die Zukunft verbessert werden. In Brasilien erforscht man trockenheitsresistentes Futter für Milchkühe und in Westafrika arbeitet man mit Taurin-Rindern.
- Weitere Merkmale: Es gibt einen Hofladen, in dem ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte verkauft werden.
Ein Blick in den Hofladen auf dem Gladbacherhof
Der Hofladen hat seit Januar 2026 neue Öffnungszeiten
Besuchen Sie unseren Hofladen einmal und probieren sie unsere heimisch erzeugten Bioprodukte. Wir freuen uns auf Sie.
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© Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof
Amüsante Anekdoten und allgemeine Erinnerungen an frühere Rosenmontage
- Der Konfetti-Overkill: Ein Klassiker ist, wenn man nach Hause kommt und feststellt, dass man auch nach der dritten Dusche noch Konfetti in den Ohren findet. Einmal hat jemand versucht, das Familienauto vor dem Zug zu verstecken, aber es wurde trotzdem komplett mit Rasierschaum und Luftschlangen eingedeckt – zur Belustigung der Nachbarn.
- Wetterkapriolen: Die oft launische Februarwitterung sorgte manchmal auch für unvergessliche Momente. Manch einer erinnert sich an einen Rosenmontag, an dem es so stark schneite, dass die Kamelle auf den weißen Schneehaufen kaum zu erkennen waren, oder an einen plötzlichen Regenguss, der alle Kostüme innerhalb von Sekunden in sich zusammenfallen ließ.
- Kostüm-Pannen: Pannen sind vorprogrammiert. Einmal ging der Reißverschluss eines aufwendigen Löwenkostüms mitten im Zug kaputt, und der Träger musste den Rest der Strecke mit einer Hand den Kopf festhalten, um nicht "enttarnt" zu werden. Eine andere Geschichte erzählt von einer Gruppe, deren als Piratenschiff gestalteter Bollerwagen in einer Pfütze kenterte.
- Die falschen Wurfgeschosse: Bei einem Zug geriet ein Bauer in Verlegenheit, als versehentlich sein auf dem Wagen mitgeführter Sack Kartoffeln statt der vorgesehenen Süßigkeiten auf die Zuschauer flog. Glücklicherweise nahm es das Publikum mit Humor und freute sich über die ungewöhnliche "Ernte".
Nur noch wenige freie Plätze.
Villmarer Termine für den Rest der Woche
© Marktflecken Villmar
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